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	<title>ETHIKER &#187; Gentechnik</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>BUND fordert Entsch&#228;digung f&#252;r betroffene Landwirte von Pioneer</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin / Hannover Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von der f&#252;r den Genmais- Skandal verantwortlichen Firma Pioneer aus Buxtehude eine unverz&#252;gliche und angemessene Entsch&#228;digung f&#252;r die betroffenen Landwirte in Baden- W&#252;rttemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Schleswig- Holstein. &#8220;F&#252;r nicht zugelassene Gensaaten gilt in der gesamten Europ&#228;ischen Union [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin / Hannover</strong></p>
<p><a  href="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-4844" title="bund"><img class="alignleft size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="BUND" width="195" height="67" /></a>Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von der f&#252;r den Genmais- Skandal verantwortlichen Firma Pioneer aus Buxtehude eine unverz&#252;gliche und angemessene Entsch&#228;digung f&#252;r die betroffenen Landwirte in Baden- W&#252;rttemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern,  Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Schleswig- Holstein. &#8220;F&#252;r nicht zugelassene Gensaaten gilt in der gesamten Europ&#228;ischen Union  ein absolutes Anbauverbot. Bauern m&#252;ssen sich darauf verlassen k&#246;nnen,  dass gentechnikfreies Saatgut garantiert gentechnikfrei ist. Es ist ein  Skandal, dass dies offensichtlich weder das Unternehmen Pioneer noch die  zust&#228;ndigen Ministerien in Niedersachsen garantieren k&#246;nnen&#8221;, sagte der  BUND- Vorsitzende Hubert Weiger.<span id="more-4844"></span></p>
<p>Pioneer m&#252;sse au&#223;erdem sicherstellen, das alle betroffenen Ackerfl&#228;chen &#246;ffentlich gemacht werden, um eine weitere Kontamination zu verhindern. Alle durch die Verunreinigung des Saatgutes entstandenen Pflanzen m&#252;ssen unbedingt noch vor der Bl&#252;te verbrannt werden. &#8220;Sobald der Pollenflug einsetzt, wird die Kontamination nahezu  unkontrollierbar. Die konventionelle und biologische Landwirtschaft,  aber auch Betroffene wie die Imker m&#252;ssen dringend gesch&#252;tzt werden&#8221;,  sagte die BUND-Gentechnikexpertin Heike Moldenhauer.</p>
<p>Die Bundesl&#228;nder werden zur Versch&#228;rfung der Kontrollen aufgefordert. Untersuchungen auf nicht zugelassene Gentechnikspuren beschr&#228;nken sich auf lediglich ein Zehntel des Mais-Saatgutes. Rund sieben Prozent davon seien kontaminiert gewesen. &#8220;Es kann nicht sein, dass Gentechnik-Konzerne schlampen und die Bauern  auf dem Schaden sitzen bleiben. Wenn die Gentechnikfirmen und Beh&#246;rden  nicht in der Lage sind, Freisetzungsversuche von Gentech-Pflanzen zu  kontrollieren, dann m&#252;ssen diese Versuche verboten werden&#8221;, sagte  Weiger.</p>
<p>_______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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		<title>Genkartoffel &#8220;Amflora&#8221; wird f&#252;r Industriezwecke und Futtermittel zugelassen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 09:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Br&#252;ssel / Berlin Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die heute erfolgte Zulassung der Gentech-Kartoffel &#8220;Amflora&#8221; der Firma BASF durch die Br&#252;sseler EU- Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die &#8220;Amflora&#8221; f&#252;r industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist f&#252;r den BUND- Vorsitzenden Hubert Weiger ein &#8220;politischer Kniefall vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Br&#252;ssel / Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" /></p>
<p>Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die heute erfolgte Zulassung der Gentech-Kartoffel &#8220;Amflora&#8221; der Firma BASF durch die Br&#252;sseler EU- Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die &#8220;Amflora&#8221; f&#252;r industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist f&#252;r den BUND- Vorsitzenden Hubert Weiger ein &#8220;politischer Kniefall vor der BASF&#8221;. Die St&#228;rkekartoffel enthalte ein Resistenz- Gen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose geh&#246;re. Die &#220;bertragung dieses Resistenz- Gens auf Bakterien des Magen- Darm- Trakts sei nicht auszuschlie&#223;en. In der Vergangenheit habe es in Deutschland bereits Vermischungen mit normalen Kartoffeln gegeben. So habe ein die &#8220;Amflora&#8221; anbauender Landwirt in Mecklenburg- Vorpommern Aussaatfl&#228;chen verwechselt.<span id="more-4602"></span> Daraufhin habe die BASF auf 20 Hektar Fl&#228;che die Knollen vernichten m&#252;ssen.</p>
