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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

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Bundesregierungen und Banken angeklagt / Prominente Mitwirkende

Das Attac-Bankentribunal: Weil die Krise System hat

Frankfurt am Main

attac

Mit einem Bankentribunal vom 9. bis 11. April in der Berliner Volksbühne will das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Ursachen der Finanzkrise sowie die Bankenrettungen kritisch durchleuchten, die Verantwortlichen öffentlich zur Rechenschaft ziehen und Alternativen aufzeigen. “Die intransparente und undemokratische Bankenrettung zeigt besonders prägnant, wie Politik und Wirtschaft sich weigern, die notwendigen Konsequenzen aus der Krise zu ziehen. Stattdessen steuern sie ungebremst auf die nächste Krise zu”, sagte Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. “Um dem etwas entgegenzusetzen, brauchen wir einen zivilgesellschaftlichen Prozess. Dazu ist das Bankentribunal ein Auftakt.” …Weiterlesen »


Finanztransaktionsaktionssteuer jetzt im Euro- Raum einführen

CDU übernimmt Attac-Gründungsforderung / FDP isoliert

Frankfurt am Main

attac

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac begrüßt, dass sich nun auch die CDU für die Einführung einer internationalen Finanztransaktionssteuer ausspricht. “Zehn Jahre nach der Gründung von Attac in Deutschland unterstützen bis auf die FDP alle im Bundestag vertretenen Parteien unsere Gründungsforderung. Das ist ein enormer Erfolg der globalisierungskritischen Bewegung und aller gesellschaftlichen Kräfte, die für eine Entwaffnung der Finanzmärkte streiten”, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. “Jetzt muss die CDU Druck machen auf ihren Koalitionspartner FDP. Es darf nicht wie bisher bei Lippenbekenntnissen bleiben.” …Weiterlesen »


Globalisierungskritiker planen für 2010 Bankentribunal und Kampagne gegen PPP

Attac- Aktion “Stoppt die Krisenköche! Vermögen umverteilen!”

Berlin / Frankfurt am Main

attacMit einer Aktion unter dem Motto “Stoppt die Krisenköche! Vermögen umverteilen!” hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Montag in Berlin gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung protestiert: In einen überdimensionalen Suppenkessel vor dem Bundestag warfen als Politiker und Wirtschaftsführer verkleidete Attac- Aktive die Zutaten für eine unbekömmliche Krisensuppe: Steuernachlässe für Wohlhabende, Sozialkürzungen, Geschenke an Banken, Klimalügen und Welthandel brutal.

“Wir werden 2010 erleben, wie die Umverteilung zu Lasten der Ärmsten voranschreitet. Politik und Wirtschaft werden von ‘Sachzwängen der Krise’ sprechen, um von der Begünstigung ihrer Klientel abzulenken”, sagte Alexis Passadakis vom bundesweiten Attac – Koordinierungskreis. …Weiterlesen »


Konfliktlösung im interkulturellen Umfeld

Jena

Cover des neuen Bandes der Jenaer Sozialwissenschaftlerin Diana McDonald.

interkulturelle_mediationBombenattentate, Bandenkriege und ausländerfeindliche Parolen lassen stark an der Fähigkeit zur gewaltfreien, konstruktiven und vor allem menschlichen Konfliktaustragung zweifeln, meint Diana McDonald von der Friedrich- Schiller- Universität Jena. “Menschen und Nationen sind in unserer globalisierten Welt näher zusammengerückt”, so die Sozialwissenschaftlerin weiter. “Die damit verbundene Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Sicht- und Lebensweisen bedeutet nicht immer nur Bereicherung, sondern kann auch zu Missverständnissen und Konflikten führen.”

Warum es so schwierig ist, bei interkulturellen Spannungen zu vermitteln, beschreibt Diana McDonald in ihrem Buch “Interkulturelle Mediation – Möglichkeiten und Grenzen eines Konzepts”. …Weiterlesen »


Protest bei Präsentation des Jahresgutachtens in Berlin

Attac kritisiert Wachstumsdogma der Wirtschaftsweisen

Berlin / Frankfurt am Main

attaclogoMit einer Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Freitag in Berlin gegen den wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung und ihres Beratergremiums, des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung protestiert. Anlass war die Vorstellung des Jahresgutachtens der so genannten Wirtschaftsweisen in der Bundespressekonferenz. Unter dem Motto “Umverteilung jetzt – statt Wachstum durch Sozialabbau” kritisierten die rund 25 Aktivistinnen und Aktivisten das seit Jahrzehnten von den Wirtschaftsweisen propagierte Wachstumsdogma. …Weiterlesen »


