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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 23. Oktober 2017

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BUND startet Kampagne zur Biotopvernetzung

Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig Beachtung

Berlin

bund53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung. 34 Prozent der Bevölkerung finden, bei solchen Entscheidungen werde der Natur- und Artenschutz angemessen berücksichtigt. Lediglich 10 Prozent der Deutschen meinen, dass zu viel Rücksicht auf den Naturschutz genommen wird.

Das sind Ergebnisse einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter 1004 Bundesbürgern. …Weiterlesen »

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Die Erhaltung der biologischen Vielfalt muss Ziel aller Politikbereiche werden

Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung

Leipzig

Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung vernetzt deutsche Biodiversitätsforschende

nefoDer vor wenigen Tagen veröffentlichte Globale Ausblick zur Biodiversität 3 (GBO3) des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt CBD bestätigt den weiteren Verlust der Biodiversität in vielen Ökosystemen überall in der Welt, auch in Deutschland. DIVERSITAS- Deutschland e.V. und Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung fordern deshalb, dass internationale und nationale Politik ihre Ziele den Erkenntnissen der Biodiversitätsforschung entsprechend anpassen und deren Umsetzung verbessern muss. Das bedeutet vor allem, nachhaltige Nutzungskonzepte breiter umzusetzen. …Weiterlesen »


BUND ruft bundesweit zur Bestandsaufnahme der Schmetterlinge

Tag der Biologischen Vielfalt am 22. Mai:

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft dazu auf, beim Pfingstspaziergang am kommenden Wochenende Schmetterlinge zu zählen. Die Naturschutzorganisation will sich mit den Ergebnissen einen Überblick über die Verbreitung ausgewählter Falterpopulationen verschaffen. Zählbögen mit Abbildungen von zehn gesuchten Arten sind unter www.bund.net/faltertage und bei den mehr als 2000 Kreis- und Ortsgruppen des BUND erhältlich. Die Ergebnisse können Online im Internet oder per Post gemeldet werden. …Weiterlesen »


„Deutscher Preis für Naturjournalismus“ und „Der wilde Rabe“

Die Preisträger sind gefunden!

Hamburg

wildtierstiftungDie Deutsche Wildtier Stiftung und die Zeitschrift GEO verleihen am kommenden Samstag auf dem Internationalen Naturfoto- Festival der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) in Lünen den „Deutschen Preis für Naturjournalismus“ und den Sonderpreis „Der wilde Rabe“. Die sechsköpfige Jury hat sich dafür entschieden, gleich zwei sehr unterschiedliche Arbeiten auszuzeichnen. Sabine Böhne (STERN) teilt sich mit Susanne Stockmann (TZ) den „Deutschen Preis für Naturjournalismus“.

Der Artikel „Wipfelstürmer“ beschreibt im STERN den Verdrängungskampf der einwandernden Grauhörnchen gegen die heimischen roten Eichhörnchen. …Weiterlesen »


Vorteil für die Kleinen – Klimawandel beeinflusst die Größe mariner Organismen

Kiel

Drastische Veränderungen des Phytoplanktons bei einer Erwärmung um sechs Grad Celsius: Das linke Bild zeigt ein mikroskopisches Foto von der Frühjahrsblüte des Phytoplanktons, wie sie sich unter gegenwärtigen Temperaturverhältnissen ausbildet. Große Kieselalgen dominieren. Bei sechs Grad Celsius Erwärmung (rechtes Bild) dominieren hingegen wesentlich kleinere Flagellaten. Aufnahme: IFM-GEOMAR

phytoplanktonDas Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Tierarten erobern neue Lebensräume. Die Erwärmung des Erdklimas hat viele Folgen. Wissenschaftler des Kieler Leibniz- Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) haben jetzt zusammen mit französischen Kollegen nachgewiesen, dass der Klimawandel auch die Größe von Organismen beeinflusst. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten US- Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. …Weiterlesen »


Ostsee- Pipeline: NordStream muss Umweltbelastungen ausgleichen

WWF und BUND bei Anhörung zur Gaspipeline durch die Ostsee. / Umweltverbände: Längst nicht alle Bedenken ausgeräumt

Frankfurt am Main

Foto: © A. Wiemer / WWF

260_Ostsee__c__WWF_A_WiemerIn der aktuell laufenden Anhörung zur geplanten Ostsee- Pipeline hatten die Umweltverbände WWF und BUND die Chance, ihre Bedenken zu erläutern. Nach intensiven Diskussionen konnten jedoch längst nicht alle Vorbehalte ausgeräumt werden. Zwar hatte Pipelinebetreiber NordStream Beeinträchtigungen der Meeresumwelt festgestellt, diese aber durchweg als unerheblich deklariert. Als Fazit der ersten zwei Anhörungstage fasst WWF- Ostseeexperte Jochen Lamp zusammen: „Der WWF erkennt an, dass NordStream mit großem Aufwand qualitativ hochwertige Untersuchungen vorgelegt hat. Zugleich haben die bisherigen Erörterungen gezeigt, dass NordStream kein Konzept hat, wie die festgestellten Umweltbeeinträchtigungen im Meeresbereich ausgeglichen werden können.“ Dies sei jedoch für eine Genehmigung der Anträge zwingend notwendig. …Weiterlesen »


