Greenpeace hat Tafeltrauben aus fünf EU- Ländern getestet
Pestizide: Die miesesten Trauben gibt es in Deutschland
Hamburg
Tafeltrauben auf dem deutschen Markt weisen im Vergleich von fünf EU- Ländern die höchsten Pestizidbelastungen auf. 43 Prozent der in Deutschland verkauften Trauben sind zu stark belastet und nach der Greenpeace-Bewertung nicht empfehlenswert (rot). Das sind mehr als doppelt so viel wie etwa in Holland. Die Spritzmittelrückstände in den hierzulande verkauften Trauben stiegen gegenüber dem Greenpeace- Test von 2007 zudem erheblich an. Im internationalen Vergleich von 17 Supermarktketten waren die am stärksten mit giftigen Pestiziden belasteten Früchte bei den deutschen Handelsketten Kaiser’s Tengelmann und Edeka zu finden: 80 beziehungsweise 60 Prozent wurden mit rot bewertet. Greenpeace hat insgesamt 124 Trauben- Proben aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Ungarn testen lassen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.11.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Oxfam fordert Globalen Fonds für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen vernachlässigte Krankheiten in armen Ländern
Neuer Oxfam-Bericht: Medizinische Forschung nutzt vor allem den Reichen
Berlin

Anlässlich der EU-Konferenz zur Bekämpfung armutsbedingter Krankheiten in Brüssel fordert Oxfam die Einrichtung eines Globalen Fonds für Forschung und Entwicklung durch die Weltgesundheitsorganisation. „Wir brauchen einen unabhängigen Fonds, damit mehr Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika gegen Krankheiten entwickelt werden, die hauptsächlich in armen Ländern vorkommen“, sagt Corinna Heineke, Ko-Autorin des Oxfam-Berichts Ending the R&D Crisis in Public Health, der heute veröffentlicht wird. Die Bedürfnisse kranker Menschen in den armen Ländern würden von Regierungen der reichen Länder, der öffentlichen Forschung und der Pharmaindustrie sträflich vernachlässigt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.11.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
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GLOBAL 2000 fordert sofortiges Verbot für Gentech- Mais MON810, Moratorium für Gentech- Pflanzen und radikale Reform der EFSA
Alarmierende Studienergebnisse: Gentech- Mais führt zu Organveränderung und senkt die Fruchtbarkeit
Wien / Österreich

Anlässlich der heute in der AGES- Akademie präsentierten Gentech-Fütterungs- Studie schlägt die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 Alarm: „Obwohl die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit dem Gentech- Mais MON810 mehrfach einen Persilschein für seine Unbedenklichkeit ausgestellt hat, zeigt die österreichische Fütterungsstudie, dass dieser Mais gefährlich ist. Die Ergebnisse belegen negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit und Veränderungen der Organe. Wer jetzt noch von Sicherheit redet, der nimmt leichtfertig ein Gentech- Tschernobyl in Kauf”, so Jens Karg, Gentechnik- Sprecher von GLOBAL 2000. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.11.2008 Rubrik: UMWELT
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Neue Auskunftspflichten für Unternehmen: Europäische Chemikalienagentur publiziert Liste besorgniserregender Stoffe
Erste Erfolge für REACH
Dessau- Roßlau
Seit neuestem gelten für Unternehmen Auskunftspflichten über Stoffe mit besonderen Gefahren für Mensch und Umwelt: Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) veröffentlicht heute erstmals eine Liste besonders besorgniserregender Stoffe. Dazu zählen krebserzeugende, erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Stoffe und persistente, bioakkumulierende, toxische Stoffe (PBT-Stoffe) - also solche, die sich langlebig in der Umwelt sowie dem menschlichen Körper verhalten, sich dort anreichern und giftig sind. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 23.10.2008 Rubrik: POLITIK
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Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stellt Ergebnisse des Bundesweiten Überwachungsplans 2007 vor
BVL fordert Importeure und Hersteller von PVC-Kinderspielzeug und Lederwaren zum Handeln auf
Braunschweig
Jochen Heimberg, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - BVL

Das Öl jeder vierten Fischkonserve überschritt die gesetzlichen Höchstmengen für den krebserregenden Stoff Benzo(a)pyren. Sprossen und Keimlinge sowie zerkleinert verkauftes Obst und Gemüse enthalten vielfach Bakterien und Fäkalkeime. Lederwaren sind häufig mit Chrom (VI) belastet, einem stark giftigen krebserregenden und erbgutverändernden Stoff.
Bei einem Prozent der ausländischen Bioware handelt es sich um konventionelles Obst und Gemüse oder es wurden unzulässig Pflanzenschutzmittel eingesetzt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.10.2008 Rubrik: POLITIK
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Studie von WWF, HEAL und CAN-E
Bessere Gesundheit durch starke EU- Klimapolitik
Berlin
Abbildung: © WWF

Das europäische Gesundheitssystem kann bis zu 25 Milliarden Euro einsparen, wenn die EU in diesem Herbst ein anspruchsvolles Energie- und Klimapaket verabschiedet. Zu diesem Ergebnis kommt eine heute veröffentlichte Studie des WWF, Health and Environment Alliance (HEAL) und Climate Action Network Europe (CAN-E).
Die Europäische Union hat sich mit dem Energie- und Klimapaket vorgenommen, bis zum Jahr 2020 20 Prozent ihrer Treibhausgas- Emissionen einzusparen. Die Studie untersucht, was es für die europäischen Gesundheitskassen bedeutet, wenn die EU ihren Treibhausgasaustoß bis 2020 um 30 anstelle von 20 Prozent reduziert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.10.2008 Rubrik: POLITIK
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foodwatch veröffentlicht Emnid-Umfrage
84 Prozent der Deutschen wollen verpflichtende Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel
Berlin

Eine farbliche Kennzeichnung der Nährwerte Zucker, Salz, Fett und gesättigte Fettsäuren für Lebensmittel (”Ampel”) darf nicht freiwillig erfolgen, sondern muss gesetzlich vorgeschrieben werden. Das fordert die Verbraucherorganisation foodwatch im Vorfeld der Konferenz der Landesverbraucherminister am letzten Donnerstag. Bundesverbraucherminister Horst Seehofer hatte sich nach Protesten für eine farbliche Hinterlegung der Nährwerte ausgesprochen, aber auf freiwilliger Basis. Die EU-Kommission sieht in ihrem Vorschlag für eine europaweite Regelung eine Pflicht vor. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.09.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
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