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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 12. Dezember 2017

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Milchkrise für Nord und Süd nicht gelöst!

European Milk Board und Entwicklungsverbände fordern faire Rahmenbedingungen im Milchhandel

Berlin / Bonn / Hamm

Oxfam

Das European Milk Board (EMB), Oxfam und die UN- Millenniumkampagne fordern faire Milchpreise und ein Ende des Milchdumpings, um Milchbauern in Deutschland, Europa und in den armen Ländern vor dem Ruin zu bewahren. Die geringe Verhandlungsmacht der Milchbauern in einem Marktumfeld mit vielen Überschüssen, erlaube den Milchbauern hierzulande und im Süden nicht, den Molkereien und den Supermarktketten auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Interessen als gleichberechtigte Akteure zu vertreten.

‚Die Milchpreise decken immer noch nicht die Produktionskosten der Erzeuger‘, kritisiert Romuald Schaber, Präsident des European Milk Board. …Weiterlesen »

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Landwirtschafts-, Umwelt-, Tierschutz-, Menschenrechts- und entwicklungspolitische Organisationen fordern sofortige Maßnahmen zur deutlichen Begrenzung der überschüssigen Milchmenge

Systemwechsel in der Milchpolitik jetzt

Berlin / Brüssel

germanwatchlogoDie anhaltende Krise auf dem Milchmarkt und die Protestaktionen von Milchbauern in vielen europäischen Ländern zwangen die Landwirtschaftsminister der EU- Mitgliedstaaten zu einem außerplanmäßigen Treffen am Montag. „Spätestens jetzt muss allen Verantwortlichen klar geworden sein, dass die bisherigen Maßnahmen zur Stabilisierung der Milchpreise gescheitert sind“, sagt Romuald Schaber, Vorsitzender vom Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM). „Der Aufstand der Milchbauern in Deutschland und vielen europäischen Nachbarländern ist ungebrochen. Sie haben die Gesellschaft hinter sich und das stärkt die Milcherzeuger und deren Anliegen ungemein.“ …Weiterlesen »


Oxfam fordert: Faire Milchpreise statt Exportsubventionen

Internationaler Milchgipfel 21.-24.09.2009 in Berlin

Berlin

oxfamVom 20. bis 24. September findet in Berlin ein internationales Treffen der Milchwirtschaft statt, an dem hochrangige Wirtschafts- und Regierungsvertreter teilnehmen. Die europäische Milchwirtschaft wird auch dort wieder auf eine weltmarktorientierte Milchpolitik mit wettbewerbsfähigen Preisen und steigenden Überschüssen setzen. ‚Diese Praxis treibt die Milchbauern hierzulande und in armen Ländern in den Ruin‘, erklärt Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale. Dabei rechnen Experten in Zukunft mit einem sinkenden internationalen Handel mit Milchprodukten (Butter, Käse und Milchpulver). Oxfam fordert deshalb einen Paradigmenwechsel in der europäischen Milchpolitik. ‚Es macht keinen Sinn, weiter auf die Expansion der Milchmenge zu setzen, wenn es dafür keinen Markt gibt‘, erklärt Wiggerthale. Stattdessen muss die Milchquote drastisch gesenkt werden. …Weiterlesen »


Forsa-Umfrage ergibt: Bundesbürger wollen Mengenreduzierung statt staatlich subventionierter Überproduktion

Contra Milchseen und Butterberge

Berlin

bundDie überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnt Lager- und Exportsubventionen zur Stabilisierung der Milchpreise in Europa ab. Das ergab eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes forsa, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und dem Bund deutscher Milchviehhalter (BDM) in Auftrag gegeben worden war. Um in Not geratenen bäuerlichen Betrieben zu helfen, halten 56 Prozent der Bevölkerung eine Senkung der Milchmenge für sinnvoll. Insgesamt spricht sich eine deutliche Mehrheit von 59 Prozent dafür aus, dass die Politik „dauerhafte Maßnahmen“ ergreifen solle, um die Überproduktion an Milch in der EU abzubauen und Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht zu bringen. …Weiterlesen »


Gegen neue Butterberge und Milchseen

Neues Bündnis fordert eine andere Milchpolitik

Berlin

germanwatchlogoEin neues gesellschaftliches Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt-, Tierschutz-, Menschenrechts- und entwicklungspolitischen Organisationen hat die aktuelle Milchpolitik in Deutschland und der EU scharf kritisiert und rasche politische Änderungen gefordert. Die akute Krise am Milchmarkt sei nicht nur ein Problem für die Milcherzeuger, sondern habe dramatische Folgen für Umwelt und Naturschutz, Tiergesundheit und Tierschutz, Arbeitsplätze im ländlichen Raum, entwicklungspolitische Ziele und die qualitative Vielfalt an Milcherzeugnissen in der EU.

Die Milcherzeuger in der EU leiden unter einem bisher nicht gekannten Preisverfall. Dieser wurde auch dadurch ausgelöst, dass die Milchquote trotz sinkender Nachfrage innerhalb der EU und auf dem Weltmarkt angehoben und damit Anreize zur Überproduktion gesetzt wurden. …Weiterlesen »


Oxfam: Die europäische Milchpolitik ist gescheitert

Milchbericht der EU-Kommission

Berlin

oxfamDie EU- Kommission hat heute ihren Milchbericht 2008/2009 veröffentlicht. ‚Der Report zeigt, wie katastrophal die Situation auf dem Milchmarkt ist‘, sagt Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale. Die Milchpreise seien nach wie vor viel zu niedrig und bedrohen die Existenz vieler Bauern – in Deutschland und in Entwicklungsländern. ‚Der Milchbericht kommt einem politischen Offenbarungseid gleich. Die EU hat die Milchmengenregulierung verhindert und versucht mit Hilfe von Exportsubventionen und Einlagerungen die Preise zu stabilisieren. Diese Strategie ist gescheitert.‘ Oxfam fordert daher die EU- Kommission auf, endlich die Überschussproduktion auf dem Milchmarkt deutlich zu reduzieren. …Weiterlesen »


Oxfam: EU entsorgt erneut Butterberge und Milchseen zu Dumpingpreisen in Entwicklungsländern

EU- Milch- Politik:

Berlin

oxfamAm 1. März 2009 beginnt die EU-Kommission mit dem Aufkauf von 30.000 Tonnen Butter und 109.000 Tonnen Magermilchpulver, um die Milchpreise auf dem europäischen Binnenmarkt zu stabilisieren. Ende Januar wurden bereits die EU- Exportsubventionen für Milchprodukte wieder eingeführt. „Ein Skandal! Die Europäische Kommission trägt mit ihrem verantwortungslosen Krisenmanagement die Probleme der EU auf dem Rücken der Entwicklungsländer aus“, kritisiert Marita Wiggerthale, Handelsexpertin von Oxfam Deutschland. Es werde versäumt, die strukturellen Probleme der europäischen Milchwirtschaft anzugehen.

Neben mehreren Industrieländern ist einzig Südafrika von den subventionierten Milchexporten ausgenommen. Die EU fördert also seit Januar wieder den Export von Dumping-Milch in arme Länder, deren eigene Landwirtschaft diesem unlauteren Wettbewerb nicht gewachsen ist. „Die billigen Milchpulver- und Frischmilchimporte unterbieten die Milchpreise der einheimischen Kleinbauern und gefährden ihre Existenzgrundlagen“, so Wiggerthale. …Weiterlesen »


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