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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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Greenpeace hat Tafeltrauben aus fünf EU- Ländern getestet

Pestizide: Die miesesten Trauben gibt es in Deutschland

Hamburg

greenpeaceTafeltrauben auf dem deutschen Markt weisen im Vergleich von fünf EU- Ländern die höchsten Pestizidbelastungen auf. 43 Prozent der in Deutschland verkauften Trauben sind zu stark belastet und nach der Greenpeace-Bewertung nicht empfehlenswert (rot). Das sind mehr als doppelt so viel wie etwa in Holland. Die Spritzmittelrückstände in den hierzulande verkauften Trauben stiegen gegenüber dem Greenpeace- Test von 2007 zudem erheblich an. Im internationalen Vergleich von 17 Supermarktketten waren die am stärksten mit giftigen Pestiziden belasteten Früchte bei den deutschen Handelsketten Kaiser’s Tengelmann und Edeka zu finden: 80 beziehungsweise 60 Prozent wurden mit rot bewertet. Greenpeace hat insgesamt 124 Trauben- Proben aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Ungarn testen lassen. …Weiterlesen »


Greenpeace warnt vor Paprikapulver - Pfeffer und Ingwer bei Tests besser

Gefährliche Prise: Pestizide in Kräutern und Gewürzen

Hamburg

greenpeace

Bis zu 22 verschiedene Pestizide stecken in einem einzigen Gläschen Paprikagewürz. Drei von 33 getesteten Produkten überschreiten oder erreichen die EU- Grenzwerte für Pestizidbelastung. Das ist das Ergebnis des aktuellen Pestizidtests, in dem Greenpeace fünf der beliebtesten Gewürze und Kräuter unter die Lupe genommen hat. Greenpeace warnt vor Paprikagewürz der Marke Spice Islands von Edeka und der Marke Wagner von Kaufhof sowie vor getrockneter Petersilie der Marke Le Gusto von Aldi. Viele der insgesamt 53 gefundenen Pestizide sind gesundheitlich besonders bedenklich. 18 davon sind in der EU nicht zugelassen. Greenpeace erstattete Anzeige bei den zuständigen Lebensmittel- Überwachungsbehörden. …Weiterlesen »


EU - Grenzwerte für Pestizide

Gesundheitsrisiko für Verbraucher

Hamburg

pestizide_obst

Ab dem 1. September kann durch die europäische Vereinheitlichung von Pestizidhöchstmengen legal stärker belastetes Obst und Gemüse auf den deutschen Markt gelangen. Nach einer gestern veröffentlichten Studie Greenpeace und der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 sind fast 700 der zukünftig EU- weit geltenden Höchstmengen für Pestizide in Obst und Gemüse zu hoch. Durch die vor allem bei Äpfeln, Birnen, Trauben, Tomaten und Paprika zugelassenen hohen Pestizidbelastungen drohen akute und chronische Gesundheitsschäden, insbesondere bei Kindern. …Weiterlesen »


Greenpeace - Studie: Obst und Gemüse mit illegalen Pestiziden gespritzt

Verbraucherbehörde verheimlicht verbotene Agrargifte im Essen

Hamburg

obst

Aus einem aktuellen Report im Auftrag von Greenpece geht hervor, dass deutsches Obst, Gemüse und Getreide häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet ist. Die Greenpeace- Untersuchung basiert auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behördlich  nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Am stärksten waren frische Kräuter und Himbeeren, gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren mit illegalen Pestiziden belastet. Da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide überprüft, wertete Greenpeace die im Frühjahr 2008 veröffentlichten Daten aus. …Weiterlesen »


Bienensterben durch Pestizide

Strafanzeige gegen BAYER - Vorstand

Freiburg

Foto: © Ethiker

bienensterben

Die Initiative Coordination gegen BAYER- Gefahren (CBG) hat am Mittwoch bei der Staatsanwaltschaft Freiburg Strafanzeige gegen den Vorstandsvorsitzenden der BAYER AG, Werner Wenning, eingereicht. Die Vorwürfe: Der BAYER Konzern habe über Jahre hinweg gefährliche Pestizide verkauft und dadurch verheerende Bienensterben in aller Welt in Kauf genommen. Die CBG kooperiert mit Imkern, deren Bienen im Frühjahr durch das BAYER- pestizid Poncho vergiftet wurden.

Der Beginn der Vermarktung der BAYER-Pestizide Gaucho (Wirkstoff Imidacloprid) und Poncho (Wirkstoff Clothianidin) fällt mit dem Auftreten großer Bienensterben u.a. in Italien, der Schweiz, Deutschland, Österreich, England, Slowenien und den USA zusammen. …Weiterlesen »


Greenpeace setzt sich vor Gericht gegen Industrieverband Agrar durch

Falschaussagen der Pestizidindustrie verboten

Hamburg

Foto: © Greenpeace

greenpeace

Die Umweltorganisation Greenpeace setzte sich vor Gericht gegen den Industrieverband Agrar (IVA) in der Auseinandersetzung um gefährliche Pestizide durch. Der Verband hat künftig die Falschaussage: „Nach dem Maßstab von Greenpeace müsste allerdings auch Kochsalz verboten werden“, zu unterlassen. Das Hamburger Landgericht verhängte am 16. Juli eine entsprechende Verfügung, die ein Gerichtsvollzieher vorgestern dem IVA zustellte. …Weiterlesen »


NABU kritisiert Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Bienengift Clothianidin teilweise wieder zugelassen

Berlin

Foto: © Ethiker.com

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat gestern die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, in denen das Bienengift Clothianidin enthalten ist, welches für das Bienen- Massensterben in Süddeutschland verantwortlich war, teilweise und mit Auflagen wieder in Kraft gesetzt. Vier entsprechende Pflanzenschutzmittel dürfen wieder vertrieben werden und bei Rapssaatgut angewendet werden. …Weiterlesen »


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