Gericht lehnt Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen der Deutschen Lebensmittelbuchkommission ab
Schinkenbrot ohne Schinken, Wrackheringe und andere absurde Festlegungen bleiben Geheimsache
Berlin

Schinkenbrot muss in Deutschland keine Spur Schinken enthalten. Wer solche Festlegungen mit welchen Argumenten durchgesetzt hat, bleibt weiterhin Geheimsache. Das Verwaltungsgericht Köln hat eine Klage der Verbraucherrechts- Organisation foodwatch auf Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle abgewiesen (Az 13 K 119/08). „Das Lebensmittelbuch bleibt ein Buch mit sieben Siegeln“, erklärte foodwatch- Geschäftsführer Thilo Bode. Er kündigte an, Berufung einzulegen.
foodwatch hatte Ende 2007 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht, um eine Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der Lebensmittelbuch- Kommission zu erreichen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Oxfam und KDFB zum Internationalen Frauentag
Frauen fördern und Hunger besiegen
Berlin / Köln

Zum Internationalen Frauentag am 8. März rufen die Hilfsorganisation Oxfam und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die Bundesregierung auf, sich eindringlich für eine gesicherte Welternährung einzusetzen. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Da Frauen und Mädchen bei der Hungerbekämpfung eine besonders wichtige Rolle einnehmen, müssen sie stärker unterstützt und beteiligt werden.
In der Landwirtschaft sind es vor allem Frauen, die arbeiten und deren Löhne unmittelbar den Familien zugute kommen. ‘Um Hunger langfristig zu besiegen, müssen Frauen gleichberechtigt sein’, sagt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam. Nur dann hätten sie Zugang zu Krediten, Ausbildung und Beratung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.03.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Von wegen „Verbesserte Rezeptur“:
Bertolli- Saucen mit schlechterer Qualität
Berlin

Auf dem Etikett steht „verbesserte Rezeptur“, doch tatsächlich hat sich die Qualität der Produkte verschlechtert – mit dieser Masche führt Unilever die Kunden bei seinen Bertolli Pasta Saucen in die Irre. Ein besonders freches Beispiel hat die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch heute auf www.abgespeist.de, der Internetplattform zum Thema Etikettenschwindel, veröffentlicht: Die Sorte Bertolli „Gegrilltes Gemüse“, die seit Oktober 2009 mit neuer Zusammensetzung verkauft wird. Die angeblich „verbesserte Rezeptur“ enthält ein nicht näher bestimmtes Aroma und den Geschmacksverstärker Hefeextrakt – beide Zutaten waren vor der Umstellung nicht in der Sauce. Außerdem wurde natürlicher Zitronensaft durch den Zusatzstoff E 330 (Citronensäure) ersetzt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Greenpeace veröffentlicht neue Bewertung von Agrargiften in Lebensmitteln
Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide
Hamburg

Greenpeace veröffentlicht heute eine Liste von 451 weltweit eingesetzten Pestiziden, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Rund ein Drittel davon sind auch in der europäischen Lebensmittelproduktion zugelassen. Für die Studie Die schwarze Liste der Pestizide haben zwei unabhängige Experten im Auftrag der Umweltorganisation alle relevanten international eingesetzten 1150 Pflanzenschutzmittel nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt überprüft. Die gelisteten Agrargifte können unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder eine neurotoxische Wirkung haben. Greenpeace fordert, dass der Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit beendet wird.
“In der konventionellen Landwirtschaft werden nach wie vor Chemikalien verwendet, die Menschen krank machen und die Natur zerstören können”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.02.2010 Rubrik: UMWELT
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foodwatch bietet Mitmachtool zum Einbinden für Websites und Blogs
Mit Widgets für die Ampelkennzeichnung
Berlin

Weit mehr als 40.000 Verbraucher haben auf foodwatch.de bereits bei der Online- Mitmachaktion für die Nährwert- Ampel mitgemacht – jetzt können Blogger und Website- Betreiber die Aktion auch auf ihre Seite holen. Unter http://www.foodwatch.de/widgets bietet die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch Widgets in mehreren Formaten an, die wie Banner in Internetseiten eingebunden werden können. In dem Fenster können Verbraucher direkt an der foodwatch- Aktion teilnehmen. Damit unterzeichnen sie eine E- Mail an die zuständigen Politiker in Europa, in der sie die Einführung der Nährwert- Ampel für Lebensmittel fordern. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.02.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Wellnepp statt Wellness:
Wie Pfanner & Co. mit Tee- Mixgetränken in die Irre führen
Berlin

