Kritik von Umweltverbänden:
Computermesse Cebit ohne Fortschritt beim Energiesparen
Hannover / Berlin

Mehrere Umweltverbände haben zum Ende der Computermesse Cebit kritisiert, dass “Green IT” weiterhin ein Nischendasein fristete und eine verständliche Verbrauchskennzeichnung bei IT -Produkten immer noch nicht in Sicht sei. Die an der Kampagne “energieeffizienz – jetzt!” beteiligten Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Deutscher Naturschutzring (DNR), das Öko- Institut und der ökologische Unternehmerverband B.A.U.M. sehen den Trend zu übergroßen 3D- Fernsehern und -Monitoren sowie zu leistungshungrigen Spiele -Computern mit Sorge. Außerhalb der Ausstellungsfläche auf der Cebit für sogenannte “Green-IT- Lösungen” spiele Energieeffizienz kaum eine Rolle. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.03.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)
Was kostet die Welt?
Berlin
© Cat Holloway / WWF-Canon

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Internationale Fachtagung in DBU griff Zukunftsthema auf – Fortschritte bei Produktionsverfahren
Pharmazie: nachhaltige Ansätze benötigen noch Vitaminschub
Osnabrück
“Green and Sustainable Pharmacy” lautet der Titel des Fachbuches, das die Herausgeber, Dr. Maximilian Hempel (links), Leiter des DBU- Referates Umweltchemie, und Prof. Dr. Klaus Kümmerer (rechts), Leiter der Sektion Angewandte Umweltforschung am Universitätsklinikum Freiburg, anlässlich der internationalen DBU- Fachtagung “2nd International Conference on Sustainable Pharmacy. Incentives and Perspectives” ankündigten.

Für eine hohe Lebensqualität des Menschen sind sie ein Segen. Aber etwa Geier oder Fische können sie gefährden: Arzneimittel und ihre zumindest in Spuren in der Umwelt nachweisbaren Rückstände. Die Geier- Population in Indien und Pakistan schwindet durch Wirkstoffe eines Schmerzmittels, mit dem Rinder behandelt werden. Bei Fischen konnte eine “Verweiblichung” nachgewiesen werden durch Wirkstoffe aus hormonellen Verhütungsmitteln, die die Wasseraufbereitung passieren. Welche Innovationen zeichnen sich in der Pharmazie – etwa in der Entwicklung umweltfreundlicher Wirkstoffe – ab? “Bei neuen umweltfreundlichen Produktionsverfahren zur Vermeidung von Emissionen sind schon gute Fortschritte erreicht worden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Greenpeace: Gen- Pflanzen in Europa auf dem Rückzug
Gentechnik- Lobby bauscht Anbaustatistik auf
Hamburg

Greenpeace beanstandet den heute von der Gentechnik- Organisation ISAAA vorgelegten Jahresbericht 2009 zum Anbau der Agro- Gentechnik als irreführend. Nach Angaben des International Service for the Acquisition of Agri- biotech Application (ISAAA) dehnte sich die Grüne Gentechnik im Jahr 2009 weltweit aus. Nach Einschätzung von Greenpeace stagnieren jedoch Entwicklung und Anbau von Gen- Pflanzen seit ihrer Einführung vor 14 Jahren. Die Anbaufläche für Gen- Mais in der Europäischen Union ist im vergangenen Jahr sogar um rund zehn Prozent zurückgegangen. Die ISAAA wird unter anderen von den Agrarkonzernen Bayer, Monsanto, Syngenta, Pioneer und Dupont finanziert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Arzneimittel sind unentbehrlich für eine hohe Lebensqualität.
Saubere Lösungen gesucht: Internationale Experten diskutieren in DBU Strategien einer nachhaltigen Pharmazie
Osnabrück

Arzneimittel sind unentbehrlich für eine hohe Lebensqualität. Allerdings: Ihre Anwendung hat auch eine Kehrseite. Sie sind zumindest in Spuren weit verbreitet in der Umwelt nachweisbar. Einige pharmazeutische Wirkstoffe werden bei der Abwasserbehandlung nur unvollständig entfernt. Falls eine Abwasserbehandlung überhaupt stattfindet: Weltweit gelangen rund 90 Prozent der Abwässer ungeklärt oder nicht ausreichend gereinigt in die Gewässer. Als Folge konnten bei Tieren Fortpflanzung- und Entwicklungsstörungen nachgewiesen werden, zum Beispiel die “Verweiblichung” von Fischen durch Wirkstoffe aus hormonellen Verhütungsmitteln. Einzelne Wirkstoffe können sogar die Trinkwasseraufbereitung passieren und sind im Trinkwasser nachweisbar. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Neuer Oxfam- Kinospot ist ab sofort auf www.klima-schuetzen.org zu sehen
Film ab! Großes Kino gegen Kohlekraft
Berlin

