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Oxfam- Statement zur Bonner UN- Klimakonferenz vom 9. bis 11. April 2010

UN- Klimakonferenz

Berlin

oxfam

Heute beginnt in Bonn die UN- Konferenz, auf der nach dem enttäuschenden Ergebnis des Kopenhagener UN- Klimagipfels die Verhandlungen über ein weltweites Klima- Abkommen wieder aufgegriffen werden.

Jan Kowalzig, Klima- Experte bei Oxfam: „Kopenhagen hat einen Scherbenhaufen der internationalen Klima- Diplomatie hinterlassen. Die reichen Industrieländer waren nicht bereit, ihren fairen Anteil zum globalen Klimaschutz beizutragen und die armen Länder angemessen bei der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen. …Weiterlesen »

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Ergebnisse des Klimagipfels eine reine Farce

Geburtsstunde einer starken globalen Klimabewegung

Frankfurt am Main

Als „reine Farce“ hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Ergebnisse des UN- Klimagipfels bewertet. „Kopenhagen war höchstens in Bezug auf das Ausmaß seines Scheiterns ein historischer Gipfel. Dies nun mit einem Formelkompromiss noch als Fortschritt verkaufen zu wollen, ist ein Schlag ins Gesicht der Milliarden Menschen, die unter den Folgen des Klimawandels leiden werden, ohne etwas zu seinen Ursachen beigetragen zu haben.“, sagte Chris Methmann von der bundesweiten Attac- Arbeitsgruppe Energie, Klima, Umwelt (EKU).

Erfreulich sei dagegen, dass sich in Kopenhagen erstmals eine globale Klimabewegung bisher unbekannter Stärke gezeigt hat. …Weiterlesen »

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Erstmals Schwellenland Vorreiter beim Klimaschutz

Klimaschutz- Index: Deutschland fällt hinter Brasilien zurück

Kopenhagen / Bonn

germanwatchlogoIn Kopenhagen haben Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe heute die fünfte Ausgabe des Klimaschutz- Index vorgestellt. Das jährliche Ranking vergleicht die Klimaschutzleistungen von 57 Industrie- und Schwellenländern untereinander. In der neuesten Ausgabe hat Brasilien beim Klimaschutz am besten abgeschnitten. Im Ranking kletterte Brasilien vom achten auf den vierten Platz und verwies so den langjährigen Vorreiter Schweden auf den fünften Platz. „Die ersten drei Plätze des Rankings blieben – wie im letzten Jahr – frei. Erneut hat noch kein Land den Pfad zur Vermeidung eines gefährlichen Klimawandels eingeschlagen“, erläuterte Jan Burck, Referent für den Klimaschutz- Index bei Germanwatch. …Weiterlesen »

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Globaler Klima- Risiko- Index 2010 spiegelt die verletzlichsten Länder in fast zwei Jahrzehnten wider

Kopenhagener Klimagipfel muss darauf reagieren:

Kopenhagen / Bonn

Globaler Klima-Risiko-Index 2010 (für die Jahre 1990-2008)
kri2010karte-highresDie Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat den Globalen Klima- Risiko- Index 2010 heute in Kopenhagen veröffentlicht, demzufolge Bangladesh, Myanmar und Vietnam von 1990 bis 2008 die am schwersten von Wetterextremen betroffenen Länder waren. Betrachtet man lediglich das Jahr 2008, wurden Myanmar, Yemen und Vietnam am stärksten getroffen. Der Index, der auf den Daten der NatCatSERVICE- Datenbank des Rückversicherers Munich Re basiert, zeige die Notwendigkeit einer Antwort des Klimagipfels, betonte die Organisation in Kopenhagen. Den betroffenen Ländern müsse geholfen werden, sich auch an den Klimawandel besser anzupassen. …Weiterlesen »

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Erfolg in Kopenhagen noch möglich, aber Industrieländer wollen ‚Greenwashing‘

UN- Klimakonferenz – Oxfam und BUND:

Berlin

oxfamDie Entwicklungshilfeorganisation Oxfam Deutschland und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sehen wenige Tage vor dem Start des Weltklimagipfels in Kopenhagen noch Chancen für einen Erfolg, aber nur, wenn sich vor allem die Industrieländer bei den strittigen Fragen noch bewegen. Vor allem bei den Schwellenländern habe es in den letzten Wochen immer mehr Bewegung gegeben. Jetzt müssten die Industrieländer ihre Angebote deutlich nachbessern. Deutschland und die Europäische Union stünden in der Verantwortung, bis zuletzt auf ein rechtlich verbindliches Abkommen hinzuarbeiten und von den USA stärkere Klima- Ziele zu fordern. …Weiterlesen »

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Lauter Protest bei Eröffnung der WTO- Ministerkonferenz

