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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Freitag, 25. Mai 2018

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Damit Ostsee nicht „kippt“, sichern Muscheln und Algen Gleichgewicht

Zuchtanlagen in Kieler Förde mindern Nährstoffgehalt im Wasser und stärken Fischwirtschaft – DBU fördert

Kiel

Mit der Ernte der Braunalgen werden dem Gewässer die Nährstoffe entzogen, die in zu hoher Konzentration dazu führen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört wird.

braunalgenDen Teufel mit dem Beelzebub austreiben? Das scheint die Coastal Research & Management (CRM) aus Kiel in der Ostsee vorzuhaben, wenn sie übermäßiges Pflanzenwachstum mit dem Ansiedeln von Algen bekämpfen will. „Die erhöhte Konzentration an Nährstoffen im Wasser lässt die Vegetation übermäßig gedeihen“, erläutert CRM- Mitarbeiter Dr. Peter Krost. „Wir wollen die Nährstoffe dem Meer wieder entnehmen und zwar durch Lebewesen, die sich von ihnen ernähren.“ Miesmuscheln und Braunalgen sollen es richten. Denn würden sie geerntet, verbessere sich nicht nur die Wasserqualität, sondern sie könnten auch zu Lebensmitteln und Fischfutter weiter verarbeitet werden. „So wird die Nährstoffbelastung der Ostsee gemindert und gleichzeitig die nachhaltige Fischwirtschaft gestärkt“, freut sich Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt mit 320.000 Euro fördert. …Weiterlesen »

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WWF veröffentlicht Vergleich der Ostseestaaten

Gute Note für Deutschland / Integratives Nutzungskonzept für die Ostsee gefordert

Hamburg

© Abraham / WWF

260-Zudar_Strelasund_VogelhDie Anrainerstaaten der Ostsee haben bisher nicht die nötigen Instrumente, um Schutz und Nutzung der Ostsee verantwortlich zu managen, warnt der WWF heute bei der Veröffentlichung des jährlichen Ostsee-Ländervergleiches in Stockholm. Deutschland erhielt noch die besten Noten für seine Maßnahmen zum Schutz und Management seiner Ostseeräume.

Der Ostseevergleich 2009 untersucht, wie die Staaten die internationalen Abkommen zum Ostseeschutz umsetzen, ob sie ihrem Ziel gerecht werden, den Meeresraum ganzheitlich und dem Ökosystem angemessen zu entwickeln und zu managen. …Weiterlesen »

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Wie gesund ist die Ostsee?

Fischereiökologen des von Thünen-Instituts (vTI) untersuchen Auswirkungen von Umweltschadstoffen / Internationales Verbundprojekt mit 16 Instituten

Braunschweig

Flunder mit einer in der Ostsee sehr häufigen Hautkrankheit (Lymphocystis), die durch Viren ausgelöst wird (Foto: vTI/FOE)

flunderAm 17. August 2009 startet das Fischereiforschungsschiff  „Walther Herwig III“ zu seiner 325. Forschungsreise, die in die Ostsee führt. Wissenschaftler des zum Johann Heinrich von Thünen- Institut (vTI) gehörenden Instituts für Fischereiökologie werden dort die Auswirkungen von Umweltschadstoffen auf den Gesundheitszustand von Fischen untersuchen. Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf Krankheiten und Parasiten, Veränderungen im Blutbild, Fortpflanzungsstörungen, die Beeinträchtigung biochemischer und physiologischer Vorgänge sowie die Schadstoffbelastung. Die Reise ist eingebettet in das internationale Projekt BEAST. …Weiterlesen »

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Ostsee- Pipeline: NordStream muss Umweltbelastungen ausgleichen

WWF und BUND bei Anhörung zur Gaspipeline durch die Ostsee. / Umweltverbände: Längst nicht alle Bedenken ausgeräumt

Frankfurt am Main

Foto: © A. Wiemer / WWF

260_Ostsee__c__WWF_A_WiemerIn der aktuell laufenden Anhörung zur geplanten Ostsee- Pipeline hatten die Umweltverbände WWF und BUND die Chance, ihre Bedenken zu erläutern. Nach intensiven Diskussionen konnten jedoch längst nicht alle Vorbehalte ausgeräumt werden. Zwar hatte Pipelinebetreiber NordStream Beeinträchtigungen der Meeresumwelt festgestellt, diese aber durchweg als unerheblich deklariert. Als Fazit der ersten zwei Anhörungstage fasst WWF- Ostseeexperte Jochen Lamp zusammen: „Der WWF erkennt an, dass NordStream mit großem Aufwand qualitativ hochwertige Untersuchungen vorgelegt hat. Zugleich haben die bisherigen Erörterungen gezeigt, dass NordStream kein Konzept hat, wie die festgestellten Umweltbeeinträchtigungen im Meeresbereich ausgeglichen werden können.“ Dies sei jedoch für eine Genehmigung der Anträge zwingend notwendig. …Weiterlesen »

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WWF begrüßt Rettungsplan für die Ostsee

EU-Kommission legt Plan für Schutzstrategie vor – Nachbesserungen nötig

Stralsund / Brüssel

Foto: Stralsund bei Rügen © Abraham / WWF

260_zudar_strelasund_vogelhDie heute von der EU- Kommission vorgelegte Strategie zum Schutz der Ostsee ist vom WWF Deutschland grundsätzlich positiv aufgenommen worden. Die darin formulierten Absichten stellen nach Meinung des WWF eine große Chance dar, die Ostsee länderübergreifend und nachhaltig zu schützen. Jetzt ist eine konsequente und schnelle Umsetzung nötig. Zudem sind Nachbesserungen fällig. Einige Punkte müssen im Hinblick auf den Meeresnaturschutz deutlich verschärft werden. Der WWF fordert die Bundesregierung und die ab Juli amtierende schwedische Ratspräsidentschaft auf, sich dafür einzusetzen. …Weiterlesen »

