WWF fordert von Wattenmeerkonferenz vorsichtigeren Umgang mit dem Wattenmeer und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel
Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen
Frankfurt am Main
© Klaus Guenther / WWF

Die 11. Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres findet am 17. und 18. März unter deutscher Präsidentschaft auf Sylt statt. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF noch viele ungelöste Probleme, für die gemeinsame Strategien vereinbart werden müssen. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich und immer mehr unvorsichtig eingeschleppte und gebietsfremde Arten globalisierten die ursprüngliche Natur vor der Küste. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung, Kohlendioxidspeicherung und übertriebenen Hafenausbau. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Neuer Oxfam- Kinospot ist ab sofort auf www.klima-schuetzen.org zu sehen
Film ab! Großes Kino gegen Kohlekraft
Berlin

Film ab gegen Kohlekraft: Düster und bedrohlich hebt sich das Kohlekraftwerk gegen den wolkenverhangenen Himmel ab. Drinnen fahren weißgekleidete Angestellte die Maschinen zu voller Leistung hoch. Schließlich schwenken die Schornsteine, Kanonenrohren gleich, in Position, um symbolisch ihren CO2-Ausstoß auf Afrika zu richten. – Oxfams 45-Sekunden-Kinospot vermittelt eindringlich die Botschaft der gleichnamigen Klimakampagne: Klima schützen, Armut verhindern.
Seit heute ist der Filmclip unter www.klima-schuetzen.org zu sehen und wird ab Donnerstag deutschlandweit in Kinos gezeigt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.02.2010 Rubrik: KULTUR
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Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich.
„Gold“ für die tierischen Athleten
Frankfurt am Main
Schneeleopard. © David Lawson / WWF-UK

Wenn am 12. Februar die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen blickt die Welt gebannt nach Kanada und fiebert sportlichen Sensationen entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die menschlichen Athleten, im Vergleich zu den Höchstleistungen im Tierreich verblasst der Glanz manch einer Goldmedaille: Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur- Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen. „All diese rekordverdächtigen Leistungen und Fähigkeiten sind evolutionär als Folge der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum entstanden“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Extreme Lebensräume, wie etwa Arktis und Antarktis, die Tiefsee oder das Hochgebirge, erfordern extreme Fähigkeiten.“ Diese Vielfalt gälte es, so der WWF, zu bewahren. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Klimaschutz
Unternehmen wählen Zulieferer zunehmend aufgrund der CO2- Emissionen aus
Berlin
© cc

Bei vielen Unternehmen entsteht ein nicht unerheblicher Anteil der gesamten CO2- Emissionen in der Lieferkette. Um ihre CO2- Emissionen in der gesamten Produktionskette (indirekte CO2- Emissionen oder Scope 3-Emissionen) strategisch zu managen und zu reduzieren, besteht für produzierende Unternehmen zunehmend der Bedarf an belastbaren CO2- Emissionensdaten ihrer Lieferanten.
Die wichtigsten Ergebnisse sind:
- 44 internationale Unternehmen und 710 Zulieferer nahmen in diesem Jahr am Supply Chain Programm teil. Unter den 44 teilnehmenden Konzernen sind 20 US- amerikanische, 18 europäische und 4 asiatische Unternehmen, dazu jeweils ein Konzern aus Brasilien und Australien. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Oxfam: EU hat nichts aus Debakel von Kopenhagen gelernt
Weltweiter Klimaschutz – Meldefrist für Reduktionsziele
Berlin

Am 31. Januar endete die vom Klimagipfel in Kopenhagen gesetzte Frist für die Vertragsstaaten der UN- Klimarahmenkonvention, ihre künftigen Klimaschutzziele an das UN- Klimasekretariat in Bonn zu melden.
Jan Kowalzig, Klimaexperte bei Oxfam Deutschland, über das von der EU eingereichte Ziel, die europäischen Emissionen bis 2020 nur um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 zu drücken, und nur unter gewissen Bedingungen auf bis zu 30 Prozent aufzustocken: …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.02.2010 Rubrik: POLITIK
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2.2. Weltfeuchtgebietstag 2010:
Schutz der Feuchtgebiete ist eine gute Antwort auf den Klimawandel
Bonn

