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Eisschmelze mit Turbo- Effekt

Klimawandel auf der Spur

Stuttgart

masseaenderungenWie stark wirkt sich der Klimawandel langfristig auf die eisbedeckten Gebiete der Erde aus und welche Folgen hat das für den Meeresspiegel? Diese Fragen untersuchen Mitarbeiter des Geodätischen Instituts der Universität Stuttgart zusammen mit Kollegen der Curtin University of Technology in Perth, Australien, auf der Basis von Messdaten der Satellitenmission GRACE. Sie fanden heraus, dass die Eismassen über Grönland in den letzten Jahren kontinuierlich und weitaus mehr als erwartet abgenom-men haben. Dadurch stieg der Meeresspiegel durchschnittlich um etwa 0,5 Millimeter pro Jahr an.

Mit dem Start der Satellitenmission GRACE wurde es erstmals möglich, globale Massenänderungen wie zum Beispiel das Abschmelzen von Eismassen zu bestimmen, indem man Änderungen der Erdanziehungskraft (Gravitation) misst. …Weiterlesen »

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BIOACID – Großforschungsprojekt untersucht die Versauerung der Ozeane

Alfred- Wegener- Institut für Polar- und Meeresforschung

Bremerhaven

Nicht nur Flügelschnecken, sondern auch andere Tiere wie die Kaltwasserkorallen, sind als erste von sinkenden pH-Werten betroffen. Foto: Deep-Sea Research, Alfred-Wegener-Institut

versauerung_ozeaneHeute startet das Großforschungsprojekt BIOACID (Biological Impacts of Ocean ACIDification), ein Verbundprojekt, das die Auswirkungen der Ozeanversauerung auf Lebensgemeinschaften im Meer untersucht.

Im Rahmen von BIOACID sollen in fächerübergreifender Zusammenarbeit unter anderem die Effekte der Ozeanversauerung auf die Kalkbildung, das Wachstum und die Entwicklung von Meeresorganismen ermittelt werden. An dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die nächsten drei Jahre mit 8,5 Millionen Euro finanzierten Projekt sind insgesamt 14 Forschungsinstitute und Universitäten aus ganz Deutschland beteiligt. …Weiterlesen »

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Vom Verschwinden der Delfine

WWF- Report: Delfine und Tümmler drohen unbemerkt auszusterben. / Japan erlegt jedes Jahr 16.000 Dall- Hafenschweinswale

Frankfurt / Madeira

Foto: © Andrey Nekrasov / WWF-Canon

260-HI_225005-Grosser-TuemmAnlässlich der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira warnt die Umweltschutzorganisation WWF in ihrem aktuellen Report „Die vergessenen Wale“ davor, dass Delfin- und Tümmlerarten weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit aus den Ozeanen und Flüssen der Erde verschwinden. Während ihre nahen Verwandten, die Großwale, durch internationale Abkommen und einen Fangstopp (Moratorium) halbwegs geschützt werden, geht die Jagd auf kleinere Arten ungebremst weiter. Allein die japanischen Walfänger erlegen jedes Jahr rund 16.000 Dall- Hafenschweinswale. Außerdem verendet nach WWF- Angaben alle zwei Minuten ein Delfin oder Tümmler als Beifang in Fischernetzen. …Weiterlesen »

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Ozeane in Atemnot

Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung

Potsdam

Sauerstofflöcher in einer Tiefe von 400 Metern in vorindustrieller Zeit (blau) und ihre Flächenzunahme bis zum Jahr 3000 (rot).Hofmann, PIK (2009)

sauerstofflocherDie Versauerung der Ozeane, verursacht durch die Kohlendioxid- Emissionen der Menschheit, verändert den Kohlenstoffhaushalt der Meere und lässt ausgedehnte Sauerstofflöcher in mittleren Wassertiefen entstehen. Der Sauerstoffmangel bedroht Meereslebensräume und ihre Nutzbarkeit durch den Menschen.

„Überraschenderweise wirkt die Versauerung der Ozeane dem Klimawandel entgegen, aber sie hat dramatische ökologische Auswirkungen“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Gemeinsam mit Matthias Hofmann vom PIK hat Schellnhuber untersucht, wie ein unverminderter Ausstoß von Kohlendioxid die Stoffkreisläufe im Meer in diesem Jahrtausend verändern könnte. …Weiterlesen »

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Die nordatlantische Ozeanzirkulation im Klimawandel

Neues Projekt der Europäischen Union an der Universität Hamburg

Hamburg

Viola Griehl, Universität Hamburg

uni_hamburgStirbt der Golfstrom? Kommt die nächste Eiszeit? Diese konkreten Fragen sind schon oft von den Meeres- und Klimaforschern mit Nein beantwortet worden. Dennoch kann es in Folge des globalen Klimawandels zu Veränderungen im europäischen Raum kommen; über die Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten bestehen aber noch große Unsicherheiten.

Ein Konsortium aus 20 wissenschaftlichen Forschungsinstitutionen in neun europäischen Ländern hat sich jetzt im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes THOR (Thermohaline Overturning – at Risk?) zum Ziel gesetzt, …Weiterlesen »

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Klimasignale im südlichen Ozean

Leibnitz- Institut für Meereswissenschaften

Kiel

klimasignaleAbbildung: Die gegenwärtigen Positionen von Argo-Driftern im Südpolarmeer. Derzeit sind insgesamt knapp 3200 Drifter in den Weltmeeren aktiv, davon rund 900 im antarktischen Wasserring südlich von 30°S. Farbig hinterlegt die mäandrierenden Strömungsbänder des antarktischen Zirkumpolarstroms aus einer hochauflösenden Modellsimulation, IFM-GEOMAR

Die Westwinde im südlichen Ozean nehmen infolge der globalen Erderwärmung zu. Doch wie reagiert die weltweit stärkste Meeresströmung, der antarktische Zirkumpolarstrom darauf? Kieler Meeresforscher konnten jetzt aus einer Flotte von frei im tiefen Ozean schwebenden Messrobotern überraschende Erkenntnisse gewinnen. Die Messungen bestätigen zwar die von Klimamodellen vorhergesagte Erwärmung und Salzgehaltsabnahme des Südpolarmeers bis in Wassertiefen von über 1000 m. Der Zirkumpolarstrom veränderte sich jedoch nicht: offenbar wird der verstärkte Windantrieb durch kleinräumige Wirbel kompensiert, ein Prozess, den Klimamodelle bisher nicht angemessen berücksichtigen. …Weiterlesen »

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Todeszonen im Ozean werden größer

Klimawandel: Neue Modellstudie prognostiziert drastischen Sauerstoffschwund in den Ozeanen

Kiel

Sauerstoffs im Weltozean. Regionen mit sehr geringem Sauerstoff sind violett gekennzeichnet und finden sich überwiegend in den Tropen.IFM-GEOMAR

ifm-geomar

Eine neue Studie unter der Federführung von Kieler Forschern des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM- GEOMAR) zu den Auswirkungen zukünftiger Klimaveränderungen auf die Ozeane kommt zu erschreckenden Ergebnissen. Neben der zunehmenden Versauerung der Ozeane werden sich zukünftig auch die sauerstoffarmen Zonen deutlich ausbreiten, in denen kein höheres Leben mehr möglich sein wird. Die Studie erscheint am 11. November in der internationalen Fachzeitschrift „Global Biogeochemical Cycles“. …Weiterlesen »

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Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro

WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer

Frankfurt am Main

Foto: © Jason Rubens / WWF-Canon

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Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik. Nach einer aktuellen von der Weltbank und der UN- Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens 50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens. …Weiterlesen »

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