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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Mittwoch, 17. März 2010

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Germanwatch kritisiert: Nur teilweise wird die Kopenhagen- Ankündigung erfüllt

Koalitionsfraktionen verwässern Klimaversprechen der Bundesregierung

Bonn / Berlin

germanwatch

In seiner nächtlichen Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass für die internationale Klimafinanzierung bis 2012 jährlich durchschnittlich 420 Millionen bereitgestellt werden sollen. Germanwatch kritisiert, dass der größte Teil dieser Gelder bereits vor Jahren schon einmal in anderem Zusammenhang versprochen wurde. Damit wird das von der Bundeskanzlerin in Kopenhagen gemachte Versprechen von neuen und zusätzlichen Mitteln nur zu einem viel zu kleinen Teil eingelöst. Sah es bis gestern noch so aus, als würde der komplette Betrag aus früher versprochenen Mitteln bestehen, stellen die Koalitionsfraktionen nun zumindest 70 Millionen Euro als neues Geld bereit. …Weiterlesen »


Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf, weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen

“Globale Vernetzung” darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen

Hannover / Berlin

germanwatch

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und der Christlichen Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam zu machen.

“Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum ‘Kosten runter und Umwelt schonen’ auf der CeBIT deutlich werden. …Weiterlesen »


Führungsrolle von Merkel erwartet

Jetzt ist die Zeit, die Krise der Klimaverhandlungen zu überwinden

Kopenhagen

germanwatchlogoZum aktuellen Stand des UN- Klimagipfels kommentierte gestern Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: “Nach Tagen des Stillstands ist die große Frage: ist heute der Tag des Durchbruchs? Mit zunehmender Zeitnot wird es immer schwieriger, wichtige politische und technische Teilfragen zu schließen. Zwei Tage vor Abschluss der Konferenz kommt es jetzt darauf an, dass konstruktive Kräfte aus Industrie- und Entwicklungsländern Koalitionen bilden und gemeinsam den Weg zu ambitionierten Reduktionszielen, zu den notwendigen langfristigen Finanzzusagen für Klima- sowie Regenwaldschutz und Anpassung sowie zu einem ambitionierten und rechtlich verbindlichen Abkommen zu bahnen. Angela Merkel kann dabei eine zentrale Rolle spielen. Dann aber muss sie über vage Ankündigungen hinaus zeigen, dass sie es ernst meint.” …Weiterlesen »


Klimaschutz- Index: Deutschland fällt hinter Brasilien zurück

Erstmals Schwellenland Vorreiter beim Klimaschutz

Kopenhagen / Bonn

germanwatchlogoIn Kopenhagen haben Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe heute die fünfte Ausgabe des Klimaschutz- Index vorgestellt. Das jährliche Ranking vergleicht die Klimaschutzleistungen von 57 Industrie- und Schwellenländern untereinander. In der neuesten Ausgabe hat Brasilien beim Klimaschutz am besten abgeschnitten. Im Ranking kletterte Brasilien vom achten auf den vierten Platz und verwies so den langjährigen Vorreiter Schweden auf den fünften Platz. “Die ersten drei Plätze des Rankings blieben – wie im letzten Jahr – frei. Erneut hat noch kein Land den Pfad zur Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels eingeschlagen”, erläuterte Jan Burck, Referent für den Klimaschutz- Index bei Germanwatch. …Weiterlesen »


Kopenhagener Klimagipfel muss darauf reagieren:

Globaler Klima- Risiko- Index 2010 spiegelt die verletzlichsten Länder in fast zwei Jahrzehnten wider

Kopenhagen / Bonn

Globaler Klima-Risiko-Index 2010 (für die Jahre 1990-2008)
kri2010karte-highresDie Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den Globalen Klima- Risiko- Index 2010 heute in Kopenhagen veröffentlicht, demzufolge Bangladesh, Myanmar und Vietnam von 1990 bis 2008 die am schwersten von Wetterextremen betroffenen Länder waren. Betrachtet man lediglich das Jahr 2008, wurden Myanmar, Yemen und Vietnam am stärksten getroffen. Der Index, der auf den Daten der NatCatSERVICE- Datenbank des Rückversicherers Munich Re basiert, zeige die Notwendigkeit einer Antwort des Klimagipfels, betonte die Organisation in Kopenhagen. Den betroffenen Ländern müsse geholfen werden, sich auch an den Klimawandel besser anzupassen. …Weiterlesen »


