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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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Informationen über Aktien- Rückkäufe oft wenig transparent

Volumen zwischen 2005 und 2008 verdreifacht

Düsseldorf

hans-boecklerGroße Unternehmen in Deutschland haben in den Jahren vor der Krise immer mehr eigene Aktien aufgekauft. 51 der 160 in Dax, MDax, SDax und TecDax gelisteten Unternehmen erwarben von Januar 2005 bis September 2008 eigene Aktien. Für den Besitz an sich selbst gaben sie in diesem Zeitraum rund 49,6 Milliarden Euro aus. Damit folgen die deutschen Manager einem internationalen Trend, zeigt eine Studie des Saarbrücker Info- Institutes im Auftrag der Hans- Böckler- Stiftung. Solche Aktienrückkäufe sind aber nicht unproblematisch, weil sie zulasten von Investitionen gehen können und nicht selten wenig transparent ablaufen. Es gibt ein starkes persönliches Eigeninteresse der Manager an diesem Instrument. Strengere Informationspflichten für das Management können die Risiken begrenzen. …Weiterlesen »

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EU- Finanzministertreffen: „Viel Lärm um nichts“

Begrenzung von Boni vollkommen unzureichend

Frankfurt am Main

attaclogo„Viel Lärm um nichts“ – so fasst das globalisierungskritische Netzwerk Attac das Treffen der Finanzminister in der Europäischen Union in Brüssel zur Vorbereitung des G20- Gipfels in Pittsburgh zusammen. „Im April haben die G20- Teilnehmer noch von der notwendigen Regulierung der internationalen Finanzmärkte gesprochen. Geschehen ist wenig. Jetzt feiern sich die Finanzminister in der EU für ihre – beinahe vorhandene – Einigkeit, die Boni der Manager zu begrenzen“, kritisierte Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. Die Boni zu beschränken sei zwar sinnvoll, stehe als alleinige Maßnahme aber in keinem Verhältnis zu den Dimensionen und Ursachen der weltweiten Wirtschaftskrise. …Weiterlesen »

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Finanztransaktionssteuer notwendig, aber kein Allheilmittel

Politische Debatte hinkt um Jahre hinterher:

Frankfurt am Main

attaclogoZur aktuellen Debatte um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Großbritannien erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:

„Die politische Debatte um die Regulierung der Finanzmärkte hinkt den Notwendigkeiten um Jahre hinterher“, sagt Silke Ötsch von der bundesweiten Attac- Arbeitsgruppe Finanzmärkte. Die Finanztransaktionssteuer, die jetzt auch der oberste britische Finanzmarktaufseher Adair Turner fordert, sei ein unverzichtbares Element globaler Finanzregulierung. Ohne zusätzliche Maßnahmen greife sie jedoch angesichts der enormen Probleme auf den Finanzmärkten viel zu kurz. …Weiterlesen »

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„Erfolgsmodell Moral“: Manager sollen Seiten wechseln

Manager-Ausbildung muss auch ethische Werte vermitteln

Hagen

fernuni_hagenNoch ist die weltweite Finanzkrise keineswegs überwunden, schon steigen wieder erste Gehälter und Boni für Top- Bankmitarbeiter, deren Unternehmen nur mit Staatshilfe überleben können, in schwindelerregende Höhe: Angesicht der erneut aufflammenden Diskussion um Gehälter und Geschäftsgebaren von Investmentbankern fordert der Wirtschafts- Professor Dr. Jürgen Weibler von der FernUniversität in Hagen eine bessere Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, die viel mehr als heute ethische Gesichtspunkte berücksichtigen soll. Der Inhaber des betriebswirtschaftlichen Lehrstuhls mit den Schwerpunkten Personalführung und Organisation kritisiert: „Viele – keineswegs alle! – Managerinnen und Manager handeln nach der Devise: ‚Wer die Macht hat bestimmt die Regeln, gut ist, was mir nützt‘.“ …Weiterlesen »

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Steinbrücks Bad Banks: Risiko bleibt bei Steuerzahlern

