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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft

Elbvertiefung weiterhin nicht genehmigungsfähig

Hamburg

PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF

Hamburger HafenDie Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.

„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »


Bund für Umwelt und Naturschutz

Neues Waldgesetz muss neue Standards beim Waldschutz festlegen

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der heute im Bundestags-Agrarausschuss stattfindenden Expertenanhörung zum Bundeswaldgesetz vor einer Aufweichung des Waldschutzes in Deutschland gewarnt. Es sei dringend erforderlich, Schutzstandards der sogenannten “guten fachlichen Praxis” verbindlich und bundesweit festzuschreiben. Nur dann würden endlich wichtige Aspekte des Waldschutzes wie das Kahlschlagsverbot, der Bodenschutz, die Bestandsverjüngung und der Biotopbaumschutz gesetzlich verankert.

“Der Wald spielt beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle. Bäume und Waldböden gehören zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern. …Weiterlesen »


Forsa: Mehrheit der Deutschen meint, Natur- und Artenschutz findet zu wenig Beachtung

BUND startet Kampagne zur Biotopvernetzung

Berlin

bund53 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass bei Entscheidungen über große Bauprojekte zu wenig Rücksicht auf den Natur- und Artenschutz genommen wird. In der Gruppe der unter 30-jährigen sowie der befragten Frauen sind sogar fast zwei Drittel dieser Meinung. 34 Prozent der Bevölkerung finden, bei solchen Entscheidungen werde der Natur- und Artenschutz angemessen berücksichtigt. Lediglich 10 Prozent der Deutschen meinen, dass zu viel Rücksicht auf den Naturschutz genommen wird.

Das sind Ergebnisse einer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kurz vor dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt (22. Mai) in Auftrag gegebenen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa unter 1004 Bundesbürgern. …Weiterlesen »


Angebot der Naturschutzorganisationen auf erweiterten Schadensausgleich fördert Akzeptanz für zuwandernde Wölfe

Wolfsgarantiefonds Schleswig- Holstein

Frankfurt am Main

© Jonathan Fieber, igreen media / WWF

260-wolf

Spätestens als im Frühjahr 2007 im Kreis Ostholstein ein wildlebender Wolf überfahren wurde, ist der Öffentlichkeit bewusst geworden, dass auch Schleswig- Holstein als mögliches Wolfseinwanderungsland in Frage kommt. Obwohl eine Etablierung des Wolfes bis hin zur Bildung einer fortpflanzungsfähigen Population aufgrund der hohen Verkehrsdichte zumindest in absehbarerer Zeit wohl nicht zu erwarten ist, muss doch jederzeit mit dem Auftreten einzelner Tiere gerechnet werden – wie jetzt im Südosten des Landes. Gelegentlich können Wölfe auch Nutztiere des Menschen töten. …Weiterlesen »


WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)

Was kostet die Welt?

Berlin

© Cat Holloway / WWF-Canon

korallen

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »


Umweltorganisationen mahnen in 100-Tage- Bilanz der neuen Regierung stärkeres Umwelt- Engagement aller Ressorts an

Umwelt sitzt am Katzentisch

Berlin

© WWF

Bilanz_2010_WWF

Nach Ansicht der fünf großen deutschen Umweltorganisationen BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF hat die neue Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel in ihren ersten 100 Tagen die Umweltpolitik spürbar vernachlässigt. Während sich das Umweltministerium bemühe, seinen Aufgaben gerecht zu werden, spiele das Thema Umwelt bei der schwarz- gelben Bundesregierung insgesamt kaum eine Rolle. Vor allem in der Energie- und Klimapolitik, aber auch beim Schutz der biologischen Vielfalt sei weder eine gemeinsame Linie noch ein ressortübergreifendes Engagement aller Ministerien zu erkennen. Ein Umbau der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei dringend notwendig, um die ökologische Krise abzuwenden. …Weiterlesen »


Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland:

Im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt meldet sich die Forschung zu Wort

Köln / Leipzig

Petra Richter – Projektträger im DLR

nefo

Kopenhagen hat die Hoffnungen vieler auf einen effektiveren Naturschutz enttäuscht. Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Auch dieses Vorhaben wird fehlschlagen. Dieses Jahr werden bei der UN- Vertragsstaatenkonferenz die Weichen neu gestellt. Unter dem Dach von DIVERSITAS Deutschland schließt sich die Biodiversitätsforschung auf breiter Basis zusammen, um die Debatte in Schwung zu bringen. Eine neue Plattform dafür bietet das “Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung”. …Weiterlesen »


Naturschutz Hand in Hand mit dem Hochwasserschutz

Bund stockt Finanzmittel für Deichrückbau an der Mittleren Elbe auf

Dessau-Roßlau

© A. Eichhorn / WWF

260-Elbe-_c_-AMit der Übergabe des Förderbescheids durch die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, und den Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Sachsen-Anhalt, Dr. Hermann Onko Aeikens, werden vom Bund weitere 6,7 Millionen Euro für die Deichrückverlegung im Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe“ in Sachsen- Anhalt zur Verfügung gestellt. Zusätzliche 1,3 Millionen Euro kommen vom Land Sachsen- Anhalt und knapp 900.000 Euro von der Umweltstiftung WWF Deutschland, die das Projekt durchführt. Damit stehen nun insgesamt 23,4 Millionen Euro für eines der größten europaweiten Deichrückverlegungsprojekte zur Verfügung, von denen der Bund über das Bundesamt für Naturschutz 75 Prozent beisteuert. …Weiterlesen »


Festakt am Sonntag in Augsburg: Tschechischer Umweltminister Miko zählt zu Ehrengästen

Bundespräsident Köhler übergibt 17. Deutschen Umweltpreis

Augsburg

umweltpreis2009Bundespräsident Horst Köhler wird am Sonntag in der Augsburger Kongresshalle den 17. Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreichen. Die mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltauszeichnung Europas wird in diesem Jahr an das Unternehmer- Duo Petra Bültmann-Steffin (39, Neuenrade) und Dr. Carsten Bührer (39, Rheinbach), den Wissenschaftler Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen (63, Bremen) sowie die Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Dr. Angelika Zahrnt (65, Neckargemünd), verliehen. …Weiterlesen »


Zum “Tag der Allee” am 20. Oktober:

Allee des Jahres 2009 ist eine Birnenallee in Niedersachsen

Berlin

bundAnlässlich des “Tages der Allee” am 20. Oktober hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die “Allee des Jahres 2009″ gekürt. Aus über 250 Wettbewerbsbeiträgen wählte eine Jury eine Birnbaumallee in Niedersachsen aus (bei Bohnenburg / Amt Neuhaus an der Elbe). Die niedersächsische Allee sei beispielhaft für die Bedeutung alter Obstbaumalleen in der Kulturlandschaft, so die Begründung der Jury. Sie seien Lebensraum vieler, teils bedrohter Tierarten und bestünden zumeist aus alten und widerstandsfähigen Obstsorten. …Weiterlesen »


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