<p>Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: &#8220;Die BASF-Kartoffel Amflora ist die erste weltweit zugelassene Gentech-Kartoffel und zum ersten Mal seit zw&#246;lf Jahren wird in der EU ein neues Genkonstrukt zum Anbau zugelassen. Schon mit ihrem im Koalitionsvertrag festgehaltenen Bekenntnis zur Amflora hatte sich die schwarz-gelbe Bundesregierung einmal mehr als klientelh&#246;rig geoutet. Vor den Risiken schlie&#223;en sowohl die gentechnikverliebte Bundeskanzlerin als auch Agrarministerin Ilse Aigner die Augen. Die BASF-Manager haben ein Ziel erreicht. F&#252;r sie ist das ein Schritt zur Abschaffung der Gentechnikfreiheit in der Landwirtschaft. Wir setzen jetzt auf die Vernunft der St&#228;rkeindustrie und der Bauern, Amflora nicht zu akzeptieren, zumal es konventionelle Alternativen gibt.&#8221;</p>
<p>F&#252;r den BUND-Vorsitzenden Hubert Weiger hat vor allem der neue EU-Kommissar f&#252;r Gesundheit und Verbraucherschutz John Dalli versagt: &#8220;Der f&#252;r den Schutz der Gesundheit und der Verbraucher zust&#228;ndige EU-Kommissar Dalli hat mit seiner ersten Amtshandlung einen schweren Fehler begangen. Der Weg der Gentech-Kartoffel vom Feld auf die Teller der europ&#228;ischen Verbraucher ist viel zu kurz und die Risiken sind viel zu gro&#223;. Ein EU-Kommissar, der den Gesundheit- und Verbraucherschutz ernst nimmt, h&#228;tte gegen die Zulassung der Amflora stimmen m&#252;ssen.&#8221;</p>
<p>________________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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		<title>Gentechnik- Lobby bauscht Anbaustatistik auf</title>
		<link>http://www.ethiker.com/gentechnik-lobby-bauscht-anbaustatistik-auf/4580/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 09:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irref&#252;hrend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Gr&#252;ne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einsch&#228;tzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-943" style="float: left;" title="greenpeace_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/07/greenpeace_logo.jpg" alt="Greenpeace" width="195" height="48" /></p>
<p>Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irref&#252;hrend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Gr&#252;ne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einsch&#228;tzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen seit ihrer Einf&#252;hrung vor 14 Jahren. Die Anbaufl&#228;che f&#252;r Gen- Mais in der Europ&#228;ischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund zehn Prozent zur&#252;ckgegangen. Die ISAAA wird unter anderen von den Agrarkonzernen Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer und Dupont finanziert.<span id="more-4580"></span></p>
<p>&#8220;In jedem Jahresbericht behauptet die ISAAA, Gen-Pflanzen w&#252;rden weltweit boomen&#8221;, sagt Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter von Greenpeace. &#8220;Doch trotz massivster Bem&#252;hungen der Gentechnik-Industrie sind weltweit &#252;ber 90 Prozent der Ackerfl&#228;chen gentechnikfrei, 99 Prozent aller Bauern arbeiten ohne Gentechnik. Von einer florierenden Gr&#252;nen Gentechnik kann nicht die Rede sein.&#8221;</p>
<p><strong>85 Prozent der Gen-Pflanzen werden in nur vier L&#228;ndern angebaut.</strong></p>
<p>Die meisten Gen-&#196;cker liegen in nur vier L&#228;ndern, den USA, Argentinien, Brasilien und Kanada. Lediglich in Brasilien gibt es einen nennenswerten Zuwachs an Gen-Pflanzen. Nach j&#252;ngsten Zahlen des EU-Parlamentes haben europ&#228;ische Landwirte im Jahr 2009 elf Prozent weniger Gen-Pflanzen angebaut als im Vorjahr. Deutschland und Luxemburg hatten 2009 den Gen-Maisanbau wegen &#246;kologischer Risiken verboten.</p>
<p>In Spanien, Tschechien, der Slowakei und Rum&#228;nien ist der Anbau auf dem R&#252;ckzug, da h&#246;here Saatgutpreise, ein unsicherer Absatz der Ernte und Probleme bei der Trennung von konventionellen Pflanzen und Gen-Pflanzen den Anbau unattraktiv machen. Auch in L&#228;ndern au&#223;erhalb Europas werden Anbauverbote ausgesprochen. In Indien wurde gerade erst der Anbau von genmanipulierten Auberginen gestoppt.</p>
