Universität Duisburg- Essen:
Kommt das Elektroauto für NRW?
Duisburg / Essen
Am 4. Januar 2010 startet die Universität Duisburg-Essen (UDE) eines der größten deutschen Hochschul- Projekte zur Erforschung der Elektromobilität. In das Großprojekt sind insgesamt 15 UDE- Lehrstühle unterschiedlicher Disziplinen mit mehr als 50 Wissenschaftlern eingebunden. Ingenieure, Ökonomen, Physiker, Informatiker und Psychologen wollen in dem Projekt untersuchen, wie Elektromobilität in einer Metropolregion wie NRW praxistauglich ungesetzt werden kann.
Sämtliche Aspekte der Elektromobilität im Blick
Der Sprecher des Projekts, Prof. Ferdinand Dudenhöffer: “Es geht uns um etwas deutlich anderes, als die bloße Entwicklung eines Elektrofahrzeugs. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.12.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Schweizerischer Nationalfonds SNF
Wie Beschäftigungsprogramme scheitern – und wie nicht
Bern / Schweiz
Die Schweiz muss in naher Zukunft mit steigenden Arbeitslosenzahlen rechnen. Viele Kantone reagieren mit Beschäftigungsprogrammen. Deren Wirksamkeit aber ist zweifelhaft. Als Zwangsmassnahme sind sie kontraproduktiv, vor allem bei jungen Erwachsenen. Eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte soziologische Studie zeigt, wie man solche Programme verbessern könnte.
Beschäftigungsprogramme für Arbeitslose (Programme zur vorübergehenden Beschäftigung, PvB) werden in der ganzen Schweiz durchgeführt. Im Rahmen des dritten Konjunkturpakets des Bundes sollen diese weiter gefördert werden. Diese Programme bieten den Teilnehmenden eine Tagesstruktur, eine mehr oder weniger sinnvolle Tätigkeit und zum Teil die Möglichkeit, ihre Qualifikationen zu erweitern. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.07.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Maßnahme des Konjunkturpakets verschärft Ungleichverteilung
Senkung der Krankenkassenbeiträge entlastet einseitig Arbeitgeber
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der Großen Koalition vorgeworfen, mit der morgigen Senkung der Krankenkassenbeiträge im Rahmen des Konjunkturpaketes die gesellschaftliche Ungleichverteilung weiter zu verschärfen, statt sie als eine zentrale Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bekämpfen.
“Diese Form von Krisenmanagement bedeutet, Brandbeschleuniger ins Feuer sozialer Ungerechtigkeit zu gießen”, sagte Arndt Dohmen, Chefarzt der Hochrheinklinik Bad Säckingen und Mitglied der bundesweiten Attac- Arbeitsgemeinschaft “Soziale Sicherungssysteme”. “Mit ihren Steuern zahlen die Arbeitnehmer für die Beitragssenkung, die zur Hälfte den Arbeitgebern zugute kommt. Ab 2010, wenn die Krankenkassen dann Zusatzbeiträge erheben, müssen die Arbeitnehmer auch noch die fehlenden Beiträge der Arbeitgeber ausgleichen.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.07.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Prof. Dr. Fritz Helmedag, Inhaber der Professur Mikroökonomie der TU Chemnitz, zieht eine kritische Zwischenbilanz der Umweltprämie
Abwracken um jeden Preis?