Die Wellness-Versprechen von Tee- Mixgetränken entpuppen sich häufig als Verbrauchertäuschung. Ein besonders irreführendes Beispiel ist “Der Gelbe Zitrone- Physalis” von Pfanner. Auf dessen Packung prangen zwei reife Physalis, ausgelobt als “süße Frucht der Verführung”. Tatsächlich ist Physalis im Getränk nicht einmal in Spuren enthalten. Der von Pfanner hervorgehobene “edle” Gelbe Tee macht nur 15 Prozent des Produkts aus, zum weitaus größeren Teil besteht es aus Kräutertee. Für Geschmack und gelbe Farbe sorgen zugesetztes Aroma und Färberdistelextrakt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.01.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Bürgerinitiativen, Bauern, Umwelt- und Tierschützer demonstrieren bei Grüner Woche gegen industrielle Massentierhaltung
“Schluss mit staatlicher Förderung der Massentierhaltung – Bauernhöfe statt Agrarfabriken!”
Berlin

Mitglieder von über 60 Bürgerinitiativen, von Bauern-, Tierschutz- und Umweltverbänden demonstrierten in Berlin anlässlich der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche durch Agrarministerin Ilse Aigner gegen die industrielle Massentierhaltung. Die in dem Netzwerk “Bauernhöfe statt Agrarfabriken” zusammengeschlossenen Aktivisten stiegen vor dem Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) aus einem Viehtransporter. Auf Bannern forderten sie von Agrarministerin Aigner ein Umsteuern in der Agrarpolitik zugunsten von Bauernhöfen statt von Agrarfabriken. Auf der Grünen Woche wolle die Agrarindustrie ein möglichst naturnahes und tierfreundliches Bild abgegeben. Fakt sei jedoch, dass der größte Teil aller Nutztiere ihr kurzes Leben in Massentierhaltungen unter tierquälerischen Bedingungen fristeten, so die Kritik des Netzwerkes. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.01.2010 Rubrik: UMWELT
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DEUTSCH- ISRAELISCHE REGIERUNGSVERHANDLUNGEN AM 18. JANUAR IN BERLIN MÜSSEN BLOCKADE BEHANDELN
BLOCKADE DES GAZA- STREIFENS IST VERBOTENE KOLLEKTIVBESTRAFUNG
Bonn

Samir al- Nadim, Vater von drei Kindern aus dem Gaza-Streifen, starb am 1. November 2009 in einem Krankenhaus in der palästinensischen Westbank an Herzversagen. Er hatte 22 Tage auf die Genehmigung der israelischen Behörden warten müssen, den Gaza- Streifen zu verlassen – eine tödliche Verzögerung. Der Grund: Ein Jahr nach der israelischen Militäroperation im Gaza- Streifen, die am 18. Januar 2009 endete, konnten die Krankenhäuser des Gaza- Streifens bisher nicht repariert oder funktionstüchtig gemacht werden, da Israel so gut wie kein Baumaterial und medizinische Güter und Geräte in das Gebiet lässt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF lobt Agrargutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen
Landwirte für Umweltschutz belohnen
Berlin
© photodisk

Der WWF fordert zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 müssen Agrarsubventionen grundsätzlich an ökologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF stützt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). Das Beratungsgremium der Bundesregierung fordert von der Landwirtschaft nicht mehr nur die preiswerte Produktion von Lebensmitteln, sondern zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dies sei das wichtigste öffentliche Gut, das zukünftig von der Landwirtschaft bereitgestellt werden müsse. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.01.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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foodwatch Holland
foodwatch kommt in die Niederlande: Büro in Amsterdam eröffnet
Berlin / Amsterdam

foodwatch kommt auch in die Niederlande! Nach sieben erfolgreichen Jahren in Deutschland wird die Verbraucherrechtsorganisation ab sofort auch im Nachbarland für sichere Lebensmittel kämpfen und die Werbelügen der Lebensmittelindustrie entlarven. Offizieller Startschuss war der Auftritt des niederländischen foodwatch- Direktors Bart van Opzeeland in der Verbrauchersendung “Kassa” des TV- Senders Vara am Samstagabend. In der wöchentlichen Sendung wird foodwatch regelmäßig Etikettenschwindel bei Lebensmittelprodukten aufdecken. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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