ETHIKER

News Online

Twitter

Twitter
@EthikerNews

ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 28. Juni 2017

PHILOSOPHIE
PERSONEN
DOWNLOAD
COMMUNITY
KONTAKT
IMPRESSUM
» ethiker.com kaufen

ROG kritisiert Urteil in der „Sachsen-Sumpf“-Affäre

Berlin / Dresden

rogReporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert das Urteil im Dresdner Journalistenprozess. Am Freitag, 13. August, hat das Amtsgericht der Stadt die beiden Reporter Thomas Datt und Arndt Ginzel zu 50 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt, weil sie sich nach Ansicht des Gerichts der üblen Nachrede schuldig gemacht haben. „Dieses Urteil ist ein Skandal. In vielen Ländern der Welt sind Journalisten willkürlichen Strafverfahren wegen Verleumdung ausgesetzt. Fast immer ist das ein Vorwand, um Pressefreiheit zu unterdrücken. Der Dresdner Prozess zeigt das gleiche Muster: Justizbehörden benutzen das Strafrecht gegen unliebsame Journalisten“, sagt ROG- Vorstandssprecher Michael Rediske. …Weiterlesen »

Twitter, Facebook ...

„Sachsen-Sumpf“-Affäre: ROG fordert Freispruch für Journalisten

Dresdner Strafverfahren gegen zwei Leipziger Journalisten

Berlin

PM http://www.reporter-ohne-grenzen.de/

rogIm Dresdner Strafverfahren gegen zwei Leipziger Journalisten fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) einen klaren Freispruch. „Alles andere wäre ein Skandal“, sagte ROG- Vorstandssprecher Michael Rediske in Berlin. „Eine Verurteilung würde künftige Berichterstattung zu Korruptionsaffären behindern und damit die Pressefreiheit beeinträchtigen.“

Schon die Einleitung des Strafverfahrens gegen die freien Journalisten Arndt Ginzel und Thomas Datt, die im so genannten Sachsen- Sumpf recherchiert hatten, sei mehr als fragwürdig gewesen. Schließlich hätten sich die Nebenkläger nicht einmal getraut, presserechtlich gegen die angeblich diffamierenden Äußerungen vorzugehen. „Viel hat in dem Prozess darauf hingedeutet, dass Behörden Druck auf investigativ recherchierende Journalisten ausüben wollen“, kritisiert Rediske. …Weiterlesen »


Recherchen zu Abholzung und Umweltverschmutzung bleiben riskant

ROG-Bericht zum „Tag der Umwelt“ am 5. Juni:

Berlin

ROGInvestigative journalistische Recherchen zu den Ursachen des Klimawandels sind weiterhin mit Gefahren verbunden. Dies ist eine der Schlussfolgerungen des am 3. Juni veröffentlichten zweiten Berichts von Reporter ohne Grenzen (ROG) über Umweltberichterstattung und Pressefreiheit. Mit der kurz vor dem „Tag der Umwelt“ am 5. Juni veröffentlichten Studie knüpft ROG an einen Bericht zur gleichen Thematik von September 2009 an.

Die schwierige und riskante Arbeitssituation investigativer Umweltreporter hat sich in den vergangenen Monaten nicht verändert. Einige der bereits im ersten Bericht erwähnten Medienmitarbeiter wie der brasilianische Herausgeber der Zeitschrift Jornal Pessoal, Lúcio Flávio Pinto, werden weiterhin juristisch verfolgt oder sind wie der usbekische Journalist Salidschon Abdurachmanow immer noch in Haft. …Weiterlesen »


Mindestens 15 Reporter an Bord / ROG fordert Freilassung von festgenommenen Passagieren

Israelischer Angriff auf Hilfsflotte:

Berlin

ROGNach dem Angriff der israelischen Armee auf eine internationale Flotte mit Hilfsgütern am 31. Mai fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die israelischen Behörden auf, die Öffentlichkeit über den Verbleib der Passagiere zu informieren. Festgenommene Passagiere müssen sofort frei gelassen werden.

Nach Informationen von ROG waren unter den mehr als 700 Passagieren mindestens 15 Journalisten – darunter auch Mario Damolin, ein freier Mitarbeiter der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Nach Angaben der FAZ ist Damolin derzeit in einem Gefängnis in Be’er Scheva im Süden des Landes inhaftiert. Der Journalist hatte sich zuvor geweigert, das Land zu verlassen. …Weiterlesen »


Situation der Medien in vielen Staaten unverändert schwierig / 40 „Feinde der Pressefreiheit“

ROG zum Internationalen Tag der Pressefreiheit:

Berlin

rogZum diesjährigen Internationalen Tag der Pressefreiheit zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine kritische Bilanz: „Immer noch verdienen aus unserer Sicht 40 Politiker, Regierungsvertreter, paramilitärische und terroristische Organisationen, kriminelle Netzwerke und Führer radikal- religiöser Gruppen den Titel ‚Feinde der Pressefreiheit‘. Sie verfolgen kritische und unabhängige Journalisten, greifen dabei auf Mittel wie willkürliche Verhaftungen zurück und wenden Gewalt an“, so ROG.

