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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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Sachverständigenrat für Umweltfragen

Umweltgutachten 2008 im Erich Schmidt Verlag erschienen

Berlin

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“Umweltschutz im Zeichen des Klimawandels”, so nennt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) sein gerade als Buch im Erich Schmidt Verlag erschienenes Umweltgutachten. Die Wechselbeziehungen zwischen Natur-, Wald- und Bodenschutz und der Klimadebatte werden genauso thematisiert wie die Klimaverträglichkeit der Landnutzungen. Die immer wieder behaupteten Widersprüche zwischen Ökonomie und Ökologie werden überzeugend aufgelöst.

Unter dem Motto: “Umweltschutz im Zeichen des Klimawandels” steht das Umweltgutachten 2008, das auf 597 Seiten eine Gesamtschau der deutschen und europäischen Umweltpolitik bietet. …Weiterlesen »


WWF und Evangelische Kirche warnen mit Lichtinstallation vor dem Klimawandel

„Land unter“ am Berliner Dom

Berlin

Foto: © Bernd Lammel / WWF

dom

Der WWF setzt den Berliner Dom an drei Abenden vom 18.11. bis zum 20.11. visuell unter Wasser. Mit einer Lichtprojektion auf die Fassade der Kirche warnt die Naturschutzorganisation zusammen mit der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg- schlesische Oberlausitz (EKBO) und dem Berliner Dom  vor den Gefahren des steigenden Meeresspiegels.

Im Vorfeld des Klimagipfels in Posen wollen die Veranstalter mit der symbolischen Aktion auf die Bedrohung hinweisen, die der vom Menschen verursachte Klimawandel für das gesamte Leben auf dem Planeten darstellt. …Weiterlesen »


Brüssel muss Vergabe seiner Fördermittel an Umweltkriterien koppeln

WWF fordert ökologische Finanzwende für den EU-Haushalt

Berlin / Brüssel

Foto: © photodisc

ernteDer WWF fordert, die Vergabe sämtlicher EU-Fördermittel verbindlich an ökologische Kriterien zu knüpfen. „Wir brauchen eine ökologische Finanzwende“, sagt Peter Torkler, EU-Experte beim WWF, anlässlich der Konferenz zur Reform des EU-Haushalts heute in Brüssel. Europa habe sich ehrgeizige Ziele im Kampf gegen den Klimawandel und das Aussterben der Arten gesteckt, finanziere aber nach wie vor fatale Umweltsünden. „Derzeit werden nicht einmal fünf Prozent der EU-Gelder dafür verwendet, den Ausstoß von CO2 zu verringern“, so Torkler. …Weiterlesen »


Klimawandel: Neue Modellstudie prognostiziert drastischen Sauerstoffschwund in den Ozeanen

Todeszonen im Ozean werden größer

Kiel

Sauerstoffs im Weltozean. Regionen mit sehr geringem Sauerstoff sind violett gekennzeichnet und finden sich überwiegend in den Tropen.IFM-GEOMAR

ifm-geomar

Eine neue Studie unter der Federführung von Kieler Forschern des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) zu den Auswirkungen zukünftiger Klimaveränderungen auf die Ozeane kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Neben der zunehmenden Versauerung der Ozeane werden sich zukünftig auch die sauerstoffarmen Zonen deutlich ausbreiten, in denen kein höheres Leben mehr möglich sein wird. Die Studie erscheint am 11. November in der internationalen Fachzeitschrift “Global Biogeochemical Cycles”. …Weiterlesen »


Die Aufbruchstimmung, die von Barack Obama ausgeht, muss jetzt auch die Wende in der weltweiten Umweltpolitik herbeiführen

WWF hofft auf Klimawende der USA

Berlin

WWF Protestaktion vor dem Brandenburger Tor am 24.07.2008 © Andreas Eistert / WWF

wwf_protestaktionDer WWF Deutschland gratuliert Barack Obama zur Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. „Wir haben hohe Erwartungen an den neuen Präsidenten der USA“, so WWF-Geschäftsführer Eberhard Brandes. „Seine Wahl fällt in eine historisch bedeutsame Phase: Die gesamte Welt muss den Klimawandel und den Raubbau an der Natur gemeinsam bekämpfen. Bislang haben die USA dies ignoriert. Wir hoffen, dass Barack Obama seine Wahlversprechen hält und die Vereinigten Staaten diese Herausforderung endlich annehmen. Barack Obama könnte eine wirkliche weltweite Wende für den Klimaschutz anstoßen.“ Obama hatte im Wahlkampf unter anderem den umfassenden Ausbau erneuerbarer Energien sowie mehr Effizienz in der Energiewirtschaft und der Autoindustrie angekündigt. …Weiterlesen »


Klimawandel:

“Selbstbestrafung” als Druckmittel

Bonn

uni_bonnInternationale Vereinbarungen wie das Kioto-Protokoll lassen sich kaum verbindlich durchsetzen: Allzu oft lassen “Trittbrettfahrer” ihren großen Ankündigungen - beispielsweise zur Treibhausgas-Reduktion - nur geringe Taten folgen. Ökonomen der Universitäten Hamburg und Bonn stellen nun eine elegante Methode vor, wie man dieses Problem lösen könnte (Journal of Public Economics, Online-Version: doi 10.1016/ j.jpubeco.2008.10.006).

Eine Art Kaution, zahlbar direkt bei Abschluss der Vereinbarung - etwa als Einlage an die Weltbank - kann demnach die nötigen Anreize schaffen. Zahlt auch nur ein Akteur nicht, so bekommen alle ihre Einlagen zurück, und niemand hat etwas verloren. …Weiterlesen »


„WWF Living Planet Report 2008“: Bis zum Jahr 2035 zwei Planeten Erde nötig

Globaler Raubbau immer dramatischer

Berlin

© WWF

living_planet

Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008“ des WWF, der gestern in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist im Vergleich zum letzten Report eine Beschleunigung um 15 Jahre. Der WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check“ des Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde. …Weiterlesen »


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