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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 17. Februar 2018

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Öl bald im Golfstrom?

Deutsch- amerikanische Studie gibt Hinweise auf rasche Ausbreitung im Atlantik

Kiel

Ausbreitung eines passiven Farbstoffs, der an der Stelle des Öllecks über die oberen 20 Meter Tiefe ausgebracht wurde, in einem Ozeanmodell. Die Farbschattierung spiegelt die Abschwächung der Konzentration wider. Quelle: NCAR.

OelausbreitungAktuelle Modellrechnungen mit einem hochauflösenden Ozeanmodell zeigen, dass sich das derzeit im Golf von Mexiko freigesetzte Öl über den Golfstrom innerhalb weniger Monate bis weit in den Atlantik ausbreiten könnte. Initiatoren der Studie sind Wissenschaftler vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, USA und vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) in Kiel.

Die Rechnungen wurden am Los Alamos National Laboratory (LANL), USA durchgeführt. …Weiterlesen »

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Wenn die Weltmeere ersticken

Leibnitz- Institut für Meereswissenschaften

Südfrankreich / Kiel

Noch während der Bohrungen in Südfrankreich misst Dr. Sascha Flögel die geophsikalischen Parameter wie natürliche Gamma-Strahlung im Bohrloch. Wolfgang Kuhnt, CAU

bohrung_frankreichErstklassige Bohrkerne geben Kieler Geologen Aufschluss über das Timing und die Ursachen eines sauerstofffreien Ereignisses im Kreideozean. Vor 119 Millionen waren die Weltmeere kurz vor dem Ersticken. Der Grund: akuter Sauerstoffmangel. Das belegen weltweit geologische Funde, zum Beispiel in Italien, Japan, Nordamerika und im Pazifik. Unklar bleiben jedoch das genaue Timing und die Ursachen dieses sogenannten ozeanischen anoxischen Ereignisses (OAE): Wie schnell kam es dazu und warum? Wie lange hat es gedauert, bis sich das System Ozean danach wieder erholt hat? …Weiterlesen »

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BIOACID – Großforschungsprojekt untersucht die Versauerung der Ozeane

Alfred- Wegener- Institut für Polar- und Meeresforschung

Bremerhaven

Nicht nur Flügelschnecken, sondern auch andere Tiere wie die Kaltwasserkorallen, sind als erste von sinkenden pH-Werten betroffen. Foto: Deep-Sea Research, Alfred-Wegener-Institut

versauerung_ozeaneHeute startet das Großforschungsprojekt BIOACID (Biological Impacts of Ocean ACIDification), ein Verbundprojekt, das die Auswirkungen der Ozeanversauerung auf Lebensgemeinschaften im Meer untersucht.

Im Rahmen von BIOACID sollen in fächerübergreifender Zusammenarbeit unter anderem die Effekte der Ozeanversauerung auf die Kalkbildung, das Wachstum und die Entwicklung von Meeresorganismen ermittelt werden. An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die nächsten drei Jahre mit 8,5 Millionen Euro finanzierten Projekt sind insgesamt 14 Forschungsinstitute und Universitäten aus ganz Deutschland beteiligt. …Weiterlesen »

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Vorteil für die Kleinen – Klimawandel beeinflusst die Größe mariner Organismen

Kiel

Drastische Veränderungen des Phytoplanktons bei einer Erwärmung um sechs Grad Celsius: Das linke Bild zeigt ein mikroskopisches Foto von der Frühjahrsblüte des Phytoplanktons, wie sie sich unter gegenwärtigen Temperaturverhältnissen ausbildet. Große Kieselalgen dominieren. Bei sechs Grad Celsius Erwärmung (rechtes Bild) dominieren hingegen wesentlich kleinere Flagellaten. Aufnahme: IFM-GEOMAR

phytoplanktonDas Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Tierarten erobern neue Lebensräume. Die Erwärmung des Erdklimas hat viele Folgen. Wissenschaftler des Kieler Leibniz- Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) haben jetzt zusammen mit französischen Kollegen nachgewiesen, dass der Klimawandel auch die Größe von Organismen beeinflusst. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten US- Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. …Weiterlesen »

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Klimawandel in der Arktis ist nicht übersehbar

Erstes Fazit der Polar-Expedition TRANSDRIFT XV

Kiel

Foto: Minister in der der Arktis: Am 15. April traf Uwe Döring (rechts) in Tiksi ein und begleitete die Forscher für die letzten zwei Wochen der Expedition. Döring hatte dafür seinen Frühjahrsurlaub genommen. IFM-GEOMAR

transdriftOrkanartige Stürme, randalierende Eisbären und Eisschollen, die mit wertvollen Messgeräten aufs Meer abtrieben – die Natur hat es den 18 Forschern der Arktisexpedition TRANSDRIFT XV wahrlich nicht leicht gemacht. Unter der Leitung von Dr. Heidemarie Kassens vom Kieler Leibniz- Institut für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) und zeitweise unterstützt von Schleswig-Holsteins Europaminister Uwe Döring untersuchten die Wissenschaftler aus Deutschland und Russland sechs Wochen lang Klimasignale im Nordpolarmeer. Trotz aller Schwierigkeiten sammelte das Team wertvolle Daten. Schon jetzt ist klar: Die Veränderungen in diesem für das Weltklima wichtigen Gebiet sind deutlich. …Weiterlesen »

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Wird der Golfstrom zu süß?

