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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 20. September 2017

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Treibhausgas Wasser: Relevanz für den Klimawandel

Karlsruher Institut für Technologie

Karlsruhe

Mit dem Messinstrument MIPAS auf dem europäischen Umweltsatelliten ENVISAT werden mehr als 30 Spurengase gleichzeitig gemessen. (Bild: ESA)

mipas

Forschern des KIT und ihren Kooperationspartnern an den Universitäten in Cambridge, Großbritannien, und Utrecht, Niederlande, ist es gelungen, mittels satellitengestützten Messungen von „schwerem“ Wasserdampf in der oberen Atmosphäre neue Hinweise zur vertikalen Luftmassen- Zirkulation zu erhalten. Diese Erkenntnisse dienen dazu, die Wechselwirkungen zwischen dem Klimawandel und der Chemie der stratosphärischen Ozonschicht zu verstehen. Nun wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Nature Geoscience“ veröffentlicht. …Weiterlesen »

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Neuer Supercomputer am Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg

Weltweit bedeutendster Klimarechner liefert wichtige Ergebnisse für Weltklimakonferenz in Kopenhagen

Hamburg

Deutsches Klimarechenzentrum

klimarechenzentrumMit dem Start der neuesten Berechnungen für den Weltklimarat haben die Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annette Schavan und Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust am Donnerstag, den 10. Dezember 2009 in Hamburg das weltweit modernste Klimarechenzentrum eingeweiht. Der neue Klimarechner „Blizzard“ des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ) ermöglicht immer genauere Prognosen zukünftiger Klimaänderungen.

Mit einer Spitzenrechengeschwindigkeit von 158 TeraFlop/s (Floating Point Operations pro Sekunde) ist der neue Höchstleistungsrechner etwa 60- mal leistungsstärker als sein Vorgänger und einer der weltweit größten Supercomputer. Der neue Höchstleistungsrechner wird in der Lage sein, sogar Wirbelstürme und sehr kleine Meereswirbel zu modellieren. …Weiterlesen »


Bremsen Staubpartikel die Klimaerwärmung?

Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen auf die Wolkenbildung neu zu erforschen

München

Jede Wolke ist verschieden. Deshalb ist es wichtig zu untersuchen, in welchen Wolkensystemen Aerosole den größten Einfluss habenMax-Planck-Institut für Meteorologie / Stevens

wolken_aerosoleEs klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Zwei Forscher vom Max- Planck- Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US- amerikanischen „National Oceanic and Atmospheric Administration“ (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. …Weiterlesen »


Helmholtz startet Klimainitiative

Erforschung der regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels

Berlin

helmholtzDie Helmholtz-Gemeinschaft verstärkt ihre Anstrengungen auf dem Gebiet der Klimaforschung und stellt 16 Millionen Euro für die nächsten vier Jahre für eine Helmholtz- Klimainitiative bereit. Schwerpunkt wird die Erforschung der regionalen Auswirkungen des globalen Klimawandels sein. Die beteiligten Zentren werden zusammen die gleiche Summe aufbringen, so dass die Klimainitiative insgesamt über 32 Millionen Euro verfügen kann.

„Mit der neuen Klimainitiative bündeln wir die Kompetenzen verschiedener Helmholtz- Arbeitsgruppen, um die Veränderungen des Klimas und insbesondere die damit verbundenen Folgen auf regionaler Ebene zu untersuchen“, sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz- Gemeinschaft. …Weiterlesen »


Spektakuläre Klimaforschung in der Arktis

Längstes Klimaarchiv der terrestrischen Arktis geborgen

Bremerhaven / Köln

Grisha Federov vom Partner-Institut AARI St. Petersburg untersucht einen Kern, der während der Permafrostbohrungen unter der Leitung des Alfred-Wegener-Instituts im November 2008 am Ufer des Elgygytgyn-Sees erbohrt wurde. Foto: Alfred-Wegener-Institut

klimaforschung_arktisIn den vergangenen sechs Monaten hat ein internationales Wissenschaftlerteam aus Russland, Deutschland, USA und Österreich ein Tiefbohrprogramm im äußersten Nordosten Russlands durchgeführt, um hunderte Meter Seesedimente, Impaktbrekzie und dauerhaft gefrorenen Boden zu bergen. Diese ermöglichen neue Einblicke in die Klimageschichte der Arktis, die Kraterbildung des Elgygytgynsees und in die Permafrostdynamik. Mit den ersten Ergebnissen der Bohrkampagne wurde Anfang Mai 2009 ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die gewonnenen Bohrkerne werden in den nächsten zwei Jahren wesentliche offene Fragen der arktischen Erdgeschichte klären können. …Weiterlesen »


Die nordatlantische Ozeanzirkulation im Klimawandel

Neues Projekt der Europäischen Union an der Universität Hamburg

Hamburg

Viola Griehl, Universität Hamburg

uni_hamburgStirbt der Golfstrom? Kommt die nächste Eiszeit? Diese konkreten Fragen sind schon oft von den Meeres- und Klimaforschern mit Nein beantwortet worden. Dennoch kann es in Folge des globalen Klimawandels zu Veränderungen im europäischen Raum kommen; über die Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten bestehen aber noch große Unsicherheiten.

Ein Konsortium aus 20 wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen in neun europäischen Ländern hat sich jetzt im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes THOR (Thermohaline Overturning – at Risk?) zum Ziel gesetzt, …Weiterlesen »


Klimasignale im südlichen Ozean

Leibnitz- Institut für Meereswissenschaften

Kiel

klimasignaleAbbildung: Die gegenwärtigen Positionen von Argo-Driftern im Südpolarmeer. Derzeit sind insgesamt knapp 3200 Drifter in den Weltmeeren aktiv, davon rund 900 im antarktischen Wasserring südlich von 30°S. Farbig hinterlegt die mäandrierenden Strömungsbänder des antarktischen Zirkumpolarstroms aus einer hochauflösenden Modellsimulation, IFM-GEOMAR

Die Westwinde im südlichen Ozean nehmen infolge der globalen Erderwärmung zu. Doch wie reagiert die weltweit stärkste Meeresströmung, der antarktische Zirkumpolarstrom darauf? Kieler Meeresforscher konnten jetzt aus einer Flotte von frei im tiefen Ozean schwebenden Messrobotern überraschende Erkenntnisse gewinnen. Die Messungen bestätigen zwar die von Klimamodellen vorhergesagte Erwärmung und Salzgehaltsabnahme des Südpolarmeers bis in Wassertiefen von über 1000 m. Der Zirkumpolarstrom veränderte sich jedoch nicht: offenbar wird der verstärkte Windantrieb durch kleinräumige Wirbel kompensiert, ein Prozess, den Klimamodelle bisher nicht angemessen berücksichtigen. …Weiterlesen »


Vernetzung von Nachhaltigkeit und Klima

Neues Institut für Klimaforschung und Nachhaltigkeitsstudien

Potsdam

geoforschungszentrum

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ein Institut für Klimaforschung und Nachhaltigkeitsstudien in Potsdam einrichten. Ziel dieser neuen Spitzeneinrichtung mit dem Namen IASS (Institute for Advanced Studies Climate, Earth System and Sustainability Sciences) wird die Verbindung von Klimaforschung mit der Untersuchung von nachhaltigem Wirtschaften und Leben sein. …Weiterlesen »


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