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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Sonntag, 14. März 2010

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Gericht lehnt Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der Deutschen Lebensmittelbuchkommission ab

Schinkenbrot ohne Schinken, Wrackheringe und andere absurde Festlegungen bleiben Geheimsache

Berlin

foodwatch

Schinkenbrot muss in Deutschland keine Spur Schinken enthalten. Wer solche Festlegungen mit welchen Argumenten durchgesetzt hat, bleibt weiterhin Geheimsache. Das Verwaltungsgericht Köln hat eine Klage der Verbraucherrechts- Organisation foodwatch auf Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle abgewiesen (Az 13 K 119/08). „Das Lebensmittelbuch bleibt ein Buch mit sieben Siegeln“, erklärte foodwatch- Geschäftsführer Thilo Bode. Er kündigte an, Berufung einzulegen.

foodwatch hatte Ende 2007 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht, um eine Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der Lebensmittelbuch- Kommission zu erreichen. …Weiterlesen »


Von wegen „Verbesserte Rezeptur“:

Bertolli- Saucen mit schlechterer Qualität

Berlin

foodwatch

Auf dem Etikett steht „verbesserte Rezeptur“, doch tatsächlich hat sich die Qualität der Produkte verschlechtert – mit dieser Masche führt Unilever die Kunden bei seinen Bertolli Pasta Saucen in die Irre. Ein besonders freches Beispiel hat die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch heute auf www.abgespeist.de, der Internetplattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht: Die Sorte Bertolli „Gegrilltes Gemüse“, die seit Oktober 2009 mit neuer Zusammensetzung verkauft wird. Die angeblich „verbesserte Rezeptur“ enthält ein nicht näher bestimmtes Aroma und den Geschmacksverstärker Hefeextrakt – beide Zutaten waren vor der Umstellung nicht in der Sauce. Außerdem wurde natürlicher Zitronensaft durch den Zusatzstoff E 330 (Citronensäure) ersetzt. …Weiterlesen »


Listeriose- Fälle:

Bakterien- Käse als Todesursache schon im Januar bekannt – Behördenversagen bei Informationspolitik

Berlin

foodwatch

Schon viel früher als bisher berichtet war den Behörden in Deutschland und Österreich bekannt, dass die Listeriose- Erkrankungen mit Todesfolge eindeutig auf Käseprodukte des österreichischen Herstellers Prolactal zurückzuführen waren, der in Deutschland bei Lidl vertrieben wurde. Nach einer Recherche der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch lag der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit AGES bereits am 20. Januar 2010 ein Bericht vor, der diesen Zusammenhang zweifelsfrei darstellt. Die deutschen Behörden wussten davon spätestens Anfang Februar. Erst am 16. Februar jedoch gab Lidl eine unmissverständliche Verzehrswarnung heraus. Die deutschen Behörden ihrerseits gingen zu keinem Zeitpunkt mit einer Verzehrswarnung an die Öffentlichkeit. …Weiterlesen »


foodwatch bietet Mitmachtool zum Einbinden für Websites und Blogs

Mit Widgets für die Ampelkennzeichnung

Berlin

foodwatch

Weit mehr als 40.000 Verbraucher haben auf foodwatch.de bereits bei der Online- Mitmachaktion für die Nährwert- Ampel mitgemacht – jetzt können Blogger und Website- Betreiber die Aktion auch auf ihre Seite holen. Unter http://www.foodwatch.de/widgets bietet die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch Widgets in mehreren Formaten an, die wie Banner in Internetseiten eingebunden werden können. In dem Fenster können Verbraucher direkt an der foodwatch- Aktion teilnehmen. Damit unterzeichnen sie eine E- Mail an die zuständigen Politiker in Europa, in der sie die Einführung der Nährwert- Ampel für Lebensmittel fordern. …Weiterlesen »


Wellnepp statt Wellness:

Wie Pfanner & Co. mit Tee- Mixgetränken in die Irre führen

Berlin

foodwatch

Die Wellness-Versprechen von Tee- Mixgetränken entpuppen sich häufig als Verbrauchertäuschung. Ein besonders irreführendes Beispiel ist “Der Gelbe Zitrone- Physalis” von Pfanner. Auf dessen Packung prangen zwei reife Physalis, ausgelobt als “süße Frucht der Verführung”. Tatsächlich ist Physalis im Getränk nicht einmal in Spuren enthalten. Der von Pfanner hervorgehobene “edle” Gelbe Tee macht nur 15 Prozent des Produkts aus, zum weitaus größeren Teil besteht es aus Kräutertee. Für Geschmack und gelbe Farbe sorgen zugesetztes Aroma und Färberdistelextrakt. …Weiterlesen »


foodwatch Holland

foodwatch kommt in die Niederlande: Büro in Amsterdam eröffnet

Berlin / Amsterdam

foodwatch

foodwatch kommt auch in die Niederlande! Nach sieben erfolgreichen Jahren in Deutschland wird die Verbraucherrechtsorganisation ab sofort auch im Nachbarland für sichere Lebensmittel kämpfen und die Werbelügen der Lebensmittelindustrie entlarven. Offizieller Startschuss war der Auftritt des niederländischen foodwatch- Direktors Bart van Opzeeland in der Verbrauchersendung “Kassa” des TV- Senders Vara am Samstagabend. In der wöchentlichen Sendung wird foodwatch regelmäßig Etikettenschwindel bei Lebensmittelprodukten aufdecken. …Weiterlesen »


