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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 24. Mai 2018

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„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos

WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025

Frankfurt am Main

Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien

260-wwfid-429-Borneo-Orangu Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »

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Sieben Jahre nach Elbe- Katastrophe nichts dazu gelernt

BUND fordert mehr Engagement für ökologischen Hochwasserschutz

Berlin
bundSieben Jahre nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) noch immer erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Von 20 geplanten Maßnahmen seien an der Elbe bisher nur zwei realisiert worden, die Rückdeichung bei Lenzen/ Wittenberge und bei Dessau- Roßlau. Statt für Hochwasserschutz würden jährlich 40 Millionen Euro in Unterhalt und Verwaltung der Elbe als Wasserstraße gesteckt. Hinzu kämen die Kosten für die Planung des Saale- Elbe- Kanals. Insgesamt sei das zehnmal soviel wie jährlich für nachhaltigen Hochwasserschutz ausgegeben werde. …Weiterlesen »

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Rückkehr auf leisen Pfoten

Frankfurt am Main

Foto: © David Lawson / WWF

260-233425-Luchs-_c_-David-Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. „Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu“, sagt Volker Homes, Leiter WWF- Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen Jäger. …Weiterlesen »

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Mensch trifft Gorilla

WWF schickt Jugendliche auf Afrika-Expedition: Janine, Silke und Oliver sind die neuen Regenwald-Botschafter

Frankfurt am Main

Foto: © WWF

260_Regenwaldbotschafter_01Mitten im Herzen Afrikas liegt das bedrohte Dzanga- Sangha Regenwaldreservat, Heimat von Waldelefanten, Gorillas und Bongo- Antilopen. Dieses einzigartige Naturwunder werden drei Jugendliche im Rahmen der ersten WWF Jugend- Expedition erleben. Für Janine Koch (24) aus Köln, Silke Hackmann (18) aus Nortrup und Oliver Baune (22) aus Bonn geht es im kommenden Oktober in diese einzigartige Wildnis – und auf Tuchfühlung mit den letzten Flachlandgorillas unserer Erde. Nach ihrer Rückkehr sollen die die neuen Regenwald-Botschafter ihren Altersgenossen die Bedrohung dieses Lebensraumes ins Bewusstsein bringen. Frei nach dem Motto: Nur wer brennt, kann auch entzünden. …Weiterlesen »

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Ein Natur- Ereignis für Berlin

Langer Tag der Stadtnatur

Berlin

stadtnatur-1Berlin steht vor einem Natur-Ereignis besonderer Art: Am 04./05. Juli 2009 findet der Lange Tag der StadtNatur statt. Zum dritten Mal wird das Grün unserer Stadt, seine Flora und Fauna im Mittelpunkt eines Großereignisses stehen. Von der Stiftung Naturschutz Berlin organisiert, werden rund 500 Veranstaltungen die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger auf die urbane Natur und die Vielfalt des Lebens in ihrer Umgebung lenken.

Wir alle nutzen die Parks, Wälder, Gartenanlagen und Gewässer in der Freizeit. Doch wer weiß schon, welche pflanzlichen und tierischen Bewohner diesen Lebensraum mit uns teilen? Wer kennt die Namen der Käfer, die über die Picknickdecke krabbeln, oder der Vögel, deren Gesang uns an schönen Sommertagen begleitet? …Weiterlesen »

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Frankfurter Erklärung soll Gorillas helfen

Internationale Schutzkonferenz am 9. und 10. Juni in Frankfurt:

Frankfurt am Main

Foto: © F. Niethammer / Weitclick

260-ds_weitclick-106-_c_-flEin deutliches Signal zum Schutz der Gorillas erhofft sich der WWF von der am Dienstag in Frankfurt beginnenden internationalen Gorillakonferenz. Ziel der Zusammenkunft zahlreicher Experten und Regierungsvertreter ist es, Lösungsansätze für den Schutz der Menschenaffen und ihrer Lebensräume aufzuzeigen. In einer „Frankfurter Deklaration“ sollen die Ergebnisse zusammengefasst werden. Die Konferenz steht unter der Ägide des Bundesumweltministeriums. Die UN hat 2009 zum Jahr des Gorillas erklärt. …Weiterlesen »

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Brasilien lässt beim Amazonasschutz nach

Nichtregierungsorganisationen fordern Präsident da Silva dringend zur Kehrtwende auf

