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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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WWF protestiert mit Unterwasser- Aktion gegen Beifang. Nordsee- Studie: Pro Jahr wird eine Million Tonnen Fisch über Bord geworfen.

Fisch ist kein Müll

Frankfurt am Main

Gemeinsam mit dem WWF protestieren Taucher und Künstler in Berlin gegen den Beifang in der Fischerei. © Klaus Behnisch / WWF

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Der Wal windet sich im Todeskampf im Fischernetz. Verzweifelt versucht die Meeresschildkröte, sich aus dem Netz zu befreien. Auch ein Fisch kann nicht mehr entkommen. Sie sind Beifang- Opfer in der Fischerei, wirtschaftlich nutzloser Müll. Diese Szenen spielen sich ausnahmsweise nicht im Meer, sondern bei einer Unterwasser- Performance im Berliner Stadtbad Schöneberg ab. Gemeinsam mit dem WWF protestieren Taucher und Künstler gegen den Beifang in der Fischerei und fordern ein schrittweises Verbot der Wegwerf- Praxis in der EU. Denn Beifang ist eine der Hauptursachen für die Plünderung der Ozeane. …Weiterlesen »


WWF: 10 Jahre nach dem Pallas-Desaster lauern neue Gefahren vor Deutschlands Küsten

Die Ölpest-Zeitbombe tickt weiter

Frankfurt am Main

Pallas Havarie. © C. Kaiser / WWF

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Die Gefahr einer Umweltkatastrophe an der deutschen Küste durch Havarien von Tankern und Containerschiffen ist immer noch nicht gebannt. Der zunehmende Schiffsverkehr, die wachsenden Schiffsgrößen, technische Mängel und schlecht ausgebildete Besatzungen bei Billigflaggen-Schiffen sowie der Bau von Windkraftanlagen auf See erhöhen sogar die Unfallgefahr, warnt der WWF anlässlich des 10. Jahrestages der Pallas-Havarie. „Deutschland ist auf diese Herausforderungen immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Bislang sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber die Öko-Zeitbombe tickt weiter“, so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. …Weiterlesen »


Kieler Meereswissenschaftler berichten direkt von Bord über ihre Forschungsarbeiten

Mit METEOR auf Sauerstoffsuche

Kiel

Foto: IFM-GEOMAR, Ein am IFM-GEOMAR entwickelter BIGO-Lander im Einsatz.

meteorIm Pazifischen Ozean erstreckt sich westlich von Peru und Ecuador ein riesiges Gebiet, in dem lebenswichtiger Sauerstoff Mangelware ist. Dieses Gebiet ist Ziel der Expedition “M77″, zu der das deutsche Forschungsschiff METEOR am 22. Oktober ausläuft. Sie steht unter der Leitung von Kieler Meereswissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs (SFB) 754, an dem das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und die Christian- Albrechts- Universität zu Kiel (CAU) beteiligt sind. In einem Weblog berichten die Forscher direkt von Bord der METEOR über ihrer Arbeit. …Weiterlesen »


WWF: Fangstopp für Roten Tun war längst überfällig

Tunfisch entrinnt dem Sushi-Schicksal

Hamburg / Barcelona

Foto: © Jorge Bartolomé / WWF

tunfischAuf dem Weltnaturschutzkongress in Barcelona haben sich Japan und Spanien entschlossen, den Fangstopp für den Roten Tun im Mittelmeer zu unterstützen, bis diese Fischerei wieder in geregelten Bahnen verläuft. In der Laichsaison, im Mai und  Juni, wird der Fang völlig eingestellt. Im Rest des Jahres sollen die Fangquoten nahezu halbiert werden. Für den WWF ist das ein notwendiges, aber überfälliges Signal.

Durch jahrelange Überfischung und illegale Fänge stünden die Bestände kurz vor dem Zusammenbruch. …Weiterlesen »


Neue WWF-Studie: Schadstoffbelastung durch Ostsee-Kohlekraftwerk Lubmin weiterhin zu hoch

Keine Entwarnung für Gift-Kraftwerk

Frankfurt am Main

Foto: 20 km entfernt von der Insel Rügen plant der dänische Energiekonzern den Bau eines gigantischen Steinkohle- Kraftwerks, © WWF

koenigstuhl

Trotz veränderter Planungen des dänischen Energiekonzerns DONG wird das Kohlekraftwerk im Seebad Lubmin die Umwelt erheblich mit Giften belasten. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die der WWF heute in Schwerin vorgestellt hat. Durch den Einsatz eines veränderten Kohlemixes werde zwar weniger Quecksilber als ursprünglich geplant in die Umwelt geblasen. Trotzdem erhöhe der Kraftwerksbau die Menge Quecksilber, die aus Deutschland über die Luft in die Ostsee gelange, auf 310 Kilogramm im Jahr. Das entspricht mehr als dem 10- fachen der heutigen Menge. Damit würde die Bundesrepublik ihre internationalen Zusagen zum Ostseeschutz brechen. …Weiterlesen »


WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer

Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro

Frankfurt am Main

Foto: © Jason Rubens / WWF-Canon

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Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik. Nach einer aktuellen von der Weltbank und der UN- Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens 50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. …Weiterlesen »


Scheckübergabe: 748.520 Euro für den WWF

Festool unterstützt den WWF

Frankfurt

Foto: © Festool

festool

Der deutsche Elektro- und Druckluftwerkzeughersteller Festool hat von Oktober 2006 bis Juni 2008 verschiedene Geräte als World Wide Fund For Nature (WWF) Sonderedition angeboten. Jedes verkaufte Produkt unterstützte im Aktionszeitraum den WWF direkt im jeweiligen Land. Insgesamt kam dadurch die stolze Summe von 748.520 Euro für den WWF weltweit zusammen.

Eberhard Brandes, Geschäftsführer des WWF Deutschland, freut sich über den größten Anteil in Höhe von 165.064 Euro, der direkt die Arbeit des WWF in Deutschland unterstützt. …Weiterlesen »


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