Studie des Carbon Disclosure Projects (CDP) zeigt: Klimaperformance der Transport- und Logistikbranche ungenügend
Transport- und Logistiksektor bleibt auf der Strecke
Berlin
© CDP, PM www.wwf.de
Die Transport- und Logistikunternehmen liegen im Vergleich mit anderen Branchen beim Klimaschutz im Hintertreffen, obwohl gerade diese Industrie einen großen langfristigen Einfluss auf die Entwicklung des Klimawandels haben wird. Derzeit ist diese Branche für 13 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich und verbraucht 60 Prozent des Erdöls in den OECD- Staaten.
Das Carbon Disclosure Projekt fragte 2009 die 219 größten Transport- und Logistikunternehmen nach Klimadatendaten, CO2- Reduktionsmaßnahmen und -zielen. Nur 53 Prozent kamen der Informationsanfrage nach. Von den 16 deutschen Unternehmen berichteten 11 (69 Prozent) an das CDP. Die Transparenz in der Emissionsberichterstattung ist in Deutschland damit überdurchschnittlich. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.08.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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WWF warnt vor Folgen der steigenden CO2-Emissionen
Klimaanlage der Erde läuft heiß
Berlin
© Michel Gunther / WWF-Canon, PM www.wwf.de
Neue Daten zur Erhöhung der globalen Temperatur vom ‘Goddard Institute for Space Studies‘ der NASA zeigen, dass die erste Hälfte des Jahres 2010 das wärmste Halbjahr der letzten 130 Jahre war. Die Temperatur lag 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert. „Nur weil der Klimawandel auf der politischen Tagesordnung augenblicklich nicht ganz oben steht, hat er nicht aufgehört, zu existieren“ erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland. „Die globale Erwärmung schreitet dramatisch voran.“
Aktuelle Daten zeigen einen langfristigen Trend zu erhöhten Temperaturen der Meeresoberfläche im tropischen Atlantik und Golf von Mexiko, der auch durch den Anstieg der Treibhausgase- Konzentration in der Atmosphäre verstärkt werde. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 21.07.2010 Rubrik: UMWELT
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Wattenmeer als Weltnaturerbe: WWF fordert sanften Tourismus, Abkehr von Ölförderung und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel
Vorsichtige positive Bilanz zum Weltnaturerbe
Hamburg
Junger Steinwälzer © K. Guenther / WWF
Der WWF zieht ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO eine vorsichtige positive Bilanz: „Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF. Aus der daraus entstehenden Anziehungskraft auf die Tourismusbranche würden sich für den Naturschutz Chancen aber zugleich auch Probleme ergeben: „Auch die Nordseeurlauber erwarten intakte Natur im Wattenmeer und würden andernfalls vielleicht nicht mehr kommen. Der Tourismus hat eine ganz zentrale Verantwortung, dass künftig mehr Respekt gegenüber der Natur gezeigt wird. Hotelbauten in Dünen, noch mehr Flugverkehr auf die Inseln, und Kitesurfen auf Kosten geschützter Vögel, das geht nicht“, so Rösner. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.06.2010 Rubrik: UMWELT
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ROG-Bericht zum „Tag der Umwelt“ am 5. Juni:
Recherchen zu Abholzung und Umweltverschmutzung bleiben riskant
Berlin
Investigative journalistische Recherchen zu den Ursachen des Klimawandels sind weiterhin mit Gefahren verbunden. Dies ist eine der Schlussfolgerungen des am 3. Juni veröffentlichten zweiten Berichts von Reporter ohne Grenzen (ROG) über Umweltberichterstattung und Pressefreiheit. Mit der kurz vor dem „Tag der Umwelt“ am 5. Juni veröffentlichten Studie knüpft ROG an einen Bericht zur gleichen Thematik von September 2009 an.
Die schwierige und riskante Arbeitssituation investigativer Umweltreporter hat sich in den vergangenen Monaten nicht verändert. Einige der bereits im ersten Bericht erwähnten Medienmitarbeiter wie der brasilianische Herausgeber der Zeitschrift Jornal Pessoal, Lúcio Flávio Pinto, werden weiterhin juristisch verfolgt oder sind wie der usbekische Journalist Salidschon Abdurachmanow immer noch in Haft. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.06.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF fordert zur Anhörung im Bundestag das Ende der Agrar- Direktzahlungen
Agrarreform: Ein Euro – drei Ziele/ WWF fordert das Ende der Agrar- Direktzahlungen
Frankfurt am Main
© WWF
Auf der am Montag stattfindenden öffentlichen Anhörung des Bundestag- Agrarausschusses zur Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik wird Prof. Isermeyer, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, ein Gutachten vorstellen, in dem die Abschaffung der derzeitigen Direktzahlungen gefordert wird. „Der Vorschlag des Beirates, die heutigen Direktzahlungen abzuschaffen ist konsequent und richtig.“ erklärt Matthias Meißner, Agrarreferent des WWF. „Eine bloße Umetikettierung der deutschen Direktzahlungen in Höhe von 5,7 Milliarden Euro jährlich wird den ökologischen Problemen nicht gerecht“. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.05.2010 Rubrik: POLITIK
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Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace kommentieren Petersberger Klimadialog
“Stop Cooking Our Planet!”
