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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung

Südafrika – Hotspot für biologische Vielfalt und ihre Erforschung

Leipzig

NeFo stellt spannende Forschungsprojekte im Land der WM vor

biodiversitaet_afrikaSüdafrika hat viel zu bieten. Natürlich die Fußball- WM, doch vor allem ist es bekannt für eine riesige Fülle an einzigartigen Tieren und Pflanzen, also an Biodiversität. Das Land ist eines der artenreichsten Afrikas und dadurch auch ein Mekka für Biodiversitätsforscher, die sich mit den vielfältigsten Fragestellungen beschäftigen. Und häufig sind sie aus Deutschland. Da dieser Schatz der Natur durch die menschliche Ausbreitung immer stärker bedroht ist, geht es hier immer öfter um Strategien, den rasanten Schwund der Biodiversität zu stoppen. …Weiterlesen »


Kein Öl aus der Arktis – WWF fordert politischen Richtungswechsel in der Offshore- Ölforderung

Tabuzonen für Ölförderung auf See

Hamburg

@ WWF / Christian Kaiser

260-PNM0099_Wattenmeer_lebeAngesichts der unabsehbaren Umweltschäden durch die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert der WWF ein Aussetzen weitere neuer Bohrvorhaben auf See – insbesondere für unmittelbar bevorstehende Bohrungen in den arktischen Gewässern vor Alaska. Geplanter Start für die Explorationsbohrungen in der Arktis durch Shell ist der 1. Juli. Vor Beginn jeglicher neuer Bohrungen in US- Gewässern muss nach WWF- Ansicht die vollständige Aufarbeitung der „Deepwater Horizon“ Katastrophe durch die eingesetzte unabhängige Kommission erfolgen und strengere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Fast 700 Lizenzen für die Beaufort- und Tschuktschensee vor Alaskas Küsten sind bereits vergeben. Am 24. Mai soll das Förderschiff „Frontier Discoverer“ von Shell von den Philippinen aus nach Alaska starten. …Weiterlesen »


Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung

Die Erhaltung der biologischen Vielfalt muss Ziel aller Politikbereiche werden

Leipzig

Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung vernetzt deutsche Biodiversitätsforschende

nefoDer vor wenigen Tagen veröffentlichte Globale Ausblick zur Biodiversität 3 (GBO3) des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt CBD bestätigt den weiteren Verlust der Biodiversität in vielen Ökosystemen überall in der Welt, auch in Deutschland. DIVERSITAS- Deutschland e.V. und Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung fordern deshalb, dass internationale und nationale Politik ihre Ziele den Erkenntnissen der Biodiversitätsforschung entsprechend anpassen und deren Umsetzung verbessern muss. Das bedeutet vor allem, nachhaltige Nutzungskonzepte breiter umzusetzen. …Weiterlesen »


WWF fordert zur Anhörung im Bundestag das Ende der Agrar- Direktzahlungen

Agrarreform: Ein Euro – drei Ziele/ WWF fordert das Ende der Agrar- Direktzahlungen

Frankfurt am Main

© WWF

agrarreformAuf der am Montag stattfindenden öffentlichen Anhörung des Bundestag- Agrarausschusses zur Zukunft der europäischen Landwirtschaftspolitik wird Prof. Isermeyer, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, ein Gutachten vorstellen, in dem die Abschaffung der derzeitigen Direktzahlungen gefordert wird. „Der Vorschlag des Beirates, die heutigen Direktzahlungen abzuschaffen ist konsequent und richtig.“ erklärt Matthias Meißner, Agrarreferent des WWF. „Eine bloße Umetikettierung der deutschen Direktzahlungen in Höhe von 5,7 Milliarden Euro jährlich wird den ökologischen Problemen nicht gerecht“. …Weiterlesen »


NRW darf nicht Klimaschutz- Schlusslicht bleiben

Unterschriftenkampagne für Klimaschutzgesetz gestartet

Düsseldorf

oxfam

Ein von der Klima- Allianz getragenes breites Aktionsbündnis aus Kirchen, Entwicklungsorganisationen, Umweltverbänden und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert von der zukünftigen nordrhein- westfälischen Landesregierung ein wirksames Klimaschutzgesetz. Mit dessen Hilfe könnten die Treibhausgasemissionen in NRW bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Dafür müsse das Energiesystem in Wirtschaft und Verwaltung in diesem Zeitraum beinahe vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. …Weiterlesen »


