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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

ETHIKER: PHILOSOPHIE
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WWF und ONE WORLD Reisen mit Sinnen laden zur einzigartigen Gruppen-Erlebnisreise durch den Nationalpark Wattenmeer / Außergewöhnliches Reiseformat mit Touristikpreis ausgezeichnet.

Meeresgrund trifft Horizont

Dortmund / Hamburg

© Hans-Ulrich Rösner / WWF

Nordsee-Watt

Watt zum Sehen und zu Erleben: Zu einer außergewöhnlichen und auf dem internationalen Reisemarkt einmaligen, nachhaltigen Entdeckertour durch das Wattenmeer laden der Reiseveranstalter ONE WORLD Reisen mit Sinnen und forum anders reisen. Gemeinsam mit dem WWF Deutschland ist eine ungewöhnliche einwöchige Reise entstanden, die aktives Erleben, Aufklärung, Kulinarik, kulturelle Aspekte und natürlich das einmalige Ökosystem des Wattenmeeres mit einander verbindet.

Der WWF ist wichtiger Partner dieser Entdeckertour von ONE WORLD Reisen mit Sinnen. Mit seinem internationalen Wattenmeerprogramm zum Schutz dieses Naturraumes stellt der WWF schon seit Jahrzehnten die Weichen für den Schutz und einen nachhaltigen Umgang mit dieser einzigartigen Landschaft. …Weiterlesen »


WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert

Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan

Frankfurt am Main
260_Ostsee_Darss_Ruegen__c_Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.

Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »


Dürre in Ost-Afrika: Mara-Fluss wird zum Rinnsaal / Große Tierwanderung in Gefahr

Serengeti auf dem Trockenen

Frankfurt am Main

Die berühmte Tierwanderung vor dem Kollaps?  © Martin Harvey / WWF

260-HI_109092-Gnuwanderung- Der WWF warnt vor einem „Austrocknen“ des Nord- Ostens der Serengeti in Tansania und des kenianischen Schutzgebietes Massai Mara. Die Lebensader der Region, der Mara- Fluss habe besorgniserregend niedrige Pegelstände, obwohl die Trockenzeit gerade erst begonnen habe. In den vergangenen Monaten hat es kaum geregnet, was Missernten und schlechte Weiden zur Folge hat. Die Regierungen von Kenia und Tansania haben bereits mit Hilfslieferungen für die betroffenen Menschen vor Ort reagiert. „Vom Mara- Fluss trinkt die gesamte Serengeti während der Trockenzeit. Wenn diese Quelle verloren geht, steht die Tierwanderungen von 1,3 Millionen Huftieren wie Gnus und Antilopen und das gesamte Ökosystem vor dem Kollaps“, warnt Martin Geiger, Wasser-Experte beim WWF. …Weiterlesen »


Forscher widerlegen These von natürlichen Kohlevorkommen als Quelle der Umweltverschmutzung

Bioverfügbare Schadstoffe stammen von der Exxon- Valdez- Ölkatastrophe

Anchorage/Leipzig

Reinigungsarbeiten nach dem Tankerunglück der Exxon Valdez im Jahr 1989 im Prinz-William-Sund,  Alaska.Photo courtesy of the Exxon Valdez Oil Spill Trustee Council

exxon_valdezSchadstoffe aus den natürlichen Kohlenvorkommen im Golf von Alaska sind im Gegensatz zum Rohöl aus der Tankerkatastrophe der Exxon Valdez nicht leicht bioverfügbar. Damit ist die These, dass natürliche Kohlevorkommen an den beobachteten Umweltschäden Schuld wären, widerlegt. Nach dem Abklingen der akuten Ölschäden hatten verschiedene Forscher Langzeitfolgen an Meeresorganismen beobachtet. Für die anhaltende Schädigung des Ökosystems vor der Küste Alaskas werden so genannte PAK- Schadstoffe verantwortlich gemacht. In der Wissenschaft entbrannte daraufhin ein Streit über die Herkunft dieser Schadstoffe. …Weiterlesen »


WWF: Bestandszahlen von acht Eisbär-Populationen rückläufig / Globale Erwärmung ist Hauptbedrohung

Klimawandel: Eisbär stärker bedroht als bisher vermutet

Frankfurt am Main

Foto: © digital vision

260_Eisbaer__c_-digital-visDie Eisbär- Experten der Weltnaturschutzunion IUCN und der Umweltstiftung WWF warnen eindringlich davor, dass immer mehr Eisbären von der globalen Erwärmung bedroht seien. Nach WWF- Angaben waren im Jahr 2005 die Bestandszahlen von fünf Eisbär- Populationen rückläufig, innerhalb von nicht einmal vier Jahren hat sich die Zahl auf acht erhöht. Damit schrumpfen Zweidrittel der zwölf wissenschaftlich untersuchten Eisbärbestände. „Es gibt einen beunruhigenden Abwärtstrend. Sollte sich die derzeitige Entwicklung ungebremst fortsetzen, könnte die Zahl der Eisbären im Jahr 2050 um mindestens 30 Prozent niedriger liegen als heute“, warnt WWF- Artenschutzexperte Stefan Ziegler. …Weiterlesen »


Invasive Arten verursachen weltweit Schäden in Milliardenhöhe. / Wollhandkrabbe und Rippenqualle dringen nach Deutschland vor

