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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

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WWF fordert von Wattenmeerkonferenz vorsichtigeren Umgang mit dem Wattenmeer und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel

Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen

Frankfurt am Main

© Klaus Guenther / WWF

Oelplattform

Die 11. Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres findet am 17. und 18. März unter deutscher Präsidentschaft auf Sylt statt. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF noch viele ungelöste Probleme, für die gemeinsame Strategien vereinbart werden müssen. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich und immer mehr unvorsichtig eingeschleppte und gebietsfremde Arten globalisierten die ursprüngliche Natur vor der Küste. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung, Kohlendioxidspeicherung und übertriebenen Hafenausbau. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. …Weiterlesen »


Greenpeace- Aktivisten stoppen erneut Ölsand-Abbau in Kanada

Auch zwölf deutsche Umweltschützer protestieren gegen klimaschädlichen Ölsand

Hamburg

greenpeace_logoSeit Mittwochmorgen Ortszeit besetzen 23 Greenpeace- Aktivisten aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und Kanada eine Brücke und ein zentrales Transportband des größten kanadischen Energieunternehmens Suncor. Diese befinden sich in einer Anlage in der kanadischen Provinz Alberta zwischen einer Ölsandmine und einer Weiterverarbeitungsanlage. Die Aktivisten machen damit auf die klimaschädlichen Auswirkungen des Ölsand-Abbaus aufmerksam.

“Mit der heutigen Aktion fordern wir die Staats- und Regierungschefs der Industrienationen auf, endlich eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einzunehmen und den Abbau der Ölsande weltweit zu stoppen”, sagt Greenpeace- Sprecher Christoph von Lieven. …Weiterlesen »


WWF- Bilanz 2008: Wattenmeerschutz noch immer auf der Kippe

Zwischen Klimakillern und Welterbestatus

Husum / Hamburg

Foto: © WWF

260_oelplattform_wattenmeer Mehr Kohlekraftwerke und mehr Ölförderung auf der einen, mehr Robben und mehr Naturschutz auf der anderen Seite. „2008 war für den Wattenmeerschutz ein ereignisreiches Jahr. Es gab viel Grund zur Freude, aber auch ebenso viele bedenkliche Entwicklungen“, bilanziert Dr. Hans-Ulrich Rösner, Leiter des WWF-Wattenmeerbüros in Husum. Auch mehr als 20 Jahre nach der Gründung der Nationalparke sei man noch immer weit von dem Ziel entfernt, internationale Naturschutz-Standards einzuhalten. „Die Industrialisierung des Wattenmeers schreitet leider weiter voran“, kritisiert Rösner. …Weiterlesen »


Schutz des Nationalparks Wattenmeer

Geplante Öl- Bohrungen sind unzulässig

Husum

Ölförderplattform Mittelplate, Foto: © WWF-Archiv

oelplattform

Ein von der Fraktion der Grünen angefordertes Rechtsgutachten des schleswig-holsteinischen Landtages kommt zu dem eindeutigen Schluss, dass die von RWE Dea geplanten Bohrungen nach Erdöl im Nationalpark Wattenmeer vor Dithmarschen schlicht unzulässig sind, wenn sie nicht von der bestehenden Förder- Plattform “Mittelplate” aus erfolgen. Ebenfalls unzulässig könnten Schrägbohrungen vom Festland aus unter dem Nationalpark sein, wenn “erhebliche Beeinträchtigungen” der Natur, wie etwa Landabsenkungen, drohen. Auch eine im März von der Bergbehörde erteilte neue Konzession für die Suche nach Öl im Nationalpark vor Nordfriesland ist demnach rechtswidrig.  …Weiterlesen »


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