WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar
Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet
Hamburg
© Universum Film GmbH

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: KULTUR
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Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich.
„Gold“ für die tierischen Athleten
Frankfurt am Main
Schneeleopard. © David Lawson / WWF-UK

Wenn am 12. Februar die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen blickt die Welt gebannt nach Kanada und fiebert sportlichen Sensationen entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die menschlichen Athleten, im Vergleich zu den Höchstleistungen im Tierreich verblasst der Glanz manch einer Goldmedaille: Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur- Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen. „All diese rekordverdächtigen Leistungen und Fähigkeiten sind evolutionär als Folge der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum entstanden“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Extreme Lebensräume, wie etwa Arktis und Antarktis, die Tiefsee oder das Hochgebirge, erfordern extreme Fähigkeiten.“ Diese Vielfalt gälte es, so der WWF, zu bewahren. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Internationales UN-Jahr der Biologischen Vielfalt – WWF fordert drastischen Abbau Natur zerstörender Subventionen
Die Arche Noah wieder flott machen!
Berlin / Frankfurt am Main
© Zig Koch / WWF

Heute eröffnet Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin offiziell das internationale Jahr der Biologischen Vielfalt der Vereinten Nationen. Der WWF begrüßt die Ankündigungen, den Kampf gegen das Artensterben zu verstärken. Allerdings dürfe es nicht bei Sonntagsreden bleiben. Deutschland habe noch bis zum Herbst den Vorsitz bei den UN- Verhandlungen im Rahmen des Übereinkommens zur biologischen Vielfalt (CBD) und stehe besonders in der Verantwortung. „Leider kneifen Bund und Länder oft, wenn es konkret wird“, beklagt Eberhard Brandes. Der Geschäftsführer des WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt erstörender Subventionen, beispielsweise für die Landwirtschaft und die Fischerei. Aktuellen Studien zufolge fließen weltweit Jahr für Jahr 670 Milliarden Euro an Staatshilfen in Branchen, die wesentlichen Anteil an der Zerstörung der Natur haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.01.2010 Rubrik: UMWELT
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Menschenverursachtes Artensterben schreitet auch 2009 ungebremst voran. / WWF: Bundesregierung verfehlt Biodiversitäts- Ziel
Eisbär, Tiger & Co: Gewinner und Verlierer 2009
Frankfurt am Main
© David Lawson / WWF-UK
Die Umweltstiftung WWF zieht unter Artenschutzgesichtspunkten eine durchwachsene Jahresbilanz. Während sich die Lage von Tiger, Eisbär oder Nashorn in 2009 weiter verschlechtert habe, können Elbebiber, Luchs und Amur-Leopard etwas optimistischer in die Zukunft blicken. „Es gab zwar für manche Arten einzelne Silberstreifen am Horizont, doch das Massenaussterben im Tier- und Pflanzenreich dauerte auch 2009 unvermindert an“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Hauptursachen seien die ungebremste Lebensraumzerstörung, der Klimawandel, eine zunehmende Wilderei und die Übernutzung durch den Menschen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.12.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF- Kampagne „Vote Earth!“ sammelt zehntausende Stimmen für die Klimakonferenz
Ein Klick für Kopenhagen
Berlin
In weniger als zwei Wochen verhandeln und entscheiden Vertreter von 192 Staaten in Kopenhagen auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen über die Zukunft der Erde. Mit der weltweiten Kampagne „Vote Earth!“ sammelt der WWF Stimmen für den Klimaschutz. Auf der Website www.wwf.de/anpacken kann jeder mit einem Mausklick seine Stimme abgeben und damit ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen.
„Mit Vote Earth schaffen wir eine weltweite Plattform, auf der sich jeder in Kopenhagen Gehör verschaffen und damit zum Erfolg der Verhandlungen beitragen kann“, erklärt WWF- Geschäftsführer Eberhard Brandes. Erste prominente Unterstützer für die „Vote Earth“- Kampagne sind die beiden Schauspieler Julia Jentsch und Daniel Brühl. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 26.11.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025