Die stille Invasion

Frankfurt am Main

Foto: © Erling Svensen / WWF-Canon

260-HI_233182-Meerwalnuss-_Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF reisen in Ballastwassertanks von Schiffen jeden Tag 7000 Arten rund um den Globus und dringen in Ökosystem ein, die den Neuankömmlingen mangels natürlicher Feinde schutzlos ausgeliefert sind. Dabei verursachen die tierischen Globetrotter Schäden von jährlich fast 36 Milliarden Euro. Vor allem die Fischerei, aber auch Wasserversorger und Hafenbetreiber leiden unter den invasiven Arten, die das ökologische Gleichgewicht außer Kraft setzen. Trotzdem ist ein internationales Abkommen gegen die unsachgemäße Entsorgung von Ballastwasser noch immer nicht ratifiziert. …Weiterlesen »


EU-Kommission legt Plan für Schutzstrategie vor – Nachbesserungen nötig

WWF begrüßt Rettungsplan für die Ostsee

Stralsund / Brüssel

Foto: Stralsund bei Rügen © Abraham / WWF

260_zudar_strelasund_vogelhDie heute von der EU- Kommission vorgelegte Strategie zum Schutz der Ostsee ist vom WWF Deutschland grundsätzlich positiv aufgenommen worden. Die darin formulierten Absichten stellen nach Meinung des WWF eine große Chance dar, die Ostsee länderübergreifend und nachhaltig zu schützen. Jetzt ist eine konsequente und schnelle Umsetzung nötig. Zudem sind Nachbesserungen fällig. Einige Punkte müssen im Hinblick auf den Meeresnaturschutz deutlich verschärft werden. Der WWF fordert die Bundesregierung und die ab Juli amtierende schwedische Ratspräsidentschaft auf, sich dafür einzusetzen. …Weiterlesen »


Humboldt-Stipendiat Prof. Nabiul Khan arbeitet an der TU Dresden an der Simulation von Mangrovenwäldern

Mein Freund der Baum ist in Gefahr

Dresden

tu-dresdenAls Georg- Forster- Stipendiat ist Prof. Dr. Nabiul Islam Khan (Bangladesh) seit einigen Tagen an der TU Dresden zu Gast. Mit Mitteln der Alexander- von- Humboldt- Stiftung ausgestattet, wird er nun für zwei Jahre an der Professur für Forstliche Biometrie/Systemanalyse bei Prof. Uta Berger arbeiten und sich dort vorrangig mit der Analyse und Simulation von Lebensräumen im größten zusammenhängenden Mangrovenwald der Welt, den Sundarbans in Bangladesch, beschäftigen. Die Sundarbans (bengalisch für “Schöner Wald” oder “Schöner Dschungel”) ist der größte Mangrovenwald der Erde. Große Flüsse wie der Ganges, der Brahmaputra oder die Meghna haben hier ihre Mündungsgebiete, in denen regelmäßige Überschwemmungen ein ganz eigenes Küstenwald- Ökosystem mit verschiedenartigen Halophyten (Salzpflanzen) geschaffen haben. …Weiterlesen »


Abschluss der Ersten Welt- Ozeankonferenz:

Rettung der Korallenriffe beschlossen

Frankfurt am Main

Foto: © Jikkie Jonkman / WWF-Canon

260-hi_203120-wakatobi-mariDie Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Abschlussdeklaration der ersten Welt- Ozeankonferenz im indonesischen Manado. Die sechs Staats- und Regierungschef der Anrainerstaaten des Korallendreiecks unterzeichneten eines der umfassendsten internationalen Meeresschutzabkommen, das es jemals gegeben hat. Der Zehn- Jahresplan umfasst detaillierte Meilensteine und Zielvorgaben um die Bedrohungen für die Korallenriffe und Mangrovenwälder zu bekämpfen und die maritimen Ressourcen, die Lebensgrundlage für mehr als 100 Millionen Menschen sind, nachhaltig und dauerhaft zu schützen. Als eine der Hauptbedrohungsfaktoren gilt der zerstörerische Einfluss des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem des Korallendreiecks, das aufgrund seines Artenreichtums auch als „Regenwald der Weltmeere“ bezeichnet wird. …Weiterlesen »


Konferenz zum Schutz der Eisbären (17. – 19.März) / WWF fordert Aktionsplan für Nordpolregion und ambitionierte Klimaschutzziele

WWF: Rettet die Eisbären!

Frankfurt am Main

Foto: © Erik Malm Photography
260-eisbaer-_c_-erik-malm-p Der Klimawandel und die Öffnung der Arktis für Warentransport und Rohstoffförderung gefährden das arktische Ökosystem und damit den Lebensraum der Eisbären. Auf ihrer ersten Konferenz seit 25 Jahren wollen Vertreter der fünf Arktis-Staaten vom 17. bis 19. März im norwegischen Tromsö über den Schutz der bedrohten Tiere beraten. Nach WWF-Angaben könnte die Eisbärpopulation in den nächsten 50 Jahren um zwei Drittel einbrechen.

„Es ist höchste Zeit, endlich effektive Maßnahmen zum Schutz der größten Landraubtiere der Erde zu ergreifen“, sagt WWF-Artenschützer Frank Barsch. …Weiterlesen »


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