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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Wattenmeer als Weltnaturerbe: WWF fordert sanften Tourismus, Abkehr von Ölförderung und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel

Vorsichtige positive Bilanz zum Weltnaturerbe

Hamburg

Junger Steinwälzer © K. Guenther / WWF

WattenmeerDer WWF zieht ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO eine vorsichtige positive Bilanz: „Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF. Aus der daraus entstehenden Anziehungskraft auf die Tourismusbranche würden sich für den Naturschutz Chancen aber zugleich auch Probleme ergeben: „Auch die Nordseeurlauber erwarten intakte Natur im Wattenmeer und würden andernfalls vielleicht nicht mehr kommen. Der Tourismus hat eine ganz zentrale Verantwortung, dass künftig mehr Respekt gegenüber der Natur gezeigt wird. Hotelbauten in Dünen, noch mehr Flugverkehr auf die Inseln, und Kitesurfen auf Kosten geschützter Vögel, das geht nicht“, so Rösner. …Weiterlesen »


Kein Öl aus der Arktis – WWF fordert politischen Richtungswechsel in der Offshore- Ölforderung

Tabuzonen für Ölförderung auf See

Hamburg

@ WWF / Christian Kaiser

260-PNM0099_Wattenmeer_lebeAngesichts der unabsehbaren Umweltschäden durch die aktuelle Ölkatastrophe im Golf von Mexiko fordert der WWF ein Aussetzen weitere neuer Bohrvorhaben auf See – insbesondere für unmittelbar bevorstehende Bohrungen in den arktischen Gewässern vor Alaska. Geplanter Start für die Explorationsbohrungen in der Arktis durch Shell ist der 1. Juli. Vor Beginn jeglicher neuer Bohrungen in US- Gewässern muss nach WWF- Ansicht die vollständige Aufarbeitung der „Deepwater Horizon“ Katastrophe durch die eingesetzte unabhängige Kommission erfolgen und strengere Sicherheitsvorschriften erlassen werden. Fast 700 Lizenzen für die Beaufort- und Tschuktschensee vor Alaskas Küsten sind bereits vergeben. Am 24. Mai soll das Förderschiff „Frontier Discoverer“ von Shell von den Philippinen aus nach Alaska starten. …Weiterlesen »


WWF fordert von Wattenmeerkonferenz vorsichtigeren Umgang mit dem Wattenmeer und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel

Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen

Frankfurt am Main

© Klaus Guenther / WWF

Oelplattform

Die 11. Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres findet am 17. und 18. März unter deutscher Präsidentschaft auf Sylt statt. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF noch viele ungelöste Probleme, für die gemeinsame Strategien vereinbart werden müssen. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich und immer mehr unvorsichtig eingeschleppte und gebietsfremde Arten globalisierten die ursprüngliche Natur vor der Küste. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung, Kohlendioxidspeicherung und übertriebenen Hafenausbau. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. …Weiterlesen »


Greenpeace- Aktivisten stoppen erneut Ölsand-Abbau in Kanada

Auch zwölf deutsche Umweltschützer protestieren gegen klimaschädlichen Ölsand

Hamburg

greenpeace_logoSeit Mittwochmorgen Ortszeit besetzen 23 Greenpeace- Aktivisten aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und Kanada eine Brücke und ein zentrales Transportband des größten kanadischen Energieunternehmens Suncor. Diese befinden sich in einer Anlage in der kanadischen Provinz Alberta zwischen einer Ölsandmine und einer Weiterverarbeitungsanlage. Die Aktivisten machen damit auf die klimaschädlichen Auswirkungen des Ölsand-Abbaus aufmerksam.

“Mit der heutigen Aktion fordern wir die Staats- und Regierungschefs der Industrienationen auf, endlich eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einzunehmen und den Abbau der Ölsande weltweit zu stoppen”, sagt Greenpeace- Sprecher Christoph von Lieven. …Weiterlesen »


WWF- Bilanz 2008: Wattenmeerschutz noch immer auf der Kippe

Zwischen Klimakillern und Welterbestatus

Husum / Hamburg

Foto: © WWF

260_oelplattform_wattenmeer Mehr Kohlekraftwerke und mehr Ölförderung auf der einen, mehr Robben und mehr Naturschutz auf der anderen Seite. „2008 war für den Wattenmeerschutz ein ereignisreiches Jahr. Es gab viel Grund zur Freude, aber auch ebenso viele bedenkliche Entwicklungen“, bilanziert Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. Auch mehr als 20 Jahre nach der Gründung der Nationalparke sei man noch immer weit von dem Ziel entfernt, internationale Naturschutz-Standards einzuhalten. „Die Industrialisierung des Wattenmeers schreitet leider weiter voran“, kritisiert Rösner. …Weiterlesen »


Schutz des Nationalparks Wattenmeer

Geplante Öl- Bohrungen sind unzulässig

Husum

Ölförderplattform Mittelplate, Foto: © WWF-Archiv

oelplattform

Ein von der Fraktion der Grünen angefordertes Rechtsgutachten des schleswig-holsteinischen Landtages kommt zu dem eindeutigen Schluss, dass die von RWE Dea geplanten Bohrungen nach Erdöl im Nationalpark Wattenmeer vor Dithmarschen schlicht unzulässig sind, wenn sie nicht von der bestehenden Förder- Plattform “Mittelplate” aus erfolgen. Ebenfalls unzulässig könnten Schrägbohrungen vom Festland aus unter dem Nationalpark sein, wenn “erhebliche Beeinträchtigungen” der Natur, wie etwa Landabsenkungen, drohen. Auch eine im März von der Bergbehörde erteilte neue Konzession für die Suche nach Öl im Nationalpark vor Nordfriesland ist demnach rechtswidrig.  …Weiterlesen »


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