Bonn
Angela Merkel, Barack Obama, Silvio Berlusconi, Gordon Brown und Nicolas Sarkozy kochen den Planeten Erde. Aktion “Stop Cooking the Planet” von Germanwatch, Greenpeace Oxfam, WWF und tcktcktck zum Start des Petersberger Klimadialogs, 2. Mai 2010
“Stop Cooking Our Planet!” – mit diesem Aufruf begrüßten heute Aktivisten von Germanwatch, Oxfam, WWF und Greenpeace die Minister/ innen, die aus 45 Ländern auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Mexikos Präsident Felipe Calderón nach Bonn gereist sind. Auf dem dreitägigen “Petersberger Klimadialog” werden sie über die Zukunft des weltweiten Klimaschutzes diskutieren. Vor der Auffahrt zum Petersberg postierten sich die Organisationen mit einem großen Kochtopf, darin der Planet Erde, umgeben von als Politiker verkleideten Aktivisten. Im Hintergrund ein Transparent mit dem Spruch “Promising 2°C, Risking 3,5°C – Stop Cooking Our Planet!” Der Petersberger Klimadialog ist das erste Zusammentreffen der Staatengemeinschaft auf Ministerebene nach dem UN- Klimagipfel von Kopenhagen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.05.2010 Rubrik: UMWELT
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Klimaschutz
UN- Klimagespräche in Bonn
Berlin
© Dr Peter Goebel
Vom 9. bis zum 11. April findet in Bonn das erste UNFCCC- Treffen nach der Klimakonferenz in Kopenhagen statt. Denn ein faires, ambitioniertes und rechtsverbindliches Klimaabkommen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels einzudämmen, wurde bisher nicht erreicht. Das Treffen in Bonn wird die Grundlagen für die 16. Conference of Parties (COP 16) im mexikanischen Cancun Ende des Jahres legen.
Der WWF erwartet von den Verhandlungspartnern, dass sie einen ambitionierten UNFCCC- Arbeitsplan für das Jahr 2010 aufstellen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.04.2010 Rubrik: UMWELT
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UN- Klimakonferenz
Oxfam- Statement zur Bonner UN- Klimakonferenz vom 9. bis 11. April 2010
Berlin
Heute beginnt in Bonn die UN- Konferenz, auf der nach dem enttäuschenden Ergebnis des Kopenhagener UN- Klimagipfels die Verhandlungen über ein weltweites Klima- Abkommen wieder aufgegriffen werden.
Jan Kowalzig, Klima- Experte bei Oxfam: “Kopenhagen hat einen Scherbenhaufen der internationalen Klima- Diplomatie hinterlassen. Die reichen Industrieländer waren nicht bereit, ihren fairen Anteil zum globalen Klimaschutz beizutragen und die armen Länder angemessen bei der Bewältigung des Klimawandels zu unterstützen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.04.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Erste Verhandlungsrunde in Bonn muss UN- Klimapolitik neue Impulse geben
Zeit, die Scherben von Kopenhagen aufzusammeln
Bonn
Zu Beginn der dreitägigen Klimaverhandlungsrunde in Bonn haben die Umwelt- und Entwicklungsorganisationen Germanwatch, Oxfam, WWF sowie das internationale Netzwerk TckTckTck symbolisch den Scherbenhaufen aufgesammelt, den die unzureichenden Ergebnisse des letztjährigen Klimagipfels in Kopenhagen verursacht haben. Hinter 4 Tonnen Glasscherben, die vor dem Konferenzgelände in Bonn ausgebreitet waren, forderten sie von den Delegierten: “Zeit, die Scherben aufzusammeln”. Die Verhandlungsrunde ist die erste auf dem Weg zum Klimagipfel Ende 2010 im mexikanischen Cancun. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.04.2010 Rubrik: POLITIK
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Karlsruher Institut für Technologie
Treibhausgas Wasser: Relevanz für den Klimawandel
Karlsruhe
Mit dem Messinstrument MIPAS auf dem europäischen Umweltsatelliten ENVISAT werden mehr als 30 Spurengase gleichzeitig gemessen. (Bild: ESA)

Forschern des KIT und ihren Kooperationspartnern an den Universitäten in Cambridge, Großbritannien, und Utrecht, Niederlande, ist es gelungen, mittels satellitengestützten Messungen von “schwerem” Wasserdampf in der oberen Atmosphäre neue Hinweise zur vertikalen Luftmassen- Zirkulation zu erhalten. Diese Erkenntnisse dienen dazu, die Wechselwirkungen zwischen dem Klimawandel und der Chemie der stratosphärischen Ozonschicht zu verstehen. Nun wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift “Nature Geoscience” veröffentlicht. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.03.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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