WWF fordert von Wattenmeerkonferenz vorsichtigeren Umgang mit dem Wattenmeer und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel
Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen
Frankfurt am Main
© Klaus Guenther / WWF

Die 11. Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres findet am 17. und 18. März unter deutscher Präsidentschaft auf Sylt statt. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF noch viele ungelöste Probleme, für die gemeinsame Strategien vereinbart werden müssen. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich und immer mehr unvorsichtig eingeschleppte und gebietsfremde Arten globalisierten die ursprüngliche Natur vor der Küste. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung, Kohlendioxidspeicherung und übertriebenen Hafenausbau. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.03.2010 Rubrik: UMWELT
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DBU startet Förderinitiative zur nachhaltigeren Produktion von Fischen und Meeresfrüchten
Aquakultur: Entlastung der Meere, aber Belastung der Umwelt?
Osnabrück
Dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände: Aquakultur kann künftig eine wichtige Alternative zum klassischen Wildfang darstellen. Copyright: © Paulus, Hans-Gerd/piclease
Hering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat – Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern “in”. Knapp 16 Kilogramm verzehrt der Bundesbürger laut Fisch- Informationszentrum durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen – wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Doch mit dem Wachstum der Branche können auch neue Umweltprobleme entstehen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 21.08.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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UN verbietet TBT in Schiffsanstrichen
Schlusspfiff für Schiffsgift
Frankfurt
Foto: © WWF

Schiffsanstriche mit dem hochgiftigen Biozid Tributylzinn (TBT) werden weltweit verboten. Am Mittwoch (17.9.) tritt die 2001 verabschiedete AFS-Konvention (International Convention on the Control of Harmful Anti-Fouling Systems on Ships) in Kraft. TBT verseucht seit Jahrzehnten die Meere und verursacht schwere Missbildungen und Fortpflanzungs- Störungen bei Schnecken und Muscheln. Das langlebige Gift gelangt in die Nahrungskette, es kann auch in Fischen, Seevögeln und Walen nachgewiesen werden. Damit müssen die bislang 34 dem Abkommen beigetretenen Länder dafür sorgen, dass keine Schiffe mit giftigen Anstrichen unter ihrer Flagge fahren oder ihre Häfen anlaufen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.09.2008 Rubrik: UMWELT
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