<p><strong>Agro-Gentechnik bringt keine Vorteile f&#252;r den Verbraucher</strong></p>
<p>&#8220;Im Gegensatz zu den Behauptungen der Industrie scheitert der Anbau von Gen-Pflanzen in immer mehr L&#228;ndern&#8221;, sagt Hofstetter. &#8220;Es sind fast ausschlie&#223;lich von den Agrarkonzernen gek&#246;derte Gro&#223;betriebe, die Gen-Pflanzen f&#252;r ihre Monokulturen bevorzugen. Umweltrisiken werden bei diesen Deals billigend in Kauf genommen.&#8221;</p>
<p>In Widerspruch zum Jahresbericht des ISAAA steht auch, dass Landwirte bis heute keine h&#246;heren Ertr&#228;ge mit Gen-Pflanzen erzielen k&#246;nnen. Untersuchungen zeigen stattdessen, dass Anwender immer st&#228;rkere Pestizide auf Gen-&#196;ckern einsetzen. Auch Vorteile f&#252;r Verbraucher sind bis heute nicht sichtbar. Der globale Anbau und Vertrieb von Gen-Pflanzen beeinflusst zunehmend eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung. So wurden 2009 in Deutschland Br&#246;tchen, M&#252;sli und Backmischungen durch illegal aus Kanada importierte Gen-Leinsaaten kontaminiert.</p>
<p>______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.greenpeace.de/">&gt;&gt; www.greenpeace.de</a></p>
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		<title>Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa</title>
		<link>http://www.ethiker.com/achtung-gen-milch-bei-nestle-und-milupa/4570/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 St&#228;dten. In &#252;ber 100 Superm&#228;rkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: &#8220;Umweltgefahr &#8211; F&#252;r dieses Produkt bekommen Milchk&#252;he Gentechnik- Futter.&#8221; Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen. &#8220;Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-943" style="float: left;" title="greenpeace_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/07/greenpeace_logo.jpg" alt="greenpeace" width="195" height="48" /></p>
<p>Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 St&#228;dten. In &#252;ber 100 Superm&#228;rkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: &#8220;Umweltgefahr &#8211; F&#252;r dieses Produkt bekommen Milchk&#252;he Gentechnik- Futter.&#8221; Greenpeace  fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.</p>
<p>&#8220;Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gef&#228;hrdet die Artenvielfalt und erh&#246;ht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft&#8221;, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace.<span id="more-4570"></span> &#8220;Mit dem Kauf von Gen-Milch unterst&#252;tzen Verbraucher die Verbreitung der riskanten Gentechnologie. Gentechnikfreie Milch tr&#228;gt hingegen dazu bei, Kindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen.&#8221;</p>
<p><strong>Neuer Kinder- und Babymilch-Ratgeber von Greenpeace</strong></p>
<p>Am vergangenen Donnerstag hatte die Umweltorganisation den neuen Ratgeber Milch f&#252;r Kinder &#8211; Einkaufsratgeber f&#252;r den Genuss ohne Gentechnik ver&#246;ffentlicht. Der Ratgeber gibt eine aktuelle &#220;bersicht zum Einsatz von Gen-Pflanzen f&#252;r Schulmilch und Babymilchprodukte. Bioprodukte werden immer ohne Gentechnik im Tierfutter hergestellt. Auch einige konventionelle Babymilchhersteller wie Hipp und Humana verarbeiten bereits Milch ohne Gen-Futter-Einsatz.</p>
<p>Mit 65 Prozent Marktanteil haben Nestlé und Danone (Milupa) den h&#246;chsten Absatz von Babymilchpulver in Deutschland. Gegen&#252;ber Greenpeace erkl&#228;rten die beiden Lebensmittelkonzerne, dass Gen-Pflanzen in der Milchviehf&#252;tterung Standard sei. Eine Umstellung sei nicht in Planung.</p>
<p>&#8220;Durch die fehlende Kennzeichnungs-Pflicht f&#252;r Milch, Eier und Fleisch, die mit Gen-Pflanzen erzeugt wurden, ist vielen Verbrauchern nicht bewusst, dass sie mit Nestlé,- und Danone-Produkten Gen-Milch kaufen&#8221;, sagt Hissting. &#8220;Mit den Warn-Hinweisen unterst&#252;tzen wir heute den Wunsch der meisten deutschen Verbraucher nach einer besseren Information &#252;ber die Herkunft ihrer Lebensmittel.&#8221;</p>
<p><strong>Gen-Pflanzen bringen die Natur aus der Balance</strong></p>
