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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

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Angebot der Naturschutzorganisationen auf erweiterten Schadensausgleich fördert Akzeptanz für zuwandernde Wölfe

Wolfsgarantiefonds Schleswig- Holstein

Frankfurt am Main

© Jonathan Fieber, igreen media / WWF

260-wolf

Spätestens als im Frühjahr 2007 im Kreis Ostholstein ein wildlebender Wolf überfahren wurde, ist der Öffentlichkeit bewusst geworden, dass auch Schleswig- Holstein als mögliches Wolfseinwanderungsland in Frage kommt. Obwohl eine Etablierung des Wolfes bis hin zur Bildung einer fortpflanzungsfähigen Population aufgrund der hohen Verkehrsdichte zumindest in absehbarerer Zeit wohl nicht zu erwarten ist, muss doch jederzeit mit dem Auftreten einzelner Tiere gerechnet werden – wie jetzt im Südosten des Landes. Gelegentlich können Wölfe auch Nutztiere des Menschen töten. …Weiterlesen »


WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)

Was kostet die Welt?

Berlin

© Cat Holloway / WWF-Canon

korallen

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »


Umweltorganisationen mahnen in 100-Tage- Bilanz der neuen Regierung stärkeres Umwelt- Engagement aller Ressorts an

Umwelt sitzt am Katzentisch

Berlin

© WWF

Bilanz_2010_WWF

Nach Ansicht der fünf großen deutschen Umweltorganisationen BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF hat die neue Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel in ihren ersten 100 Tagen die Umweltpolitik spürbar vernachlässigt. Während sich das Umweltministerium bemühe, seinen Aufgaben gerecht zu werden, spiele das Thema Umwelt bei der schwarz- gelben Bundesregierung insgesamt kaum eine Rolle. Vor allem in der Energie- und Klimapolitik, aber auch beim Schutz der biologischen Vielfalt sei weder eine gemeinsame Linie noch ein ressortübergreifendes Engagement aller Ministerien zu erkennen. Ein Umbau der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei dringend notwendig, um die ökologische Krise abzuwenden. …Weiterlesen »


Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland:

Im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt meldet sich die Forschung zu Wort

Köln / Leipzig

Petra Richter – Projektträger im DLR

nefo

Kopenhagen hat die Hoffnungen vieler auf einen effektiveren Naturschutz enttäuscht. Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Auch dieses Vorhaben wird fehlschlagen. Dieses Jahr werden bei der UN- Vertragsstaatenkonferenz die Weichen neu gestellt. Unter dem Dach von DIVERSITAS Deutschland schließt sich die Biodiversitätsforschung auf breiter Basis zusammen, um die Debatte in Schwung zu bringen. Eine neue Plattform dafür bietet das “Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung”. …Weiterlesen »


Naturschutz Hand in Hand mit dem Hochwasserschutz

Bund stockt Finanzmittel für Deichrückbau an der Mittleren Elbe auf

Dessau-Roßlau

© A. Eichhorn / WWF

260-Elbe-_c_-AMit der Übergabe des Förderbescheids durch die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, und den Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Sachsen-Anhalt, Dr. Hermann Onko Aeikens, werden vom Bund weitere 6,7 Millionen Euro für die Deichrückverlegung im Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe“ in Sachsen- Anhalt zur Verfügung gestellt. Zusätzliche 1,3 Millionen Euro kommen vom Land Sachsen- Anhalt und knapp 900.000 Euro von der Umweltstiftung WWF Deutschland, die das Projekt durchführt. Damit stehen nun insgesamt 23,4 Millionen Euro für eines der größten europaweiten Deichrückverlegungsprojekte zur Verfügung, von denen der Bund über das Bundesamt für Naturschutz 75 Prozent beisteuert. …Weiterlesen »


Festakt am Sonntag in Augsburg: Tschechischer Umweltminister Miko zählt zu Ehrengästen

