WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar
Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet
Hamburg
© Universum Film GmbH

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: KULTUR
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„Ostee- Gipfel“ in Helsinki: WWF fordert Ballastwasser- Bann und sachgerechte Entsorgung von Kreuzfahrtabwässern
Simple Schritte für eine saubere Ostsee
Hamburg
Die Ostsee bei Rügen © WWF

Anlässlich des heute in Helsinki stattfindenden „Baltic Sea Action Summit“ der Anrainerstaaten fordert der WWF die Bundesregierung auf, ihre Versprechungen zum Schutz der Ostsee endlich umzusetzen. Zu den dringendsten und einfach realisierbaren Maßnahmen gehören nach Ansicht des WWF die Ratifizierung der Ballastwasser Konvention sowie die Verpflichtung der Häfen, adäquate Entsorgungsanlagen für Schiffsabwässer bereit zu stellen.
Der WWF begrüßt den Gipfel der Regierungsvertreter aus den Ostseestaaten. Dies sei eine Chance, die bereits 2009 durch die EU Kommission vereinbarte Ostseestrategie zügig in Kraft zu setzen „Gute Absichten und vollmundige Versprechen retten die Ostsee nicht, es müssen Taten folgen.“ sagte Jochen Lamp, Ostsee-Experte des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Zuchtanlagen in Kieler Förde mindern Nährstoffgehalt im Wasser und stärken Fischwirtschaft – DBU fördert
Damit Ostsee nicht “kippt”, sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht
Kiel
Mit der Ernte der Braunalgen werden dem Gewässer die Nährstoffe entzogen, die in zu hoher Konzentration dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird.
Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. “Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen”, erläutert CRM- Mitarbeiter Dr. Peter Krost. “Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren.” Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. “So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt”, freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.01.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF rät zu Hering, Makrele oder MSC-Lachs / Finger weg von Aalprodukten
Weihnachten: Welchen Fisch zum Fest?
Hamburg
© WWF
Rund 16 Kilogramm Fisch verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Jahr. Gerade zur Weihnachtszeit zählt in vielen deutschen Haushalten Fisch zum Festtagsmenü. Doch längst nicht jeder Fisch auf dem deutschen Markt stammt aus umweltverträglichem Fang, warnt der WWF. „Verbraucher sollten auf die Herkunft des Fisches achten, denn viele Fischereien plündern die Meere“, so WWF- Expertin Heike Vesper. Weltweit gelten 80% Prozent aller Fischbestände als zu stark oder bis an die Grenzen ausgebeutet. „Wir raten, nur Fisch zu kaufen, der schonend gefangen wird und aus gesunden Beständen kommt“, so Vesper. Zur Orientierung sollten Verbraucher beim Fischkauf auf das blaue Siegel des MSC (Marine Stewardship Council) achten. Das Zeichen garantiert eine umweltfreundliche Fischerei. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.12.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert
Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan
Frankfurt am Main
Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.
Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.11.2009 Rubrik: UMWELT
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Breite Allianz von Naturschutzverbänden fordert Schutz des Roten Thun
Fischereiministerium muss Flagge zeigen
Hamburg
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). © Arnold Morascher / WWF
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik. In einem offenen Brief forderten die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner heute auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf EU- Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern. Der Rote Thun (auch Blauflossenthunfisch genannt) wird seit Jahrzehnten überfischt, mittlerweile gilt er im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.09.2009 Rubrik: UMWELT
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Gute Note für Deutschland / Integratives Nutzungskonzept für die Ostsee gefordert
WWF veröffentlicht Vergleich der Ostseestaaten
Hamburg
© Abraham / WWF
Die Anrainerstaaten der Ostsee haben bisher nicht die nötigen Instrumente, um Schutz und Nutzung der Ostsee verantwortlich zu managen, warnt der WWF heute bei der Veröffentlichung des jährlichen Ostsee-Ländervergleiches in Stockholm. Deutschland erhielt noch die besten Noten für seine Maßnahmen zum Schutz und Management seiner Ostseeräume.
Der Ostseevergleich 2009 untersucht, wie die Staaten die internationalen Abkommen zum Ostseeschutz umsetzen, ob sie ihrem Ziel gerecht werden, den Meeresraum ganzheitlich und dem Ökosystem angemessen zu entwickeln und zu managen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.09.2009 Rubrik: UMWELT
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DBU startet Förderinitiative zur nachhaltigeren Produktion von Fischen und Meeresfrüchten
Aquakultur: Entlastung der Meere, aber Belastung der Umwelt?
Osnabrück
Dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände: Aquakultur kann künftig eine wichtige Alternative zum klassischen Wildfang darstellen. Copyright: © Paulus, Hans-Gerd/piclease
Hering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat – Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern “in”. Knapp 16 Kilogramm verzehrt der Bundesbürger laut Fisch- Informationszentrum durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen – wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Doch mit dem Wachstum der Branche können auch neue Umweltprobleme entstehen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 21.08.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Berliner Kinder übergeben am Kanzleramt 450 gemalte Bilder an die Bundesministerin
WWF-Kindergruppe trifft Ilse Aigner und fordert „Stoppen Sie den Beifang!“
Berlin
Ilse Aigner bei den Young Pandas vom WWF (c) WWF / Arnold Morascher
Zehn Berliner Kinder und Mitglieder des WWF- Clubs „Young Panda“ haben Bundesministerin Ilse Aigner vor einem drei Meter hohen Fischskelett am Bundeskanzleramt 450 gemalte Bilder überreicht und gefordert: „Stoppen Sie den Beifang!“. Die Bilder stammen aus einem WWF- Malwettbewerb an dem sich Kinder aus ganz Deutschland beteiligt haben. Mit den Ausmalbildern als Schuppen gaben die „Young Pandas“ gemeinsam mit Ilse Aigner und WWF- Geschäftsführer Eberhard Brandes dem Fischgerippe wieder eine Haut. Fabio Sommer, 9 Jahre: „Ich finde es schrecklich, dass so viele kleine Babyfische, Schildkröten, Delfine und Haie in den Netzen sterben müssen.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.08.2009 Rubrik: UMWELT
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Fischereiökologen des von Thünen-Instituts (vTI) untersuchen Auswirkungen von Umweltschadstoffen / Internationales Verbundprojekt mit 16 Instituten
Wie gesund ist die Ostsee?
Braunschweig
Flunder mit einer in der Ostsee sehr häufigen Hautkrankheit (Lymphocystis), die durch Viren ausgelöst wird (Foto: vTI/FOE)
Am 17. August 2009 startet das Fischereiforschungsschiff “Walther Herwig III” zu seiner 325. Forschungsreise, die in die Ostsee führt. Wissenschaftler des zum Johann Heinrich von Thünen- Institut (vTI) gehörenden Instituts für Fischereiökologie werden dort die Auswirkungen von Umweltschadstoffen auf den Gesundheitszustand von Fischen untersuchen. Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf Krankheiten und Parasiten, Veränderungen im Blutbild, Fortpflanzungsstörungen, die Beeinträchtigung biochemischer und physiologischer Vorgänge sowie die Schadstoffbelastung. Die Reise ist eingebettet in das internationale Projekt BEAST. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.08.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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