<p>Der Gro&#223;teil der weltweit angebauten Gen-Pflanzen wie Gen-Mais und Gen-Soja landet in den Futtertr&#246;gen von Schweinen, K&#252;hen und H&#252;hnern. Greenpeace setzt sich gegen die &#246;kologisch riskante Gr&#252;ne Gentechnik ein. Gen-Pflanzen gef&#228;hrden die Umwelt und eine gentechnikfreie, nachhaltige Landwirtschaft. Sie k&#246;nnen sich unkontrolliert ausbreiten und bedrohen die Artenvielfalt. Besonders in S&#252;damerika werden Urw&#228;lder f&#252;r Gen-Soja gerodet und immer mehr gesundheitsgef&#228;hrdende Agrargifte eingesetzt. Im neuen Ratgeber weist Greenpeace auch darauf hin, dass die Forschung derzeit in Gen-Milch kein gesundheitliches Risiko f&#252;r den Verbraucher erkennt.</p>
<p>______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://beta.greenaction.de/kampagne/mach-dich-vom-acker">&gt;&gt; http://beta.greenaction.de/kampagne/mach-dich-vom-acker</a></p>
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		<title>Greenpeace entdeckt Schlamperei bei Anmeldungen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 08:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen- Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU- Zulassungen fehlen, d&#252;rfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen- Kartoffeln und Gen- Mais anmelden. Zudem sind die Angaben teilweise falsch. Greenpeace hat die Anmeldungen im Standortregister des Bundesamtes f&#252;r Verbraucherschutz und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-943" style="float: left;" title="greenpeace_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/07/greenpeace_logo.jpg" alt="greenpeace" width="195" height="48" /></p>
<p>Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen- Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU- Zulassungen fehlen, d&#252;rfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen- Kartoffeln und Gen- Mais anmelden. Zudem sind die Angaben teilweise falsch. Greenpeace  hat die Anmeldungen im Standortregister des Bundesamtes f&#252;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig gepr&#252;ft. Greenpeace ver&#246;ffentlicht heute eine interaktive Karte, auf der die angemeldeten Fl&#228;chen mit Google- Maps bis auf das Flurst&#252;ck genau dargestellt werden.</p>
<p>&#8220;Der schlampige Umgang der Beh&#246;rden mit den Anmeldungen macht das wichtige Standortregister fast unbrauchbar&#8221;, sagt Stephanie T&#246;we, Gentechnikexpertin von Greenpeace.<span id="more-4546"></span> &#8220;F&#252;r alle Landwirte und Imker, die gentechnikfrei produzieren, ist die mangelnde Kontrolle eine Katastrophe. Sie wissen nicht, ob auf Nachbarfeldern Gen-Pflanzen wachsen werden und ob sie Vorkehrungen treffen m&#252;ssen. Die gro&#223;e Mehrheit der Bev&#246;lkerung lehnt Gentechnik auf dem Acker ab. Dann m&#252;ssen die Beh&#246;rden auch zuverl&#228;ssig daf&#252;r sorgen, dass alles mit rechten Dingen zugeht.&#8221;</p>
<p>Derzeit sind wegen des Anbauverbots und der ausstehenden Zulassungen nur 1.001 Hektar f&#252;r den Gen-Mais und erstmals f&#252;r die Gen-Kartoffel 20 Hektar im Standortregister eingetragen (Stand 5.2.2010). Das sind rund 2.650 Hektar weniger als im Vorjahr. Greenpeace hat die Daten aus Bayern, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommen analysiert. Von 24 angemeldeten Fl&#228;chen in diesen drei Bundesl&#228;ndern sind 6 falsch eingetragen. Die Angaben k&#246;nnen nicht stimmen, weil es entsprechende Fl&#228;chen in den Gemeinden entweder gar nicht gibt oder diese v&#246;llig andere Gr&#246;&#223;en aufweisen. Somit erf&#252;llt das Standortregister nicht seine Aufgabe, f&#252;r Transparenz beim Anbau der Risiko-Pflanzen zu sorgen. Greenpeace fordert von Landwirtschaftministerin Ilse Aigner (CSU), diese verwirrenden Anmeldungen sofort zu unterbinden und f&#252;r Klarheit zu sorgen.</p>
<p>Greenpeace entdeckte fehlerhafte Anmeldungen in Brandenburg und im Landkreis Kitzingen/Bayern. Eines der Felder ist laut Anmeldung sechsmal gr&#246;&#223;er als es m&#246;glich sein kann. Besonders heikel: Die falschen Angaben betreffen fr&#228;nkische Landwirte, von denen einige auch dieses Jahr Schadensersatz vom BVL fordern wollen, wenn ein weiteres Verbot sie daran hindert, den Gen-Mais Mon810 anzubauen. Ministerin Aigner stoppte dessen Anbau im April 2009 wegen Zweifel an seiner Sicherheit.</p>
<p>&#8220;Aigner muss am Verbot f&#252;r Mon810 festhalten. Sie muss auch im Falle einer EU-Zulassung der Gen-Kartoffel deren Anbau in Deutschland stoppen&#8221;, erkl&#228;rt T&#246;we. Eine von Greenpeace im Januar in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage zeigt, dass 79 Prozent der Deutschen das Verbot f&#252;r Mon810 erhalten wollen. 77 Prozent sind zudem gegen den Anbau der Gen-Kartoffel Amflora.</p>
