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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Greenpeace veröffentlicht neue Bewertung von Agrargiften in Lebensmitteln

Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide

Hamburg

greenpeace

Greenpeace veröffentlicht heute eine Liste von 451 weltweit eingesetzten Pestiziden, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Rund ein Drittel davon sind auch in der europäischen Lebensmittelproduktion zugelassen. Für die Studie Die schwarze Liste der Pestizide haben zwei unabhängige Experten im Auftrag der Umweltorganisation alle relevanten international eingesetzten 1150 Pflanzenschutzmittel nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt überprüft. Die gelisteten Agrargifte können unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder eine neurotoxische Wirkung haben. Greenpeace fordert, dass der Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit beendet wird.

“In der konventionellen Landwirtschaft werden nach wie vor Chemikalien verwendet, die Menschen krank machen und die Natur zerstören können”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »


BVL stellt Ergebnisse der “Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008″ vor

Weniger Rückstande von Pflanzenschutzmitteln gefunden

Braunschweig

bvlIn Lebensmitteln finden sich immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Auch die Zahl der Proben, in denen die zulässigen Höchstmengen überschritten wurden, nimmt ab. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse aus der “Nationalen Berichterstattung Pflanzen-schutzmittelrückstände 2008″, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute in Braunschweig veröffentlicht hat.

Im Vergleich zu 2007 registrierten die Untersuchungsbehörden der Bundesländer im Jahr 2008 eine deutliche Zunahme von Lebensmittelproben, in denen keine messbaren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden wurden, von 38,6 auf 43,4 Prozent. In 52,9 Prozent (Vorjahr: 56,6 Prozent) der Proben wurden Rückstände unterhalb der gesetzlichen Höchstgehalte gemessen. …Weiterlesen »


Greenpeace-Test:

In Kirschen stecken häufig gefährliche Pestizide Erdbeeren aktuell kaum belastet

Hamburg

greenpeace_logoNach einer neuen Greenpeace- Untersuchung weisen derzeit angebotene Kirschen aus Spanien und Frankreich häufig bedenklich hohe Pestizid- Rückstände auf. Erdbeeren aus Deutschland und Spanien sind dagegen kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet. Greenpeace- Mitarbeiter haben Ende Mai bei den sechs führenden deutschen Supermarkt-Ketten bundesweit Kirschen und Erdbeeren eingekauft. Die 28 Erdbeer- und 12 Kirschproben wurden in einem Speziallabor auf 400 Pestizid- Rückstände getestet. Die in den Kirschen gefundenen Pestizide können Krebs auslösen und die Fortpflanzung beeinträchtigen. Greenpeace fordert, dass die Produzenten und Handelsketten besonders gefährliche Pestizide nicht mehr anwenden. …Weiterlesen »


EP verabschiedet neue EU-Pestizidpolitik

“Eine Sternstunde für Europa”

Straßburg

pestizide_obstDas Europäische Parlament hat die neue EU- Pestizidpolitik verabschiedet. Das Paket besteht aus einer Verordnung zur Produktion und Zulassung von Pestiziden und einer Richtlinie zu deren nachhaltigem Einsatz. Gefährliche Stoffe werden verboten. Empfindliche Gebiete wie Spielplätze oder Parks werden besser geschützt, ebenso die aquatische Umwelt und die Trinkwasservorräte. Das Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll minimiert und das Suchen nach Alternativen gefördert werden. …Weiterlesen »


Globalgap-Konferenz in Köln: WWF fordert strengere Umweltkriterien für Obst- und Gemüseanbau

Durstiges Gemüse

Frankfurt am Main

Foto: © creative collection

obstIllegale Bodennutzung und Wasserdiebstahl im großen Stil – beim Anbau von Obst und Gemüse für den deutschen Markt sind solche kriminellen Methoden leider keine Seltenheit. „Bisher hat es den Einzelhandel nicht interessiert, ob bei Anbau und Produktion illegal bewässert wurde“, sagt Dorothea August, WWF-Wasserexpertin. „Allein in Spanien werden tausende Hektar Anbaufläche mit rund 500.000 illegal gebohrten Brunnen bewässert. Wer sich solch krimineller Methoden bedient, dem sollte zukünftig der Zugang zum deutschen Markt verwehrt bleiben.” Der WWF fordert daher, legale Wassernutzung als Pflichtkriterium für eine Zertifizierung durch den Globalgap- Standard festzulegen. …Weiterlesen »


EU – Grenzwerte für Pestizide

Gesundheitsrisiko für Verbraucher

Hamburg

pestizide_obst

Ab dem 1. September kann durch die europäische Vereinheitlichung von Pestizidhöchstmengen legal stärker belastetes Obst und Gemüse auf den deutschen Markt gelangen. Nach einer gestern veröffentlichten Studie Greenpeace und der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 sind fast 700 der zukünftig EU- weit geltenden Höchstmengen für Pestizide in Obst und Gemüse zu hoch. Durch die vor allem bei Äpfeln, Birnen, Trauben, Tomaten und Paprika zugelassenen hohen Pestizidbelastungen drohen akute und chronische Gesundheitsschäden, insbesondere bei Kindern. …Weiterlesen »


Forschungsprojekt der Austrian Research Centers spürt Keime im Gemüse auf

Kolibakterien im Salat?

Wien

Foto: Austrian Research Centers GmbH – ARC

salat

Verdorbene Lebensmittel können Übelkeit und schwere Durchfälle auslösen. Salmonellen, Kolibakterien oder Listerien wurden bisher vor allem in Fleischprodukten gefunden. In letzter Zeit gibt es aber vermehrt Fälle von Lebensmittelvergiftungen, die durch pathogene Keime in Gemüse ausgelöst wurden. Ein EU-finanziertes Forschungsprojekt ermöglicht nun, Risikofaktoren einzugrenzen und Kontrollmethoden zu entwickeln, um die Lebensmittelsicherheit bei Obst und Gemüse zu erhöhen. WissenschafterInnen der ARC arbeiten mit Hochdruck an Analyseverfahren, mit denen die heimische Produktion in Zukunft effizient überwacht werden kann. …Weiterlesen »


Greenpeace – Studie: Obst und Gemüse mit illegalen Pestiziden gespritzt

Verbraucherbehörde verheimlicht verbotene Agrargifte im Essen

Hamburg

obst

Aus einem aktuellen Report im Auftrag von Greenpece geht hervor, dass deutsches Obst, Gemüse und Getreide häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet ist. Die Greenpeace- Untersuchung basiert auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behördlich  nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Am stärksten waren frische Kräuter und Himbeeren, gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren mit illegalen Pestiziden belastet. Da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide überprüft, wertete Greenpeace die im Frühjahr 2008 veröffentlichten Daten aus. …Weiterlesen »


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