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Meilensteine für den Schutz der Nordsee

Greenpeace: Bilanz über die im Sommer 2008 versenkten Steine vor Sylt

Hamburg

greenpeace_logoDie von Greenpeace- Aktivisten vor Sylt versenkten Steine schützen die Artenvielfalt vor zerstörerischen Fischereimethoden. Dies geht aus einem heute veröffentlichten Gutachten hervor. Im August 2008 hatten Aktivisten 320 Naturfelsen zum Schutz vor der Schleppnetz- Fischerei am Sylter Außenriff versenkt.

Eine Untersuchung der Steine zeigt nun, dass dort keine Schleppnetz- Fischerei mehr stattgefunden hat. Zahlreiche Arten besiedeln zudem die mehr als 300 Tonnen Felsgestein, die das Außenriff erweitern. In den nächsten Wochen werden Greenpeace- Aktivisten damit beginnen, Steine vor der schwedischen Küste zu versenken. …Weiterlesen »

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Globale Fischplatte – jetzt mit 40 Prozent Beifang

Globaler Beifang-Report macht erhebliche Verschwendung deutlich. / WWF fordert Rückwurfverbote und bessere Fangtechnik

Hamburg

Foto: © Bivash Pandav / WWF

260-ridley_fishcatch3-fishcMindestens 40 Prozent aller Fische und Meerestiere, die in die Netze der Fischindustrie gehen, sind so genannter Beifang. Davon geht ein neuer WWF- Report aus, der rund zwei Drittel der weltweiten Meeresfischerei auf ihren Beifanganteil untersucht hat. Danach geht ein großer Teil des Fangs entweder als toter „Müll“ auf See über Bord oder wird ohne angemessenes Management gefischt. „Die Fischbestände können sich nicht erholen, solange 40 Prozent von allem, was wir aus dem Meer holen, wie Müll behandelt und nicht auf Fangquoten angerechnet wird “, sagt Karoline Schacht, WWF-Fischereiexpertin. …Weiterlesen »


Krabben mit Müll- Beilage

WWF-Studie: Fischerei erzeugt bis zu neun Kilogramm Beifang pro Kilo Speisekrabbe

Frankfurt am Main

Foto: © Hans-Ulrich Rösner / WWF

260-beifang-krabbenkutter-8Die boomende Krabbenfischerei in der südlichen Nordsee und im Wattenmeer ist eine der beifangreichsten Fischereien. Pro Kilogramm Speisekrabben landen im Extremfall bis zu neun Kilogramm anderer Meerestiere in den engmaschigen Netzen der Fischer. Diese zu einem großen Teil toten Tiere werden wieder über Bord geworfen. Eine heute veröffentlichte WWF- Studie zeigt, dass der Beifang mit dem Einsatz besserer Netze, der Schließung beifangintensiver Fangplätze sowie einer Verkleinerung der Fangflotte deutlich verringert werden kann.

„Die enorme Verschwendung in der Krabbenfischerei ist unnötig und kostet viel Geld. Vor allem schädigt sie die Natur in der Nordsee und im Wattenmeer. Dabei liegen die Lösungen auf dem Tisch“, so Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. Politik und Fischer müssten in einer gemeinsamen Anstrengung den Beifang drastisch verringern. …Weiterlesen »


Lösungen gegen den Beifang- Tod

WWF lobt 45.000 Euro für schlaue Fischereinetze aus. Beifang kann bis zu 90 Prozent sinken

Frankfurt am Main

Foto: © Jason Rubens / WWF-Canon

260-114860-treibnetzfang-maDer WWF hat zum vierten Mal den internationalen Wettbewerb für „Schlaue Netze“ gestartet. Den Erfindern von innovativem Fischereigerät, mit dem die Umwelt geschont und vor allem die Zahl der ungewollten Beifänge deutlich reduziert werden kann, winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 57.500 US- Dollar (knapp 45.000 Euro). „Beifang ist heute eine der größten Bedrohungen für die Meere“, warnt WWF- Fischereiexpertin Karoline Schacht. Allein in der Nordsee werden laut einer WWF- Studie pro Jahr eine Millionen Tonnen Fisch Müll und andere Meerestiere – das entspricht einem Drittel des Gesamtfanges – tot oder sterbend wieder über Bord geworfen. Allein in der pazifischen Langleinenfischerei verenden jedes Jahr Hunderttausende Meeresschildkröten, Robben, Wale und Seevögel sowie viele Millionen Haie. …Weiterlesen »


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