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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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Neuer Katalog stellt aktuelle Reisen zu WWF-Projekten vor

Zu Besuch bei Biber, Gorilla und Waldelefant

Freiburg / Frankfurt

Abbildung: © forum anders reisen

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Von Rügen bis Madagaskar können umweltbewusste Reisende spannende WWF- Projekte besuchen. Der neue Katalog „Reisen zu WWF- Projekten“ des forum anders reisen (far) erscheint in dieser Woche und stellt insgesamt zwölf aktuelle Reisen zu Natur- und Tierschutzprojekten der Naturschutzorganisation vor. Damit geht die Kooperation zwischen der Umweltstiftung und dem Verband für nachhaltigen Tourismus in das zweite Jahr.

Neben bewährten Angeboten enthält der Katalog auch neue Reisen. So können Urlauber per Paddelboot den Lebensraum der Biber in der Uckermark erkunden oder Meeresschildkröten in Westafrika beobachten. …Weiterlesen »


Maßnahmen des Natur- sowie des Umweltschutzes nötig

Naturnahe Gewässer und Auen erhalten die biologische Vielfalt

Dessau- Roßlau

umweltbundesamtDer Verlust der biologischen Vielfalt ist eines der wichtigsten Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Umweltbundesamt (UBA) wollen zusammen an der Lösung dieses Problems arbeiten. Mehr als 100 deutsche und ausländische Fachleute aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 29. und 30. Oktober 2008 bei einem Symposium in Bonn, um Wege zu identifizieren, wie die biologische Vielfalt in und an Gewässern, Auen und im Grundwasser nachhaltig gesichert werden kann. …Weiterlesen »


Nachweis über neue Wolfsfamilie in der Lausitz

Miller: Konfliktmanagement verbessern

Berlin / Rietschen

nabu

Nach Beobachtungen des NABU und Einschätzung des Sächsischen Wolfsmanagements gibt es innerhalb des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft Hinweise auf eine neue Wolfsfamilie in der Lausitz. Nach mehreren Sichtungen wurden nun Spuren von Elterntieren und Welpen entdeckt.

„Wir freuen uns über diesen Wolfsnachwuchs. Wir können nun davon ausgehen, dass im Biosphärenreservat immer noch Wolfswelpen leben“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. …Weiterlesen »


WWF: Fangstopp für Roten Tun war längst überfällig

Tunfisch entrinnt dem Sushi-Schicksal

Hamburg / Barcelona

Foto: © Jorge Bartolomé / WWF

tunfischAuf dem Weltnaturschutzkongress in Barcelona haben sich Japan und Spanien entschlossen, den Fangstopp für den Roten Tun im Mittelmeer zu unterstützen, bis diese Fischerei wieder in geregelten Bahnen verläuft. In der Laichsaison, im Mai und  Juni, wird der Fang völlig eingestellt. Im Rest des Jahres sollen die Fangquoten nahezu halbiert werden. Für den WWF ist das ein notwendiges, aber überfälliges Signal.

Durch jahrelange Überfischung und illegale Fänge stünden die Bestände kurz vor dem Zusammenbruch. …Weiterlesen »


Kooperation mit FairWild: Nachhaltigkeitsstandard für Wildsammlung von Heilpflanzen

Hoffnung für gefährdete Heilpflanzen

Frankfurt am Main

Foto: Teufelskralle. © Nautilus

teufelskralle

Im Rahmen des derzeit in Barcelona stattfindenden Kongresses der Weltnaturschutzunion (IUCN) wurde heute die Kooperation des Internationalen Standards für die Nachhaltige Wildsammlung von Heil- und Aromapflanzen (ISSC- MAP) mit der Stiftung FairWild vereinbart. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Verbraucher mithilfe eines Gütesiegels über die nachhaltige Wildsammlung eines Produkts zu informieren.

Weltweit werden schätzungsweise mehr als 50.000 Pflanzenarten für Heilzwecke genutzt. …Weiterlesen »


Wildtierbewirtschaftung soll einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten

Wildtiere tropischer Regenwälder - Einnahmequelle für die ländliche Bevölkerung

Göttingen

Foto: Corinne Staley, Kinder mit Teilen vom Nilwaran (Kamerun), Pressemitteilung: Marietta Fuhrmann-Koch, Georg- August- Universität Göttingen

kinder_mit_nilwaranDie Jagd nach Wildtieren ist für weite Teile der Bevölkerung Westafrikas wichtiger Teil der Lebenssicherung, sie bedroht jedoch die Tierbestände tropischer Regenwälder. Mit dem Aufbau einer kommunalen Wildtierbewirtschaftung befasst sich ein Forschungsprojekt am Zentrum für Naturschutz der Universität Göttingen. Die Experten unter der Leitung von Dr. Matthias Waltert untersuchen mit Hilfe eines sozio-ökonomisch und ökologisch ausgerichteten Modells, unter welchen Bedingungen Wildtiere nachhaltig genutzt werden können. …Weiterlesen »


Naturschutz- und Baurecht

Ökoagentur vermittelt Naturschutz- Ausgleichsflächen

Dresden

leibnitzinstitut

Wissenschaftler des Leibnitz- Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) bereiten derzeit durch ihre Forschungsarbeit die Tätigkeit der neuen Sächsischen Ökoflächen- Agentur vor. Da das Naturschutz- und Baurecht Bauherren oder Vorhabensträger verpflichtet, bei Bodenversiegelung, Veränderung des Grundwasserstandes oder Beeinträchtigung des Landschaftsbildes einen Ausgleich oder Ersatz zu schaffen und die Suche nach geeigneten Flächen nicht selten problematisch verläuft, will die neue Ökoagentur die Flächensuche, den Grunderwerb und die Maßnahmenplanung unterstützen. …Weiterlesen »


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