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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

ETHIKER: PHILOSOPHIE
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Frischfleisch im Labortest: Handelsketten begehen mit Sauerstoff-Behandlung von Fleisch Betrug am Kunden

Außen scheinbar frisch, innen ranzig

Berlin

PM www.foodwatch.de

foodwatchFrischfleisch in Kühltheken von Supermärkten wird systematisch einer kosmetischen Behandlung mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen für die Kunden unterzogen. Mithilfe eines Gas- Gemisches färben die Handelskonzerne das Fleisch von außen rosig- rot, innen wird es dadurch jedoch schneller zäh und ranzig. Hochkonzentrierter Sauerstoff in der sogenannten „Schutzatmosphäre“ der Packungen sorgt dafür, dass das Fleisch über Tage hinweg wie schlacht- frisch aussieht. Gleichzeitig beschleunigt er den Fettverderb und die Oxidation von Eiweißen, was das Fleisch zäh macht. Einziger Vorteil: Die Produkte lassen sich so aufgehübscht länger und besser verkaufen. „Die Handelsketten gaukeln ihren Kunden Frische vor und jubeln ihnen minderwertiges Fleisch unter“, erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. …Weiterlesen »


foodwatch – Verbraucherschutz

Gammelfleisch: Behörden müssen Sofortmaßnahmen ergreifen

Berlin

PM www.foodwatch.de

foodwatchDie Verbraucherrechts- Organisation foodwatch hat die Behörden in Bund und Ländern aufgefordert, die Verbreitung von vakuumverpacktem, verdorbenem Fleisch durch Sofortmaßnahmen einzuschränken. „Vakuumverpackung und Kühlung haben weltweit eine neue Form des Fleischverderbs hervorgebracht. Die Behörden müssen diese verdorbene Ware unverzüglich aus der Lebensmittelkette entfernen. Betroffene Betriebe müssen, ähnlich wie bei Tierseuchen, stillgelegt und grundlegend gereinigt und desinfiziert werden“, erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender foodwatch- Geschäftsführer. Während die Standard- Untersuchungen der Behörden den Befall mit Clostridium- Bakterienstämmen nicht anzeigten, habe sich der Keim weltweit in der Fleischwirtschaft ausgebreitet. …Weiterlesen »


EU- Parlament will vorerst keine Zulassung von Nano- Lebensmitteln. Aigner muss sich im Ministerrat für Kennzeichnungspflicht stark machen.

Nano in Lebensmitteln

Brüssel

PM www.bund.net

BundDas EU- Parlament hat sich heute bei der Abstimmung über die neue Novel- Food- Verordnung für eine Kennzeichnungspflicht von Nanomaterialien in Lebensmitteln ausgesprochen. Nano-Lebensmittel sollen zudem erst dann zugelassen werden können, wenn angemessene Sicherheitstests verfügbar sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das Votum der EU- Parlamentarier als “deutliches Signal für mehr Verbraucherschutz in der Europäischen Union” und forderte Verbraucherschutz- Ministerin Ilse Aigner auf, sich im EU- Ministerrat für die Kennzeichnungspflicht stark zu machen. Bisher hatte der Ministerrat diese blockiert. …Weiterlesen »


Interdisziplinäres Team der TU Chemnitz erforscht verschiedene Arten des Trommelns – Kooperationen beim Einsatz in Schulen sowie in der Depressions- und Krebstherapie

“The Drum Beat” – Kann man sich gesund trommeln?

Chemnitz

Puls, Laktatwerte und Atemgas: Studentin Jacqueline Böhr (vorne) trommelt unter Anleitung von Drums Alive-Erfinderin Carrie Ekins (r.). Pressemitteilung TU Chemnitz Foto: TU Chemnitz/Andreas Seidel

trommelnMusik, Rhythmus, Bewegung: “Trommeln und Tanzen sind die einfachsten Formen der Kommunikation seit Entstehung der Menschheit und auch heute noch sehr verbreitet, vor allem in Afrika und Asien”, berichtet Peter Wright, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Sportmedizin/-biologie der Technischen Universität Chemnitz. Forscher verschiedener Fakultäten der TU beschäftigen sich im Projekt “The Drum Beat – Chemnitz Drumming Project” mit den Wirkungen und Effekten verschiedener Arten des Trommelns auf Fitness, Gesundheit und Verhalten. Initiiert von der Professur Sportmedizin/-biologie sind inzwischen neben Sportwissenschaftlern und -ingenieuren auch Psychologen, Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaftler der TU Chemnitz am Projekt beteiligt. …Weiterlesen »


G8-Gipfel in Kanada: Oxfam fordert Dringlichkeitsplan

Armutsbekämpfung muss durch Finanztransaktionssteuer finanziert werden

Berlin

OxfamAnläßlich des G8- Gipfels in Kanada, fordert Oxfam einen Dringlichkeitsplan, um die 2005 in Gleaneagles auf dem letzten G8-Gipfel versprochenen 50 Mrd. Dollar mehr an Entwicklungshilfe bis spätestens 2012 bereitstellen zu können. Es existiere derzeit eine Finanzierungslücke von ganzen 20 Mrd. Gerade die armen Länder seien von der Wirtschafts- und Finanzkrise mit einem Einnahmeverlust von 65 Mrd. Dollar besonders hart getroffen. …Weiterlesen »


Neue Studie – Institut Arbeit und Technik (IAT)

Mehr Zeitarbeit und Stellenabbau in der Pflege

Düsseldorf

Boeckler-StiftungLaut einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Untersuchung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer im Pflegebereich seit 2004 verfünffacht.

