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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 21. April 2018

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Genkartoffel „Amflora“ wird für Industriezwecke und Futtermittel zugelassen

Wirksamkeit von Arzneien gefährdet

Brüssel / Berlin

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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die heute erfolgte Zulassung der Gentech-Kartoffel „Amflora“ der Firma BASF durch die Brüsseler EU- Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die „Amflora“ für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND- Vorsitzenden Hubert Weiger ein „politischer Kniefall vor der BASF“. Die Stärkekartoffel enthalte ein Resistenz- Gen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose gehöre. Die Übertragung dieses Resistenz- Gens auf Bakterien des Magen- Darm- Trakts sei nicht auszuschließen. In der Vergangenheit habe es in Deutschland bereits Vermischungen mit normalen Kartoffeln gegeben. So habe ein die „Amflora“ anbauender Landwirt in Mecklenburg- Vorpommern Aussaatflächen verwechselt. …Weiterlesen »

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BUND begrüßt einheitliches „ohne Gentechnik“-Siegel

Handel muss Blockade aufgeben

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle „ohne Gentechnik“- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erhöhe den Druck auf Hersteller und Händler, die seit Mai 2008 mögliche Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Bisher nutzten nur wenige Händler die freiwillige „ohne Gentechnik“- Kennzeichnung, so etwa Tegut aus Hessen und der Molkereikonzern FrieslandCampina. Campina verzeichnete zuletzt mit den „ohne Gentechnik“- ausgezeichneten Produkten große Umsatzzuwächse. …Weiterlesen »

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Nahrungs- und Futtermittelproduktion muss nachhaltig werden

Zertifizierung von Biomasse nur ein erster Schritt für weltweite nachhaltige Produktion

Berlin

Foto: Soja. © Anton Vorauer / WWF

260-16-soybean-flields15-fpDas Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz stellte am Dienstag erstmals vor, wie in der Zukunft Biokraftstoffe für die Erzeugung von Strom, Kraftstoff und Wärme nachhaltig produziert werden sollen. Auf der Veranstaltung in Berlin wurde der so genannte ISCC- Standard für Nachhaltigkeit vorgestellt. Die Weichen dazu hatte die EU im Dezember in ihrer Richtlinie für erneuerbare Energien gestellt. “Die Idee, dass weltweit besonders wichtige Naturschutzflächen vor dem Anbau von Bioenergiepflanzen verschont werden sollen, ist gut”, kommentiert Martina Fleckenstein, Leiterin Agrar beim WWF Deutschland. Damit wirklich Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen erhalten bleiben und die Lebensbedingungen der Bevölkerung in den betroffenen Regionen der Erde gewahrt werden könnten, brauche es jedoch sehr anspruchsvolle und glaubwürdige Kriterien. …Weiterlesen »

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Von wegen Grün

Landwirtschaft verursacht so viele Emissionen wie Verkehr und Industrie – WWF- Aktion auf der Grünen Woche gegen die vergessenen Klimagase

Berlin

Foto: © Delia Wöhlert / WWF

260-ausmisten-wwf-event-04Mit einer überdimensionierten Kuh hat der WWF zum Auftakt der Grünen Woche ein klimafreundliches Umsteuern in der Agrarpolitik gefordert. Als Früchte und Gemüse verkleidete WWF- Aktivisten verteilten vor dem Eingang Luftballons mit der Aufschrift „Landwirtschaft klimafreundlich machen!“ Hintergrund der Aktion: Der Anteil der Landwirtschaft an den klimaschädlichen Treibhausgasen liegt weltweit bei mindestens 14 Prozent – und damit genauso hoch wie in den Bereichen Transport und Industrie. „Trotzdem stellen sich die Landwirtschaftsverbände gerne als grün und umweltfreundlich dar. Aber auch von ihnen brauchen wir ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz und einen Plan, wie die Landwirtschaft die selbst verursachten Klimagase zurückfahren will“, sagt WWF- Agrarexperte Matthias Meißner. Die Politik müsse die Bauern dabei finanziell unterstützen und wo nötig mit Gesetzen Verbesserungen erzwingen.   …Weiterlesen »

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