foodwatch begrüßt Anträge im Europäischen Parlament

Europa hält sich Einführung der Ampelkennzeichnung offen

Berlin

foodwatch_logoVerbraucherrechtsorganisation foodwatch begrüßt die jüngsten Entwicklungen im Gesetzgebungsverfahren zur Lebensmittelkennzeichnung innerhalb des Europäischen Parlaments. “Alles bleibt offen – Europa hat die Türen für die Ampelkennzeichnung weit aufgestoßen”, erklärte der stellvertretende foodwatch- Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.

Am vergangenen Mittwoch endete um 18 Uhr die Frist für Änderungsanträge im federführenden Verbraucherausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments. Aus den Reihen von Sozialdemokraten (S&D), Liberalen (ALDE), Grünen (Verts/ALE) und Linken (GUE/NGL) wurden gleich mehrere Anträge für die Ampelkennzeichnung gestellt: Diese sehen eine EU-weite Einführung der verbraucherfreundlichen Nährwertkennzeichnung vor oder eine Öffnungsklausel, mit der die Ampel von den Regierungen der Mitgliedsnationen auf einzelstaatlicher Ebene verbindlich eingeführt werden könnte. …Weiterlesen »


DSDZ: Ferrero-Produkte vorn bei “Deutschland sucht die größte Zuckerbombe”

Kinder- Milchprodukte mit bis zu 40 Prozent Zuckeranteil

Berlin

foodwatch_logoMit 39,7 Prozent Zuckergehalt ist “Kinder Choco Fresh” von Ferrero unangefochten Deutschlands Zuckerstar – und damit “Sieger” der Aktion DSDZ (Deutschland sucht die größte Zuckerbombe) der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. “Scheinbar gesunde Milchprodukte für Kinder sind meistens keine leichten Zwischenmahlzeiten, sondern klebrige Süßigkeiten“, erklärte Anne Markwardt von foodwatch. “Milchanteil hin oder her, Kinder Choco Fresh enthält fast vier Mal so viel Zucker wie Coca Cola.“ Gerade bei den Ferrero-Produkten komme häufig noch ein hoher Fettgehalt dazu – so auch bei der Milchschnitte (DSDZ Platz 4): “Die Milchschnitte ist ähnlich gehaltvoll wie Schoko- Sahnetorte – und die würde auch niemand als Zwischenmahlzeit empfehlen.“ …Weiterlesen »


foodwatch-Test: Wenige Ausreißer mit unnötig hohen Werten – Testverlierer Allos-Bio-Lebkuchen

Acrylamidbelastung in Weihnachtsgebäck gesunken

Berlin

foodwatch_logoDie Acrylamidbelastung in Lebkuchen und Spekulatius ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das ist das Ergebnis eines Tests der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. Allerdings sind nach wie vor einzelne Produkte mit unnötig hohen Mengen der krebsverdächtigen Substanz im Handel. So sind die Testverlierer, die Bio- Elisen Lebkuchen von Allos mit einem Acrylamidwert von 510 Mikrogramm pro Kilogramm und die Frenzel Echte Pulsnitzer Delikatess Lebkuchen (430 Mikrogramm) 20 bis 30 Mal so stark belastet wie die Testsieger (Bahlsen Contessa Schokolade und Bahlsen Grandessa Oblaten Lebkuchen, jeweils 16 Mikrogramm).

Insgesamt hat foodwatch elf Lebkuchen- und sechs Spekulatiusprodukte in einem unabhängigen Labor untersuchen lassen. Nur bei zwei Produkten ist die Belastung im Vergleich zum Vorjahr signifikant gestiegen. …Weiterlesen »


Länderverbraucherminister debattieren heute über Ampel

Ampeltest zeigt: Tiefkühlprodukte oft sehr fettig und salzig

Berlin

foodwatch_logoFertigprodukte aus dem Tiefkühlregal enthalten häufig viel Salz oder Fett. Das zeigt ein Test der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch, bei dem 24 Produkte mit Hilfe der Ampelkennzeichnung verglichen wurden. Gleichzeitig gibt es auch viele Tiefkühlprodukte mit einem ausgewogenen Nährwertgehalt. Mit der Ampelkennzeichnung könnten Verbraucher diese auf einen Blick erkennen. foodwatch fordert deshalb von den Verbraucherministern der Länder, die sich heute in Berlin auf einer Konferenz mit dem Thema beschäftigen, ein klares Signal für die verbraucherfreundliche Ampel.

39 Kilogramm Tiefkühlware verzehrt jeder Verbraucher pro Jahr, Tendenz steigend. “Einige Tiefkühlprodukte liegen jedoch schwer im Magen”, so foodwatch- Sprecherin Christiane Groß. …Weiterlesen »


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