Chemnitz
2.500 Euro bekommt in Deutschland seit Anfang 2009, wer ein Auto verschrotten lässt, das neun Jahre oder älter ist und gleichzeitig ein Neufahrzeug kauft, das beim Abgasausstoß mindestens die Euronorm 4 erfüllt. Umweltprämie heißt diese Maßnahme offiziell, gesprochen wird in der Regel von der Abwrackprämie. Die Bundesregierung verspricht sich davon einen Anschub für die Konjunktur. “Insgesamt zwei Millionen PKW werden dadurch bis Jahresende aus dem Verkehr gezogen”, berichtet Prof. Dr. Fritz Helmedag, Inhaber der Professur Mikroökonomie an der TU Chemnitz. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Maßnahme aus volkswirtschaftlicher Sicht einzuschätzen ist. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.05.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Fraunhofer LBF investiert Mittel aus dem Konjunkturpaket I in hochmoderne Prüftechnik
Konjunkturmaßnahme für Elektromobilität
Darmstadt
Hersteller und Ingenieursdienstleister für Elektro- und Hybridfahrzeuge können ihre Produkte ab Mitte 2010 im Hinblick auf Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit im renommierten Fraunhofer-Institut erproben und absichern lassen. Das Fraunhofer LBF verwendet rund 3,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm I der Bundesregierung, um seine Expertise in der Betriebsfestigkeit, der Systemzuverlässigkeit und im Prüfstandsbetrieb für die neue Fahrzeuggeneration nutzbar zu machen. In einem Prüfstand für die Ganzfahrzeugerprobung sollen Fragen der Lebensdauer und Sicherheit von Elektro- und Hybridfahrzeugen unabhängig und zuverlässig geklärt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.02.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Greenpeace fordert Klimaprämie für sparsame Neuwagen und Strafen für Klimakiller
Konjunkturpaket ist klimaschädlich und innovationsfeindlich
Hamburg
Um das Konjunkturpaket II umweltfreundlicher zu gestalten, fordert Greenpeace die Einführung einer Klimaprämie. In der heutigen Sitzung des Bundestags soll das neue Konjunkturpaket beraten werden. Zuvor hatte Greenpeace die Parlamentarier in einem Brief aufgefordert, die klimaschädlichen Regelungen der Verschrottungsprämie und der geplanten Kfz- Steuerreform abzulehnen. In Frankreich ist eine Klimaprämie bereits 2008 eingeführt worden. Dort werden die Käufer von Autos mit geringem Verbrauch mit einem Bonus belohnt, während für Autos mit hohem Verbrauch eine Abgabe gezahlt werden muss. Hierzu veröffentlicht Greenpeace heute eine Analyse, die die Wirksamkeit des sogenannten Bonus- Malus- Systems aufzeigt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.02.2009 Rubrik: POLITIK
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Steuersenkungen: Verheerendes Signal ohne Wirkung auf Konjunktur
Konjunkturpaket II fällt bei Umverteilungs- und Klima- Check durch
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat das von der großen Koalition beschlossene zweite Konjunkturpaket als unsozial und unökologisch kritisiert. “Beim Umverteilungs- und Klimacheck fällt das Paket glatt durch”, sagte Detlev von Larcher, Attac-Finanzexperte. Dass nicht einmal der Vorschlag der SPD, den Spitzensteuersatz für zwei Jahre um zwei Prozentpunkte zu erhöhen, durchgekommen sei, zeige, wohin die Reise geht: “Offenbar soll es nach dem Willen der großen Koalition dabei bleiben, dass die Gewinne privatisiert, die Verluste aber sozialisiert werden.” Dagegen wird Attac wie zahlreiche andere Organisationen der Zivilgesellschaft unter dem Motto “Wir zahlen nicht für eure Krise! Es ist Zeit für den Wechsel” zu weltweiten Protesten mobilisieren. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.01.2009 Rubrik: POLITIK
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Attac: Wirtschaftsförderung geht nur sozial und ökologisch
Konjunkturpaket II: Hartz IV erhöhen statt Steuern senken
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat für das zweite Konjunkturpaket Investitionen in soziale Gerechtigkeit statt Steuersenkungen gefordert. “Steuersenkungen, wie sie beide Koalitionsfraktionen planen, folgen weiter der neoliberalen Forderung nach dem schwachen Staat und schränken die Handlungsfähigkeit der öffentlichen Hand ein. Steuersenkungen in der jetzigen Situation wären total falsch. Den von der Wirtschaftskrise am stärksten betroffenen Menschen – den Arbeitslosen und Geringverdienern – bringen sie überhaupt nichts”, sagte Detlev von Larcher, Finanzexperte von Attac. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.01.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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