Bundesrepublik verfehlt EU-Ziel: Über 40 Prozent der heimischen Wirbeltiere bedroht. / WWF fordert von neuer Bundesregierung ambitionierten Artenschutz.
Rote Liste 2009: Feldhamster und Co verschwinden aus Deutschland
Frankfurt am Main
Der Seeadler – trotz steigender Bestandszahlen immernoch bedroht. © Dr. Peter Wernicke / WWF
Nach der Veröffentlichung der Roten Liste 2009 für Deutschland, die das Bundesamt für Naturschutz am 6. Oktober in Berlin vorgelegt hat, bezeichnete die Umweltschutzorganisation WWF die Lage der heimischen Wirbeltiere in einer ersten Stellungnahme als „weiterhin dramatisch“. So finden sich 43 Prozent der untersuchten 478 Wirbeltierarten in einer Gefährdungskategorie wieder. Anhaltend starke Bestandsrückgänge verzeichnen etwa Feldhamster, Großtrappe, Wendehals und Kiebitz. Aber auch Wolf, Biber, Fischotter oder Seeadler sind weiterhin in einem kritischen Zustand – und das trotz steigender Bestandszahlen. …Weiterlesen »










