UN- Klimaverhandlungen:
Deutschland und EU unter Beschuss
Bonn
Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist zu erwarten, dass die EU und Deutschland bei der heute startenden Runde der UN- Klimaverhandlungen heftig unter Beschuss kommen wird. “Wenige Tage vor Verhandlungsbeginn hatten insbesondere der deutsche Wirtschaftsminister Brüderle sowie der deutsche EU- Kommissar Oettinger verhindert, dass die EU-Kommission ein Strategiepapier vorlegen konnte, wonach die EU ihre Emissionen ohne Wenn und Aber um 30% reduziert.” erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.05.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Studie bildet Auftakt für europaweite Kampagne zur Unternehmensverantwortung
Thyssen, Aldi und Co. zur Rechenschaft ziehen
Berlin / Brüssel
Tochterfirmen und Zulieferer von ThyssenKrupp, Aldi und vielen anderen europäischen Unternehmen verursachen Umweltverschmutzungen sowie Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen im Ausland, ohne dass die in Europa ansässigen Konzerne zur Rechenschaft gezogen werden können. Die heute von Germanwatch veröffentlichte Studie “Unternehmensverantwortung – Vorschläge für EU- Reformen” zeigt anhand von zwei Fallstudien zu ThyssenKrupp in Brasilien und der Lieferkette von Aldi in China die rechtlichen Lücken der Unternehmenshaftung für Auslandstätigkeiten auf. Parallel dazu startet heute die Kampagne “Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen” der European Coalition for Corporate Justice (ECCJ), einem zivilgesellschaftlichen Netzwerk. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.05.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
• 1 Kommentar »
Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace kommentieren Petersberger Klimadialog
“Stop Cooking Our Planet!”
Bonn
Angela Merkel, Barack Obama, Silvio Berlusconi, Gordon Brown und Nicolas Sarkozy kochen den Planeten Erde. Aktion “Stop Cooking the Planet” von Germanwatch, Greenpeace Oxfam, WWF und tcktcktck zum Start des Petersberger Klimadialogs, 2. Mai 2010
“Stop Cooking Our Planet!” – mit diesem Aufruf begrüßten heute Aktivisten von Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace die Minister/ innen, die aus 45 Ländern auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mexikos Präsident Felipe Calderón nach Bonn gereist sind. Auf dem dreitägigen “Petersberger Klimadialog” werden sie über die Zukunft des weltweiten Klimaschutzes diskutieren. Vor der Auffahrt zum Petersberg postierten sich die Organisationen mit einem großen Kochtopf, darin der Planet Erde, umgeben von als Politiker verkleideten Aktivisten. Im Hintergrund ein Transparent mit dem Spruch “Promising 2°C, Risking 3,5°C – Stop Cooking Our Planet!” Der Petersberger Klimadialog ist das erste Zusammentreffen der Staatengemeinschaft auf Ministerebene nach dem UN- Klimagipfel von Kopenhagen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.05.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
McKinsey- Studie zeigt:
100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien sind bis 2050 möglich, sicher und preiswert
Brüssel / Bonn

Die Europäische Klimastiftung (ECF) veröffentlichte heute in Brüssel eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft. Diese verdeutlicht, dass bis Mitte des Jahrhunderts in Europa ein Umbau des Elektrizitätssystems auf 100 Prozent Erneuerbare Energien möglich ist. “Das Szenario mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien liefert genauso verlässlich und kostengünstig Strom wie andere Niedrig-CO2-Szenarien, die noch auf Kernkraft oder Kohle setzen. Jetzt gibt es keinen vernünftigen Grund mehr, auf diese Risikotechnologien zu setzen”, kommentierte Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.04.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
• kommentieren »
Erste Verhandlungsrunde in Bonn muss UN- Klimapolitik neue Impulse geben
Zeit, die Scherben von Kopenhagen aufzusammeln
Bonn
Zu Beginn der dreitägigen Klimaverhandlungsrunde in Bonn haben die Umwelt- und Entwicklungsorganisationen Germanwatch, Oxfam, WWF sowie das internationale Netzwerk TckTckTck symbolisch den Scherbenhaufen aufgesammelt, den die unzureichenden Ergebnisse des letztjährigen Klimagipfels in Kopenhagen verursacht haben. Hinter 4 Tonnen Glasscherben, die vor dem Konferenzgelände in Bonn ausgebreitet waren, forderten sie von den Delegierten: “Zeit, die Scherben aufzusammeln”. Die Verhandlungsrunde ist die erste auf dem Weg zum Klimagipfel Ende 2010 im mexikanischen Cancun. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.04.2010 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
Germanwatch kritisiert: Nur teilweise wird die Kopenhagen- Ankündigung erfüllt
Koalitionsfraktionen verwässern Klimaversprechen der Bundesregierung
Bonn / Berlin

