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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 25. September 2017

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Gorillas im Kochtopf

Kameruns Behörden verhaften Buschfleisch-Händler. / WWF: Urbanisierung heizt Nachfrage weiter an.

Frankfurt am Main

© Eva Paule Mouzong / TRAFFIC

260-Cameroon-bushmeat-_c_-E Den Behörden in Kamerun ist ein Schlag gegen illegale Wilderei und den verbotenen Handel mit Buschfleisch gelungen. Nach monatelangen Vorbereitungen nahmen Beamte in der Stadt Yaoundé bei einer großangelegten Razzia drei Händler fest, die Buschfleisch von bedrohten Tierarten, darunter Gorilla-Produkte, verkauft hatten. Nach einer aktuellen Studie von WWF und TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion, geraten Wildtierbestände in Afrika durch die steigende Nachfrage nach Buschfleisch zunehmend unter Druck. „Wir beobachten mit Sorge die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels in West- und Zentralafrika“, sagt WWF- Artenschutzreferent und Autor der Studie, Stefan Ziegler. …Weiterlesen »

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„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos

WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025

Frankfurt am Main

Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien

260-wwfid-429-Borneo-Orangu Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »


Illegaler Handel bedroht Orang- Utans

Menschenaffen als Haustiere und Schauobjekte. / WWF: Besitzer von Orang- Utans werden nicht bestraft

Frankfurt am Main

Foto: © Cho-fui Yang Martinez / WWF

260-alter-orang-utan-_c_-ch Während jüngst ein Forscherteam auf der Insel Borneo den sensationellen Fund einer bislang unbekannten Orang- Utan- Population mit bis zu 5.000 Exemplaren vermelden konnte, sieht es für den roten Menschenaffen auf Sumatra weiterhin düster aus. Das offenbart ein neuer Report, der von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion, heute veröffentlicht wurde. Demnach gibt es zwar scharfe Gesetze gegen den illegalen Handel von Orang- Utans; auch die private Haltung der Tiere ist verboten, doch die Besitzer werden nicht zur Rechenschaft gezogen. „Es ist absurd, die angeblichen Affenliebhaber geben ausgewachsene Orang- Utans, die nicht mehr als Haustiere taugen, in Auffangstationen ab, werden aber nicht zur Rechenschaft gezogen“, sagt Stefan Ziegler, Artenschutzreferent beim WWF. …Weiterlesen »


Außergewöhnliche Bilder aus Borneo

WWF- Naturschützer retten Orang-Utan Mutter und Nachwuchs vor dem Ertrinken

Frankfurt am Main

Foto: © Engelbert Dausip / WWF-Malaysia

260_orang-utan_rettungsaktiWWF- Mitarbeiter im malaysischen Teil der Insel Sabah haben einen außergewöhnlichen Moment auf Bild festgehalten. Sie retteten ein Orang- Utan Weibchen und ihr Junges vor dem Ertrinken. Die beiden Menschenaffen waren auf einem flussnahen Baum von einer Flut überrascht worden und saßen auf diesem für fast eine Woche fest. Dorfbewohner alarmierten die WWF- Mitarbeiter, die umgehend zu Hilfe eilten.

Mit wenig Hoffnung warfen sie der Affendame und ihrem Baby ein Seil zu. Die Affendame ergriff zu aller Überraschung das Seil und sprang in die Fluten. Normalerweise gelten Orang- Utans als sehr wasserscheu. …Weiterlesen »


Berggorillas trotzen dem Krieg im Kongo

Seltene Menschenaffen- Population ist gewachsen – Wilderei größtes Problem

Berlin

Foto: Berggorilla (Gorilla beringei beringei) © Roger Hooper / WWF-Canon

berggorilla__gorilla_beringTrotz der jüngsten Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der seltenen Berggorillas gewachsen. Bei der ersten Zählung seit über einem Jahr stießen Ranger im ältesten Nationalpark Afrikas, dem Virunga Nationalpark, auf sechs Gorilla-Gruppen mit insgesamt 81 Mitgliedern. 2007 wurden dort nur 72 Tiere registriert. „Scheinbar wissen die Berggorillas sehr genau, wie sie sich in einer Krise verhalten müssen“, kommentiert WWF- Artenschützer Stefan Ziegler das Ergebnis. Der Nationalpark liegt mitten in der umkämpften Krisenregion. „Deshalb hatten wir für die Berggorillas das Schlimmste befürchtet, zumal einige Gorilla- Gruppen für den Naturtourismus systematisch an Menschen gewöhnt worden sind und deshalb auch nicht vor bewaffneten Milizen oder Wilderern flüchten.“ …Weiterlesen »


Zum UN- Jahr des Gorillas 2009: Exitus der Menschenaffen

Armutsbekämpfung ist Schlüssel zum Erfolg der Schutzbemühungen. – WWF fordert Engagement der Internationalen Staatengemeinschaft.

Frankfurt am Main

Foto: Westlicher Flachlandgorilla. © David Rouge / WWF

gorilla

Die Bonner Konvention (UNEP/CMS) startet auf der aktuellen 9.Vertragsstaatenkonferenz in Rom in das „UN-Jahr des Gorillas“. Drei der vier Gorilla-Unterarten sind derzeit auf der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ klassifiziert. Nur noch rund 300 Cross River-, 720 Berg- und höchstens 5000 Östliche Flachlandgorillas durchstreifen den Dschungel. „Angesichts der dramatischen Situation kann ein symbolisches UN-Jahr nur der Anfang sein. Wir benötigen gezielte Anstrengungen der Internationalen Staatengemeinschaft, um das Überleben des Gorillas dauerhaft zu sichern“, sagt Stefan Ziegler, Artenschutzreferent beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »


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