Viele Akteure stehen bereits seit mehreren Jahren auf der Liste der „Feinde der Pressefreiheit“: Dazu gehören in Eritrea Präsident Isayas Afeworki, der im Jahr 2001 Grundrechte wie Medien- und Meinungsfreiheit außer Kraft setzte und alle unabhängigen Medien ausschalten ließ. …Weiterlesen »


„DIE POLIZEI IST EHER BEDROHUNG ALS SCHUTZ“

EINSCHÄTZUNG VON AMNESTY INTERNATIONAL ZUR MENSCHENRECHTSLAGE IN AFGHANISTAN VOR DEN WAHLEN

Bonn

amnesty_logoZur Situation in Afghanistan vor den Wahlen gehört auch: Der oder die Einzelne kann kaum seine Rechte geltend machen, Menschenrechtsverletzungen bleiben zumeist straffrei. Denn Justiz und Polizei sind häufig korrupt, weiterhin schlecht ausgestattet und ausgebildet. „Die Menschen in Afghanistan nehmen die Polizei eher als Bedrohung denn als Schutz war“, sagte Amnesty- Generalsekretärin Monika Lüke, „und ein funktionierendes Justizwesen ist weiterhin nicht in Sicht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die innerhalb Afghanistans vor Menschenrechtsverletzungen fliehen; wir müssen von mindestens 235.000 Binnenflüchtlingen ausgehen.“

„Wir fordern von der neuen Regierung, die Reform von Polizei und Justiz zur Priorität zu machen; die Bevölkerung hätte hier einen unmittelbaren und spürbaren Nutzen“, sagte Lüke. …Weiterlesen »


Deutsche Bahn schnüffelte offenbar auch auf Festplatten von Mitarbeitern

Deutsche Bahn – Datenskandal weitet sich aus

Berlin

db-logoDer Datenskandal der Deutschen Bahn weitet sich dramatisch aus. Wie der DER SPIEGEL berichtet, soll das Unternehmen nicht nur die EMails von Hunderttausenden Mitarbeitern heimlich durchsucht haben, sondern sogar die Daten von Computer- Festplatten. In einer Stellungnahme der Deutschen Bahn zum SPIEGEL- Bericht heisst es: „Nur in konkreten Verdachtsfällen auf Straftaten wurde gezielt gegen DB- Mitarbeiter ermittelt und dabei nur in diesem Zusammenhang der Inhalt von Festplatten gesichert.“ DER SPIEGEL berichtete, dass es sich laut Aussagen von Bahn- Mitarbeitern um sogenannte „Gruppenlaufwerke“ gehandelt haben soll, auf denen Mitarbeiter ihre Computerdaten speichern konnten. Die Deutsche Bahn habe auf diesen Laufwerken gezielt nach vorher definierten Schlagwörtern gefahndet. …Weiterlesen »


Distanz statt Nähe

Netzwerk Recherche legt 10- Punkte- Papier zum Verhältnis von Pressesprechern und Journalisten vor

Wiesbaden

Quelle: www.netzwerkrecherche.de

logo-netzwerk-rechercheIn einem 10- Punkte- Papier warnt die Journalistenvereinigung netzwerk recherche e.V. vor einer zu großen Nähe zwischen Journalisten und Pressesprechern. „Enge Vertrauensverhältnisse fördern Grenzüberschreitungen“, heißt es in dem Positionspapier. Zum Grundwissen der Journalisten über die Berufsrolle der Gegenseite müsse die Kenntnis gehören, dass Pressesprecher nur gefilterte Informationen präsentieren können, dass sie die Mechanismen der Medienberichterstattung für ihre Zwecke nutzen und dass Ausweichmanöver und das Abblocken von unbequemen Fragen Teil des Alltagsgeschäft von Pressesprechern sind. Während der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche am 5./ 6.6.2009 im NDR- Konferenzzentrum in Hamburg wird das Verhältnis von Journalisten und Pressesprechern ein zentrales Thema sein. …Weiterlesen »


Unwort des Jahres 2008: „Notleidende Banken“

Goethe- Universität Frankfurt am Main

Frankfurt am Main

goethe_uniZum Unwort des Jahres 2008 hat eine Jury aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten die Formulierung „notleidende Banken“ gewählt. „Sie stellt das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf. Während die Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis geraten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssen, werden die Banken mit ihrer Finanzpolitik, durch die die Krise verursacht wurde, zu Opfern stilisiert“, begründet der Sprecher der Jury „Sprachkritischen Aktion ‚Unwort des Jahres'“ und Frankfurter Sprachwissenschaftler, Prof. Horst Dieter Schlosser, die Entscheidung. …Weiterlesen »


Eigentümer und Herausgeber: Anke Pohl www.ethiker.com Das Copyright für veröffentlichte Publikationen, Objekte und Inhalte der Webseite verbleibt bei den Eigentümern.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen. © www.ethiker.com
SSL Zertifikate

buero