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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 22. Mai 2018

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Starker Kündigungsschutz Voraussetzung für interne Flexibilität – keine Belege für negative Wirkung

Analyse zur Krisenbewältigung am Arbeitsmarkt

Düsseldorf

hans-boecklerDie internationale empirische Arbeitsmarktforschung liefert keinen Beleg dafür, dass ein starker Kündigungsschutz eine höhere Arbeitslosigkeit verursacht. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt könnte eine Schwächung des Kündigungsschutzes die interne Flexibilität sogar reduzieren. Die relativ hohe Beschäftigungsstabilität in einer tiefen Wirtschaftskrise, die Deutschland derzeit im internationalen Vergleich auszeichnet, wäre dann schwerer zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kommen die Arbeitsmarktexperten des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. …Weiterlesen »

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WSI: Einschränkungen beim Kündigungsschutz würden längerfristig mehr als die Hälfte aller Entlassenen treffen

Keine Belege für positive Beschäftigungseffekte

Düsseldorf

hans-boecklerRund zehn Millionen Beschäftigte wären ohne Absicherung durch das Kündigungsschutzgesetz, wenn das Gesetz künftig erst in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten gelten würde. Durch eine Verlängerung der individuellen Wartezeit auf zwei Jahre verlören darüber hinaus längerfristig auch in größeren Betrieben rund die Hälfte der Gekündigten den Schutz durch das Kündigungsschutzgesetz. Das zeigen Berechnungen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Zugleich belegen verschiedene empirische Untersuchungen, dass eine Schwächung des Kündigungsschutzes kaum Beschäftigungseffekte bringen dürfte. …Weiterlesen »

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Forderungen der Arbeitgeber bedeuten Klassenkampf von oben

Attac beprognostiziert soziale Unruhen

Frankfurt am Main

attaclogoMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf den Forderungskatalog der Arbeitgeberverbände reagiert, den diese bereits einen Tag nach der Bundestagswahl der neuen Mehrheit im Bundestag präsentiert haben. Wenn die schwarz-gelbe Koalition diesen Forderungen nachkomme, seien soziale Unruhen unausweichlich. „Es ist mehr als dreist, wie offen der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages Wohltaten für Unternehmen und sozialen Einschnitten das Wort redet. Das würde die weitere Spaltung der Gesellschaft bedeuten“, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. …Weiterlesen »

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Wenn der Arbeitgeber kündigt: Nur jeder achte klagt

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung

Düsseldorf

hans_boeckler_stiftungWenn Arbeitgeber Arbeitsverhältnisse beenden, läuft das für sie zumeist relativ konfliktarm und ohne hohe Kosten ab, zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler-Stiftung. Nur 16 Prozent der vom Arbeitgeber Gekündigten erhalten eine Abfindung, lediglich gegen 12 Prozent der Kündigungen durch Arbeitgeber wird geklagt. Die Untersuchung bestätigt vorhergehende Forschungsergebnisse, wonach der Kündigungsschutz für Rechtsfrieden in den Arbeitsbeziehungen sorgt, ohne dem Arbeitsmarkt seine Dynamik zu nehmen. …Weiterlesen »

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