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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft

Elbvertiefung weiterhin nicht genehmigungsfähig

Hamburg

PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF

Hamburger HafenDie Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.

„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »


WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar

Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet

Hamburg

© Universum Film GmbH

Unsere Ozeane

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »


Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich.

„Gold“ für die tierischen Athleten

Frankfurt am Main

Schneeleopard. © David Lawson / WWF-UK

Schneeleopard

Wenn am 12. Februar die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen blickt die Welt gebannt nach Kanada und fiebert sportlichen Sensationen entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die menschlichen Athleten, im Vergleich zu den Höchstleistungen im Tierreich verblasst der Glanz manch einer Goldmedaille: Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur- Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen. „All diese rekordverdächtigen Leistungen und Fähigkeiten sind evolutionär als Folge der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum entstanden“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Extreme Lebensräume, wie etwa Arktis und Antarktis, die Tiefsee oder das Hochgebirge, erfordern extreme Fähigkeiten.“ Diese Vielfalt gälte es, so der WWF, zu bewahren. …Weiterlesen »


Internationales UN-Jahr der Biologischen Vielfalt – WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen

Die Arche Noah wieder flott machen!

Berlin / Frankfurt am Main

© Zig Koch / WWF

Butterflies

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken. Allerdings dürfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Deutschland habe noch bis zum Herbst den Vorsitz bei den UN- Verhandlungen im Rahmen des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD) und stehe besonders in der Verantwortung. „Leider kneifen Bund und Länder oft, wenn es konkret wird“, beklagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführer des WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt erstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. …Weiterlesen »


Menschenverursachtes Artensterben schreitet auch 2009 ungebremst voran. / WWF: Bundesregierung verfehlt Biodiversitäts- Ziel

Eisbär, Tiger & Co: Gewinner und Verlierer 2009

Frankfurt am Main

© David Lawson / WWF-UK

Sumatra-TigerDie Umweltstiftung WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine durchwachsene Jahresbilanz. Während sich die Lage von Tiger, Eisbär oder Nashorn in 2009 weiter verschlechtert habe, können Elbebiber, Luchs und Amur-Leopard etwas optimistischer in die Zukunft blicken. „Es gab zwar für manche Arten einzelne Silberstreifen am Horizont, doch das Massenaussterben im Tier- und Pflanzenreich dauerte auch 2009 unvermindert an“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Hauptursachen seien die ungebremste Lebensraumzerstörung, der Klimawandel, eine zunehmende Wilderei und die Übernutzung durch den Menschen. …Weiterlesen »


WWF- Kampagne „Vote Earth!“ sammelt zehntausende Stimmen für die Klimakonferenz

Ein Klick für Kopenhagen

Berlin

260_Vote-Earth_Daniel-BruelIn weniger als zwei Wochen verhandeln und entscheiden Vertreter von 192 Staaten in Kopenhagen auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen über die Zukunft der Erde. Mit der weltweiten Kampagne „Vote Earth!“ sammelt der WWF Stimmen für den Klimaschutz. Auf der Website www.wwf.de/anpacken kann jeder mit einem Mausklick seine Stimme abgeben und damit ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen.

„Mit Vote Earth schaffen wir eine weltweite Plattform, auf der sich jeder in Kopenhagen Gehör verschaffen und damit zum Erfolg der Verhandlungen beitragen kann“, erklärt WWF- Geschäftsführer Eberhard Brandes. Erste prominente Unterstützer für die „Vote Earth“- Kampagne sind die beiden Schauspieler Julia Jentsch und Daniel Brühl. …Weiterlesen »


WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025

„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos

Frankfurt am Main

Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien

260-wwfid-429-Borneo-Orangu Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »


Tropenwälder bis zum Ende des Jahrhunderts abgeholzt – positive Nachrichten aus Brasilien und Kolumbien

Tag der Tropenwälder: WWF warnt vor Artensterben und Klimawandel durch Waldzerstörung

Frankfurt am Main

© Zig Koch / WWF

260-2965--Detalhe-de-arvoreAnlässlich des gestrigen Tags der Tropenwälder warnte der WWF vor den fatalen Folgen der Tropenwaldvernichtung. Wenn die Abholzung der tropischen Wälder mit dem jetzigen Tempo fortschreitet, werden sie weltweit spätestens bis zum Ende des Jahrhunderts abgeholzt sein. Das hätte katastrophale Folgen für die Artenvielfalt und das Weltklima. Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt, das entspricht der Fläche von 36 Fußballfeldern pro Minute. Weltweit gibt es nur noch etwa 10 Millionen Quadratkilometer tropische Wälder.

„Wenn die Abholzung der Wälder nicht schnellstmöglich gestoppt wird, wird es schon bald zu irreversiblen Schädigungen in der globalen Waldstruktur kommen“, so WWF Tropenwaldexperte Markus Radday. „Dadurch würden Tropenwälder als Lebensraum und Klimastabilisator zunichte gemacht“. …Weiterlesen »


BUND fordert mehr Engagement für ökologischen Hochwasserschutz

Sieben Jahre nach Elbe- Katastrophe nichts dazu gelernt

Berlin
bundSieben Jahre nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) noch immer erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Von 20 geplanten Maßnahmen seien an der Elbe bisher nur zwei realisiert worden, die Rückdeichung bei Lenzen/ Wittenberge und bei Dessau- Roßlau. Statt für Hochwasserschutz würden jährlich 40 Millionen Euro in Unterhalt und Verwaltung der Elbe als Wasserstraße gesteckt. Hinzu kämen die Kosten für die Planung des Saale- Elbe- Kanals. Insgesamt sei das zehnmal soviel wie jährlich für nachhaltigen Hochwasserschutz ausgegeben werde. …Weiterlesen »


Rückkehr auf leisen Pfoten

Frankfurt am Main

Foto: © David Lawson / WWF

260-233425-Luchs-_c_-David-Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. „Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu“, sagt Volker Homes, Leiter WWF- Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen Jäger. …Weiterlesen »


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