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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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Eisschmelze mit Turbo- Effekt

Klimawandel auf der Spur

Stuttgart

masseaenderungenWie stark wirkt sich der Klimawandel langfristig auf die eisbedeckten Gebiete der Erde aus und welche Folgen hat das für den Meeresspiegel? Diese Fragen untersuchen Mitarbeiter des Geodätischen Instituts der Universität Stuttgart zusammen mit Kollegen der Curtin University of Technology in Perth, Australien, auf der Basis von Messdaten der Satellitenmission GRACE. Sie fanden heraus, dass die Eismassen über Grönland in den letzten Jahren kontinuierlich und weitaus mehr als erwartet abgenom-men haben. Dadurch stieg der Meeresspiegel durchschnittlich um etwa 0,5 Millimeter pro Jahr an.

Mit dem Start der Satellitenmission GRACE wurde es erstmals möglich, globale Massenänderungen wie zum Beispiel das Abschmelzen von Eismassen zu bestimmen, indem man Änderungen der Erdanziehungskraft (Gravitation) misst. …Weiterlesen »

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Massensterben am Meeresgrund

Universität Wien

Wien

Todeszone im Kleinformat: Im Kubus sind Tiere und Pflanzen eingeschlossen/ Department für Meeresbiologie

todeszonenUnter dem blauen Meeresspiegel ringen Organismen um Luft und Leben: Weltweit gibt es in Küstenbereichen bereits 400 sauerstoffarme (hypoxische) Zonen, sogenannte Todeszonen (Dead Zones). Zusammengenommen beträgt ihre Fläche rund 250.000 Quadratkilometer – ein Gebiet so groß wie Deutschland. Ein Team um Michael Stachowitsch und Bettina Riedel vom Department für Meeresbiologie geht der Problematik experimentell auf den Grund.

Ursache des Massensterbens am Meeresgrund sind sogenannte Sauerstoffkrisen. „Man spricht von Eutrophierung – Nährstoffanreicherung im Gewässer – in Zusammenhang mit einer saisonal bedingten Schichtung des Wasserkörpers“, erklärt Stachowitsch: …Weiterlesen »

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„Tsunami in Zeitlupe“

WWF Report: Klimawandel verschärft Druck auf asiatische Ökosysteme

Berlin

Der Mekong in Kambodscha. © Obrdlik / WWF

260-Mekong_oberstrom_KambodDie Durchschnittstemperaturen in Südostasien haben sich in den vergangenen 50 Jahren zwischen 0,5 und 1,5 Grad erhöht. Wenn nicht umgehend drastische Maßnahmen zur Einschränkung des CO2- Ausstoßes unternommen werden, wird sich bis zum Ende des Jahrhunderts die Erwärmung bis zu vier Grad verstärken. Ein jetzt vorgelegter Report des WWF dokumentiert, dass vor allem mit extremen Regenfällen zu rechnen ist. Klimaforscher prognostizieren eine Zunahme der Niederschläge um rund 50 Prozent. Da sich die Regenfälle meist unwetterartig entladen ändere das nichts daran, dass zugleich dramatische Dürreperioden bevorstünden. Besonders betroffen seien die Länder entlang des Mekong: Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam und die südwestlichen Provinzen von China. …Weiterlesen »

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Vorteil für die Kleinen – Klimawandel beeinflusst die Größe mariner Organismen

Kiel

Drastische Veränderungen des Phytoplanktons bei einer Erwärmung um sechs Grad Celsius: Das linke Bild zeigt ein mikroskopisches Foto von der Frühjahrsblüte des Phytoplanktons, wie sie sich unter gegenwärtigen Temperaturverhältnissen ausbildet. Große Kieselalgen dominieren. Bei sechs Grad Celsius Erwärmung (rechtes Bild) dominieren hingegen wesentlich kleinere Flagellaten. Aufnahme: IFM-GEOMAR

phytoplanktonDas Eis schmilzt, der Meeresspiegel steigt, Tierarten erobern neue Lebensräume. Die Erwärmung des Erdklimas hat viele Folgen. Wissenschaftler des Kieler Leibniz- Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) haben jetzt zusammen mit französischen Kollegen nachgewiesen, dass der Klimawandel auch die Größe von Organismen beeinflusst. Die entsprechende Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe der renommierten US- Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“. …Weiterlesen »

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Korallenparadies in der Klimafalle

WWF-Report befürchtet Artensterben und Millionen Klimaflüchtlinge in Südostasien durch Klimawandel

Frankfurt am Main

Foto: © Cat Holloway / WWF-Canon

260-hi_104447-korallen-_c_Anlässlich der soeben stattfindenden World Oceans Conference in Indonesien veröffentlicht der WWF am heutigen Mittwoch eine Studie über die Zerstörung von Meeresgebieten, speziell dem sogenannten „Coral Triangle“ in Südostasien. Das Ergebnis des Reports “The Coral Triangle and Climate Change“: Wenn die Welt nicht bald effektive Lösungen gegen den Klimawandel bereitstellt, werden die Korallenriffe im Korallendreieck bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwunden sein. Das hätte fatale Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch auf den Menschen. Das Korallendreieck in Indonesien ist eines der artenreichsten Meeresgebiete der Welt und gilt als „Regenwald der Meere“. …Weiterlesen »

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„KLIFF“ erforscht Klimawandel in Niedersachsen

Neuer Forschungsverbund gestartet

Hannover

nmwk„Der Klimawandel und der verantwortungsvolle Umgang mit seinen Folgen zählen zu den wichtigsten Herausforderungen der nahen Zukunft. Der Klimawandel ist bereits heute regional bei uns spürbar. Wir würden es uns daher zu leicht machen, wenn wir den Fokus nur auf globale Prozesse richteten“, sagte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, am (heutigen) Dienstag bei der Vorstellung des neuen Forschungsverbunds „Klimafolgenforschung – Szenarien für die Klimaanpassung“ (KLIFF).

Die beteiligten Wissenschaftler wollen die Auswirkungen des Klimawandels speziell in Niedersachsen erforschen. Was bedeutet Klimawandel für Harz, Heide oder ostfriesische Inseln, für Landwirtschaft, Tourismus oder Küstenschutz? Und wie geht das Land mit den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen am besten um? …Weiterlesen »

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Klimaextreme im Land der aufgehenden Sonne

WWF – Report: Klimawandel in Japan

Berlin

Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon

japan

Der World Wide Fund For Nature (WWF) veröffentlichte im Vorfeld der des G8- Gipfels im japanischen Hokkaido einen aktuellen Report zu den derzeitigen und künftigen Auswirkungen des globalen Klimawandels in Japan.

Nachdem im Land der aufgehenden Sonne im vergangenen Jahrhundert die Durchschnitts- Temperatur um ein Grad gestiegen ist und aktuell über dem weltweiten Durchschnitt liegt, habe die Häufigkeit von Wetterextremen, wie Stürme und Dürren zugenommen. …Weiterlesen »

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