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UNICEF startet Jugend- Klimagipfel

160 Jugendliche aus 44 Nationen beraten vom 28.11. bis 4.12.2009 / Jedes zweite Opfer von Naturkatastrophen ist ein Kind

Köln

unicefDer Klimawandel bedroht zunehmend das Leben von Kindern. Nach Angaben von UNICEF ist bereits heute ist jedes zweite Opfer von Naturkatastrophen ein Kind. Die Erderwärmung begünstigt auch die Verbreitung von Krankheiten wie Malaria und Durchfall sowie Mangelernährung. Diese sind für Kinder unter fünf Jahren besonders gefährlich. Vor diesem Hintergrund organisiert UNICEF deshalb im Vorfeld des Weltklimagipfels (vom 7. bis 18. Dezember) in Kopenhagen vom 28. November bis 4. Dezember 2009 einen Jugend- Klimagipfel. 160 Jugendliche aus 44 Nationen werden im Kopenhagener Rathaus über den Klimaschutz debattieren und eigene Lösungsvorschläge erarbeiten. Beim nachfolgenden Weltklimagipfel verhandelt die Staatengemeinschaft über ein Nachfolge- Abkommen für das 2012 auslaufende Kyoto- Protokoll und versucht Maßnahmen gegen den Klimawandel zu vereinbaren. …Weiterlesen »

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Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich

Universität Wien

Wien / Österreich

Das Konzept eines „boundless carbon cycle“ bietet erstmals die Möglichkeit, Binnengewässer und terrestrische Systeme gleichwertig im globalen Kohlenstoffkreislauf der Kontinente zu betrachten. Dieser Ansatz hat weitreichende Konsequenzen für die Reduzierung von Treibhausgasen und für die Klimaforschung. Nature Geoscience

boundless_carbon_cycleDer Limnologe Tom J. Battin von der Universität Wien hat gemeinsam mit Wissenschaftern der Universitäten Uppsala, Antwerpen, und dem Stroud Water Research Center in den USA herausgefunden, dass Seen, Bäche, Flüsse und andere Binnengewässer eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf spielen. Sie speichern unerwartet große Mengen an Kohlenstoff und produzieren gleichzeitig Treibhausgase. Diese neue Erkenntnis hat weitreichende Auswirkungen für die Klimaforschung. Ihre neuesten Forschungsergebnisse publizierten START- Preisträger Tom J. Battin und sein Team in der September- Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Geoscience“. …Weiterlesen »

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Weltweit größte Unternehmen reduzieren CO2- Emissionen zu langsam

Studie „Carbon Chasm“ des Carbon Disclosure Projects

Berlin

© Andrew Kerr / WWF

260-Kraftwerk-_c__Andrew_KeMit ihren derzeitigen Reduktionszielen für Treibhausgase werden die weltweit größten Unternehmen die von Klimawissenschaftlern empfohlenen Emissionssenkungen erst im Jahr 2098 erreichen. 39 Jahre zu spät, um den gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Carbon Chasm“ des Carbon Disclosure Projects (CDP).

Derzeit reduzieren die 100 weltweit größten Unternehmen im Schnitt nur jährlich 1,9 Prozent ihrer berichteten CO2- Emissionen. Nötig wären 3,9 Prozent, um die Emissionen in den Industrieländern bis zum Jahr 2050 insgesamt um 80 Prozent zu senken. …Weiterlesen »

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Neues Kopenhagen- Abkommen

Nichtregierungsorganisationen präsentieren Messlatte für:

Bonn

Zum größten menschlichen Ausrufezeichen versammelten sich rund 500 Aktivisten in den Bonner Rheinauen. © Robert van Waarden / WWF

260-20090606_aerial_photo_2Klimaexperten führender Nichtregierungsorganisationen haben gestern bei den UN- Klimaverhandlungen in Bonn einen Entwurf für ein rechtsverbindliches Nachfolgeabkommen des Kyoto- Protokolls vorgestellt. Der Vorschlag für ein neues „Kopenhagen Abkommen“ ist eine Messlatte für die deutsche Regierung und alle Staaten, die bis zum Ende des Jahres den Text für ein neues Klimaabkommen aushandeln müssen. Er zeigt zum ersten Mal, wie die Interessenskonflikte zwischen den wohlhabenden und den armen Nationen gelöst werden können. …Weiterlesen »

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Ironie: Umweltpreis für Treibhausgase

Mögliche Gefahr durch Flachbildschirme

Kalifornien / USA

nf3Wissenschaftler der University of California warnen vor dem „vergessenen Treibhausgas“ Stickstofftriflourid (NF3), dass zur Herstellung von Flachbildschirmen verwendet wird. Obwohl vom Kyoto- Protokoll nicht erfasst, wirke NF3 zehntausendfach stärker als Kohlendioxid.

Das Treibhausgas hat eine Lebensdauer von ca. 550 Jahren und die derzeitige Produktionsmenge von 4.000 Tonnen jährlich seien äquivalent zu 67 Millionen Tonnen CO2 – das ist etwa die Emmission Österreichs in einem Jahr. …Weiterlesen »

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