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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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BUND fordert Entschädigung für betroffene Landwirte von Pioneer

Genmais- Skandal

Berlin / Hannover

BUNDDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von der für den Genmais- Skandal verantwortlichen Firma Pioneer aus Buxtehude eine unverzügliche und angemessene Entschädigung für die betroffenen Landwirte in Baden- Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Schleswig- Holstein. „Für nicht zugelassene Gensaaten gilt in der gesamten Europäischen Union ein absolutes Anbauverbot. Bauern müssen sich darauf verlassen können, dass gentechnikfreies Saatgut garantiert gentechnikfrei ist. Es ist ein Skandal, dass dies offensichtlich weder das Unternehmen Pioneer noch die zuständigen Ministerien in Niedersachsen garantieren können“, sagte der BUND- Vorsitzende Hubert Weiger. …Weiterlesen »

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Genkartoffel „Amflora“ wird für Industriezwecke und Futtermittel zugelassen

Wirksamkeit von Arzneien gefährdet

Brüssel / Berlin

bund

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die heute erfolgte Zulassung der Gentech-Kartoffel „Amflora“ der Firma BASF durch die Brüsseler EU- Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die „Amflora“ für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND- Vorsitzenden Hubert Weiger ein „politischer Kniefall vor der BASF“. Die Stärkekartoffel enthalte ein Resistenz- Gen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose gehöre. Die Übertragung dieses Resistenz- Gens auf Bakterien des Magen- Darm- Trakts sei nicht auszuschließen. In der Vergangenheit habe es in Deutschland bereits Vermischungen mit normalen Kartoffeln gegeben. So habe ein die „Amflora“ anbauender Landwirt in Mecklenburg- Vorpommern Aussaatflächen verwechselt. …Weiterlesen »

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Gentechnik- Lobby bauscht Anbaustatistik auf

Greenpeace: Gen- Pflanzen in Europa auf dem Rückzug

Hamburg

Greenpeace

Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irreführend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Grüne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einschätzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen seit ihrer Einführung vor 14 Jahren. Die Anbaufläche für Gen- Mais in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund zehn Prozent zurückgegangen. Die ISAAA wird unter anderen von den Agrarkonzernen Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer und Dupont finanziert. …Weiterlesen »

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Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa

Greenpeace- Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch- Produkte

Hamburg

greenpeace

Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: „Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik- Futter.“ Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.

„Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft“, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »

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Greenpeace entdeckt Schlamperei bei Anmeldungen

Verwirrung um Gen- Mais

Hamburg

greenpeace

Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen- Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU- Zulassungen fehlen, dürfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen- Kartoffeln und Gen- Mais anmelden. Zudem sind die Angaben teilweise falsch. Greenpeace hat die Anmeldungen im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig geprüft. Greenpeace veröffentlicht heute eine interaktive Karte, auf der die angemeldeten Flächen mit Google- Maps bis auf das Flurstück genau dargestellt werden.

„Der schlampige Umgang der Behörden mit den Anmeldungen macht das wichtige Standortregister fast unbrauchbar“, sagt Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin von Greenpeace. …Weiterlesen »

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Schwarz- Gelb ist kein Votum pro Atomenergie und pro Gentechnik

Auch die neue Regierung muss Bürgerwillen respektieren

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe. Stimmenzuwachs hätten zudem Parteien verzeichnet, die das Festhalten am Atomausstieg zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfes gemacht hätten und die für die Ablehnung der sogenannten Grünen Gentechnik stünden. …Weiterlesen »

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Recherchen belegen gentechnische Verunreinigungen von Maissaatgut

Bioland und Greenpeace fordern absolute Reinheit von Saatgut

Mainz / Hamburg

greenpeace_logoEine Recherche von Bioland und Greenpeace zeigt gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutschland. Die nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) durchgeführte Untersuchung hat ergeben, dass 22 der 2009 in Deutschland untersuchten 386 Mais-Proben, gentechnisch verunreinigt waren. In elf Proben wurden in der EU nicht zugelassene Gen-Mais-Sorten gefunden. In elf weiteren Proben wurde der in Deutschland verbotene Gen-Mais Mon810 nachgewiesen. Greenpeace und Bioland fordern die Bundesländer auf, durch strengere Kontrollen die Verunreinigung des Saatgutes zu verhindern und bei Verstößen die sofortige Vernichtung der Gen- Pflanzen anzuordnen.

„Das Vorgehen der Bundesländer bei Saatgutverunreinigungen mit dem Gen-Mais Mon810 ist völlig inakzeptabel“, sagt Thomas Dosch, Präsident von Bioland. „So wurde der riskante Gen- Mais auch dieses Jahr ohne das Wissen der Landwirte auf Felder ausgesät, obwohl er in Deutschland nicht angebaut werden darf.“ …Weiterlesen »

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Mehrzahl der Direktkandidaten gegen Atomkraft und Gentechnik

Meinungsvielfalt bei CDU, FDP und SPD – BUND überprüft Umweltprofil prominenter Bundestagskandidaten

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die knapp 1.500 Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zur Gentechnik in der Landwirtschaft befragt. Rund zwei Drittel (973) haben bislang am BUND- Kandidatencheck teilgenommen; darunter prominente Kandidaten wie Frank- Walter Steinmeier und Ulla Schmidt, Jürgen Trittin und Claudia Roth, Guido Westerwelle und Dirk Niebel, Gregor Gysi und Dietmar Bartsch, Ursula von der Leyen und Annette Schavan. …Weiterlesen »

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BUND begrüßt einheitliches „ohne Gentechnik“-Siegel

Handel muss Blockade aufgeben

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle „ohne Gentechnik“- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erhöhe den Druck auf Hersteller und Händler, die seit Mai 2008 mögliche Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Bisher nutzten nur wenige Händler die freiwillige „ohne Gentechnik“- Kennzeichnung, so etwa Tegut aus Hessen und der Molkereikonzern FrieslandCampina. Campina verzeichnete zuletzt mit den „ohne Gentechnik“- ausgezeichneten Produkten große Umsatzzuwächse. …Weiterlesen »

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Greenpeace stellt Spitzenkandidaten auf den Prüfstand

Bundestagswahl: Umweltschutzorganisation veröffentlicht Wahlkompass Umweltpolitik

Hamburg

Der Wahlkompass von Greenpeace zur Bundestagswahl 2009

416db3ddc1Greenpeace veröffentlicht gestern den Wahlkompass Umweltpolitik, in dem die Spitzenkandidaten der großen Parteien 21 Fragen aus sieben Themenbereichen der Umwelt- und Klimapolitik beantworten. Den Wählern werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteipositionen aufgezeigt. Denn in den wortreichen Wahlprogrammen der Parteien finden sie oft keine Antworten auf konkrete Fragen. Wie ernst ist es den Parteien mit dem Klima- und Umweltschutz? Sollen in Deutschland neue Kohlekraftwerke gebaut werden? Sollen die deutschen Atomkraftwerke länger laufen als vereinbart? Brauchen wir Gentechnik in der Landwirtschaft? Muss es auf Autobahnen ein Tempolimit geben? …Weiterlesen »

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