Internationale Aktivisten fordern radikalen Wechsel im Handelssystem

Genf

attaclogoUnter lautem Protest internationaler Aktivistinnen und Aktivisten hat am heutigen Montag die siebte Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Genf begonnen. „Es ist gewissenlos von der WTO zu tagen, um genau das Freihandelssystem zu verteidigen und weiter auszubauen, das weltweit mit verantwortlich ist für die Finanzkrise und den Hunger, den ein Sechstel der Menschen weltweit leidet“, sagte Anurada Mittal, indische Aktivistin für das Menschenrecht auf Nahrung. „Wir brauchen einen radikalen Wechsel im globalen Wirtschaftssystem. Das Recht auf Nahrung und der Schutz der Umwelt müssen endlich an erster Stelle stehen.“

Bei einem NGO- Briefing vor Beginn der Konferenz hatte WTO- Generalsekretär Pascal Lamy erklärt, die Ursachen für die Wirtschaftskrise lägen nicht bei der WTO. …Weiterlesen »

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Betriebsräte erwarten keine Entlassungswellen in den nächsten Monaten

Repräsentative Umfrage:

Düsseldorf

hans-boecklerDie deutsche Wirtschaft ist tief eingebrochen, nicht aber der Arbeitsmarkt. Das unterscheidet die Bundesrepublik derzeit von vielen anderen Industrieländern. Erste Ergebnisse aus der neuen repräsentativen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung erlauben einen Blick auf die Hintergründe des international viel beachteten „deutschen Arbeitsmarktwunders“. Sie zeigen: Dass in der Krise bisher so viele Jobs gerettet wurden, ist der Kurzarbeit zu verdanken, vor allem aber der flexiblen Arbeitszeitgestaltung durch Arbeitszeitkonten. Trotz dieses Erfolges wurde allerdings bereits in knapp 30 Prozent der Betriebe die Stammbelegschaft verkleinert. Noch stärker betroffen waren Leiharbeiter. …Weiterlesen »

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Der Klima- und Finanzkrise mit neuen Geschäftsmodellen begegnen

Projektpartnerschaft „Climate Mainstreaming“ eröffnet neue Ansätze und Instrumente im Risiko- und Chancenmanagement

Frankfurt am Main

germanwatchlogoWie können Finanzwelt und Unternehmen auf die Geschäftsrisiken durch Klima- und Finanzkrise reagieren? Nach einer dreijährigen Projektpartnerschaft von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wurden in Frankfurt heute im Rahmen der 4. Corporate Responsibility Conference neue Ansätze und Instrumente des Risiko- und Chancenmanagements vorgestellt. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch und Konsortialführer des Projekts, erklärt: „Wir konnten feststellen, dass die Abteilungen für Unternehmensverantwortung zukünftig eine wichtige Rolle spielen können, um neue attraktive Geschäftsmodelle zu entwickeln. Damit rücken die CSR-Abteilungen – insbesondere in der Finanzbranche – weiter aus der ‚Öko-Nische‘ heraus und tragen immer stärker zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen bei.“ …Weiterlesen »

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Oxfam: Gabriel muss Ende der Blockade durch Industrieländer fordern

UN-Klimagipfel in New York

Berlin / New York

oxfam‚Sigmar Gabriel sollte auf dem UN- Gipfel in New York am morgigen 22. September ein Ende der Blockade durch die Industrieländer beim weltweiten Klimaschutz einfordern‘, so Jan Kowalzig, Klima- Experte bei Oxfam Deutschland. ‚Der Gipfel ist eine der letzten Gelegenheiten, ausreichend politischen Willen in die festgefahrenen Klima-Verhandlungen zu bringen, damit auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember ein umfassendes weltweites Klima- Abkommen verabschiedet werden kann.‘, sagt Kowalzig. Scheitere Kopenhagen, so Oxfam, hätte das dramatische Konsequenzen vor allem für die Entwicklungsländer, wo schon heute der Klimawandel zu Ernteausfällen infolge von Trockenheit und Überschwemmungen führt sowie Armut und Hunger zunehmen. …Weiterlesen »

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Arme Länder sollen Klimawandel weitgehend selbst bezahlen

EU drückt sich um Verantwortung

Berlin / Brüssel

oxfamEin heute in Brüssel vorgeschlagener Klima- Plan soll die Verhandlungen über ein neues weltweites Klimaschutz- Abkommen voranbringen. ‚Solch ein Plan war längst überfällig. Damit die UN- Klimaverhandlungen in Kopenhagen im Dezember aber tatsächlich erfolgreich sind, muss die EU in wesentlichen Punkten nachbessern‘, sagt Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam Deutschland

‚Die laufenden Verhandlungen stecken seit Monaten in der Sackgasse, weil die Industrieländer sich weigern, ihren fairen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz zu leisten – vor allem durch Klimaschutz im eigenen Land, aber auch durch Unterstützung bei der klimafreundlichen Entwicklung und der Abfederung der Klimaschäden in armen Ländern.‘ …Weiterlesen »

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