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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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Transparency und degepol

Gemeinsam für transparente Interessenvertretung

Berlin

transparencyDie Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. und die degepol - Deutsche Gesellschaft für Politikberatung e.V. fordern in einem heute in Berlin veröffentlichten Papier gemeinsam die transparente Gestaltung und faire Regelung von Interessenvertretung.

Der gemeinsame Forderungskatalog richtet sich sowohl an die Interessenvertreter als auch an die Politik. Gefordert werden ein verpflichtendes Lobbyistenregister mit finanzieller Offenlegung, ein verbindlicher und umfassender Verhaltenskodex für Lobbyisten sowie klare Regelungen im Hinblick auf Interessenkonflikte. …Weiterlesen »


Kreditwirtschaft und Geldwäschegesetzgebung:

Dem schmutzigen Geld auf der Spur

Bremen

Eberhard Scholz, Universität Bremen

uni_bremenAm 21. August 2008 ist das umfassend novellierte Geldwäschegesetz (GwG) in Kraft getreten. Die weit reichenden Neuerungen betreffen Banken, Sparkassen und Finanzdienstleister, die gesamte Kapitalanlagebranche. Aber auch Anwälte und Verkäufer von hochpreisigen Gütern haben einen umfangreichen gesetzlichen Pflichtenkatalog zu erfüllen. Das Gesetz verlangt nicht nur die Identifizierung von Vertragspartnern, sondern auch die Einrichtung angemessener interner Sicherungsmaßnahmen, die Einhaltungintensiver Überwachungs-, Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten und enthält die Verpflichtung zur Anzeige verdächtiger Transaktionen. …Weiterlesen »


Transparency begrüßt Maßnahmen, die das Verstecken von Geldern aus Korruption in sog. Offshore-Financial Centers (OFC) erschweren sollen

Entschlossenes Vorgehen gegen OFCs

Berlin

transparency

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. begrüßt die Ankündigung führender OECD-Staaten, darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich, entschlossen gegen Offshore-Financial Centers (OFCs) vorzugehen. Wesentliche Forderungen sind die Kooperation der OFCs mit den Behörden anderer Länder sowie ein robustes System der Identifikation von Kunden und der Herkunft von Geldern.

Derzeit erleichtern OFCs das Verstecken von Einnahmen aus Bestechlichkeit sowie die diskrete Abwicklung von Zahlungen aus “schwarzen Kassen” im Zusammenhang mit Korruption. Die laxe Anwendung von Geldwäscherichtlinien ist in zahlreichen OFCs offensichtlich Teil des Geschäftsmodells. …Weiterlesen »


Transparency Deutschland begrüßt Einführung eines gesetzlichen Hinweisgeber- Schutzes

Unterstützung von Zivilcourage

Berlin

Pressemitteilung: Transparency Deutschland e.V.

transparencyDie Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. begrüßt den Vorschlag eines gesetzlichen Schutzes für Hinweisgeber. Anlass des Vorschlags ist die Änderung des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzes im Zusammenhang mit den sogenannten „Gammelfleischskandalen“. Bisher ist die Beurteilung, ob und in welchem Umfang ein Arbeitnehmer sich zunächst innerbetrieblich Gehör verschaffen muss, bevor er sich an Stellen außerhalb des Betriebes wenden darf, gesetzlich nicht geregelt.

Dr. Peter Hammacher, Leiter der Arbeitsgruppe „Hinweisgeber“ bei Transparency: „Gerade Korruptionsfälle werden vielfach erst durch Hinweisgeber aufgedeckt, denn bei Korruption gibt es kein Opfer, das aufschreit. Wir brauchen eine Kultur der Zivilcourage statt einer Kultur des Wegsehens und Verschweigens.“ …Weiterlesen »


7. Konferenz zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Abschied des umstrittenen Ethik- Wächters Cromme

Berlin

corporategovernance

Von Apellen an Moral und Verantwortung durchtränkt, ging gestern in Berlin die 7. Konferenz der Regierungskommision  Deutscher Corporate Governance Kodex zu Ende. Der scheidende Vorsitzende der Kommission und Thyssen- Krupp- sowie Siemens- Aufsichtsratchef, Dr. Gerhard Cromme, betonte in seiner Rede in Berlin: “Heute kann man feststellen, dass die deutsche duale Unternehmensverfassung national wie international eine Akzeptanz genießt, …Weiterlesen »


Korruption: Transparency startet Aktion zur Ratifizierung der UN- Konvention

Fragen an Bundestagsabgeordnete

Berlin

Mit einer neuen Aktion zur Ratifizierung der UN- Konvention gegen Korruption fordert die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. eine Verschärfung des Straftatbestandes der Abgeordnetenbestechung. Die Mitglieder des Vereins wollen mit Briefen oder Fragen an u.a. über die Dialogplattform abgeordentenwatch.de Ihre Abgeordenten zum Handeln bewegen. …Weiterlesen »


Internationale Geberkonferenz für Afghanistan

Welthungerhilfe fordert Erfolgsmessung von Hilfsmaßnahmen

Bonn / Paris

Im Vorfeld der Internationalen Afghanistan- Konferenz, die heute in Paris stattfindet, forderte die Welthungerhilfe höhere verbindliche und effizientere Standards bei der Vergabe und Umsetzung von Hilfsprojekten in Afghanistan.

“Wir brauchen endlich nachprüfbare Indikatoren für die Projekte der Geberländer, die transparent für alle Beteiligten sind”, sagt Theo Riedke, Leiter Zentralasien bei der Welthungerhilfe. …Weiterlesen »


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