Israelischer Angriff auf Hilfsflotte:
Mindestens 15 Reporter an Bord / ROG fordert Freilassung von festgenommenen Passagieren
Berlin
Nach dem Angriff der israelischen Armee auf eine internationale Flotte mit Hilfsgütern am 31. Mai fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die israelischen Behörden auf, die Öffentlichkeit über den Verbleib der Passagiere zu informieren. Festgenommene Passagiere müssen sofort frei gelassen werden.
Nach Informationen von ROG waren unter den mehr als 700 Passagieren mindestens 15 Journalisten – darunter auch Mario Damolin, ein freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Nach Angaben der FAZ ist Damolin derzeit in einem Gefängnis in Be’er Scheva im Süden des Landes inhaftiert. Der Journalist hatte sich zuvor geweigert, das Land zu verlassen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.06.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Todesschüsse auf Zivilisten sind Bruch von Völker- und Menschenrechten / Schicksal von Attac-Mitgliedern an Bord ungewiss
Attac verurteilt Überfall israelischer Militärs auf Hilfskonvoi für Gaza
Frankfurt am Main
Als schwerwiegenden Bruch internationalen Rechts und als eine brutale Menschenrechtsverletzung verurteilt das globalisierungskritische Netzwerk Attac Deutschland den Überfall israelischer Kommandoeinheiten auf den humanitären Hilfskonvoi zivilgesellschaftlicher Organisationen für den Gazastreifen mit zahlreichen Toten und Verletzten.
“Wir sind entsetzt über die Angriffe der israelischen Armee auf die Menschen, die mit dem Schiff Hilfsgüter in das blockierte Gaza bringen wollten. Wir drücken unser Mitgefühl mit den Angehörigen der Toten und mit den Verletzten aus. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.05.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Erdbebenkatastrophe in Haiti:
Oxfams Nothilfe hat begonnen
Berlin

Für die Betroffenen der Erdbebenkatastrophe in Haiti konnte Oxfam erste Hilfsgüter bereitstellen. Zehn Tonnen Ausrüstung für Wasserversorgung und Hygieneeinrichtungen, die am Samstag nach Santo Domingo geflogen wurden, sind inzwischen in Port-au-Prince angekommen. Dreißig weitere Tonnen haben gestern das zentrale Nothilfe- Lager in England verlassen. Am Freitag bringt Oxfam weitere 50 Tonnen auf den Weg. Die Verteilung von Trinkwasser für bis zu 50.000 Überlebende hat in mehreren Stadtteilen von Port- au- Prince begonnen. Diese musste kurzzeitig wegen eines Treibstoff- Engpasses im Hauptstadt- Gebiet unterbrochen werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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DEUTSCH- ISRAELISCHE REGIERUNGSVERHANDLUNGEN AM 18. JANUAR IN BERLIN MÜSSEN BLOCKADE BEHANDELN
BLOCKADE DES GAZA- STREIFENS IST VERBOTENE KOLLEKTIVBESTRAFUNG
Bonn

Samir al- Nadim, Vater von drei Kindern aus dem Gaza-Streifen, starb am 1. November 2009 in einem Krankenhaus in der palästinensischen Westbank an Herzversagen. Er hatte 22 Tage auf die Genehmigung der israelischen Behörden warten müssen, den Gaza- Streifen zu verlassen – eine tödliche Verzögerung. Der Grund: Ein Jahr nach der israelischen Militäroperation im Gaza- Streifen, die am 18. Januar 2009 endete, konnten die Krankenhäuser des Gaza- Streifens bisher nicht repariert oder funktionstüchtig gemacht werden, da Israel so gut wie kein Baumaterial und medizinische Güter und Geräte in das Gebiet lässt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Erdbeben: UNICEF- Hilfsgüter ins Katastrophengebiet / Hilfsaufruf für die Kinder
Angst um die Kinder in Haiti
Köln

UNICEF ruft dringend zur Hilfe für die Kinder in Haiti auf. Die Kinder im Katastrophengebiet müssen so rasch wie möglich vor Hunger und Krankheiten geschützt werden. Unter den unzähligen Verletzten befinden sich viele Kinder, die versorgt werden müssen. Sie brauchen medizinische Hilfe, sauberes Wasser, Nahrung und Schutz. UNICEF warnt angesichts der chaotischen Zustände vor dem Ausbruch von Epidemien und Hunger. Viele Kinder sind verzweifelt und stehen unter Schock.
„Wir müssen jetzt alles tun, um Hunderttausende Kinder in Haiti vor einer zweiten Katastrophe durch Hunger und Krankheiten zu schützen“, sagt Regine Stachelhaus, Geschäftsführerin von UNICEF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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