WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025
„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos
Frankfurt am Main
Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien
Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.09.2009 Rubrik: UMWELT
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Menschenaffen als Haustiere und Schauobjekte. / WWF: Besitzer von Orang- Utans werden nicht bestraft
Illegaler Handel bedroht Orang- Utans
Frankfurt am Main
Foto: © Cho-fui Yang Martinez / WWF
Während jüngst ein Forscherteam auf der Insel Borneo den sensationellen Fund einer bislang unbekannten Orang- Utan- Population mit bis zu 5.000 Exemplaren vermelden konnte, sieht es für den roten Menschenaffen auf Sumatra weiterhin düster aus. Das offenbart ein neuer Report, der von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion, heute veröffentlicht wurde. Demnach gibt es zwar scharfe Gesetze gegen den illegalen Handel von Orang- Utans; auch die private Haltung der Tiere ist verboten, doch die Besitzer werden nicht zur Rechenschaft gezogen. „Es ist absurd, die angeblichen Affenliebhaber geben ausgewachsene Orang- Utans, die nicht mehr als Haustiere taugen, in Auffangstationen ab, werden aber nicht zur Rechenschaft gezogen“, sagt Stefan Ziegler, Artenschutzreferent beim WWF. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.04.2009 Rubrik: UMWELT
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