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Ostsee- Pipeline: NordStream verharmlost Umweltfolgen

WWF warnt vor ökologischen Folgen der Ostsee- Pipeline / Nord Stream- Bericht verschleiert Risiken des Projekts

Frankfurt am Main

Foto: © Annika Magdorf / WWF

260-jasmund-kreidekueste-_cIm laufenden Genehmigungsverfahren zur Umweltverträglichkeit der geplanten Gaspipeline durch die Ostsee warnt die Umweltstiftung WWF vor einer falschen Bewertung der ökologischen Risiken. „Der aktuelle Nord Stream- Bericht beruht an vielen Stellen auf nicht belegbaren Annahmen, die wir als reine Spekulationen bezeichnen müssen“, sagt Jochen Lamp, Leiter des WWF- Ostseebüros. „Die Faktenlage ist entweder unzureichend oder wird bewusst falsch interpretiert.“ So werden am Meeresgrund chemische Waffen und Minen, sowie weitere gefährliche Rückstände aus den Weltkriegen vermutet. Deren Entsorgung wäre im Rahmen der Bauarbeiten notwendig und könnte gravierende Umweltbelastungen zur Folge haben. Außerdem droht durch Phosphateinleitungen in Folge des Pipeline- Projektes nach WWF- Ansicht eine gravierende Überdüngung der Ostsee – mit nicht absehbaren Folgen für Fischbestände und andere Meeresbewohner. …Weiterlesen »

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Ostsee bald kein Klo mehr

WWF begrüßt Vorstoß gegen Schiffsabwässer. Beitrag gegen Todeszonen

Frankfurt am Main

Ostsee: Halbinsel Darß und Rügen. © WWF Dias

ostsee_ruegen

Der WWF begrüßt eine neue Initiative der Ostseestaaten für eine saubere Schifffahrt. Die Länder wollen 2009 bei der zuständigen UN- Schifffahrtsorganisation (IMO) strengere Regeln für die Reinigung von Abwässern aus Kreuzfahrt- und Fährschiffen in der Ostsee durchsetzen. Der WWF hatte durch massiven öffentlichen Druck bereits eine freiwillige Vereinbarung mit einigen Passagierschiff- Betreibern erreicht, um die Verschmutzung der Ostsee zu verringern. …Weiterlesen »

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Keine Entwarnung für Gift-Kraftwerk

Neue WWF-Studie: Schadstoffbelastung durch Ostsee-Kohlekraftwerk Lubmin weiterhin zu hoch

Frankfurt am Main

Foto: 20 km entfernt von der Insel Rügen plant der dänische Energiekonzern den Bau eines gigantischen Steinkohle- Kraftwerks, © WWF

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Trotz veränderter Planungen des dänischen Energiekonzerns DONG wird das Kohlekraftwerk im Seebad Lubmin die Umwelt erheblich mit Giften belasten. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die der WWF heute in Schwerin vorgestellt hat. Durch den Einsatz eines veränderten Kohlemixes werde zwar weniger Quecksilber als ursprünglich geplant in die Umwelt geblasen. Trotzdem erhöhe der Kraftwerksbau die Menge Quecksilber, die aus Deutschland über die Luft in die Ostsee gelange, auf 310 Kilogramm im Jahr. Das entspricht mehr als dem 10- fachen der heutigen Menge. Damit würde die Bundesrepublik ihre internationalen Zusagen zum Ostseeschutz brechen. …Weiterlesen »

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Nord- und Ostsee als Schiffsautobahn?

WWF kritisiert Plan für Meeres-Raumordnung: Naturschutz nur als Feigenblatt

Frankfurt am Main

Foto: © Hans-Ulrich Rösner / WWF

nonnengaenseDer World Wide Fund For Nature- WWF übt deutliche Kritik an dem vom Bundesamt für Seeschifffahrt (BSH) vorgelegten Plan zur Raumordnung in Nord- und Ostsee. Anlässlich der ersten Anhörung zu dem Entwurf am heutigen Dienstag in Rostock erklärt WWF-Experte Uwe Johannsen: „Statt zwischen Umwelt- und Wirtschaftsinteressen zu vermitteln, räumt die Behörde der Schifffahrt und anderen Nutzungen absoluten Vorrang ein. Die ökologische Krise der deutschen Meere kann so nicht gelöst werden.“ …Weiterlesen »

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Patient Ostsee: Staaten verweigern Medizin

Meere und Küsten – WWF – Ländervergleich

Stralsund / Stockholm

Foto: © WWF

ostsee_algenbluete

Die Maßnahmen zum Schutz der gefährdeten Ostsee sind in allen neun Anrainer-Staaten „mangelhaft“. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt ein heute beim Stockholmer Ostsee-Festival veröffentlichter Ländervergleich des WWF. Darin untersucht der WWF die Fortschritte, die die Staaten im Kampf gegen die Zerstörung von Lebensräumen, die Überfischung, die Einleitung von Umweltgiften, die Folgen der Schifffahrt sowie bei der Einführung von Schutzgebieten erreicht haben. „Die Politik hat bislang in weiten Teilen versagt. Die Regierungen gleichen Ärzten, die dem todkranken Patienten Ostsee trotz eindeutiger Diagnose die rettende Medizin verweigern“, kritisiert der Leiter des WWF-Ostseebüros in Stralsund, Jochen Lamp.   …Weiterlesen »

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