Oxfam und KDFB zum Internationalen Frauentag
Frauen fördern und Hunger besiegen
Berlin / Köln

Zum Internationalen Frauentag am 8. März rufen die Hilfsorganisation Oxfam und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die Bundesregierung auf, sich eindringlich für eine gesicherte Welternährung einzusetzen. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Da Frauen und Mädchen bei der Hungerbekämpfung eine besonders wichtige Rolle einnehmen, müssen sie stärker unterstützt und beteiligt werden.
In der Landwirtschaft sind es vor allem Frauen, die arbeiten und deren Löhne unmittelbar den Familien zugute kommen. ‘Um Hunger langfristig zu besiegen, müssen Frauen gleichberechtigt sein’, sagt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam. Nur dann hätten sie Zugang zu Krediten, Ausbildung und Beratung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Wirksamkeit von Arzneien gefährdet
Genkartoffel “Amflora” wird für Industriezwecke und Futtermittel zugelassen
Brüssel / Berlin

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die heute erfolgte Zulassung der Gentech-Kartoffel “Amflora” der Firma BASF durch die Brüsseler EU- Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die “Amflora” für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND- Vorsitzenden Hubert Weiger ein “politischer Kniefall vor der BASF”. Die Stärkekartoffel enthalte ein Resistenz- Gen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose gehöre. Die Übertragung dieses Resistenz- Gens auf Bakterien des Magen- Darm- Trakts sei nicht auszuschließen. In der Vergangenheit habe es in Deutschland bereits Vermischungen mit normalen Kartoffeln gegeben. So habe ein die “Amflora” anbauender Landwirt in Mecklenburg- Vorpommern Aussaatflächen verwechselt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)
Was kostet die Welt?
Berlin
© Cat Holloway / WWF-Canon

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Öl- Katastrophe in Italien: Gefährliche Kettenreaktion für das Ökosystem am Po.
Schwarze Welle auf dem Lambro
Frankfurt am Main
© Mauri Rautkari / WWF Canon

In Italien sind Tausende von Kubikmetern Altöl in den Lambro, einen Zufluss des Pos, geleitet worden. Dieser massive Akt mutwilliger Umweltzerstörung könnte nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF den ohnehin bereits durch mangelhaft gereinigte Abwässer und Begradigung stark in Mitleidenschaft gezogenen Lambro massiv schädigen. Der WWF rechnet außerdem mit verheerenden Auswirkungen auf das gesamte Po- Flusssystem. „Wasservögel und Fische sind die ersten, die unter dieser Katastrophe zu leiden haben“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. Doch auch die Landwirtschaft und die Bewohner der Region dürften mit den Folgen zu kämpfen haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Greenpeace: Gen- Pflanzen in Europa auf dem Rückzug
Gentechnik- Lobby bauscht Anbaustatistik auf
Hamburg

Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irreführend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Grüne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einschätzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen seit ihrer Einführung vor 14 Jahren. Die Anbaufläche für Gen- Mais in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund zehn Prozent zurückgegangen. Die ISAAA wird unter anderen von den Agrarkonzernen Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer und Dupont finanziert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Greenpeace- Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch- Produkte
Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa
Hamburg

Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: “Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik- Futter.” Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.
“Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft”, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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WWF lobt Agrargutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen
Landwirte für Umweltschutz belohnen
Berlin
© photodisk

Der WWF fordert zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 müssen Agrarsubventionen grundsätzlich an ökologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF stützt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). Das Beratungsgremium der Bundesregierung fordert von der Landwirtschaft nicht mehr nur die preiswerte Produktion von Lebensmitteln, sondern zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dies sei das wichtigste öffentliche Gut, das zukünftig von der Landwirtschaft bereitgestellt werden müsse. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.01.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Quadrokopter helfen, Nährstoffversorgung von Böden zu analysieren – DBU fördert mit 450.000 Euro
Unbemannte Flugobjekte “Spione” für eine nachhaltige Landwirtschaft
Berlin
Ähnlich wie dieser Mikrokopter werden die Flugroboter für den Einsatz in der Landwirtschaft aussehen: Nach dem Baukastenprinzip werden einzelne elektronische Elemente zu einem Flugobjekt zusammengefügt. © Institut für Informatik HU Berlin

Sie sind unbemannt, haben vier Rotoren und machen präzise, fotografische Aufnahmen von dem Land, das sie überfliegen. Normalerweise kommen die so genannten Quadrokopter bei Militär und Geheimdienst zum Einsatz. Das Institut für Pflanzenbauwissenschaften der Humboldt- Universität (HU) zu Berlin hat sie nun für die zivile Nutzung entdeckt. Es plant die Drohnen als preiswerte Fernerkundungstechnologie für die exakt dosierte Nährstoffversorgung von Ackerflächen einzusetzen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben mit knapp 450.000 Euro. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.01.2010 Rubrik: FORSCHUNG
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Internationales UN-Jahr der Biologischen Vielfalt – WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen
Die Arche Noah wieder flott machen!
Berlin / Frankfurt am Main
© Zig Koch / WWF

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken. Allerdings dürfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Deutschland habe noch bis zum Herbst den Vorsitz bei den UN- Verhandlungen im Rahmen des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD) und stehe besonders in der Verantwortung. „Leider kneifen Bund und Länder oft, wenn es konkret wird“, beklagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführer des WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt erstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.01.2010 Rubrik: UMWELT
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Wissenschaftler der Internationalen Forschergruppe China des IAMO zu Feldforschung in der chinesischen Provinz Yunnan
Wie erfolgreich sind Chinas Agrarumweltprogramme?
Halle
In der chinesischen Provinz Yunnan sind IAMO-Wissenschaftler derzeit zu Feldforschung unterwegs. (c) IAMO
Seit wenigen Tagen sind Dr. Zhanli Sun und Jens Frayer, Wissenschaftler am Leibniz- Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO), in China. Für die nächsten Wochen wird für beide ein Notebook in der chinesischen Provinz Yunnan ihr Arbeitsplatz sein und nicht mehr der Schreibtisch am Hallenser Forschungsinstitut. In Yunnan, im Südwesten Chinas, wollen die Wissenschaftler Daten erheben, um zu analysieren, welche Auswirkungen staatliche Agrarumweltprogramme auf die Lebensbedingungen der Menschen und die Landnutzung haben. “Modelling the Effects of Payments for Ecosystem Service on Human Well- being and Land Use in Upland Yunnan” lautet der genaue Titel des Forschungsvorhabens, das Sun und Frayer gemeinsam mit Dr. Daniel Müller am IAMO bearbeiten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.08.2009 Rubrik: UMWELT
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