Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf, weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen
“Globale Vernetzung” darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen
Hannover / Berlin

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und der Christlichen Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam zu machen.
“Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum ‘Kosten runter und Umwelt schonen’ auf der CeBIT deutlich werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Kopenhagen: Attac protestiert gegen gewaltsamen Ausschluss der Zivilgesellschaft
Massive Verletzung des Menschenrechts auf freie Meinungsäußerung
Kopenhagen / Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac protestiert auf Schärfste gegen das Vorgehen der dänischen Polizei in Kopenhagen gegen friedliche Demonstranten und den Ausschluss der Delegationen von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) vom UN- Klimagipfel. Attac fordert die Bundesregierung und die anderen Regierungsdelegationen beim Gipfel auf, sich offiziell bei der dänischen Regierung dafür einzusetzen, das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung und Demonstrationsfreiheit zu respektieren. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.12.2009 Rubrik: UMWELT
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Internationale Aktivisten fordern radikalen Wechsel im Handelssystem
Lauter Protest bei Eröffnung der WTO- Ministerkonferenz
Genf
Unter lautem Protest internationaler Aktivistinnen und Aktivisten hat am heutigen Montag die siebte Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Genf begonnen. “Es ist gewissenlos von der WTO zu tagen, um genau das Freihandelssystem zu verteidigen und weiter auszubauen, das weltweit mit verantwortlich ist für die Finanzkrise und den Hunger, den ein Sechstel der Menschen weltweit leidet”, sagte Anurada Mittal, indische Aktivistin für das Menschenrecht auf Nahrung. “Wir brauchen einen radikalen Wechsel im globalen Wirtschaftssystem. Das Recht auf Nahrung und der Schutz der Umwelt müssen endlich an erster Stelle stehen.”
Bei einem NGO- Briefing vor Beginn der Konferenz hatte WTO- Generalsekretär Pascal Lamy erklärt, die Ursachen für die Wirtschaftskrise lägen nicht bei der WTO. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 30.11.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Amnesty International:
Merkel muss Obama ein Angebot zur Aufnahme entlassener GUANTÁNAMO- Häftlinge machen
Bonn
“Deutschland sollte dem Beispiel der Staaten folgen, die bereits ehemalige Guantánamo-Häftlinge aufgenommen haben”, forderte Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland. “Das Leid unschuldiger Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen darf nicht durch politisches Tauziehen verlängert werden.” Gefangene, die seit Jahren ohne Anklage oder Urteil eingesperrt sind und misshandelt wurden, müssten endlich freigelassen werden.”Deutschland kann hier Menschen helfen, die nicht in ihre Heimatländer entlassen werden können, weil ihnen dort Folter oder Verfolgung drohen”, sagte Amnesty- Generalsekretärin Lüke. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.11.2009 Rubrik: POLITIK
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