Mein Freund der Baum ist in Gefahr

Humboldt-Stipendiat Prof. Nabiul Khan arbeitet an der TU Dresden an der Simulation von Mangrovenwäldern

Dresden

tu-dresdenAls Georg- Forster- Stipendiat ist Prof. Dr. Nabiul Islam Khan (Bangladesh) seit einigen Tagen an der TU Dresden zu Gast. Mit Mitteln der Alexander- von- Humboldt- Stiftung ausgestattet, wird er nun für zwei Jahre an der Professur für Forstliche Biometrie/Systemanalyse bei Prof. Uta Berger arbeiten und sich dort vorrangig mit der Analyse und Simulation von Lebensräumen im größten zusammenhängenden Mangrovenwald der Welt, den Sundarbans in Bangladesch, beschäftigen. Die Sundarbans (bengalisch für „Schöner Wald“ oder „Schöner Dschungel“) ist der größte Mangrovenwald der Erde. Große Flüsse wie der Ganges, der Brahmaputra oder die Meghna haben hier ihre Mündungsgebiete, in denen regelmäßige Überschwemmungen ein ganz eigenes Küstenwald- Ökosystem mit verschiedenartigen Halophyten (Salzpflanzen) geschaffen haben. …Weiterlesen »


Schnecken der Auen überleben Extremflut

Hochwasser begünstigt die Vielfalt:

Dessau Roßlau / Leipzig

Die Posthornschnecke (Planorbarius corneus, links) und die Spitzschlammschnecke (Lymnaea stagnalis, rechts) zählen zu den extrem wasserliebenden Schneckenarten. Foto: Dr. Francis Foeckler/ÖKON

posthornschneckeDas Extremhochwasser 2002 hat an der Elbe für keinen Rückgang der Schneckenpopulationen in den Auen gesorgt. Im Gegensatz dazu wurden bei Laufkäfern und anderen Gliederfüßern drastische Verluste verzeichnet. Die Flut habe jedoch für eine Verschiebung des Artenspektrums zu eher Wasser liebenden Arten gesorgt, schreiben die Forscher im Fachblatt „Hydrobiologia“. Insgesamt wurden für die Studie über 46.000 Tiere von 56 verschiedenen Schneckenarten ausgewertet, die die Forscher über einen Zeitraum von sechs Jahren in den Elbauen bei Dessau gesammelt hatten.

Für die Untersuchung wurden Schneckenaufsammlungen im Biosphärenreservat Mittelelbe vor und nach dem Elbehochwasser 2002 ausgewertet. …Weiterlesen »


Industrie pfeift auf nachhaltiges Palmöl

Nur ein Prozent des nachhaltig produzierten Palmöls bislang verkauft / WWF bereitet Ranking der größten Palmöl- Nutzer vor

Frankfurt am Main

Gerodeter Regenwald für Palmölplantage, Elfenbeinküste. © Hartmut Jungius / WWF-Canon

260-208981-palmoel-_c_-hartDie Palmöl verarbeitenden Unternehmen zeigen bislang kein Interesse an nachhaltig produziertem Palmöl. Von den derzeit verfügbaren 1,3 Millionen Tonnen Palmöl, die nach den Prinzipien und Kriterien des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) produziert wurden, sind bisher nur 15.000 Tonnen (etwas mehr als ein Prozent) verkauft worden. Dies belegen Erhebungen des WWF.

“Es ist ein Skandal, dass die Industrie das nachhaltige Palmöl ignoriert”, sagt Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Anscheinend haben die Konzerne bislang lediglich Lippenbekenntnisse abgelegt und in Wahrheit kein ehrliches Interesse daran, die Lebensraumzerstörung durch Palmöl-Anbau zu stoppen“. …Weiterlesen »


Außergewöhnliche Bilder aus Borneo

WWF- Naturschützer retten Orang-Utan Mutter und Nachwuchs vor dem Ertrinken

Frankfurt am Main

Foto: © Engelbert Dausip / WWF-Malaysia

260_orang-utan_rettungsaktiWWF- Mitarbeiter im malaysischen Teil der Insel Sabah haben einen außergewöhnlichen Moment auf Bild festgehalten. Sie retteten ein Orang- Utan Weibchen und ihr Junges vor dem Ertrinken. Die beiden Menschenaffen waren auf einem flussnahen Baum von einer Flut überrascht worden und saßen auf diesem für fast eine Woche fest. Dorfbewohner alarmierten die WWF- Mitarbeiter, die umgehend zu Hilfe eilten.

Mit wenig Hoffnung warfen sie der Affendame und ihrem Baby ein Seil zu. Die Affendame ergriff zu aller Überraschung das Seil und sprang in die Fluten. Normalerweise gelten Orang- Utans als sehr wasserscheu. …Weiterlesen »


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