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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Studie des Carbon Disclosure Projects (CDP) zeigt: Klimaperformance der Transport- und Logistikbranche ungenügend

Transport- und Logistiksektor bleibt auf der Strecke

Berlin

© CDP, PM www.wwf.de

260-_c_-cdpDie Transport- und Logistikunternehmen liegen im Vergleich mit anderen Branchen beim Klimaschutz im Hintertreffen, obwohl gerade diese Industrie einen großen langfristigen Einfluss auf die Entwicklung des Klimawandels haben wird. Derzeit ist diese Branche für 13 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich und verbraucht 60 Prozent des Erdöls in den OECD- Staaten.

Das Carbon Disclosure Projekt fragte 2009 die 219 größten Transport- und Logistikunternehmen nach Klimadatendaten, CO2- Reduktionsmaßnahmen und -zielen. Nur 53 Prozent kamen der Informationsanfrage nach. Von den 16 deutschen Unternehmen berichteten 11 (69 Prozent) an das CDP. Die Transparenz in der Emissionsberichterstattung ist in Deutschland damit überdurchschnittlich. …Weiterlesen »


Haushaltsentwurf der Bundesregierung gefährdet die Glaubwürdigkeit Deutschlands

Globales Klimainvestment braucht “frisches Geld”

Berlin

PM www.germanwatch.org

germanwatchIm vorgelegten Haushaltsentwurf der Bundesregierung fehlen die kurzfristigen Finanzmittel, die Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der Klimakonferenz in Kopenhagen den armen Ländern in den Jahren 2010 bis 2012 versprochen hatte. Im sogenannten “Copenhagen Accord” verpflichteten sich die Industrieländer, kurzfristig insgesamt 30 Milliarden US- Dollar für Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern bereitzustellen. Deutschland sagte dabei 1,26 Milliarden Euro bis 2012 zu – dies entspricht 420 Millionen Euro jährlich. Davon waren zuletzt lediglich 70 Millionen Euro “neue und zusätzliche” Mittel übrig geblieben, die nicht bereits an anderer Stelle versprochen wurden. Auch diese sollen nun endgültig unter den Tisch fallen. …Weiterlesen »


Bund für Umwelt und Naturschutz

Neues Waldgesetz muss neue Standards beim Waldschutz festlegen

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der heute im Bundestags-Agrarausschuss stattfindenden Expertenanhörung zum Bundeswaldgesetz vor einer Aufweichung des Waldschutzes in Deutschland gewarnt. Es sei dringend erforderlich, Schutzstandards der sogenannten “guten fachlichen Praxis” verbindlich und bundesweit festzuschreiben. Nur dann würden endlich wichtige Aspekte des Waldschutzes wie das Kahlschlagsverbot, der Bodenschutz, die Bestandsverjüngung und der Biotopbaumschutz gesetzlich verankert.

“Der Wald spielt beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle. Bäume und Waldböden gehören zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern. …Weiterlesen »


Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace kommentieren Petersberger Klimadialog

“Stop Cooking Our Planet!”

Bonn

Angela Merkel, Barack Obama, Silvio Berlusconi, Gordon Brown und Nicolas Sarkozy kochen den Planeten Erde. Aktion “Stop Cooking the Planet” von Germanwatch, Greenpeace Oxfam, WWF und tcktcktck zum Start des Petersberger Klimadialogs, 2. Mai 2010

2010-05-02_005“Stop Cooking Our Planet!” – mit diesem Aufruf begrüßten heute Aktivisten von Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace die Minister/ innen, die aus 45 Ländern auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mexikos Präsident Felipe Calderón nach Bonn gereist sind. Auf dem dreitägigen “Petersberger Klimadialog” werden sie über die Zukunft des weltweiten Klimaschutzes diskutieren. Vor der Auffahrt zum Petersberg postierten sich die Organisationen mit einem großen Kochtopf, darin der Planet Erde, umgeben von als Politiker verkleideten Aktivisten. Im Hintergrund ein Transparent mit dem Spruch “Promising 2°C, Risking 3,5°C – Stop Cooking Our Planet!” Der Petersberger Klimadialog ist das erste Zusammentreffen der Staatengemeinschaft auf Ministerebene nach dem UN- Klimagipfel von Kopenhagen. …Weiterlesen »


Klimaschutz

UN- Klimagespräche in Bonn

Berlin

© Dr Peter Goebel

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Vom 9. bis zum 11. April findet in Bonn das erste UNFCCC- Treffen nach der Klimakonferenz in Kopenhagen statt. Denn ein faires, ambitioniertes und rechtsverbindliches Klimaabkommen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels einzudämmen, wurde bisher nicht erreicht. Das Treffen in Bonn wird die Grundlagen für die 16. Conference of Parties (COP 16) im mexikanischen Cancun Ende des Jahres legen.