<p>______________________</p>
<p><strong>Webtipps:</strong></p>
<p><strong> </strong><a  href="http://www.greenpeace.de/">&gt;&gt; www.greenpeace.de</a></p>
<p><a  href="http://www.greenpeace.de/gen-anbaukarte">&gt;&gt;www.greenpeace.de/gen-anbaukarte</a></p>
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		<title>Schwarz- Gelb ist kein Votum pro Atomenergie und pro Gentechnik</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 13:37:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. S&#228;mtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen h&#228;tten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen l&#228;ngere Laufzeiten f&#252;r Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe. Stimmenzuwachs h&#228;tten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" /></strong>Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. S&#228;mtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen h&#228;tten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen l&#228;ngere Laufzeiten f&#252;r Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe. Stimmenzuwachs h&#228;tten zudem Parteien verzeichnet, die das Festhalten am Atomausstieg zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfes gemacht h&#228;tten und die f&#252;r die Ablehnung der sogenannten Gr&#252;nen Gentechnik st&#252;nden.<span id="more-4072"></span></p>
<p>Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: &#8220;Die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler haben nicht f&#252;r die Atomenergie und nicht f&#252;r Gentechnik in Lebensmitteln gestimmt. Sie haben entschieden, dass in den n&#228;chsten Jahren in Deutschland keine Gro&#223;e Koalition regieren wird, nicht mehr und nicht weniger. Die kommende schwarz-gelbe Regierung muss sich gut &#252;berlegen, ob sie die Gesellschaft mit einem Ausstieg aus dem Atomausstieg spalten oder ob sie Klimaschutz und erneuerbare Energien voranbringen will. Dasselbe gilt f&#252;r die Gentechnik. Wer genmanipulierte Organismen s&#228;t, wird nicht nur in den l&#228;ndlichen Regionen Widerstand ernten. Das hat die CSU in Bayern bereits schmerzhaft lernen m&#252;ssen.&#8221;</p>
<p>Beim Naturschutz will der Umweltverband auch die FDP in die Pflicht nehmen. Die Liberalen h&#228;tten sich in der Vergangenheit mehrfach f&#252;r naturnahe Fl&#252;sse und den Schutz von Elbe und Donau eingesetzt. Deutschlands hohe Naturschutzstandards seien au&#223;erdem ein wesentlicher Standortfaktor, wenn es um die k&#252;nftige wirtschaftliche Entwicklung und um Ansiedelungen von Unternehmen gehe.</p>
<p>Weiger: &#8220;Was Deutschland jetzt braucht, ist ein Konjunkturprogramm Umweltschutz. &#214;kologisch kontraproduktive Subventionen m&#252;ssen abgebaut, der Atomausstieg beschleunigt und der Energiesektor umgebaut werden. Mit einem solchen Programm kann es gelingen, die Erneuerbaren Energien zu hundert Prozent durchzusetzen und hunderttausende neue innovative Arbeitspl&#228;tze zu schaffen. Und beim Weltklimagipfel in Kopenhagen kann Bundeskanzlerin Angela Merkel im Dezember beweisen, dass die CDU-Wahlversprechen von mehr Klimaschutz nicht nur Lippenbekenntnisse sind.&#8221;</p>
<p>_________________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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		<title>Recherchen belegen gentechnische Verunreinigungen von Maissaatgut</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 10:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mainz / Hamburg Eine Recherche von Bioland und Greenpeace zeigt gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutschland. Die nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) durchgef&#252;hrte Untersuchung hat ergeben, dass 22 der 2009 in Deutschland untersuchten 386 Mais-Proben, gentechnisch verunreinigt waren. In elf Proben wurden in der EU nicht zugelassene Gen-Mais-Sorten gefunden. In elf weiteren Proben wurde der in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mainz / Hamburg</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-943" style="float: left;" title="greenpeace_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/07/greenpeace_logo.jpg" alt="greenpeace_logo" width="195" height="48" />Eine Recherche von Bioland und Greenpeace zeigt gentechnische Verunreinigungen von Saatgut in Deutschland. Die nach dem Umweltinformationsgesetz (UIG) durchgef&#252;hrte Untersuchung hat ergeben, dass 22 der 2009 in Deutschland untersuchten 386 Mais-Proben, gentechnisch verunreinigt waren. In elf Proben wurden in der EU nicht zugelassene Gen-Mais-Sorten gefunden. In elf weiteren Proben wurde der in Deutschland verbotene Gen-Mais Mon810 nachgewiesen. Greenpeace und Bioland fordern die Bundesl&#228;nder auf, durch strengere Kontrollen die Verunreinigung des Saatgutes zu verhindern und bei Verst&#246;&#223;en die sofortige Vernichtung der Gen- Pflanzen anzuordnen.</p>