Attac fordert staatliche Hilfen nur für Good Banks

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zu Bad Banks, den er am morgigen Mittwoch im Kabinett vorlegen will, als unsozial kritisiert. „Es klingt gut, wenn es in dem Papier heißt, die Eigentümer der Banken müssten für mögliche Verluste der Bad Banks selbst aufkommen. Die Wahrheit sieht anders aus: Das Risiko für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler bleibt“, betonte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Der Grund: Für die Schuldverschreibungen, die eine Bad Bank der dazugehörigen Good Bank gibt, garantiert für 20 Jahre der Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin). …Weiterlesen »

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Staat macht sich zum Reparaturbetrieb des zusammenbrechenden Finanzmarktkapitalismus

Bad Banks nicht zu Lasten der Steuerzahler

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert anlässlich der Beratungen der Bundesregierung über so genannte Bad Banks scharf, dass nun den Banken durch die Abnahme vergifteter Wertpapiere erneut Steuermittel in atemberaubender Höhe zur Verfügung gestellt werden sollen. „Es ist empörend, wie die Banken zu GoH mutieren, also zu Gesellschaften ohne Haftung – mit Staatsgarantie für ihren Fortbestand trotz riesiger Verluste,“ sagte Detlev von Larcher vom Attac Koordinierungskreis. „Der moderne Bankenkapitalismus funktioniert nach dem Motto: Die Profite für die Eigentümer, Broker und Manager, die Verluste für die Steuerzahler. Diese erschreckende Schieflage hat die Politik auf Druck der Bankenlobby in den letzten Jahren Stück für Stück produziert. Die Bad Bank setzt dem Skandal die Krone auf!“ …Weiterlesen »

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Leitbild Nachhaltigkeit – Jenseits der Wohlfühlrethorik

Call for Student Papers

Münster

Moritz Stiepert, Studentischen Initiative 360°

090205_01_nachhaltigkeit_cfAmbitionierte Studenten stecken viel Herzblut in ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten; umso frustrierender, wenn nur wenige sie lesen! Die studentische Initiative 360° will das ändern: 2005 hat sie ein Journal ins Leben gerufen, das Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit gibt, bereits während ihres Studiums eigene wissenschaftliche Artikel zu publizieren. Immer zu Semesterbeginn erscheint 360° bundesweit zu einem aktuellen Thema. Dem geht ein deutschlandweiter Call for STUDENT Papers vorraus, aktuell zum Thema „Nachhaltigkeit“!

Ausschreibung (www.journal360.de): Das Leitbild Nachhaltigkeit läuft Gefahr, seine Strahlkraft zu verlieren. Zwar wird der Ausdruck aus der Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts heute in nahezu allen Gesellschaftsbereichen verwendet. …Weiterlesen »

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Unternehmer handeln nach quantenphysikalischen Prinzipien

Beim Ersten Deutschen Bleep-Kongress im Oktober 2007 in Berlin wurde die Business-Lounge mit dem Thema „Unternehmer handeln nach quantenphysikalischen Prinzipien“ eröffnet. Erläutert wird u.a. der Unterschied zwischen Konvention und Funktion im unternehmerischen Handeln oder wie eine neue Wirtschaftsethik den Mensch als Schöpfer von mehr als nur Produkt und Leistung sieht. …Weiterlesen »

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Abschied des umstrittenen Ethik- Wächters Cromme

7. Konferenz zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Berlin

corporategovernance

Von Apellen an Moral und Verantwortung durchtränkt, ging gestern in Berlin die 7. Konferenz der Regierungskommision  Deutscher Corporate Governance Kodex zu Ende. Der scheidende Vorsitzende der Kommission und Thyssen- Krupp- sowie Siemens- Aufsichtsratchef, Dr. Gerhard Cromme, betonte in seiner Rede in Berlin: „Heute kann man feststellen, dass die deutsche duale Unternehmensverfassung national wie international eine Akzeptanz genießt, …Weiterlesen »

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Anders ist besser. Ein Versuch über neue Wege in Wirtschaft und Politik

Wendelin Wiedeking ist seit 1992 Vorstandschef der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG und zeichnet verantwortlich für eine dramatische Entwicklung dieser Marke. Porsche stand damals am Abgrund und es fehlten nur Millimeter bis zum Absturz. In vorliegendem Buch erläutert er in groben Zügen die äußerst erfolgreiche Konsolidierung des Unternehmens, um aus diesem Werdegang allgemeingültige Schlüsse für ein erfolgreiches Wirtschaftsgebaren, auch und gerade am Standort Deutschland, zu ziehen.

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