In seiner nächtlichen Sitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen, dass für die internationale Klimafinanzierung bis 2012 jährlich durchschnittlich 420 Millionen bereitgestellt werden sollen. Germanwatch kritisiert, dass der größte Teil dieser Gelder bereits vor Jahren schon einmal in anderem Zusammenhang versprochen wurde. Damit wird das von der Bundeskanzlerin in Kopenhagen gemachte Versprechen von neuen und zusätzlichen Mitteln nur zu einem viel zu kleinen Teil eingelöst. Sah es bis gestern noch so aus, als würde der komplette Betrag aus früher versprochenen Mitteln bestehen, stellen die Koalitionsfraktionen nun zumindest 70 Millionen Euro als neues Geld bereit. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.03.2010 Rubrik: POLITIK
• kommentieren »
Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf, weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen
“Globale Vernetzung” darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen
Hannover / Berlin

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und der Christlichen Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam zu machen.
“Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum ‘Kosten runter und Umwelt schonen’ auf der CeBIT deutlich werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
• kommentieren »
Führungsrolle von Merkel erwartet
Jetzt ist die Zeit, die Krise der Klimaverhandlungen zu überwinden
Kopenhagen
Zum aktuellen Stand des UN- Klimagipfels kommentierte gestern Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: “Nach Tagen des Stillstands ist die große Frage: ist heute der Tag des Durchbruchs? Mit zunehmender Zeitnot wird es immer schwieriger, wichtige politische und technische Teilfragen zu schließen. Zwei Tage vor Abschluss der Konferenz kommt es jetzt darauf an, dass konstruktive Kräfte aus Industrie- und Entwicklungsländern Koalitionen bilden und gemeinsam den Weg zu ambitionierten Reduktionszielen, zu den notwendigen langfristigen Finanzzusagen für Klima- sowie Regenwaldschutz und Anpassung sowie zu einem ambitionierten und rechtlich verbindlichen Abkommen zu bahnen. Angela Merkel kann dabei eine zentrale Rolle spielen. Dann aber muss sie über vage Ankündigungen hinaus zeigen, dass sie es ernst meint.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 19.12.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Klimaschutz- Index: Deutschland fällt hinter Brasilien zurück
Erstmals Schwellenland Vorreiter beim Klimaschutz
Kopenhagen / Bonn
In Kopenhagen haben Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe heute die fünfte Ausgabe des Klimaschutz- Index vorgestellt. Das jährliche Ranking vergleicht die Klimaschutzleistungen von 57 Industrie- und Schwellenländern untereinander. In der neuesten Ausgabe hat Brasilien beim Klimaschutz am besten abgeschnitten. Im Ranking kletterte Brasilien vom achten auf den vierten Platz und verwies so den langjährigen Vorreiter Schweden auf den fünften Platz. “Die ersten drei Plätze des Rankings blieben – wie im letzten Jahr – frei. Erneut hat noch kein Land den Pfad zur Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels eingeschlagen”, erläuterte Jan Burck, Referent für den Klimaschutz- Index bei Germanwatch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.12.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Kopenhagener Klimagipfel muss darauf reagieren:
Globaler Klima- Risiko- Index 2010 spiegelt die verletzlichsten Länder in fast zwei Jahrzehnten wider
Kopenhagen / Bonn
Globaler Klima-Risiko-Index 2010 (für die Jahre 1990-2008)
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den Globalen Klima- Risiko- Index 2010 heute in Kopenhagen veröffentlicht, demzufolge Bangladesh, Myanmar und Vietnam von 1990 bis 2008 die am schwersten von Wetterextremen betroffenen Länder waren. Betrachtet man lediglich das Jahr 2008, wurden Myanmar, Yemen und Vietnam am stärksten getroffen. Der Index, der auf den Daten der NatCatSERVICE- Datenbank des Rückversicherers Munich Re basiert, zeige die Notwendigkeit einer Antwort des Klimagipfels, betonte die Organisation in Kopenhagen. Den betroffenen Ländern müsse geholfen werden, sich auch an den Klimawandel besser anzupassen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.12.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »