WWF fordert zur Anhörung im Bundestag das Ende der Agrar- Direktzahlungen
Agrarreform: Ein Euro – drei Ziele/ WWF fordert das Ende der Agrar- Direktzahlungen
Frankfurt am Main
© WWF
Auf der am Montag stattfindenden öffentlichen Anhörung des Bundestag- Agrarausschusses zur Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik wird Prof. Isermeyer, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, ein Gutachten vorstellen, in dem die Abschaffung der derzeitigen Direktzahlungen gefordert wird. „Der Vorschlag des Beirates, die heutigen Direktzahlungen abzuschaffen ist konsequent und richtig.“ erklärt Matthias Meißner, Agrarreferent des WWF. „Eine bloße Umetikettierung der deutschen Direktzahlungen in Höhe von 5,7 Milliarden Euro jährlich wird den ökologischen Problemen nicht gerecht“. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.05.2010 Rubrik: POLITIK
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Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai:
BUND ruft bundesweit zur Bestandsaufnahme der Schmetterlinge
Berlin
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft dazu auf, beim Pfingstspaziergang am kommenden Wochenende Schmetterlinge zu zählen. Die Naturschutzorganisation will sich mit den Ergebnissen einen Überblick über die Verbreitung ausgewählter Falterpopulationen verschaffen. Zählbögen mit Abbildungen von zehn gesuchten Arten sind unter www.bund.net/faltertage und bei den mehr als 2000 Kreis- und Ortsgruppen des BUND erhältlich. Die Ergebnisse können Online im Internet oder per Post gemeldet werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.05.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF und GEH: dramatischer Verlust der biologischen Vielfalt auf dem Bauernhof
Stallhasen lassen die Ohren hängen
Berlin

Hasen findet man immer seltener in Feld und Wiese, sondern bereits seit Jahren auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Vielen seiner domestizierten Verwandten ergeht es kaum anders. Die Kaninchenställe von heute ähneln industriellen Fleischfabriken und dort finden sich fast nur noch auf schnelles Wachstum getrimmte Mastkaninchen. Der WWF und die Gesellschaft zur Erhaltung gefährdeter Haustierrassen (GEH) beklagen, dass das Artensterben vor Nutztieren nicht halt mache. Auch im Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt verabschiede sich jede Woche eine Haustierrasse von diesem Planeten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.04.2010 Rubrik: UMWELT
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Provinz Yunnan leidet seit neun Monaten unter extremer Trockenheit. / WWF: Trinkwasserknappheit, Missernten und Stromausfälle sind die Folge.
China im Griff der Dürre
Frankfurt am Main
© Michel Gunther / WWF-Canon

Die eigentlich regen- und wasserreiche Provinz Yunnan im Südwesten Chinas ist von einer extremem Dürre und Trockenheit betroffen. Wie der WWF mitteilte habe es seit einigen Monaten kaum geregnet, hinzu komme eine um zwei Grad höhere Durchschnitts- Temperatur. „Verschärft wird die Krise durch die Tatsache, dass zwei Drittel der Bevölkerung in den Tälern und damit gerade einmal auf einem zwanzigstel der Fläche leben“, sagt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF. „Die Bewohner Yunnans können daher nur auf fünf Prozent der Wasserressourcen zugreifen.“ Viele Millionen Menschen hätten in Folge der Regenausfälle nur noch sehr beschränkten Zugang zu Trinkwasser. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Oxfam und KDFB zum Internationalen Frauentag
Frauen fördern und Hunger besiegen
Berlin / Köln

Zum Internationalen Frauentag am 8. März rufen die Hilfsorganisation Oxfam und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die Bundesregierung auf, sich eindringlich für eine gesicherte Welternährung einzusetzen. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Da Frauen und Mädchen bei der Hungerbekämpfung eine besonders wichtige Rolle einnehmen, müssen sie stärker unterstützt und beteiligt werden.
In der Landwirtschaft sind es vor allem Frauen, die arbeiten und deren Löhne unmittelbar den Familien zugute kommen. ‘Um Hunger langfristig zu besiegen, müssen Frauen gleichberechtigt sein’, sagt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam. Nur dann hätten sie Zugang zu Krediten, Ausbildung und Beratung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Wirksamkeit von Arzneien gefährdet
Genkartoffel “Amflora” wird für Industriezwecke und Futtermittel zugelassen
Brüssel / Berlin

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die heute erfolgte Zulassung der Gentech-Kartoffel “Amflora” der Firma BASF durch die Brüsseler EU- Kommission scharf kritisiert. Die Tatsache, dass die “Amflora” für industrielle Anwendungen und als Futtermittel zugelassen worden ist, ist für den BUND- Vorsitzenden Hubert Weiger ein “politischer Kniefall vor der BASF”. Die Stärkekartoffel enthalte ein Resistenz- Gen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose gehöre. Die Übertragung dieses Resistenz- Gens auf Bakterien des Magen- Darm- Trakts sei nicht auszuschließen. In der Vergangenheit habe es in Deutschland bereits Vermischungen mit normalen Kartoffeln gegeben. So habe ein die “Amflora” anbauender Landwirt in Mecklenburg- Vorpommern Aussaatflächen verwechselt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)
Was kostet die Welt?
Berlin
© Cat Holloway / WWF-Canon

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Öl- Katastrophe in Italien: Gefährliche Kettenreaktion für das Ökosystem am Po.
Schwarze Welle auf dem Lambro
Frankfurt am Main
© Mauri Rautkari / WWF Canon

In Italien sind Tausende von Kubikmetern Altöl in den Lambro, einen Zufluss des Pos, geleitet worden. Dieser massive Akt mutwilliger Umweltzerstörung könnte nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF den ohnehin bereits durch mangelhaft gereinigte Abwässer und Begradigung stark in Mitleidenschaft gezogenen Lambro massiv schädigen. Der WWF rechnet außerdem mit verheerenden Auswirkungen auf das gesamte Po- Flusssystem. „Wasservögel und Fische sind die ersten, die unter dieser Katastrophe zu leiden haben“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. Doch auch die Landwirtschaft und die Bewohner der Region dürften mit den Folgen zu kämpfen haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Greenpeace: Gen- Pflanzen in Europa auf dem Rückzug
Gentechnik- Lobby bauscht Anbaustatistik auf
Hamburg

Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irreführend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Grüne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einschätzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen seit ihrer Einführung vor 14 Jahren. Die Anbaufläche für Gen- Mais in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund zehn Prozent zurückgegangen. Die ISAAA wird unter anderen von den Agrarkonzernen Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer und Dupont finanziert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Greenpeace- Aktivisten kennzeichnen bundesweit Babymilch- Produkte
Achtung! Gen- Milch bei Nestlé und Milupa
Hamburg

Gegen Gen- Milch der Hersteller Nestlé und Milupa protestieren Greenpeace- Aktivisten am Samstag bundesweit in 39 Städten. In über 100 Supermärkten und Drogerien wird Babymilchpulver zudem mit Aufklebern gekennzeichnet. Die Aufkleber warnen: “Umweltgefahr – Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik- Futter.” Greenpeace fordert Nestlé und Milupa auf, aus der Gen- Milch- Produktion auszusteigen.
“Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid- Einsatz in der Landwirtschaft”, sagt Alexander Hissting, Gentechnikexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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