WWF protestiert mit Unterwasser- Aktion gegen Beifang. Nordsee- Studie: Pro Jahr wird eine Million Tonnen Fisch über Bord geworfen.
Fisch ist kein Müll
Frankfurt am Main
Gemeinsam mit dem WWF protestieren Taucher und Künstler in Berlin gegen den Beifang in der Fischerei. © Klaus Behnisch / WWF

Der Wal windet sich im Todeskampf im Fischernetz. Verzweifelt versucht die Meeresschildkröte, sich aus dem Netz zu befreien. Auch ein Fisch kann nicht mehr entkommen. Sie sind Beifang- Opfer in der Fischerei, wirtschaftlich nutzloser Müll. Diese Szenen spielen sich ausnahmsweise nicht im Meer, sondern bei einer Unterwasser- Performance im Berliner Stadtbad Schöneberg ab. Gemeinsam mit dem WWF protestieren Taucher und Künstler gegen den Beifang in der Fischerei und fordern ein schrittweises Verbot der Wegwerf- Praxis in der EU. Denn Beifang ist eine der Hauptursachen für die Plünderung der Ozeane. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.11.2008 Rubrik: UMWELT
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WWF: 10 Jahre nach dem Pallas-Desaster lauern neue Gefahren vor Deutschlands Küsten
Die Ölpest-Zeitbombe tickt weiter
Frankfurt am Main
Pallas Havarie. © C. Kaiser / WWF

Die Gefahr einer Umweltkatastrophe an der deutschen Küste durch Havarien von Tankern und Containerschiffen ist immer noch nicht gebannt. Der zunehmende Schiffsverkehr, die wachsenden Schiffsgrößen, technische Mängel und schlecht ausgebildete Besatzungen bei Billigflaggen-Schiffen sowie der Bau von Windkraftanlagen auf See erhöhen sogar die Unfallgefahr, warnt der WWF anlässlich des 10. Jahrestages der Pallas-Havarie. „Deutschland ist auf diese Herausforderungen immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Bislang sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Aber die Öko-Zeitbombe tickt weiter“, so Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.10.2008 Rubrik: UMWELT
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Kieler Meereswissenschaftler berichten direkt von Bord über ihre Forschungsarbeiten
Mit METEOR auf Sauerstoffsuche
Kiel
Foto: IFM-GEOMAR, Ein am IFM-GEOMAR entwickelter BIGO-Lander im Einsatz.
Im Pazifischen Ozean erstreckt sich westlich von Peru und Ecuador ein riesiges Gebiet, in dem lebenswichtiger Sauerstoff Mangelware ist. Dieses Gebiet ist Ziel der Expedition “M77″, zu der das deutsche Forschungsschiff METEOR am 22. Oktober ausläuft. Sie steht unter der Leitung von Kieler Meereswissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs (SFB) 754, an dem das Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und die Christian- Albrechts- Universität zu Kiel (CAU) beteiligt sind. In einem Weblog berichten die Forscher direkt von Bord der METEOR über ihrer Arbeit. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 21.10.2008 Rubrik: FORSCHUNG
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WWF: Fangstopp für Roten Tun war längst überfällig
Tunfisch entrinnt dem Sushi-Schicksal
Hamburg / Barcelona
Foto: © Jorge Bartolomé / WWF
Auf dem Weltnaturschutzkongress in Barcelona haben sich Japan und Spanien entschlossen, den Fangstopp für den Roten Tun im Mittelmeer zu unterstützen, bis diese Fischerei wieder in geregelten Bahnen verläuft. In der Laichsaison, im Mai und Juni, wird der Fang völlig eingestellt. Im Rest des Jahres sollen die Fangquoten nahezu halbiert werden. Für den WWF ist das ein notwendiges, aber überfälliges Signal.
Durch jahrelange Überfischung und illegale Fänge stünden die Bestände kurz vor dem Zusammenbruch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.10.2008 Rubrik: UMWELT
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Neue WWF-Studie: Schadstoffbelastung durch Ostsee-Kohlekraftwerk Lubmin weiterhin zu hoch
Keine Entwarnung für Gift-Kraftwerk
Frankfurt am Main
Foto: 20 km entfernt von der Insel Rügen plant der dänische Energiekonzern den Bau eines gigantischen Steinkohle- Kraftwerks, © WWF

Trotz veränderter Planungen des dänischen Energiekonzerns DONG wird das Kohlekraftwerk im Seebad Lubmin die Umwelt erheblich mit Giften belasten. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die der WWF heute in Schwerin vorgestellt hat. Durch den Einsatz eines veränderten Kohlemixes werde zwar weniger Quecksilber als ursprünglich geplant in die Umwelt geblasen. Trotzdem erhöhe der Kraftwerksbau die Menge Quecksilber, die aus Deutschland über die Luft in die Ostsee gelange, auf 310 Kilogramm im Jahr. Das entspricht mehr als dem 10- fachen der heutigen Menge. Damit würde die Bundesrepublik ihre internationalen Zusagen zum Ostseeschutz brechen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.10.2008 Rubrik: UMWELT
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WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer
Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro
Frankfurt am Main
Foto: © Jason Rubens / WWF-Canon

Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik. Nach einer aktuellen von der Weltbank und der UN- Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens 50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.10.2008 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Scheckübergabe: 748.520 Euro für den WWF
Festool unterstützt den WWF
Frankfurt
Foto: © Festool

Der deutsche Elektro- und Druckluftwerkzeughersteller Festool hat von Oktober 2006 bis Juni 2008 verschiedene Geräte als World Wide Fund For Nature (WWF) Sonderedition angeboten. Jedes verkaufte Produkt unterstützte im Aktionszeitraum den WWF direkt im jeweiligen Land. Insgesamt kam dadurch die stolze Summe von 748.520 Euro für den WWF weltweit zusammen.
Eberhard Brandes, Geschäftsführer des WWF Deutschland, freut sich über den größten Anteil in Höhe von 165.064 Euro, der direkt die Arbeit des WWF in Deutschland unterstützt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.10.2008 Rubrik: WIRTSCHAFT
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