Attac- Ratschlag beschließt PPP- Kampagne und Bankentribunal

Widerstand gegen neoliberalen Reparaturbetrieb

Frankfurt am Main / Leipzig

attaclogo“Ein Jahr Krise – und noch immer nichts gelernt”, diese Bilanz haben die Aktiven des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac am Wochenende bei ihrer Bundesvollversammlung, dem so genannten Ratschlag, in Leipzig gezogen. Die zentralen Krisenursachen würden nicht angegangen, stattdessen laufe auf allen Ebenen – sei es national, in der Europäischen Union oder in der G20 – ein Reparaturbetrieb, um die Lager des Finanzmarktkapitalismus erneut zu schmieren. “Nötig war und ist aber ein Bruch mit der bisherigen ökonomischen und politischen Logik, die um jeden Preis die großen Wirtschaftsakteure stärken und schützen will”, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Koordinierungskreis. …Weiterlesen »


Veränderungen der belebten Umwelt:

Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier

Frankfurt am Main

LOEWEFlöhe, Stechmücken und Zecken sind als Überträger verschiedener Krankheiten bekannt. Bekannt ist auch, dass Insekten ernst zu nehmende Erkrankungen übertragen. Nicht zuletzt deshalb lassen zwei Funde von neu nach Deutschland eingewanderten Mückenarten aufhorchen. Beunruhigend sind auch die Nachweise von West- Nil- und Usutu- Viren in unmittelbar benachbarten Ländern, wie Frankreich und Österreich. Klimawandel und Globalisierung lassen grüßen: Auch die asiatische Tigermücke hat bereits einen Dauerwohnsitz in Italien und der Schweiz. Die belebte Umwelt verändert sich. Einwandernde Überträger und neue Erreger bringen neue Gefahren für die Gesundheit. – Was tun? …Weiterlesen »


Neue Studie:

Ökologisches Investitionsprogramm kann Arbeitslosigkeit vor 2020 unter zwei Millionen reduzieren

Düsseldorf

hans-boecklerDeutsche Unternehmen und Anleger haben in den vergangenen Jahrzehnten immer weniger Geld in die Erneuerung der Wirtschaft investiert und sich stattdessen vermehrt auf den Finanzmärkten engagiert. Die aktuelle Krise hat dieses Modell massiv erschüttert. Sie birgt für Deutschland aber auch die Chance, mit Investitionen in grüne Technologien die Globalisierung positiv zu gestalten: indem die deutsche Wirtschaft fit wird für die globalen Märkte der Zukunft, und indem zugleich der Weg zur Lösung des globalen Klimaproblems eingeschlagen wird. Ein konsequenter Umbau der Produktionsstrukturen in Richtung Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelttechnologien und Klimaschutz kann das durchschnittliche reale Wirtschaftswachstum der Bundesrepublik im kommenden Jahrzehnt auf deutlich mehr als zwei Prozent pro Jahr erhöhen. …Weiterlesen »


Krisen-Verursacher müssen zahlen / Steuer im Euroraum einführbar

Finanztransaktionssteuer: Attac begrüßt internationale Task Force

Frankfurt am Main

attaclogoDas Europäische Attac- Netzwerk begrüßt das erste Treffen einer internationalen Task Force für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTT) am 22. Oktober in Paris. Der Task Force gehören die Finanzminister zahlreicher Staaten an. Die Globalisierungskritiker fordern, dass die Verursacher der globalen Wirtschaftskrise für ihre Bewältigung bezahlen und das globale Finanzcasino geschlossen wird. Für beide Ziele sei eine Finanztransaktionssteuer dringend notwendig.

“Die Finanztransaktionssteuer ist – etwa im Euroraum – so problemlos einführbar wie die Gebühren für Girokonten”, sagte Peter Wahl vom Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland. …Weiterlesen »


“Welt-Tag der Menschenwürdigen Arbeit” am 07.10.2009

Supermarkt- Initiative fordert Einhaltung von Arbeitsrechten

Berlin

oxfamDie Supermarkt- Initiative fordert dazu auf, menschenwürdige Arbeitsbedingungen hierzulande und in armen Ländern zu schaffen. ‘Jeder Mensch hat das Recht auf Arbeit und eine angemessene Entlohnung’, sagt Oxfams Handelsexpertin Marita Wiggerthale. Bei den laufenden Koalitionsverhandlungen dürfe das Thema soziale Gerechtigkeit bezüglich der Arbeit nicht unter den Tisch fallen.

Wiggerthale: ‘Für den Einzelhandel müssen klare Kriterien entwickelt werden, damit menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Unternehmen und in der gesamten Lieferkette sichergestellt werden. Wenn Kanzlerin Merkel sich für eine soziale Balance in der Wirtschaftspolitik ausspricht, muss sie Unternehmen in die Pflicht nehmen und soziale Mindeststandards in der Lieferkette verankern.’ …Weiterlesen »


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