Film ab gegen Kohlekraft: Düster und bedrohlich hebt sich das Kohlekraftwerk gegen den wolkenverhangenen Himmel ab. Drinnen fahren weißgekleidete Angestellte die Maschinen zu voller Leistung hoch. Schließlich schwenken die Schornsteine, Kanonenrohren gleich, in Position, um symbolisch ihren CO2-Ausstoß auf Afrika zu richten. – Oxfams 45-Sekunden-Kinospot vermittelt eindringlich die Botschaft der gleichnamigen Klimakampagne: Klima schützen, Armut verhindern.
Seit heute ist der Filmclip unter www.klima-schuetzen.org zu sehen und wird ab Donnerstag deutschlandweit in Kinos gezeigt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.02.2010 Rubrik: KULTUR
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Umweltorganisationen mahnen in 100-Tage- Bilanz der neuen Regierung stärkeres Umwelt- Engagement aller Ressorts an
Umwelt sitzt am Katzentisch
Berlin
© WWF

Nach Ansicht der fünf großen deutschen Umweltorganisationen BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF hat die neue Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel in ihren ersten 100 Tagen die Umweltpolitik spürbar vernachlässigt. Während sich das Umweltministerium bemühe, seinen Aufgaben gerecht zu werden, spiele das Thema Umwelt bei der schwarz- gelben Bundesregierung insgesamt kaum eine Rolle. Vor allem in der Energie- und Klimapolitik, aber auch beim Schutz der biologischen Vielfalt sei weder eine gemeinsame Linie noch ein ressortübergreifendes Engagement aller Ministerien zu erkennen. Ein Umbau der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei dringend notwendig, um die ökologische Krise abzuwenden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.02.2010 Rubrik: POLITIK
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Klimaschutz
Unternehmen wählen Zulieferer zunehmend aufgrund der CO2- Emissionen aus
Berlin
© cc

Bei vielen Unternehmen entsteht ein nicht unerheblicher Anteil der gesamten CO2- Emissionen in der Lieferkette. Um ihre CO2- Emissionen in der gesamten Produktionskette (indirekte CO2- Emissionen oder Scope 3-Emissionen) strategisch zu managen und zu reduzieren, besteht für produzierende Unternehmen zunehmend der Bedarf an belastbaren CO2- Emissionensdaten ihrer Lieferanten.
Die wichtigsten Ergebnisse sind:
- 44 internationale Unternehmen und 710 Zulieferer nahmen in diesem Jahr am Supply Chain Programm teil. Unter den 44 teilnehmenden Konzernen sind 20 US- amerikanische, 18 europäische und 4 asiatische Unternehmen, dazu jeweils ein Konzern aus Brasilien und Australien. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.02.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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BUND fordert von Merkel mehr Engagement auf EU-Ebene
Staaten melden wenig ambitionierte Klimaziele
Berlin

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat kurz vor Ablauf der bei der Kopenhagener Weltklimakonferenz vereinbarten Meldefrist für nationale CO2- Reduktionsziele (31. Januar) von Bundeskanzlerin Angela Merkel mehr Engagement beim Klimaschutz gefordert. Einen Monat nach dem Kopenhagener Weltklimagipfel müsse endlich wieder Bewegung in die stockenden Verhandlungen zum globalen Klimaschutz kommen. Spätestens beim Sondergipfel der EU- Regierungschefs am 11. Februar müsse die Europäische Union eine CO2- Minderung bis 2020 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 1990 fest zusagen. Die heute von der EU abgegebene Erklärung, ihre Treibhausgase um 20 Prozent, unter bestimmten Bedingungen auch um 30 Prozent, zu mindern, reiche nicht aus. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.01.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF begrüßt Anerkennung des ersten internationalen Zertifizierungssystems
Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse
Berlin
© photodisc

Der WWF Deutschland begrüßt die heutige Anerkennung des „International Sustainability and Carbon Certification“ (ISCC) als eines der ersten marktreifen Zertifizierungssysteme, das übergreifend für alle Agrarrohstoffe angewendet werden kann. Es sei ein wichtiger Schritt für die Erfüllung der deutschen Nachhaltigkeitsverordnungen für flüssige Biomasse und Biokraftstoffe.
„Ab sofort kann die Nachhaltigkeit von Produkten besser ausgewiesen werden“, erklärt Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik des WWF Deutschland. „Vor allem die ökologischen und sozialen Aspekte bei der Herstellung von Biokraftstoff für den Tank oder flüssiger Biomasse für die Stromproduktion sind mit dem ISCC- Kriterienkatalog nachvollziehbar.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.01.2010 Rubrik: UMWELT
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