McKinsey- Studie zeigt:

100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien sind bis 2050 möglich, sicher und preiswert

Brüssel / Bonn

germanwatch

Die Europäische Klimastiftung (ECF) veröffentlichte heute in Brüssel eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft. Diese verdeutlicht, dass bis Mitte des Jahrhunderts in Europa ein Umbau des Elektrizitätssystems auf 100 Prozent Erneuerbare Energien möglich ist. “Das Szenario mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien liefert genauso verlässlich und kostengünstig Strom wie andere Niedrig-CO2-Szenarien, die noch auf Kernkraft oder Kohle setzen. Jetzt gibt es keinen vernünftigen Grund mehr, auf diese Risikotechnologien zu setzen”, kommentierte Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch. …Weiterlesen »


Studie im Auftrag der Hans- Böckler- Stiftung

Ökobonus ermöglicht sozialen Ausgleich beim Klimaschutz

Düssldorf

Boeckler-Stiftung

Effektiver Klimaschutz würde fossile Energie deutlich verteuern. Damit daraus im In- wie im Ausland keine sozialen Schieflagen entstehen, müssen Klima- und Sozialpolitik aus einem Guss sein. Strikte Grenzen für den Ausstoß von Klimagasen, ein umfassender Emissionshandel und ein aus dessen Erlösen gezahlter globaler Ökobonus für alle Menschen bieten dazu einen Ansatz. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans- Böckler- Stiftung geförderte Studie von Prof. Dr. Felix Ekardt, Professor für Umweltrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock.

Die Angst vor sozialen Verwerfungen hält Politiker in westlichen Ländern von weit reichenden umweltpolitischen Maßnahmen ab, konstatiert der Leiter der Forschungsgruppe für Nachhaltigkeit und Klimapolitik. …Weiterlesen »


Kritik von Umweltverbänden:

Computermesse Cebit ohne Fortschritt beim Energiesparen

Hannover / Berlin

euro_taste_gruen

Mehrere Umweltverbände haben zum Ende der Computermesse Cebit kritisiert, dass “Green IT” weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verständliche Verbrauchskennzeichnung bei IT -Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne “energieeffizienz – jetzt!” beteiligten Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das Öko- Institut und der ökologische Unternehmerverband B.A.U.M. sehen den Trend zu übergroßen 3D- Fernsehern und -Monitoren sowie zu leistungshungrigen Spiele -Computern mit Sorge. Außerhalb der Ausstellungsfläche auf der Cebit für sogenannte “Green-IT- Lösungen” spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle. …Weiterlesen »


WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)

Was kostet die Welt?

Berlin

© Cat Holloway / WWF-Canon

korallen

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »


Internationale Fachtagung in DBU griff Zukunftsthema auf – Fortschritte bei Produktionsverfahren

Pharmazie: nachhaltige Ansätze benötigen noch Vitaminschub

Osnabrück

“Green and Sustainable Pharmacy” lautet der Titel des Fachbuches, das die Herausgeber, Dr. Maximilian Hempel (links), Leiter des DBU- Referates Umweltchemie, und Prof. Dr. Klaus Kümmerer (rechts), Leiter der Sektion Angewandte Umweltforschung am Universitätsklinikum Freiburg, anlässlich der internationalen DBU- Fachtagung “2nd International Conference on Sustainable Pharmacy. Incentives and Perspectives” ankündigten.

DBU

Für eine hohe Lebensqualität des Menschen sind sie ein Segen. Aber etwa Geier oder Fische können sie gefährden: Arzneimittel und ihre zumindest in Spuren in der Umwelt nachweisbaren Rückstände. Die Geier- Population in Indien und Pakistan schwindet durch Wirkstoffe eines Schmerzmittels, mit dem Rinder behandelt werden. Bei Fischen konnte eine “Verweiblichung” nachgewiesen werden durch Wirkstoffe aus hormonellen Verhütungsmitteln, die die Wasseraufbereitung passieren. Welche Innovationen zeichnen sich in der Pharmazie – etwa in der Entwicklung umweltfreundlicher Wirkstoffe – ab? “Bei neuen umweltfreundlichen Produktionsverfahren zur Vermeidung von Emissionen sind schon gute Fortschritte erreicht worden. …Weiterlesen »


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