Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft
Elbvertiefung weiterhin nicht genehmigungsfähig
Hamburg
PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF
Die Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.
„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.07.2010 Rubrik: UMWELT
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Donau- Anrainerstaaten verabschieden neuen Bewirtschaftsungsplan. / Donau- Petition von 100.000 Bürgern unterzeichnet.
WWF fordert eine “lebendige Donau”
Frankfurt am Main / Wien
© Michel Gunther / WWF-Canon

Minister und hochrangige Regierungsvertreter aus 14 Ländern des Donaubeckens – darunter auch Deutschland – unterzeichneten heute in Wien den Donau- Bewirtschaftungsplan für die kommenden fünf Jahre. Der Plan legt Maßnahmen fest, die bis 2015 umgesetzt werden müssen, um die Donau und ihre Nebenflüsse in einen guten ökologischen Zustand zu bringen und eine nachhaltige Wassernutzung im Donau- Einzugsgebiet zu erreichen. Nach sieben Jahren vorbereitender Arbeit bietet der Plan nach Einschätzung des WWF und anderer Umweltverbände Grund zur Hoffnung, dass Europas Lebensader revitalisiert wird. Zugleich warnen die Umweltschützer aber vor weiten Baumaßnahmen, etwa zu Gunsten der Schifffahrt, die diese Zielsetzungen zu untergraben drohten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Quadrokopter helfen, Nährstoffversorgung von Böden zu analysieren – DBU fördert mit 450.000 Euro
Unbemannte Flugobjekte “Spione” für eine nachhaltige Landwirtschaft
Berlin
Ähnlich wie dieser Mikrokopter werden die Flugroboter für den Einsatz in der Landwirtschaft aussehen: Nach dem Baukastenprinzip werden einzelne elektronische Elemente zu einem Flugobjekt zusammengefügt. © Institut für Informatik HU Berlin

Sie sind unbemannt, haben vier Rotoren und machen präzise, fotografische Aufnahmen von dem Land, das sie überfliegen. Normalerweise kommen die so genannten Quadrokopter bei Militär und Geheimdienst zum Einsatz. Das Institut für Pflanzenbauwissenschaften der Humboldt- Universität (HU) zu Berlin hat sie nun für die zivile Nutzung entdeckt. Es plant die Drohnen als preiswerte Fernerkundungstechnologie für die exakt dosierte Nährstoffversorgung von Ackerflächen einzusetzen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben mit knapp 450.000 Euro. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.01.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Universität Wien
Massensterben am Meeresgrund
Wien
Todeszone im Kleinformat: Im Kubus sind Tiere und Pflanzen eingeschlossen/ Department für Meeresbiologie
Unter dem blauen Meeresspiegel ringen Organismen um Luft und Leben: Weltweit gibt es in Küstenbereichen bereits 400 sauerstoffarme (hypoxische) Zonen, sogenannte Todeszonen (Dead Zones). Zusammengenommen beträgt ihre Fläche rund 250.000 Quadratkilometer – ein Gebiet so groß wie Deutschland. Ein Team um Michael Stachowitsch und Bettina Riedel vom Department für Meeresbiologie geht der Problematik experimentell auf den Grund.
Ursache des Massensterbens am Meeresgrund sind sogenannte Sauerstoffkrisen. “Man spricht von Eutrophierung – Nährstoffanreicherung im Gewässer – in Zusammenhang mit einer saisonal bedingten Schichtung des Wasserkörpers”, erklärt Stachowitsch: …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.10.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Langer Tag der Stadtnatur
Ein Natur- Ereignis für Berlin
Berlin
Berlin steht vor einem Natur-Ereignis besonderer Art: Am 04./05. Juli 2009 findet der Lange Tag der StadtNatur statt. Zum dritten Mal wird das Grün unserer Stadt, seine Flora und Fauna im Mittelpunkt eines Großereignisses stehen. Von der Stiftung Naturschutz Berlin organisiert, werden rund 500 Veranstaltungen die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die urbane Natur und die Vielfalt des Lebens in ihrer Umgebung lenken.
Wir alle nutzen die Parks, Wälder, Gartenanlagen und Gewässer in der Freizeit. Doch wer weiß schon, welche pflanzlichen und tierischen Bewohner diesen Lebensraum mit uns teilen? Wer kennt die Namen der Käfer, die über die Picknickdecke krabbeln, oder der Vögel, deren Gesang uns an schönen Sommertagen begleitet? …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.06.2009 Rubrik: KULTUR
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Bayerische Forschungsallianz GmbH
FORKAST – Im Zeichen des Klimawandels
München
Monitoring, Modellierung und Experimente sind die drei wesentlichen Forschungsstrategien des neuen bayerischen Forschungsverbundes FORKAST, welcher zum Ziel hat, die ökologischen Klimafolgen für Bayern abzuschätzen und geeignete Strategien zur Klimaanpassung zu entwickeln. Die Wissenschaftler aus 19 Lehrstühlen und Fakultäten der Universitäten Bayreuth, Regensburg, Würzburg, Erlangen- Nürnberg sowie der TU München bewegen sich damit wissenschaftlich auf völlig neuem Terrain der Klimafolgenforschung, da die Thematik der Auswirkungen von klimatischen Extremereignissen auf die mitteleuropäischen Ökosysteme in vergleichbarer Intensität und Konzentration bislang noch unerforscht ist. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.05.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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WWF: Dürre in China Vorbote einer globalen Wasserkrise
Der Drache verdurstet
Frankfurt am Main
China verfügt zwar über sieben Prozent der globalen Frischwasser- Ressourcen, muss damit aber auch 22 Prozent der Weltbevölkerung versorgen. © Yifei Zhang / WWF Canon
Die derzeitige Dürre in China ist nach Auffassung des WWF vom Menschen verursacht sowie Ausdruck einer umfassenden und allgemeinen Wasserkrise im Reich der Mitte. „Obwohl China zu den wasserreichsten Ländern der Erde gehört, wird das Süßwasser immer knapper und wird bald hunderte Millionen Menschen in ihrer Existenz bedrohen“, so WWF Süßwasserexperte Martin Geiger.
Ursachen für die sich weiter verschärfende Wasserkrise in China sind vor allem Wasserverschwendung und Bodenerosion. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.02.2009 Rubrik: UMWELT
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Maßnahmen des Natur- sowie des Umweltschutzes nötig
Naturnahe Gewässer und Auen erhalten die biologische Vielfalt
Dessau- Roßlau
Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eines der wichtigsten Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Umweltbundesamt (UBA) wollen zusammen an der Lösung dieses Problems arbeiten. Mehr als 100 deutsche und ausländische Fachleute aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 29. und 30. Oktober 2008 bei einem Symposium in Bonn, um Wege zu identifizieren, wie die biologische Vielfalt in und an Gewässern, Auen und im Grundwasser nachhaltig gesichert werden kann. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.10.2008 Rubrik: UMWELT
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