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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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Forsa-Umfrage ergibt: Bundesbürger wollen Mengenreduzierung statt staatlich subventionierter Überproduktion

Contra Milchseen und Butterberge

Berlin

bundDie überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnt Lager- und Exportsubventionen zur Stabilisierung der Milchpreise in Europa ab. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes forsa, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Bund deutscher Milchviehhalter (BDM) in Auftrag gegeben worden war. Um in Not geratenen bäuerlichen Betrieben zu helfen, halten 56 Prozent der Bevölkerung eine Senkung der Milchmenge für sinnvoll. Insgesamt spricht sich eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent dafür aus, dass die Politik „dauerhafte Maßnahmen“ ergreifen solle, um die Überproduktion an Milch in der EU abzubauen und Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen. …Weiterlesen »

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Zehn Jahre nach Seattle: Globalisierungskritiker mobilisieren nach Genf

WTO- Treffen: Attac und WEED fordern endgültiges Aus für Doha- Runde

Frankfurt am Main / Berlin
attaclogoAnlässlich des informellen Ministertreffens der Welthandelsorganisation WTO vom 3. bis 4. September in Neu Delhi schärfen das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die entwicklungspolitische Organisation WEED ihre Kritik an der deutschen und europäischen Handelspolitik. „Zehn Jahre nach Seattle sind Proteste so aktuell wie damals: Die von der WTO rigoros betriebene Freihandelspolitik ist eine Ursache der globalen Krise. Dennoch rücken Deutschland und die Europäische Union weiterhin vor allem die Belange der transnationalen Konzerne in den Mittelpunkt“, sagte Hanni Gramann, Handelsexpertin bei Attac. Maßnahmen zum Schutz von Bevölkerung und Beschäftigung würden dagegen immer weiter abgebaut – im Süden und im Norden. …Weiterlesen »

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Europäische Milchpolitik bedroht Erfolge der eigenen Entwicklungshilfe

Neue Studie über Milchwirtschaft in Uganda veröffentlicht

Köln / Bonn / Hamm

germanwatchlogoDie Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Brot für die Welt, die Menschenrechtsorganisation FIAN und Germanwatch kritisieren die Exportsubventionen für Milchprodukte scharf und weisen darauf hin, dass bereits Lizenzen auch für Lieferungen in Entwicklungsländer wie Nigeria, Senegal oder Bangladesh vergeben wurden. „Mit ihrer Dumpingpolitik treibt die EU nicht nur deutsche, sondern auch afrikanische Milchbauern in den Ruin“, so Kerstin Lanje, Handelsexpertin von Germanwatch.

Eine neue Studie von FIAN und Germanwatch zeigt am Beispiel Uganda die Potentiale der afrikanischen Milchwirtschaft auf. „Es ist unbegreiflich, dass täglich 100.000 Liter lokale Milch weggeschüttet werden, während Importe in Uganda 50 Prozent des formellen Milchmarktes abdecken“, bemerkt Armin Paasch von FIAN Deutschland. …Weiterlesen »

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