Jetzt Finanztransaktionssteuer in EU durchsetzen
“Finanzaktivitätssteuer” als Ersatz wäre fauler Trick
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk begrüßt, dass sich die schwarz- gelbe Koalition auf die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer geeinigt hat. “Das ist ein großartiger Erfolg für die globalisierungskritische Bewegung und macht deutlich: Steter Tropfen höhlt den Stein. Zehn Jahre nach der Geburt von Attac kommt selbst die neoliberale FDP nicht mehr an unserer anfangs nur belächelten Gründungsforderung vorbei”, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. “Jetzt liegt es an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Finanztransaktionssteuer in Europa durchzusetzen. Faule Ausreden gelten nicht mehr.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.05.2010 Rubrik: POLITIK
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Neuer Verteilungsbericht in den WSI Mitteilungen
WSI: Regierungspolitik droht Verteilung und Wachstum weiter zu belasten
Düsseldorf
Der Anteil der Gewinne am Volkseinkommen dürfte 2009 brutto erstmals seit Jahren nicht weiter steigen. Doch mit einer Korrektur des seit langem ungleich verteilten Wohlstands hat das wenig zu tun: Die Krise lässt auch die Lohneinkommen sinken. Die Politik der neuen Bundesregierung droht das Verteilungsproblem noch zu verschärfen. Dabei belastet die ungleiche Verteilung schon lange die Binnennachfrage und damit das Wirtschaftswachstum. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.12.2009 Rubrik: POLITIK
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Neue Analyse des IMK
Steigende Einkommensungleichheit destabilisiert Weltwirtschaft
Düsseldorf
Eine zentrale Ursache der Weltwirtschaftskrise ist die rasante Zunahme der Einkommensungleichheit in vielen Ländern, auch in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans- Böckler- Stiftung. Ohne eine neue Verteilungspolitik bleibe die Wirtschaft weiterhin anfällig für Krisen, analysieren die Wissenschaftler in einer neuen Studie, die heute als IMK Report veröffentlicht wird.
Das IMK dokumentiert, wie sich in den vergangenen Jahrzehnten die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen sowie zwischen Arbeitseinkommen einerseits und Einkommen aus Gewinnen und Kapitalerträgen andererseits immer weiter geöffnet geöffnet hat. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.09.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Lohnkürzungen trotz Rekordgewinnen / Gen-Reis gefährdet Gesundheit
Attac wirft Bayer unsoziale und umweltfeindliche Unternehmenspolitik vor
Düsseldorf / Frankfurt am Main
Aus Anlass der Bayer- Hauptversammlung am heutigen Dienstag in Düsseldorf hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac dem Konzern eine unsoziale und umweltfeindliche Unternehmenspolitik vorgeworfen. “Trotz der schön klingenden Beteuerungen in den Hochglanzbroschüren des Konzerns findet sich bei Bayer von nachhaltigem Wirtschaften keine Spur. Kurzfristige Gewinne für die Aktionäre haben für den Vorstand weiterhin Vorrang – auf Kosten von Mensch und Umwelt”, sagte Thomas Eberhardt Köster von Attac Düsseldorf, der am Dienstag bei der Bayer- Hauptversammlung sprach. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.05.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Bergische Universität Wuppertal
Gegen die deformierte Marktwirtschaft eines kurzatmigen Kasino- Kapitalismus
Wuppertal
Der Londoner Finanzgipfel soll eine Stabilisierung des internationalen Bankensektors erbringen, der Ausgangspunkt der größten Wirtschaftskrise nach der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre gewesen ist. Die USA und Großbritannien sind bei der Frage nach Regulierung von Hedge Fonds und Großbanken von ihren Verweigerungspositionen abgerückt und wollen zumindest ansatzweise mehr Regulierung der Finanzmärkte umsetzen. Die EU-Länder wollen insgesamt und durchgehend mehr Regulierung von Banken bzw. Finanzmärkten. Ein Beitrag von Paul J.J. Welfens, Professor für makroökonomische Theorie und Politik an der Universität Wuppertal.
Aus ökonomischer Sicht besteht allerdings gar kein Problem eines allgemeinen Zuwenig an Regulierung, sondern zunächst ist die Hauptherausforderung, mehr Wettbewerb im Bankensektor langfristig umzusetzen …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.03.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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G20: Attac fordert Schutzschirm für Menschen und Umwelt
Ausdrucksstarke Aktion vor dem Kanzleramt in Berlin
Berlin
“G20: Regulieren reicht nicht! Schutzschirm für Menschen und Umwelt! Die Reichen müssen zahlen – weltweit!” Dieser Forderung haben Aktivistinnen und Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac am Sonntag mit einer Aktion vor dem Kanzleramt in Berlin Nachdruck verliehen. Anlass war das Vorbereitungstreffen europäischer Staats- und Regierungschefs für den Gipfel der 20 wirtschaftsstärksten Länder (G20) am 2. April in London. “Auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Amtskollegen sich zurzeit gern verbalradikal geben – die bisher bekannt gewordenen Pläne der G20 lassen nur einen Schluss zu: Mit wachsweichen Reformen wollen sie die internationalen Finanzmärkte gerade so weit regulieren, dass sie ihre bisherige Rolle wieder übernehmen können. Gewinne sollen privatisiert bleiben, Verluste sozialisiert werden”, sagte Sabine Leidig, Geschäftsführerin von Attac Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 23.02.2009 Rubrik: POLITIK
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Profiteure der letzten Jahre besteuern, statt beschenken!
Krise als Umverteilungsmaschine von unten nach oben?
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die anstehenden Dividendenzahlungen der Dax- Konzerne als skandalös bezeichnet. Laut einem Bericht des Handelsblatts vom gestrigen Donnerstag planen die 30 größten Konzerne im Dax eine Dividendenausschüttung in Höhe von 23,5 Milliarden Euro. Gemessen am stark gefallenen Börsenwert der Top- Konzerne von nur noch 500 Mrd. Euro, sei das so viel wie noch nie. “Während die Beschäftigten auf Kurzarbeit gesetzt und öffentliche Milliarden in die Sanierung von Banken und Konzernen gesteckt werden, fließen die Gewinne weiterhin in die Hände der kleinen Minderheit der Großbesitzer und Profiteuren”, sagte Pedram Shahyar vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. “Die Krise wird so zu einer Umverteilungsmachine von unten nach oben.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.02.2009 Rubrik: POLITIK
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