Der WWF erwartet von den Verhandlungspartnern, dass sie einen ambitionierten UNFCCC- Arbeitsplan für das Jahr 2010 aufstellen. …Weiterlesen »


UN- Klimakonferenz

Oxfam- Statement zur Bonner UN- Klimakonferenz vom 9. bis 11. April 2010

Berlin

oxfam

Heute beginnt in Bonn die UN- Konferenz, auf der nach dem enttäuschenden Ergebnis des Kopenhagener UN- Klimagipfels die Verhandlungen über ein weltweites Klima- Abkommen wieder aufgegriffen werden.

Jan Kowalzig, Klima- Experte bei Oxfam: “Kopenhagen hat einen Scherbenhaufen der internationalen Klima- Diplomatie hinterlassen. Die reichen Industrieländer waren nicht bereit, ihren fairen Anteil zum globalen Klimaschutz beizutragen und die armen Länder angemessen bei der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen. …Weiterlesen »


Erste Verhandlungsrunde in Bonn muss UN- Klimapolitik neue Impulse geben

Zeit, die Scherben von Kopenhagen aufzusammeln

Bonn

germanwatch

Zu Beginn der dreitägigen Klimaverhandlungsrunde in Bonn haben die Umwelt- und Entwicklungsorganisationen Germanwatch, Oxfam, WWF sowie das internationale Netzwerk TckTckTck symbolisch den Scherbenhaufen aufgesammelt, den die unzureichenden Ergebnisse des letztjährigen Klimagipfels in Kopenhagen verursacht haben. Hinter 4 Tonnen Glasscherben, die vor dem Konferenzgelände in Bonn ausgebreitet waren, forderten sie von den Delegierten: “Zeit, die Scherben aufzusammeln”. Die Verhandlungsrunde ist die erste auf dem Weg zum Klimagipfel Ende 2010 im mexikanischen Cancun. …Weiterlesen »


Energieeffizienzgesetz gescheitert

“Energiedienstleistungs- Gesetz” ist zahnloser Kompromiss

Berlin

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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Bundesregierung vorgeworfen, mit dem Scheitern des Energieeffizienzgesetzes große Potenziale zum Energiesparen und für den Klimaschutz vertan zu haben. Der zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium vereinbarte und jetzt vorgelegte Entwurf eines “Energiedienstleistungs- Gesetzes” diene lediglich der Minimalumsetzung der entsprechenden EU- Richtlinie. Verbindliche Ziele und wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz – wie sie im ursprünglich von der Bundesregierung geplanten Energieeffizienzgesetz vorgesehen waren – enthalte das “Energiedienstleistungsgesetz” nicht mehr. …Weiterlesen »


Globale Unterstützung für die WWF „Earth Hour 2010“ wächst täglich

Samstag geht weltweit das Licht aus

Frankfurt am Main

© WWF

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115 Länder, 2124 Städte und Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben bereits ihre Teilnahme an der WWF „Earth Hour“ zugesagt. Unter dem Motto „Licht aus – Klimaschutz an!“ werden am Samstag, den 27. März von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr rund um den Globus die Lichter ausgehen. Der Eifelturm in Paris wird ebenso für eine Stunde im Dunkeln liegen wie das Empire State Building in New York, die Christusstatue von Rio de Janeiro und das Brandenburger Tor in Berlin.

Im vierten Jahr der „Earth Hour“ haben bisher 18 deutsche Städte und Gemeinden zugesagt. Neben dem Brandenburger Tor werden Wahrzeichen wie der Kölner Dom, die Münchner Frauenkirche oder das Poppelsdorfer Schloss in Bonn für eine Stunde ihr Licht ausschalten. …Weiterlesen »


Studie im Auftrag der Hans- Böckler- Stiftung

Ökobonus ermöglicht sozialen Ausgleich beim Klimaschutz

Düssldorf

Boeckler-Stiftung

Effektiver Klimaschutz würde fossile Energie deutlich verteuern. Damit daraus im In- wie im Ausland keine sozialen Schieflagen entstehen, müssen Klima- und Sozialpolitik aus einem Guss sein. Strikte Grenzen für den Ausstoß von Klimagasen, ein umfassender Emissionshandel und ein aus dessen Erlösen gezahlter globaler Ökobonus für alle Menschen bieten dazu einen Ansatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans- Böckler- Stiftung geförderte Studie von Prof. Dr. Felix Ekardt, Professor für Umweltrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock.

Die Angst vor sozialen Verwerfungen hält Politiker in westlichen Ländern von weit reichenden umweltpolitischen Maßnahmen ab, konstatiert der Leiter der Forschungsgruppe für Nachhaltigkeit und Klimapolitik. …Weiterlesen »


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