<p>&#8220;Das Vorgehen der Bundesl&#228;nder bei Saatgutverunreinigungen mit dem Gen-Mais Mon810 ist v&#246;llig inakzeptabel&#8221;, sagt Thomas Dosch, Pr&#228;sident von Bioland. &#8220;So wurde der riskante Gen- Mais auch dieses Jahr ohne das Wissen der Landwirte auf Felder ausges&#228;t, obwohl er in Deutschland nicht angebaut werden darf.&#8221;<span id="more-3950"></span></p>
<p>Seit 2006 besteht eine Absprache der Bundesl&#228;nder, nach der Saatgut mit dem Genmais Mon810 verunreinigt sein darf. So sehen die L&#228;nder keinen Handlungsbedarf, bei Verunreinigungen bis zu 0,1 Prozent. Diese Praxis verst&#246;&#223;t nach Auffassung von Greenpeace und Bioland gegen das europ&#228;ische Reinheitsgebot f&#252;r Saatgut. Eine Verunreinigung von 0,1 Prozent bei Maissaatgut f&#252;hrt in der Praxis zu 80 bis 100 Gen-Pflanzen pro Hektar.</p>
<p>&#8220;Es kann nicht sein, dass Informationen &#252;ber Verunreinigungen von Saatgut erst &#252;ber langwierige Beh&#246;rdenanfragen zug&#228;nglich werden oder gar von Betroffenen eingeklagt werden m&#252;ssen&#8221;, sagt Gentechnikexpertin Stephanie T&#246;we von Greenpeace. &#8220;Verbraucher, Landwirte und Hersteller haben ein Recht auf Gentechnikfreiheit. Deshalb muss ein hundertprozentiges Reinheitsgebot f&#252;r Saatgut gelten.&#8221;</p>
<p>Auch m&#252;ssen die Pflanzen auf den Fl&#228;chen vernichtet werden, auf denen versehentlich verunreinigtes Saatgut ausges&#228;t wurde. Diese Felder m&#252;ssen dann flurst&#252;ckgenau im Standortregister des Bundesamtes f&#252;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) eingetragen werden, da hier trotz der Vernichtung noch gentechnisch ver&#228;nderte Pflanzen in den Folgejahren keimen k&#246;nnen. Zwar sieht das BVL diese Kategorie bereits vor, jedoch werden die Daten der Bundesl&#228;nder bisher nicht an das Bundesamt gemeldet.</p>
<p>______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.greenpeace.de/">&gt;&gt; www.greenpeace.de</a></p>
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		<title>Mehrzahl der Direktkandidaten gegen Atomkraft und Gentechnik</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 10:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die knapp 1.500 Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zur Gentechnik in der Landwirtschaft befragt. Rund zwei Drittel (973) haben bislang am BUND- Kandidatencheck teilgenommen; darunter prominente Kandidaten wie Frank- Walter Steinmeier und Ulla Schmidt, J&#252;rgen Trittin und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" />Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die knapp 1.500 Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien zum Atomausstieg, zum Neubau von Kohlekraftwerken und zur Gentechnik in der Landwirtschaft befragt. Rund zwei Drittel (973) haben bislang am BUND- Kandidatencheck teilgenommen; darunter prominente Kandidaten wie Frank- Walter Steinmeier und Ulla Schmidt, J&#252;rgen Trittin und Claudia Roth, Guido Westerwelle und Dirk Niebel, Gregor Gysi und Dietmar Bartsch, Ursula von der Leyen und Annette Schavan.<span id="more-3798"></span></p>
<p>Von den 31 prominenten Bundesministern, Partei- und Fraktionsvorsitzenden, Spitzenkandidaten sowie Schattenkabinettsmitgliedern und Generalsekret&#228;ren, die geantwortet haben, sind fast alle auf Parteilinie. Lediglich Verkehrsminister Tiefensee und Finanzminister Steinbr&#252;ck sind – anders als ihre Partei – f&#252;r Gentechnik in der Landwirtschaft.</p>
<p>Ein bunteres Bild ergibt ein Blick auf die Antworten aller Kandidaten: Etwas mehr als 75 Prozent der Direktkandidaten, die bisher am BUND-Check teilgenommen haben, lehnen l&#228;ngere Laufzeiten von Atomkraftwerken ab, darunter 11 Kandidaten der Union und 10 der FDP. 56 Prozent sprechen sich gegen den Neubau von Kohlekraftwerken aus, darunter 28 Kandidaten der FDP, 49 der SPD und 19 der Union. 76 Prozent aller Kandidaten sind f&#252;r den Verzicht auf Gentechnik in der Landwirtschaft – darunter 26 der Union und 20 der FDP.</p>
