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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 22. Februar 2018

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BUND fordert Entschädigung für betroffene Landwirte von Pioneer

Genmais- Skandal

Berlin / Hannover

BUNDDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von der für den Genmais- Skandal verantwortlichen Firma Pioneer aus Buxtehude eine unverzügliche und angemessene Entschädigung für die betroffenen Landwirte in Baden- Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Schleswig- Holstein. „Für nicht zugelassene Gensaaten gilt in der gesamten Europäischen Union ein absolutes Anbauverbot. Bauern müssen sich darauf verlassen können, dass gentechnikfreies Saatgut garantiert gentechnikfrei ist. Es ist ein Skandal, dass dies offensichtlich weder das Unternehmen Pioneer noch die zuständigen Ministerien in Niedersachsen garantieren können“, sagte der BUND- Vorsitzende Hubert Weiger. …Weiterlesen »

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Greenpeace entdeckt Schlamperei bei Anmeldungen

Verwirrung um Gen- Mais

Hamburg

greenpeace

Bei den Anmeldungen zum Anbau von Gen- Pflanzen in Deutschland herrscht in diesem Jahr Durcheinander: Obwohl der Anbau verboten ist und EU- Zulassungen fehlen, dürfen Landwirte unter Vorbehalt den Anbau von Gen- Kartoffeln und Gen- Mais anmelden. Zudem sind die Angaben teilweise falsch. Greenpeace hat die Anmeldungen im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Braunschweig geprüft. Greenpeace veröffentlicht heute eine interaktive Karte, auf der die angemeldeten Flächen mit Google- Maps bis auf das Flurstück genau dargestellt werden.

„Der schlampige Umgang der Behörden mit den Anmeldungen macht das wichtige Standortregister fast unbrauchbar“, sagt Stephanie Töwe, Gentechnikexpertin von Greenpeace. …Weiterlesen »

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WWF begrüßt Rettungsplan für die Ostsee

EU-Kommission legt Plan für Schutzstrategie vor – Nachbesserungen nötig

Stralsund / Brüssel

Foto: Stralsund bei Rügen © Abraham / WWF

260_zudar_strelasund_vogelhDie heute von der EU- Kommission vorgelegte Strategie zum Schutz der Ostsee ist vom WWF Deutschland grundsätzlich positiv aufgenommen worden. Die darin formulierten Absichten stellen nach Meinung des WWF eine große Chance dar, die Ostsee länderübergreifend und nachhaltig zu schützen. Jetzt ist eine konsequente und schnelle Umsetzung nötig. Zudem sind Nachbesserungen fällig. Einige Punkte müssen im Hinblick auf den Meeresnaturschutz deutlich verschärft werden. Der WWF fordert die Bundesregierung und die ab Juli amtierende schwedische Ratspräsidentschaft auf, sich dafür einzusetzen. …Weiterlesen »

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Aigner und Bauernverband gegen Klarheit bei Subventionen

WWF: Deutsche Steuerzahler sollen als einzige in Europa weiter im Dunkeln tappen

Frankfurt am Main

Foto: © Malgorzata Cyrnia / WWF

260-o-d08fc8f5-schweine-ferDie für den 30. April geplante Veröffentlichung aller landwirtschaftlichen Subventionen soll nach dem Willen von Bundeslandwirtschaftsministerium Ilse Aigner ausgesetzt werden. Damit wäre Deutschland weiterhin der einzige EU-Staat, in denen keine Transparenz bei den Subventionen herrscht. „Es ist schon seltsam, dass deutsche Steuerzahler nicht erfahren dürfen, welcher Landwirt oder Agrarkonzern wie viel Geld und für was erhält – aber alle unsere europäischen Nachbarn schon“, kritisiert Matthias Meißner, Agrarexperte beim WWF Deutschland, der Mitglied in der Initiative für Transparenz bei Agrarsubventionen ist. …Weiterlesen »

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Interesse am Praxishandbuch für Naturschutz im Ökolandbau ist ungebrochen

Leibniz- Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Müncheberg

rtemagicc_cover_01Das Ende vergangenen Jahres erschienene Buch „Naturschutz im Ökolandbau – Praxishandbuch für den ökologischen Ackerbau im nordostdeutschen Raum“ von Sarah Fuchs und Karin Stein-Bachinger erfreut sich einer sehr großen Nachfrage. Eigentlich sollte man denken, dass Ökolandbau angewandter Naturschutz ist, und dass sich Naturschützer um Flächen, die ökologisch bewirtschaftet werden, nicht mehr sorgen müssen. Ist das aber wirklich so? Oder gibt es auch Zielkonflikte zwischen modernem Ökolandbau und Naturschutz, und wie lassen sie sich lösen?

Diese Frage war noch vor wenigen Jahren absolutes Neuland. Ihr hatte sich, bundesweit erstmalig, das Ökodorf Brodowin gestellt und sie in einem vom Bundesamt für Naturschutz finanzierten Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben im Zeitraum 2001- 2007 eingehend untersucht. …Weiterlesen »

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Verbraucherbehörde verheimlicht verbotene Agrargifte im Essen

Greenpeace – Studie: Obst und Gemüse mit illegalen Pestiziden gespritzt

Hamburg

obst

Aus einem aktuellen Report im Auftrag von Greenpece geht hervor, dass deutsches Obst, Gemüse und Getreide häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet ist. Die Greenpeace- Untersuchung basiert auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behördlich  nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Am stärksten waren frische Kräuter und Himbeeren, gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren mit illegalen Pestiziden belastet. Da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide überprüft, wertete Greenpeace die im Frühjahr 2008 veröffentlichten Daten aus. …Weiterlesen »

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