Der morgige Weltfeuchtgebietstag wird seit 13 Jahren begangen und erinnert an die Unterzeichnung der Konvention über Feuchtgebiete internationaler Bedeutung (Ramsar-Konvention)in der iranischen Stadt Ramsar am 2. Februar 1971. Im Jahr 2010 steht dieser Tag unter dem Motto “Caring for Wetlands – an answer to climate change”.
“Das Motto des Weltfeuchtgebietstages 2010 unterstreicht die Bedeutung des Erhalts von Feuchtgebieten im Rahmen des Klimaschutzes. Denn intakte Moore und Feuchtgebiete erfüllen wichtige ökologische Funktionen und spielen darüber hinaus als Kohlenstoff- Senken eine bedeutsame Rolle.” sagte Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), anlässlich des Weltfeuchtgebietstages. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.02.2010 Rubrik: UMWELT
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BUND fordert von Merkel mehr Engagement auf EU-Ebene
Staaten melden wenig ambitionierte Klimaziele
Berlin

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2- Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen. Spätestens beim Sondergipfel der EU- Regierungschefs am 11. Februar müsse die Europäische Union eine CO2- Minderung bis 2020 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 1990 fest zusagen. Die heute von der EU abgegebene Erklärung, ihre Treibhausgase um 20 Prozent, unter bestimmten Bedingungen auch um 30 Prozent, zu mindern, reiche nicht aus. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.01.2010 Rubrik: UMWELT
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Mildere Winter, trockenere Sommer:
Klimastudie zeigt Anpassungsbedarf in Sachsen- Anhalt auf
Potsdam
Mögliche Änderungen der Grundwasserneubildung [in Millimetern pro Jahr] im Jahr 2085 gegenüber dem Zeitraum 1961 bis 1990 im Elbe-Einzugsgebiet (links) und Sachsen-Anhalt. Quelle: PIK

Der Klimawandel könnte in einigen Regionen des Bundeslandes Sachsen- Anhalt die Trockenheit im Sommer verschärfen und die Neubildung von Grundwasser mindern. Das geht aus der PIK-Studie “Klimawandel in Sachsen- Anhalt” vor, die am heutigen Mittwoch dem Landesumweltminister Hermann Onko Aeikens übergeben wurde. Während die Forstwirtschaft zunächst profitieren könnte, muss in der Landwirtschaft mit leicht abnehmenden Erträgen gerechnet werden. Wasser könnte in Sachsen- Anhalt zu einer kostbaren Ressource werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.01.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Internationales UN-Jahr der Biologischen Vielfalt – WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen
Die Arche Noah wieder flott machen!
Berlin / Frankfurt am Main
© Zig Koch / WWF

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken. Allerdings dürfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Deutschland habe noch bis zum Herbst den Vorsitz bei den UN- Verhandlungen im Rahmen des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD) und stehe besonders in der Verantwortung. „Leider kneifen Bund und Länder oft, wenn es konkret wird“, beklagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführer des WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt erstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.01.2010 Rubrik: UMWELT
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Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland:
Im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt meldet sich die Forschung zu Wort
Köln / Leipzig
Petra Richter – Projektträger im DLR

Kopenhagen hat die Hoffnungen vieler auf einen effektiveren Naturschutz enttäuscht. Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Auch dieses Vorhaben wird fehlschlagen. Dieses Jahr werden bei der UN- Vertragsstaatenkonferenz die Weichen neu gestellt. Unter dem Dach von DIVERSITAS Deutschland schließt sich die Biodiversitätsforschung auf breiter Basis zusammen, um die Debatte in Schwung zu bringen. Eine neue Plattform dafür bietet das “Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung”. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.01.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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