<p>Olaf Bandt, Direktor Politik und Kommunikation des BUND: &#8220;Es ist erfreulich, dass eine gro&#223;e Mehrheit der Kandidaten gegen l&#228;ngere Laufzeiten von Atomkraftwerken und gegen Gentechnik in der Landwirtschaft ist. Und es ist erfreulich, dass sich bei der SPD, der Union und der FDP zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten finden, die in drei zentralen Fragen der Umweltpolitik weiter sind als ihre Parteif&#252;hrung.&#8221;</p>
<p>Am h&#228;ufigsten haben mit 87 Prozent die Kandidaten von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen geantwortet, dicht gefolgt von der SPD mit 83 Prozent. 72 Prozent der Direktkandidaten der Linken und 51 Prozent der FDP beteiligten sich ebenfalls. Eine geringere Bereitschaft, den W&#228;hlern Auskunft zu geben, zeigten die Kandidaten der Union. Von ihnen stellten sich bislang erst 35 Prozent dem BUND-Kandidatencheck.</p>
<p>In mehr als der H&#228;lfte der Wahlkreise wurden zudem Fragen mit besonderem regionalen Bezug gestellt. Mit den Ergebnissen k&#246;nnen sich die W&#228;hler in Augsburg und Aachen, in Salzgitter und Stuttgart ein genaueres Bild vom umweltpolitischen Profil der Kandidaten in der Region machen.</p>
<p>_____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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		<title>BUND begr&#252;&#223;t einheitliches &#8220;ohne Gentechnik&#8221;-Siegel</title>
		<link>http://www.ethiker.com/bund-begruesst-einheitliches-ohne-gentechnik-siegel/3751/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 11:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begr&#252;&#223;te das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle &#8220;ohne Gentechnik&#8221;- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erh&#246;he den Druck auf Hersteller und H&#228;ndler, die seit Mai 2008 m&#246;gliche Kennzeichnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" />Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begr&#252;&#223;te das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle &#8220;ohne Gentechnik&#8221;- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erh&#246;he den Druck auf Hersteller und H&#228;ndler, die seit Mai 2008 m&#246;gliche Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Bisher nutzten nur wenige H&#228;ndler die freiwillige &#8220;ohne Gentechnik&#8221;- Kennzeichnung, so etwa Tegut aus Hessen und der Molkereikonzern FrieslandCampina. Campina verzeichnete zuletzt mit den &#8220;ohne Gentechnik&#8221;- ausgezeichneten Produkten gro&#223;e Umsatzzuw&#228;chse.<span id="more-3751"></span></p>
<p>Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: &#8220;Die gro&#223;en Lebensmittelh&#228;ndler Edeka, Lidl, Rewe und Aldi  m&#252;ssen ihre Blockade gegen die &#8220;ohne Gentechnik&#8221;-Kennzeichnung endlich aufgeben. Sonst handeln sie gegen den Willen der &#252;berw&#228;ltigenden Mehrheit der Verbraucher, die keine Gentechnik auf ihren Tellern will. Nur wenn &#8220;ohne Gentechnik&#8221; draufsteht, k&#246;nnen Verbraucher sicher sein, dass Milch, Fleisch und Eier ohne gentechnisch ver&#228;nderte Futterpflanzen hergestellt wurden.&#8221;</p>
<p>Grund f&#252;r die Verweigerungshaltung ist nach Ansicht des BUND die Angst der H&#228;ndler vor Nachfragen ihrer Kunden, wenn auf einem Produkt &#8220;ohne Gentechnik&#8221; draufstehe und auf einem vergleichbaren nicht. Deshalb werde das Siegel selbst bei zertifiziert gentechnikfreien Produkten nicht eingesetzt. Beispielsweise produziere Deutschlands zweitgr&#246;&#223;ter Gefl&#252;gelproduzent &#8220;Gebr&#252;der Stolle&#8221; seit Mai 2009 rund 480.000 H&#228;hnchen pro Woche ohne Gentechnik. Doch nur das Unternehmen Tegut kennzeichne Stolle-Produkte. Andere Abnehmer wie Edeka oder Lidl weigerten sich.</p>
<p>Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: &#8220;H&#228;ndler und Hersteller bef&#252;rchten zu Recht, dass Produkte ohne Kennzeichnung zu Ladenh&#252;tern werden. Deshalb muss die Branche umdenken und sich f&#252;r die ausschlie&#223;liche Verwendung gentechnikfreier Futtermittel einsetzen. Das w&#228;re ein neuer Qualit&#228;tsstandard im deutschen Lebensmittelhandel, von dem die Verbraucher und die Umwelt profitierten.&#8221;</p>