Bundespräsident Köhler übergibt 17. Deutschen Umweltpreis

Augsburg

umweltpreis2009Bundespräsident Horst Köhler wird am Sonntag in der Augsburger Kongresshalle den 17. Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreichen. Die mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltauszeichnung Europas wird in diesem Jahr an das Unternehmer- Duo Petra Bültmann-Steffin (39, Neuenrade) und Dr. Carsten Bührer (39, Rheinbach), den Wissenschaftler Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen (63, Bremen) sowie die Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Dr. Angelika Zahrnt (65, Neckargemünd), verliehen. …Weiterlesen »


Zum “Tag der Allee” am 20. Oktober:

Allee des Jahres 2009 ist eine Birnenallee in Niedersachsen

Berlin

bundAnlässlich des “Tages der Allee” am 20. Oktober hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die “Allee des Jahres 2009″ gekürt. Aus über 250 Wettbewerbsbeiträgen wählte eine Jury eine Birnbaumallee in Niedersachsen aus (bei Bohnenburg / Amt Neuhaus an der Elbe). Die niedersächsische Allee sei beispielhaft für die Bedeutung alter Obstbaumalleen in der Kulturlandschaft, so die Begründung der Jury. Sie seien Lebensraum vieler, teils bedrohter Tierarten und bestünden zumeist aus alten und widerstandsfähigen Obstsorten. …Weiterlesen »


Bundesrepublik verfehlt EU-Ziel: Über 40 Prozent der heimischen Wirbeltiere bedroht. / WWF fordert von neuer Bundesregierung ambitionierten Artenschutz.

Rote Liste 2009: Feldhamster und Co verschwinden aus Deutschland

Frankfurt am Main

Der Seeadler – trotz steigender Bestandszahlen immernoch bedroht. © Dr. Peter Wernicke / WWF

260-Seeadler-Altvogel-auf-ANach der Veröffentlichung der Roten Liste 2009 für Deutschland, die das Bundesamt für Naturschutz am 6. Oktober in Berlin vorgelegt hat, bezeichnete die Umweltschutzorganisation WWF die Lage der heimischen Wirbeltiere in einer ersten Stellungnahme als „weiterhin dramatisch“. So finden sich 43 Prozent der untersuchten 478 Wirbeltierarten in einer Gefährdungskategorie wieder. Anhaltend starke Bestandsrückgänge verzeichnen etwa Feldhamster, Großtrappe, Wendehals und Kiebitz. Aber auch Wolf, Biber, Fischotter oder Seeadler sind weiterhin in einem kritischen Zustand – und das trotz steigender Bestandszahlen. …Weiterlesen »


Auch die neue Regierung muss Bürgerwillen respektieren

Schwarz- Gelb ist kein Votum pro Atomenergie und pro Gentechnik

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe. Stimmenzuwachs hätten zudem Parteien verzeichnet, die das Festhalten am Atomausstieg zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfes gemacht hätten und die für die Ablehnung der sogenannten Grünen Gentechnik stünden. …Weiterlesen »


Handel muss Blockade aufgeben

BUND begrüßt einheitliches “ohne Gentechnik”-Siegel

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das heute von Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner vorgestellte offizielle “ohne Gentechnik”- Siegel und fordert eine Informationskampagne des Ministeriums, um es bekannter zu machen. Das einheitliche Siegel steigere die Wiedererkennbarkeit bei den Verbrauchern und erhöhe den Druck auf Hersteller und Händler, die seit Mai 2008 mögliche Kennzeichnung endlich umfassend einzusetzen. Bisher nutzten nur wenige Händler die freiwillige “ohne Gentechnik”- Kennzeichnung, so etwa Tegut aus Hessen und der Molkereikonzern FrieslandCampina. Campina verzeichnete zuletzt mit den “ohne Gentechnik”- ausgezeichneten Produkten große Umsatzzuwächse. …Weiterlesen »


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