“Nachdem Einrichtungen tausende feste Arbeitsplätze abgebaut und Ausbildungsmöglichkeiten eingeschränkt haben, sind sie zunehmend auf Zeitarbeitskräfte angewiesen. Allein die deutschen Allgemeinkrankenhäuser haben zwischen 1996 und 2006 rund 46.000 Pflege- Vollzeitstellen gestrichen – obwohl der Arbeitsaufwand pro Patient gestiegen und die Patientenzahl etwa gleich geblieben ist. …Weiterlesen »


Ergebnis der Abstimmung EU- Parlament

Absage an die Ampel: Lobbymacht der Industrie

Berlin

foodwatchDas Europäische Parlament stimmte am Mittwoch gegen die von Verbraucherschützern und Ärzteverbänden geforderte Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel und hat damit der Industrie- Lobby einen klaren Dienst erwiesen.

Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch: „Das Votum gegen die Ampel ist enttäuschend. Statt Bürgernähe herrscht in Europa die Lobbymacht der Industrie. Obwohl zahlreiche nationale und europäische Spitzenverbände von Ärzten und Kinderärzten, verschiedenste Patientenorganisationen, Krankenversicherungen bis hin zu Verbraucherverbänden sich vehement für die Ampelkennzeichnung eingesetzt haben, …Weiterlesen »


Europaparlament stimmt über die Ampelkennzeichnung ab – gesamter europäischer Gesundheitssektor für die Ampel

foodwatch: Europa der Bürger oder der Industrie?

Berlin

Pressemitteilung www.foodwatch.de

foodwatchVor der Abstimmung des Europäischen Parlamentes über die künftige Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln hat die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch ein starkes Votum für die Ampelkennzeichnung gefordert. “Über eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung wird debattiert, weil die Politik Maßnahmen gegen die Volkskrankheit Übergewicht ergreifen wollte. Wenn es den Abgeordneten damit wirklich ernst ist, kann das Ergebnis nur lauten: Ampelkennzeichnung, europaweit, verpflichtend”, erklärte der stellvertretende foodwatch- Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. Neben Verbraucherorganisationen hat sich eine Vielzahl von Ärzteverbänden, Sozialversicherern und Patientenverbänden aus ganz Europa in den vergangenen Monaten für die Ampel ausgesprochen. …Weiterlesen »


OxfamUnverpackt unterstützt HIV/Aids- Aufklärung in Südafrika

WM 2010: Charity- Geschenk für Fußball- Fans

Berlin

oxfamFußball- Fans, die Südafrika zur WM besonders unterstützen wollen, sollten den Fußball von OxfamUnverpackt ganz oben auf ihre Wunschliste setzen. Mit dem Geschenk punktet man gleich doppelt: Es unterstützt Oxfams Projekt- und Kampagnenarbeit zur HIV/Aids- Aufklärung in Südafrika und erobert die Herzen der Kicker-Freunde hier in Deutschland.

Südafrika hat die höchste HIV- Infektionsrate weltweit: 5,7 Millionen Menschen leben mit dem Virus, gut ein Fünftel der Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren. Gemeinsam mit der südafrikanischen Partnerorganisation Targeted Aids Intervention Program (TAI) fördert Oxfam Projekte, bei denen Jugendliche beim gemeinsamen Fußballspiel über HIV/Aids aufgeklärt werden. …Weiterlesen »


Nach dem Goldenen Windbeutel 2009 erhält Danone auch das “Gouden Windei” 2010

Trinkjoghurt Actimel zur größten Werbelüge in Holland gewählt

Berlin

foodwatchNach den deutschen Verbrauchern im Jahr 2009 haben nun auch die niederländischen Konsumenten den Trinkjoghurt Actimel zur größten Werbelüge gewählt. Bei einer zweiwöchigen Online- Abstimmung der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch entfielen mit 37 Prozent der mehr als 14.000 Stimmen die meisten auf das Produkt von Danone. Bart van Opzeeland, Leiter von foodwatch Niederlande, verlieh Danone dafür das “Gouden Windei 2010″ (Goldenes Windei) für den dreistesten Fall von Etikettenschwindel des Jahres am Firmensitz in Utrecht. Danone lehnte den Preis ab, immerhin stellte sich der niederländische Geschäftsführer des Herstellers jedoch der Diskussion mit foodwatch vor den Kameras eines Fernsehsenders. …Weiterlesen »


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