Volumen zwischen 2005 und 2008 verdreifacht
Informationen über Aktien- Rückkäufe oft wenig transparent
Düsseldorf
Große Unternehmen in Deutschland haben in den Jahren vor der Krise immer mehr eigene Aktien aufgekauft. 51 der 160 in Dax, MDax, SDax und TecDax gelisteten Unternehmen erwarben von Januar 2005 bis September 2008 eigene Aktien. Für den Besitz an sich selbst gaben sie in diesem Zeitraum rund 49,6 Milliarden Euro aus. Damit folgen die deutschen Manager einem internationalen Trend, zeigt eine Studie des Saarbrücker Info- Institutes im Auftrag der Hans- Böckler- Stiftung. Solche Aktienrückkäufe sind aber nicht unproblematisch, weil sie zulasten von Investitionen gehen können und nicht selten wenig transparent ablaufen. Es gibt ein starkes persönliches Eigeninteresse der Manager an diesem Instrument. Strengere Informationspflichten für das Management können die Risiken begrenzen. …Weiterlesen »










