Bedrohung des Roten Tuns:
WWF begrüßt vorzeitigen Stopp des Tunfischfanges im Mittelmeer
Hamburg
Tunfischfang vor der spanischen Küste. © Jorge BARTOLOME / WWF
Die zuständige EU- Kommissarin Maria Damanaki stoppte gestern vorzeitig die Ringwadenfischerei auf Roten Tun. Bereits nach der Hälfte der vierwöchigen Saison hatten die industriellen Fangflotten der EU ihre jährlichen Quoten erfüllt. Der WWF, der sich in der Vergangenheit wiederholt für einen Fangstopp im Mittelmeer einsetzte, begrüßte diese Maßnahme und untermauerte gleichzeitig seine Forderung nach einem generellen Verbot der Ringwadenfischerei auf Roten Tunfisch im Mittelmeer.
„Dass die EU Flotte in zwei Wochen ihre gesamte Jahresquote an Rotem Tun ausfischt, ist kein Zeichen für eine Erholung der Bestände – sondern zeigt die immense Überkapazität in dieser Fischerei“, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.06.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF: Bemühungen zum Schutz des Aals bleiben ohne Fangstopp wirkungslos
Aigners Aal- Show
Hamburg
© Sabine Vielmo / WWF
Rund 65.000 junge Aale wird Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner heute in der Havel aussetzen, mit dem Ziel, den Bestand der Tiere in den Flüssen zu stärken. Der WWF kritisiert den deutschen Managementplan für Aal als nicht wirksam. „Diese Aktion nützt höchstens dem Angler – nicht dem Aal“ kommentiert Heike Vesper, WWF- Fischereiexpertin die Maßnahme. „Der Aal vermehrt sich nicht in unseren Flüssen. Wer hier wertvolle Glasaale aussetzt, muss dafür sorgen, dass die Fische unbeschadet zum Laichen ins Meer abwandern können.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 26.05.2010 Rubrik: UMWELT
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Kein Öl aus der Arktis – WWF fordert politischen Richtungswechsel in der Offshore- Ölforderung
Tabuzonen für Ölförderung auf See
Hamburg
@ WWF / Christian Kaiser
Angesichts der unabsehbaren Umweltschäden durch die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert der WWF ein Aussetzen weitere neuer Bohrvorhaben auf See – insbesondere für unmittelbar bevorstehende Bohrungen in den arktischen Gewässern vor Alaska. Geplanter Start für die Explorationsbohrungen in der Arktis durch Shell ist der 1. Juli. Vor Beginn jeglicher neuer Bohrungen in US- Gewässern muss nach WWF- Ansicht die vollständige Aufarbeitung der „Deepwater Horizon“ Katastrophe durch die eingesetzte unabhängige Kommission erfolgen und strengere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Fast 700 Lizenzen für die Beaufort- und Tschuktschensee vor Alaskas Küsten sind bereits vergeben. Am 24. Mai soll das Förderschiff „Frontier Discoverer“ von Shell von den Philippinen aus nach Alaska starten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.05.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF: Elbvertiefung löst die Probleme des Hamburger Hafens nicht
Geplante Elbvertiefung stoppen
Frankfurt am Main
Hamburger Containerhafen. © Karl-Heinz Böhnke / WWF

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz zur Verkehrs- und Hafenpolitik mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und dem Hamburger Wirtschaftssenator Axel Gedaschko fordert die Umweltstiftung WWF einen Verzicht auf die umstrittene erneute Vertiefung der Unterelbe für die Containerschifffahrt. „Ein Festhalten an der Elbvertiefung führt zu einer sinnlosen Zerstörung von Natur, verschwendet Steuergelder von mindestens 400 Millionen Euro und gefährdet die Existenz von Obstbauern, Elbfischern und Touristikern, ohne tatsächlich Arbeitsplätze zu sichern“, erklärt Beatrice Claus vom WWF- Zentrum für Meeresschutz. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.04.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar
Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet
Hamburg
© Universum Film GmbH

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: KULTUR
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„Ostee- Gipfel“ in Helsinki: WWF fordert Ballastwasser- Bann und sachgerechte Entsorgung von Kreuzfahrtabwässern
Simple Schritte für eine saubere Ostsee
Hamburg
Die Ostsee bei Rügen © WWF

Anlässlich des heute in Helsinki stattfindenden „Baltic Sea Action Summit“ der Anrainerstaaten fordert der WWF die Bundesregierung auf, ihre Versprechungen zum Schutz der Ostsee endlich umzusetzen. Zu den dringendsten und einfach realisierbaren Maßnahmen gehören nach Ansicht des WWF die Ratifizierung der Ballastwasser Konvention sowie die Verpflichtung der Häfen, adäquate Entsorgungsanlagen für Schiffsabwässer bereit zu stellen.
Der WWF begrüßt den Gipfel der Regierungsvertreter aus den Ostseestaaten. Dies sei eine Chance, die bereits 2009 durch die EU Kommission vereinbarte Ostseestrategie zügig in Kraft zu setzen „Gute Absichten und vollmundige Versprechen retten die Ostsee nicht, es müssen Taten folgen.“ sagte Jochen Lamp, Ostsee-Experte des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Zuchtanlagen in Kieler Förde mindern Nährstoffgehalt im Wasser und stärken Fischwirtschaft – DBU fördert
Damit Ostsee nicht “kippt”, sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht
Kiel
Mit der Ernte der Braunalgen werden dem Gewässer die Nährstoffe entzogen, die in zu hoher Konzentration dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird.
Den Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. “Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen”, erläutert CRM- Mitarbeiter Dr. Peter Krost. “Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren.” Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. “So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt”, freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.01.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF rät zu Hering, Makrele oder MSC-Lachs / Finger weg von Aalprodukten
Weihnachten: Welchen Fisch zum Fest?
Hamburg
© WWF
Rund 16 Kilogramm Fisch verzehrt jeder deutsche Verbraucher im Jahr. Gerade zur Weihnachtszeit zählt in vielen deutschen Haushalten Fisch zum Festtagsmenü. Doch längst nicht jeder Fisch auf dem deutschen Markt stammt aus umweltverträglichem Fang, warnt der WWF. „Verbraucher sollten auf die Herkunft des Fisches achten, denn viele Fischereien plündern die Meere“, so WWF- Expertin Heike Vesper. Weltweit gelten 80% Prozent aller Fischbestände als zu stark oder bis an die Grenzen ausgebeutet. „Wir raten, nur Fisch zu kaufen, der schonend gefangen wird und aus gesunden Beständen kommt“, so Vesper. Zur Orientierung sollten Verbraucher beim Fischkauf auf das blaue Siegel des MSC (Marine Stewardship Council) achten. Das Zeichen garantiert eine umweltfreundliche Fischerei. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.12.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert
Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan
Frankfurt am Main
Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.
Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.11.2009 Rubrik: UMWELT
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Breite Allianz von Naturschutzverbänden fordert Schutz des Roten Thun
Fischereiministerium muss Flagge zeigen
Hamburg
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). © Arnold Morascher / WWF
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik. In einem offenen Brief forderten die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner heute auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf EU- Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern. Der Rote Thun (auch Blauflossenthunfisch genannt) wird seit Jahrzehnten überfischt, mittlerweile gilt er im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.09.2009 Rubrik: UMWELT
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