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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 22. Mai 2018

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Gorleben- Projekt muss beerdigt werden

Röttgen auf atompolitischer Geisterfahrt

Berlin / Hannover

bund

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Ankündigung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, den Gorlebener Salzstock weiter auf eine Eignung als Endlager für Atommüll zu untersuchen, als „reine Zeit- und Geldverschwendung“ bezeichnet. Der drohende Einsturz des Salzbergwerks Asse bei Wolfenbüttel, in dem bereits radioaktiver Abfall lagere, zeige, dass schnellstmöglich an anderen Standorten und in anderen geologischen Formationen nach Möglichkeiten zur Atommüllentsorgung gesucht werden müsse. Erforderlich sei außerdem der Sofortvollzug des Atomausstiegs. Nur dann lasse sich die Menge des entstehenden Atommülls genau definieren und ein entsprechendes Endlagervolumen bestimmen. …Weiterlesen »

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Umweltschützer projizieren auf Förderturm über dem Salzstock

Greenpeace protestiert an Endlagerbaustelle in Gorleben

Gorleben / Hamburg

greenpeace_logoFür die endgültige Aufgabe des geplanten Endlagerstandortes Gorleben haben Greenpeace- Aktivisten heute Nacht an der Endlagerbaustelle demonstriert. „Von Kohl bis Merkel: Verfehlte Endlagerpolitik – Gorleben stoppen!“ haben die Aktivisten auf den Förderturm über dem Salzstock projiziert. Aus gestern veröffentlichten Unterlagen geht hervor, dass die Regierung Helmut Kohls (CDU) die Ergebnisse der Standortvoruntersuchungen manipuliert hat. Auf Grundlage der Papiere wurde 1986 mit dem Ausbau in Gorleben begonnen. Andere Standorte wurden somit gar nicht erst untersucht. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die verfehlte und kriminelle Endlagerpolitik ihrer Partei sofort zu korrigieren und eine ergebnisoffene Endlagersuche einzuleiten. …Weiterlesen »

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Merkel wusste seit 1996 von Atommüll-Risiken der Asse

Greenpeace fordert Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages

Hamburg

greenpeace_logoBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war schon vor 13 Jahren über eine mögliche radioaktive Verseuchung des Trinkwassers durch das Atommüllager Asse II informiert. Dies geht aus einem Greenpeace vorliegenden Schreiben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) an das Bundesumweltministerium aus dem Jahr 1996 hervor. Die Untersuchungen des BfS zeigen auf, dass die Lagerung von Atommüll in Salzstöcken mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden ist. So würde ein Voll-Laufen der Asse mit Wasser zu einer 100-fach über den zulässigen Grenzwerten liegenden Strahlenbelastung der Bevölkerung führen. Greenpeace fordert den Einsatz eines Untersuchungsausschusses im Bundestag, der prüft, inwieweit das Endlagerkonzept der Bundesrepublik durch diesen Behördenbericht nicht schon 1996 als gescheitert angesehen werden musste. …Weiterlesen »

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Keine Zeit für Halbwertzeit!

Robin Wood – Aktion am 12. Mai in Dresden

Dresden

Quelle: www.robinwood.de

karte_vorderseite_keine_zeiVom 12. bis 14. Mai wird sich in Dresden das Deutsche Atomforum zu seiner Jahrestagung treffen. Die Atom- Lobbyisten wollen erreichen, dass die Bundesregierung den beschlossenen Atomausstieg kippt und die Laufzeiten der gefährlichen Uralt- Reaktoren verlängert.

Die Versuche, den radioaktiven Müll in den Deponien Morsleben und Asse II zu lagern sind gescheitert. Trotzdem wollen die Energiekonzerne den ebenfalls ungeeigneten Standort Gorleben zum Lager für hochradioaktiven Atommüll machen.

Die Atom-Katastrophen von Tschernobyl, Harrisburg und viele schwere Störfälle wie in Brunsbüttel, Forsmark oder Biblis zeigen, dass die Risiken unvertretbar hoch sind. …Weiterlesen »

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