Kieler Meeresforscher untersuchen Klimasignale in der Karibik

Kiel

Der Nordäquatorialstrom bringt relativ salzarmes Wasser von Süden in die Karibik hinein. Dort verdunstet so viel Wasser, dass der Golfstrom die Karibik im Norden relativ salzig verlässt. Doch auch Flüsse wie der Orinoko und der Mississippi beeinflussen mit Süßwasser das System – und damit auch das Klima in Nordeuropa. Grafik: IFM-GEOMAR

golfstromKönnen schmelzende Gletscher und heftige Niederschläge in Europa den Golfstrom schwächen? Dieser Frage wollen Kieler Meereswissenschaftler in den kommenden Wochen nachgehen. Dazu starten sie mit dem Forschungsschiff METEOR eine Expedition zur Wiege von „Europas Fernheizung“ in der Karibik.

Salz ist ein wichtiger Treibstoff des Golfstroms. Erreicht das Wasser der Meeresströmung arktische Regionen und kühlt ab, ist es dank seines hohen Salzgehaltes deutlich schwerer als das Wasser der Umgebung. Dadurch sinkt das Golfstromwasser auf den Meeresgrund und fließt dort Richtung Äquator zurück. Ein riesiger Kreislauf entsteht, der ohne das Absinken des schweren, salzhaltigen Wassers zum Stillstand käme. Doch im Zuge der Klimaerwärmung gelangt immer mehr Süßwasser ins Meer, weil Gletscher abschmelzen und Niederschläge zunehmen. …Weiterlesen »

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Meeresströmungen vor Südafrika beeinflussen Golfstrom

Kieler Meeresforscher entdecken weitreichende Fernwirkungen im Ozean

Kiel

Wassertemperaturen und Strömungen um Südafrika (Momentanaufnahme in 400 m Tiefe). Der Agulhasstrom transportiert Wärme entlang der südafrikanischen Küste nach Süden. Die südlich vom Kap der Guten Hoffnung gebildeten Agulhasringe bringen diese Wärme in den Atlantischen Ozean und machen die Region zu einer Schlüsselregion für den Atlantischen Ozean.IFM-GEOMAR

stroemungen

Schwankungen in der Stärke des Golfstroms können zum Teil auf Strömungsvorgänge vor Südafrika zurückgeführt werden Dies ist das Ergebnis aktueller Studien, die Ozeanographen vom Kieler Leibniz- Institut für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) und der Universität Kapstadt in den renommierten Fachzeitschriften Nature und Geophysical Research Letters veröffentlicht haben. Mit Hilfe eines neu entwickelten Computermodells gelang es ihnen, diese Strömungen in bisher nicht gekanntem Detailreichtum zu simulieren. …Weiterlesen »

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Klimasignale im südlichen Ozean

Leibnitz- Institut für Meereswissenschaften

Kiel

klimasignaleAbbildung: Die gegenwärtigen Positionen von Argo-Driftern im Südpolarmeer. Derzeit sind insgesamt knapp 3200 Drifter in den Weltmeeren aktiv, davon rund 900 im antarktischen Wasserring südlich von 30°S. Farbig hinterlegt die mäandrierenden Strömungsbänder des antarktischen Zirkumpolarstroms aus einer hochauflösenden Modellsimulation, IFM-GEOMAR

Die Westwinde im südlichen Ozean nehmen infolge der globalen Erderwärmung zu. Doch wie reagiert die weltweit stärkste Meeresströmung, der antarktische Zirkumpolarstrom darauf? Kieler Meeresforscher konnten jetzt aus einer Flotte von frei im tiefen Ozean schwebenden Messrobotern überraschende Erkenntnisse gewinnen. Die Messungen bestätigen zwar die von Klimamodellen vorhergesagte Erwärmung und Salzgehaltsabnahme des Südpolarmeers bis in Wassertiefen von über 1000 m. Der Zirkumpolarstrom veränderte sich jedoch nicht: offenbar wird der verstärkte Windantrieb durch kleinräumige Wirbel kompensiert, ein Prozess, den Klimamodelle bisher nicht angemessen berücksichtigen. …Weiterlesen »

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Todeszonen im Ozean werden größer

Klimawandel: Neue Modellstudie prognostiziert drastischen Sauerstoffschwund in den Ozeanen

Kiel

Sauerstoffs im Weltozean. Regionen mit sehr geringem Sauerstoff sind violett gekennzeichnet und finden sich überwiegend in den Tropen.IFM-GEOMAR

ifm-geomar

Eine neue Studie unter der Federführung von Kieler Forschern des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) zu den Auswirkungen zukünftiger Klimaveränderungen auf die Ozeane kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Neben der zunehmenden Versauerung der Ozeane werden sich zukünftig auch die sauerstoffarmen Zonen deutlich ausbreiten, in denen kein höheres Leben mehr möglich sein wird. Die Studie erscheint am 11. November in der internationalen Fachzeitschrift „Global Biogeochemical Cycles“. …Weiterlesen »

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Spurensuche mit der MARIA S. MERIAN

Kieler Meereswissenschaftler berichten von Forschungsarbeiten vor der Küste von Westafrika

Kiel

Mit dem Ocean Tracer Injection System (OTIS) haben die Kieler Wissenschaftler im April 2008 Markerstoffe in den Atlantik eingebracht. Jetzt untersuchen sie, wohin diese Substanzen getrieben wurdenM. Müller, IFM-GEOMAR

merianNach sieben Monaten kehrt das deutsche Forschungsschiff MARIA S. MERIAN in die Gewässer südlich der Kapverdischen Inseln zurück. Im April 2008 hatten Wissenschaftler des Leibniz- Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 754 dort chemische Markersubstanzen im Ozean hinterlassen. Jetzt wollen die Forscher untersuchen, wohin die markierten Wassermassen getrieben worden sind. Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse über die Zirkulation und die Vermischung im Ozean nahe der riesigen Sauerstoffminimumzone vor der Küste von Guinea zu. In einem Weblog berichten die Wissenschaftler regelmäßig über ihre Arbeit. …Weiterlesen »

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