Germanwatch kritisiert Anrechnung von Klimafinanzierung auf die Armutsbekämpfung

Bundesregierung setzt Kopenhagen- Deal aufs Spiel

Bonn

germanwatchlogoHeute hat die neue Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP ihre Verhandlungsposition zum Kopenhagener Klimagipfel in einem Bundestagsantrag beschlossen. Während dieser einige positive Aspekte enthält, sieht Germanwatch an einem für die Klimaverhandlungen zentralen Punkt die Gefahr, dass Deutschland damit die Entwicklungs- und Schwellenländer vor den Kopf stößt. So hat die Bundesregierung beschlossen, dass Finanzmittel für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern auf die schon bestehende Verpflichtung angerechnet werden sollen, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden. Bisher zahlt Deutschland erst 0,36 Prozent. …Weiterlesen »


Projektpartnerschaft “Climate Mainstreaming” eröffnet neue Ansätze und Instrumente im Risiko- und Chancenmanagement

Der Klima- und Finanzkrise mit neuen Geschäftsmodellen begegnen

Frankfurt am Main

germanwatchlogoWie können Finanzwelt und Unternehmen auf die Geschäftsrisiken durch Klima- und Finanzkrise reagieren? Nach einer dreijährigen Projektpartnerschaft von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wurden in Frankfurt heute im Rahmen der 4. Corporate Responsibility Conference neue Ansätze und Instrumente des Risiko- und Chancenmanagements vorgestellt. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch und Konsortialführer des Projekts, erklärt: “Wir konnten feststellen, dass die Abteilungen für Unternehmensverantwortung zukünftig eine wichtige Rolle spielen können, um neue attraktive Geschäftsmodelle zu entwickeln. Damit rücken die CSR-Abteilungen – insbesondere in der Finanzbranche – weiter aus der ‘Öko-Nische’ heraus und tragen immer stärker zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.” …Weiterlesen »


Germanwatch-Kurzfilm über Klimagerechtigkeit läuft in Großkinos an

Am Ende wird “Die Rechnung” präsentiert

Bonn

germanwatchlogoNach dem großen Erfolg im Internet wird der Germanwatch- Kurzfilm “Die Rechnung” ab Donnerstag, dem 12. November, vier Wochen lang in dreizehn Städten Deutschlands als Vorfilm im Kino gezeigt. Auf YouTube wurde der Film innerhalb kurzer Zeit 75.000 Mal angeklickt. In dem von Regisseur Peter Wedel umgesetzten Kurzfilm unterhalten sich drei Freunde in einer Kneipe über ihre Erlebnisse in den vergangenen Wochen. Dabei entsteht ein buntes Klimasündenregister, das durch das Auftreten der Kellnerin zugespitzt wird. An dem Klima-Kurzfilm haben die bekannten deutschen Schauspieler Benno Fürmann, Bjarne Mädel, Christoph Tomanek und Ina Paule Klink mitgewirkt. …Weiterlesen »


makeITfair-Studie zeigt: Die Mobilfunkanbieter sind gefordert!

Fair produzierte Handys?

Berlin

germanwatchlogoEine neue Studie des europäischen Projektes makeITfair, die heute in Deutschland veröffentlicht wird, hat gezeigt, dass die Mobilfunkanbieter ihre Lieferkette noch fairer gestalten müssen. Die vergleichende Studie “Faire Handys im Angebot?” verdeutlicht, dass sich viele Anbieter zwar mittlerweile dazu verpflichten, auf faire Arbeitsbedingungen in der Geräteproduktion ihrer Zulieferer zu achten, aber die Umsetzung der Verpflichtungen noch zu wenig nachverfolgen.

“Die Mobilfunkanbieter stehen in der Verantwortung für die Handylieferkette, denn viele Verbraucher beziehen ihr Handy über ihren Mobilfunkanbieter”, so Cornelia Heydenreich, makeITfair-Koordinatorin bei Germanwatch. …Weiterlesen »


Germanwatch, IndyACT und tcktcktck

Saudi Arabien schwächt die Position der Entwicklungsländer auf den UN- Klimaverhandlungen

Bonn/Bangkok

germanwatchlogoDie libanesische Organisation IndyACT hat gemeinsam mit der deutschen Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch auf den UN- Klimaverhandlungen in Bangkok einen Bericht vorgestellt, der deutlich macht, dass Saudi Arabien an den entscheidenden Stellen im Verhandlungsprozess die Politik blockiert, die gerade für die Sicherheit der ärmsten und besonders verletzlichen Länder wichtig ist. In der Analyse wurden die Positionen verschiedener arabischer Regierungen im Rahmen der Verhandlungen für ein neues Klimaabkommen im Dezember in Kopenhagen untersucht. …Weiterlesen »


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