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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 21. April 2018

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Frauen fördern und Hunger besiegen

Oxfam und KDFB zum Internationalen Frauentag

Berlin / Köln

oxfam

Zum Internationalen Frauentag am 8. März rufen die Hilfsorganisation Oxfam und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) die Bundesregierung auf, sich eindringlich für eine gesicherte Welternährung einzusetzen. Weltweit hungern eine Milliarde Menschen. Da Frauen und Mädchen bei der Hungerbekämpfung eine besonders wichtige Rolle einnehmen, müssen sie stärker unterstützt und beteiligt werden.

In der Landwirtschaft sind es vor allem Frauen, die arbeiten und deren Löhne unmittelbar den Familien zugute kommen. ‚Um Hunger langfristig zu besiegen, müssen Frauen gleichberechtigt sein‘, sagt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin bei Oxfam. Nur dann hätten sie Zugang zu Krediten, Ausbildung und Beratung. …Weiterlesen »

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Tariflöhne und -gehälter: 2009 ein Plus von 2,6 Prozent

Tarifliche Reallohnsteigerungen, aber sinkende Effektivverdienste

Düsseldorf

Boeckler-Stiftung

Die Tarifentwicklung in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen positiven Verlauf genommen. Die Tariflöhne und -gehälter sind 2009 im Durchschnitt um 2,6 Prozent gestiegen. Da sich die Verbraucherpreise lediglich um 0,4 Prozent erhöht haben, ergibt sich daraus ein kräftiger realer Anstieg der Tarifvergütungen um 2,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2009, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozial- wissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt. …Weiterlesen »

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Einzelhandel ist weit entfernt von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen

Kritik am Preis für Unternehmensethik:

Berlin

oxfamDie Supermarktinitiative und die Kampagne für Saubere Kleidung kritisieren die heutige Vergabe des Preises für Unternehmensethik des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik an die Business Social Compliance Initiative (BSCI). Eine Auszeichnung der BSCI für Transparenz und Entwicklung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen sei nicht nachvollziehbar.

‚Aldi, Lidl, Metro und weitere deutsche Einzelhandelsunternehmen, die BSCI-Mitglieder sind, tragen Verantwortung für die weltweite Schwächung von Sozialstandards‘, sagt Sandra Dusch Silva von der Kampagne für Saubere Kleidung. Die Supermarktinitiative hat zahlreiche Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferern von BSCI- Mitgliedsunternehmen dokumentiert. Löhne unterhalb des Existenzminimums, Zeitverträge, Unterdrückung von Gewerkschaften, ausufernde Überstunden und Frauendiskriminierung gehören zum Alltag in den Fabriken, die für BSCI- Mitgliedsunternehmen arbeiten. …Weiterlesen »

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Gesetzliche Grenze für sittenwidrige Löhne schafft keinen angemessenen Mindestlohn

Analyse des WSI- Tarifarchivs

Düsseldorf
hans-boecklerIn den Koalitionsverhandlungen der schwarz- gelben Koalition werden zurzeit Überlegungen für die gesetzliche Festlegung einer Grenze für sittenwidrige Löhne angestellt. Danach sollen möglicherweise alle Löhne, die ein Drittel unterhalb des branchenspezifischen Durchschnitts liegen, als sittenwidrig erklärt werden. Dies ist die bisherige Entscheidungspraxis der Arbeitsgerichte, wenn eine Klage erhoben wird. Nach Berechnungen des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung wären danach aber in einer Reihe von Branchen Löhne im Bereich zwischen zwei und sechs Euro nicht sittenwidrig. …Weiterlesen »

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Lohnunterschiede zwischen Geschlechtern widerlegen neoliberale Logik

Frauen von unsozialer Krisenpolitik besonders betroffen

Frankfurt am Main

attaclogoDie Löhne der Arbeitnehmer in Deutschland haben sich in den vergangenen Jahren deutlich schlechter entwickelt als in den meisten EU- Ländern. Auch bei den Gehaltsunterschieden zwischen Männern und Frauen zählt die Bundesrepublik zu den Schlusslichtern in Europa, wie aus einem gerade veröffentlichten EU- Bericht zur europäischen Einkommensentwicklung hervorgeht. Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:

„Die immer größer werdende Schere zwischen Lohn- und Kapitaleinkommen wird zu Recht mittlerweile auch in der breiten Öffentlichkeit als eine der Hauptursachen der aktuellen Krise benannt. Eine der sichtbarsten Ungleichheiten, der Unterschied der Löhne zwischen Männern und Frauen, fällt in der öffentlichen Wahrnehmung allerdings oftmals hinten runter“, stellte Marlene Werfl von der Attac- Projektgruppe „Frauenkompetenz in der Finanzkrise“ fest. …Weiterlesen »

