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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 20. Januar 2018

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Staaten melden wenig ambitionierte Klimaziele

BUND fordert von Merkel mehr Engagement auf EU-Ebene

Berlin

bund

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2- Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen. Spätestens beim Sondergipfel der EU- Regierungschefs am 11. Februar müsse die Europäische Union eine CO2- Minderung bis 2020 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 1990 fest zusagen. Die heute von der EU abgegebene Erklärung, ihre Treibhausgase um 20 Prozent, unter bestimmten Bedingungen auch um 30 Prozent, zu mindern, reiche nicht aus. …Weiterlesen »

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Klimaschutz bei G8 und MEF: Durchbruch im Denken, nicht im Handeln

Richtige Messlatte aufgelegt, doch es fehlt der Mut zum Springen

Bonn

germanwatchlogoDie großen Industrie- und Schwellenländer haben sich gemeinsam auf eine langfristige Messlatte für die internationalen Klimaschutzbemühungen geeinigt. Der Text, der am späten Dienstagabend ohne Klammern vereinbart wurde, sollte gestern von den Regierungschefs offiziell verabschiedet werden. Die globalen Temperaturen sollen demnach nicht über die Großgefahrenschwelle von zwei Grad gegenüber vorindustrieller Zeit ansteigen. Für die USA, Russland, Japan, Australien, Kanada, aber auch für die großen Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien ist es das erste Mal, dass sie diese Schwelle als Orientierung für alle weiteren Klimaschutzbemühungen anerkennen. …Weiterlesen »

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G8- Staaten erreichen Klimaziele nicht

WWF und Allianz stellen G8 Climate Scorecards 2009 in Berlin vor / klimapolitische Anstrengungen der G8- Staaten bisher nicht ausreichend / Deutschland im Vergleich führend

Berlin

Abbildung: © WWF

260-G8_Climate_Scorecards_3Deutschland ist im Vergleich mit anderen G8-Staaten knapp vor Großbritannien und Frankreich führend im Klimaschutz. Allerdings hat bisher keines der G8-Länder ausreichende Maßnahmen getroffen, um einen gefährlichen Klimawandel aufzuhalten. Zu dem Ergebnis kommen die G8 Climate Scorecards, eine Studie von Ecofys im Auftrag von WWF und Allianz SE.

Nur noch fünf Monate bleiben der Staatengemeinschaft bis im Dezember in Kopenhagen über ein Kyoto- Folgeabkommen verhandelt wird, das die gefährlichsten Folgen des Klimawandels abwenden soll. Dafür, so sind sich Wissenschaftler inzwischen einig, ist es notwendig, die globale Temperaturerhöhung auf maximal 2°C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen. …Weiterlesen »

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Klimaziele werden Opfer der Autoindustrie

WWF kritisiert Einigung auf CO2-Grenzwerte – vor allem Deutschland gibt Autolobby nach

Frankfurt am Main / Brüssel

Foto: © Photodisc

abgas

Die gestern Abend in Brüssel erzielte Einigung zu CO2- Grenzwerten für Neuwagen stößt beim WWF auf scharfe Kritik. „Der ausgehandelte Kompromiss entspricht fast eins zu eins der Position der europäischen Autoindustrie und der großen Herstellerländer“, bemängelt WWF- Verkehrsexpertin Viviane Raddatz. Die Finanzkrise sei von der Industrie als Ausrede benutzt worden, innovative Klimaschutztechnik auf die lange Bank schieben zu dürfen. Laut WWF werden mit der jetzt getroffenen Regelung die CO2- Emissionen des Straßenverkehrs in Deutschland bis 2020 nur um etwa 2,7 Prozent sinken. Als Ziel haben sich die Mitgliedsstaaten der EU eigentlich zehn Prozent gesetzt. …Weiterlesen »

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„Selbstbestrafung“ als Druckmittel

Klimawandel:

Bonn

uni_bonnInternationale Vereinbarungen wie das Kioto-Protokoll lassen sich kaum verbindlich durchsetzen: Allzu oft lassen „Trittbrettfahrer“ ihren großen Ankündigungen – beispielsweise zur Treibhausgas-Reduktion – nur geringe Taten folgen. Ökonomen der Universitäten Hamburg und Bonn stellen nun eine elegante Methode vor, wie man dieses Problem lösen könnte (Journal of Public Economics, Online-Version: doi 10.1016/ j.jpubeco.2008.10.006).

Eine Art Kaution, zahlbar direkt bei Abschluss der Vereinbarung – etwa als Einlage an die Weltbank – kann demnach die nötigen Anreize schaffen. Zahlt auch nur ein Akteur nicht, so bekommen alle ihre Einlagen zurück, und niemand hat etwas verloren. …Weiterlesen »

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