<p>Nach einer vom BUND in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage vom April 2009 halten 78 Prozent der Bundesb&#252;rger die Positivkennzeichnung &#8220;ohne Gentechnik&#8221; f&#252;r sinnvoll, 73 Prozent w&#252;rden sich bei ihrer Kaufentscheidung daran orientieren und eher zu so gekennzeichneten Produkten greifen.</p>
<p>__________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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		<title>Greenpeace stellt Spitzenkandidaten auf den Pr&#252;fstand</title>
		<link>http://www.ethiker.com/greenpeace-stellt-spitzenkandidaten-auf-den-pruefstand/3726/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 09:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hamburg Der Wahlkompass von Greenpeace zur Bundestagswahl 2009 Greenpeace ver&#246;ffentlicht gestern den Wahlkompass Umweltpolitik, in dem die Spitzenkandidaten der gro&#223;en Parteien 21 Fragen aus sieben Themenbereichen der Umwelt- und Klimapolitik beantworten. Den W&#228;hlern werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteipositionen aufgezeigt. Denn in den wortreichen Wahlprogrammen der Parteien finden sie oft keine Antworten auf konkrete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hamburg</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Der Wahlkompass von <span lang="en">Greenpeace</span> zur Bundestagswahl 2009</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3728" style="float: left;" title="416db3ddc1" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/08/416db3ddc1.jpg" alt="416db3ddc1" width="195" height="130" />Greenpeace ver&#246;ffentlicht gestern den Wahlkompass Umweltpolitik, in dem die Spitzenkandidaten der gro&#223;en Parteien 21 Fragen aus sieben Themenbereichen der Umwelt- und Klimapolitik beantworten. Den W&#228;hlern werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Parteipositionen aufgezeigt. Denn in den wortreichen Wahlprogrammen der Parteien finden sie oft keine Antworten auf konkrete Fragen. Wie ernst ist es den Parteien mit dem Klima- und Umweltschutz? Sollen in Deutschland neue Kohlekraftwerke gebaut werden? Sollen die deutschen Atomkraftwerke l&#228;nger laufen als vereinbart? Brauchen wir Gentechnik in der Landwirtschaft? Muss es auf Autobahnen ein Tempolimit geben?<span id="more-3726"></span></p>
<p>&#8220;Blickt man in die Wahlprogramme der Parteien, sind alle irgendwie f&#252;r Klima- und Umweltschutz. Bei genauerem Nachfragen aber wird deutlich, dass es erhebliche Unterschiede gibt&#8221;, sagt Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung von Greenpeace. &#8220;Die Bundestagswahl im Herbst ist eine Richtungswahl. Die Entscheidung der W&#228;hler wird auf Jahre hinaus fest legen, wie es in Deutschland mit dem Klimaschutz, mit den Atom- und Kohlekraftwerken, mit dem Naturschutz oder mit der Gentechnik auf dem Acker weiter geht.&#8221;</p>
<p>Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die Kandidaten zu den Themenfeldern Umwelt und Wirtschaft, Klimawandel, Atomenergie, Verkehr, Urwaldschutz, Meeresschutz und Landwirtschaft befragt. Die Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier, Guido Westerwelle, Renate K&#252;nast und Oskar Lafontaine haben Antworten geschickt. Lediglich Bundeskanzlerin Merkel (CDU) lehnte es ab, pers&#246;nlich zu antworten. F&#252;r die CDU antwortete Generalsekret&#228;r Pofalla.</p>
<p>&#8220;Umwelt- und Klimapolitik sind l&#228;ngst keine &#246;kologischen Nischenthemen mehr. Politik und &#214;ffentlichkeit starren auf die Wirtschaftskrise, obwohl die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Klimawandels weitaus schlimmer sein werden&#8221;, so Krug. &#8220;Vor allem beim Thema Klimaschutz und Energieversorgung aber scheuen sich einige Politiker, ihren W&#228;hlern unbequeme Wahrheiten mitzuteilen und unpopul&#228;re Positionen zu vertreten. Die W&#228;hler sollten sehr genau pr&#252;fen, ob die Partei ihrer Wahl wirklich zukunftsf&#228;hige Konzepte bietet.&#8221;</p>
<p>Im Wahlkompass erh&#228;lt der Leser zu jedem Kapitel erh&#228;lt eine kurze Einf&#252;hrung mit wichtigen Grundinformationen &#252;ber das jeweilige Thema. Er erscheint in einer Auflage von 100.000 Exemplaren und ist im Internet unter www.greenpeace.de abrufbar. Gedruckte Exemplare k&#246;nnen bei Greenpeace direkt unter der Telefonnummer 040 &#8211; 30618-0 bestellt werden.</p>
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<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.greenpeace.de/">&gt;&gt; www.greenpeace.de</a></p>
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