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Tarifliche Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer- Entsendegesetz – die aktuelle Übersicht

Service des WSI- Tarifarchivs

Düsseldorf

hans-boecklerAm kommenden Montag tagt der Tarifausschuss beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Je drei Vertreter von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden beraten über die Allgemeinverbindlicherklärung der Tarifverträge in fünf Branchen, die vor einiger Zeit neu in das Arbeitnehmer-Entsendegesetz aufgenommen wurden. Dabei handelt es sich um die berufliche Aus- und Weiterbildung, die Bergbauspezialarbeiten, die Abfallwirtschaft, die industriellen textilen Dienste (vor allem Großwäschereien) und das Wach- und Sicherheitsgewerbe. Mit der Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) sind die Löhne in den jeweiligen Mindestlohntarifverträgen verbindlich auch für die nicht- tarifgebundenen Unternehmen der Branche. …Weiterlesen »

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Versprechen nicht erfüllt

Neue makeITfair- Studie zeigt: Arbeitsbedingungen in der philippinischen Computer-Industrie haben sich kaum verbessert

Amsterdam / Berlin

germanwatchlogoZwei Jahre nach dem ersten Bericht über Arbeitsrechtsverletzungen in den philippinischen Zuliefererfirmen für Elektronik- Markenfirmen lassen sich kaum Fortschritte feststellen. Dabei hatten mehrere Firmen verbesserte Arbeitsbedingungen in Aussicht gestellt.

„Die Arbeiter, die Computer- Bauteile herstellen, leisten immer noch viele Überstunden für einen niedrigen Lohn. Gleichzeitig haben sie kaum die Möglichkeit, sich gewerkschaftlich zu organisieren, um dadurch ihre Situation zu verbessern“, erklärt Cornelia Heydenreich, Koordinatorin von makeITfair in Deutschland.

Untersuchungen von makeITfair und philippinischen Partnerorganisationen hatten bereits im Jahr 2006 auf schwere Missstände hingewiesen. …Weiterlesen »

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Aufruf der Bundesagentur für Einkommen zum 1. Mai 2009

Bedingungsloses Grundeinkommen

Berlin

Quelle: http://einkommensagentur.de

logo_bundesagentur_fuer_einAn die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland

Zu den Demonstrationen am 1. Mai 2009 empfiehlt die Bundesagentur für Einkommen den Appellen für Vollbeschäftigung nicht zu folgen. In Zeiten produktivitätssteigernder Rationalisierungen stellen Aufrufe zur Vollbeschäftigung nichts als einen Ausdruck von Realitätsverlust dar. Um „Vollbeschäftigung“ herzustellen müsste man die Wirtschaft an der Modernisierung hindern, massiv Löhne senken oder künstlich steuerfinanzierte „Arbeit“ schaffen.

Die Bundesagentur für Einkommen rät demgegenüber, sich für ein bedingungslos an Alle ausgezahltes Grundeinkommen einzusetzen. …Weiterlesen »

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Breites Bündnis mobilisiert gegen Krisenpolitik der Regierung

Attac: Mehrere Zehntausend zu Demos am 28. März in Frankfurt und Berlin erwartet

Frankfurt am Main

attaclogo„Wir zahlen nicht für eure Krise! Für eine solidarische Gesellschaft“ – unter diesem Motto mobilisiert ein breites Bündnis aus zahlreichen Gewerkschaftsgliederungen, Erwerbslosen- und Sozialprotestorganisationen, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac, entwicklungspolitischen und antikapitalistischen Gruppen sowie der Partei „Die Linke“ für den 28. März zu Demonstrationen in Berlin und Frankfurt. Auch mehrere Umweltverbände wie der BUND, entwicklungspolitische Organisationen – darunter der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) – sowie die Grünen unterstützen die Proteste. …Weiterlesen »

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Spielekonsolen und MP3- Player müssen unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden

Studie von makeITfair mahnt:

Helsinki / Berlin

germanwatchlogoEine vom europäischen Netzwerk makeITfair veröffentlichte Studie zeigt, dass sich große Produzenten von Unterhaltungselektronik wie Microsoft, Sony, Apple, Motorola und Philips zu wenig um die Arbeitsrechte bei chinesischen Zulieferer-Firmen kümmern. In der Studie wurden insbesondere Produktionsstätten untersucht, in denen Teile für Spielekonsolen und MP3- Player produziert werden. Auf Grundlage der Studienergebnisse fordern Vertreter des makeITfair-  Netzwerks, dass die Elektronikfirmen mehr Verantwortung in der gesamten Produktionskette zeigen sollten. …Weiterlesen »

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