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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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foodwatch veröffentlicht Acrylamid-Testergebnisse für Weihnachtsgebäck

Nennung von Herstellernamen zeigt Erfolg, Belastung sinkt

Berlin

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Die Verbraucherorganisation foodwatch hat 17 Sorten Weihnachtsgebäck in einem unabhängigen Labor auf Acrylamid untersuchen lassen. Die Mehrheit der Produkte ist nur noch gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet. foodwatch testet seit 2002 regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller. Das zeigt Wirkung, fast alle Hersteller haben die Belastung gesenkt. “Wenn Produktnamen genannt werden, steigt der Druck auf die Hersteller, die Belastung mit Acrylamid zu senken“, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. …Weiterlesen »


Diskussion über den Trinkwasser-Leitwert für Uran

Stellungnahme der Beratungskommission der Gesellschaft für Toxikologie e.V. (GT)

Dortmund

Dipl.-Biol. Cornelia von Soosten, ifaDo - Institut für Arbeitspsychologie an der Universität Dortmund

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Das ARD-Politmagazin “report MÜNCHEN” und die nichtstaatliche Organisation Foodwatch haben am 04.08.2008 Überschreitungen des Uran-Trinkwasserleitwertes des Umweltbundesamtes in etwa 150 von knapp 8.200 Trinkwasserproben aus Deutschland berichtet. Die veröffentlichten Daten beruhen auf Angaben aus den Sozialministerien von 15 der 16 Bundesländer. Die Beratungskommission der Gesellschaft für Toxikologie in der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie hat daraufhin die Situation unter gesundheitlichen Gesichtspunkten bewertet. …Weiterlesen »


foodwatch veröffentlicht Emnid-Umfrage

84 Prozent der Deutschen wollen verpflichtende Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel

Berlin

foodwatch

Eine farbliche Kennzeichnung der Nährwerte Zucker, Salz, Fett und gesättigte Fettsäuren für Lebensmittel (”Ampel”) darf nicht freiwillig erfolgen, sondern muss gesetzlich vorgeschrieben werden. Das fordert die Verbraucherorganisation foodwatch im Vorfeld der Konferenz der Landesverbraucherminister am letzten Donnerstag. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer hatte sich nach Protesten für eine farbliche Hinterlegung der Nährwerte ausgesprochen, aber auf freiwilliger Basis. Die EU-Kommission sieht in ihrem Vorschlag für eine europaweite Regelung eine Pflicht vor. …Weiterlesen »


Klimafreundlichkeit der Landwirtschaft

Foodwatch - Studie: Ökolandbau ist kein Klimaretter

Berlin

Claudia Nikschtat, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung gGmbH

foodwatchMit 133 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr stößt die deutsche Landwirtschaft fast ebensoviel Treibhausgase aus wie der Straßenverkehr. Durch Umstellung auf Ökolandbau könnten durchschnittlich 15 bis 20 Prozent der Treibhausgase in der Landwirtschaft eingespart werden. Diese Reduktion allein reicht aber nicht aus, denn langfristig muss der Ausstoß von Klimagasen um mehr als 50 Prozent sinken. Zudem würde eine vollständige Umstellung auf Ökolandbau 70 Prozent mehr Fläche erfordern, etwa 10 Millionen Hektar. Da diese Fläche weder in Deutschland, noch in Europa verfügbar ist, müssen vor allem Produktion und Konsum von Rindfleisch und Milch drastisch zurückgehen. Das ist ein Hauptergebnis einer neuen wissenschaftlichen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin, die die Verbraucherorganisation foodwatch am Montag vorstellte. …Weiterlesen »


FOODWATCH: Massive Verstöße gegen Verbot von Tiermehl- Verfütterung

Horst Seehofers BSE-Roulette

Berlin

foodwatch“Stellen Sie sich vor: Die Regierung beschließt ein Gesetz, das den Einbau von Airbags in Autos vorschreibt, und die Autohersteller halten sich nicht daran. In Deutschland nicht vorstellbar, dass Gesetze, die der Sicherheit und Gesundheit der Bürger dienen, ohne Konsequenzen einfach nicht befolgt werden, denken Sie? Dann lesen Sie bitte weiter”, so heißt es in einer Mitteilung der Verbraucherschutz- Organisation Foodwatch und weiter:

Die Verfütterung von Tiermehl an Rinder und Schweine ist europaweit verboten, um die Übertragung von BSE zu verhindern. Auch der Export ist strengstens untersagt, damit importiertes, von BSE-kranken Tieren stammendes Fleisch nicht wieder auf unseren Tellern landet. Gegen dieses Verbot wird jedoch massiv verstoßen, wie foodwatch herausgefunden hat. …Weiterlesen »


Trinkwasser: Uran - Grenzwert

Schnelle Reaktion auf foodwatch - Veröffentlichung

Berlin

foodwatch

Die Verbraucherorganisation foodwatch meldet erste Erfolge ihrer Kampangne “Grenzwert für Uran im Wasser”. Beim Trinkwasser verstehen die Bürger scheinbar keinen Spaß, wie die unglaubliche öffentliche Reaktion auf die foodwatch - Veröffentlichung zu uranhaltigem Trinkwasser beweist. Die Behörden hätten blitzartig reagiert - zumindest mit Worten. Einen Tag nach der Veröffentlichung forderten die Sozialministerin von Sachsen-Anhalt und die rheinland-pfälzische Umweltministerin einen verbindlichen Grenzwert. Auch das Bundesgesundheitsministerium kündigte an, einen gesetzlichen Höchstwert für den Urangehalt im Trinkwasser festlegen zu wollen. Dies hätte foodwatch bereits seit Februar gefordert. …Weiterlesen »


Verbraucherorganisation Foodwatch

Uran im Trinkwasser

Berlin

foodwatch

Eine aktuelle Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch macht auf die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch Uran- belastetes Trinkwasser in etlichen Teilen Deutschlands aufmerksam. Aus den mehr als 8.000 Messdaten der Behörden geht hervor, dass jeder achte amtliche Wert die Grenze von 2 Mikrogramm Uran pro Liter Leitungswasser überschreitet - dem Höchstwert, der für Mineralwasser in Flaschen gilt, wenn es als geeignet für Säuglinge bezeichnet wird. Rund 150 Trinkwasser- Messwerte lagen über dem Richtwert des Umweltbundesamtes von zehn Mikrogramm pro Liter. …Weiterlesen »


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