„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos
Frankfurt am Main
Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien
Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.09.2009 Rubrik: UMWELT
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Tropenwälder bis zum Ende des Jahrhunderts abgeholzt – positive Nachrichten aus Brasilien und Kolumbien
Tag der Tropenwälder: WWF warnt vor Artensterben und Klimawandel durch Waldzerstörung
Frankfurt am Main
© Zig Koch / WWF
Anlässlich des gestrigen Tags der Tropenwälder warnte der WWF vor den fatalen Folgen der Tropenwaldvernichtung. Wenn die Abholzung der tropischen Wälder mit dem jetzigen Tempo fortschreitet, werden sie weltweit spätestens bis zum Ende des Jahrhunderts abgeholzt sein. Das hätte katastrophale Folgen für die Artenvielfalt und das Weltklima. Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Tropenwald abgeholzt, das entspricht der Fläche von 36 Fußballfeldern pro Minute. Weltweit gibt es nur noch etwa 10 Millionen Quadratkilometer tropische Wälder.
„Wenn die Abholzung der Wälder nicht schnellstmöglich gestoppt wird, wird es schon bald zu irreversiblen Schädigungen in der globalen Waldstruktur kommen“, so WWF Tropenwaldexperte Markus Radday. „Dadurch würden Tropenwälder als Lebensraum und Klimastabilisator zunichte gemacht“. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.09.2009 Rubrik: UMWELT
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BUND fordert mehr Engagement für ökologischen Hochwasserschutz
Sieben Jahre nach Elbe- Katastrophe nichts dazu gelernt
Berlin
Sieben Jahre nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe sieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) noch immer erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Von 20 geplanten Maßnahmen seien an der Elbe bisher nur zwei realisiert worden, die Rückdeichung bei Lenzen/ Wittenberge und bei Dessau- Roßlau. Statt für Hochwasserschutz würden jährlich 40 Millionen Euro in Unterhalt und Verwaltung der Elbe als Wasserstraße gesteckt. Hinzu kämen die Kosten für die Planung des Saale- Elbe- Kanals. Insgesamt sei das zehnmal soviel wie jährlich für nachhaltigen Hochwasserschutz ausgegeben werde. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.08.2009 Rubrik: UMWELT
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Rückkehr auf leisen Pfoten
Frankfurt am Main
Foto: © David Lawson / WWF
Nach über 100jähriger Abwesenheit kehren die Luchse langsam in ihren alpinen Lebensraum zurück. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Neben stabilen Populationen in den Schweizer Nordwestalpen und der Grenze zwischen Ostösterreich und Slowenien gilt nun auch eine Rückkehr der ersten Raubkatzen in die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Tirol als gesichert. „Vom österreichischen Lechtal aus ist es nur ein sprichwörtlicher Katzensprung bis in den deutschen Alpenraum und das Allgäu“, sagt Volker Homes, Leiter WWF- Artenschutz. Der WWF erwarte, dass sich die Luchse weiter im deutschsprachigen Alpenraum ausbreiten, schließlich sei dieser ein idealer Lebensraum für die scheuen Jäger. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.07.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF schickt Jugendliche auf Afrika-Expedition: Janine, Silke und Oliver sind die neuen Regenwald-Botschafter
Mensch trifft Gorilla
Frankfurt am Main
Foto: © WWF
Mitten im Herzen Afrikas liegt das bedrohte Dzanga- Sangha Regenwaldreservat, Heimat von Waldelefanten, Gorillas und Bongo- Antilopen. Dieses einzigartige Naturwunder werden drei Jugendliche im Rahmen der ersten WWF Jugend- Expedition erleben. Für Janine Koch (24) aus Köln, Silke Hackmann (18) aus Nortrup und Oliver Baune (22) aus Bonn geht es im kommenden Oktober in diese einzigartige Wildnis – und auf Tuchfühlung mit den letzten Flachlandgorillas unserer Erde. Nach ihrer Rückkehr sollen die die neuen Regenwald-Botschafter ihren Altersgenossen die Bedrohung dieses Lebensraumes ins Bewusstsein bringen. Frei nach dem Motto: Nur wer brennt, kann auch entzünden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.07.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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