Brasilia

Foto: © Zig Koch / WWF-Canon

260-juruena-2808-0909In einem offenen Brief haben der WWF und 33 weitere Organisationen die brasilianische Regierung zur Einrichtung neuer Regenwaldschutzgebiete aufgefordert. Vor allem die indigene Bevölkerung des Amazonasgebietes sieht sich und ihren Lebensraum massiv von illegalem Holzhandel und Wilderei bedroht. Bereits vor zwei Jahren hatte sie die brasilianische Regierung in einem Antrag dringend um Schutzmaßnahmen gebeten. Weil sich seitdem nichts getan hatte, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen die Tatenlosigkeit Präsident Lula da Silvas und seiner Regierung. Sie solle endlich Reservate schaffen, in denen sowohl die Natur als auch die Rechte der traditionellen Bevölkerung geschützt werden. …Weiterlesen »

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Abholzung auf Madagaskar immer dramatischer

Umweltschützer und Regierungsvertreter unterzeichnen dringenden Appell:

Frankfurt am Main

Der Katta, eine Lemurenart, kommt nur auf Madagaskar vor. © Ralf Becker / WWF

260_katta-_lemur-catta__01_Mit einem eindringlichen Appell haben Vertreter mehrerer Staaten und Umweltorganisationen, darunter die Bundesrepublik Deutschland und der WWF, zum Stopp der Entwaldung Madagaskars aufgerufen. In einem gemeinsamen Communiqué machen die Unterzeichner auf die immer dramatischere Naturzerstörung aufmerksam, und fordern stärkere Bemühungen zum Schutz der Wälder.

Besonders der illegale Holzeinschlag hat in den vergangenen Monaten extrem zugenommen, vor allem in den Schutzgebieten Masoala und Marojejey im Nordosten. Die Unterzeichner fordern sofortige und umfassende Schutzmaßahmen vor allem für diese Nationalparks, aber auch die anderen Waldgebiete auf Madagaskar. …Weiterlesen »

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Vietnams letzte Nashörner sollen Straße weichen

Straßenbau bedroht Lebensraum der letzten Einhörner Vietnams

Frankfurt am Main

Java-Nashorn. Foto: © Foead Yahya Sumiadi / WWF

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Die vietnamesische Unterart des vom Aussterben bedrohten Javanashorns gehört zu den seltensten Säugetiere der Welt. Die letzten acht Individuen sind nun durch den Bau von Straßen nahe dem bekannten Cat Tien Nationalpark im Süden Vietnams zusätzlich gefährdet. Die Straßen, deren Bau gerade begonnen hat, isolieren das letzte Rückzugsgebiet und stellen für die empfindsamen Tiere durch die Zunahme an Lärmbelästigung, Verkehr und leichteren Zugang für Wilderer eine massive Gefahr dar. Der WWF startet nun ein Projekt, um diese seltene Unterart für die Nachwelt vor dem Aussterben zu retten. „Sie sind die letzten in Vietnam und sie brauchen dauerhaften Schutz, sonst werden sie in den nächsten Jahren für immer von dieser Welt verschwinden“, warnt WWF- Artenschutzexperte Stefan Ziegler. …Weiterlesen »

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Naturnahes Grünland zur Verbesserung der Artenvielfalt

Neues EU-Projekt an der Hochschule Anhalt gestartet:

Köthen

hochschule_anhaltArtenreiche Wiesen sind die am stärksten gefährdeten Biotope der mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Sie beherbergen als Lebensraum mehr als die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Arten. Durch Nutzungsintensivierung (erhöhte Düngergaben, Erhöhung der Schnittfrequenz) und Nutzungsänderungen (Umbruch in Ackerland, Nutzungsaufgabe) ist ihr Flächenanteil stark rückläufig, auch in Sachsen- Anhalt. Heutzutage wird Grünland weitgehend intensiv genutzt, d. h. mit mehr als drei Mahdterminen jährlich und einer hohen Nährstoffzufuhr. Die negativen Auswirkungen auf die Vielfalt der Flora und Fauna sind meist dramatisch. So besitzen Glatt- und Goldhaferwiesen beispielsweise eine mindestens dreifach höhere Artenzahl an Pflanzen als intensiv genutzte – d. h. mehr als 3x gemähte und gedüngte – Wirtschaftswiesen. …Weiterlesen »

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