Greenpeace veröffentlicht neue Bewertung von Agrargiften in Lebensmitteln
Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide
Hamburg

Greenpeace veröffentlicht heute eine Liste von 451 weltweit eingesetzten Pestiziden, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Rund ein Drittel davon sind auch in der europäischen Lebensmittelproduktion zugelassen. Für die Studie Die schwarze Liste der Pestizide haben zwei unabhängige Experten im Auftrag der Umweltorganisation alle relevanten international eingesetzten 1150 Pflanzenschutzmittel nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt überprüft. Die gelisteten Agrargifte können unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder eine neurotoxische Wirkung haben. Greenpeace fordert, dass der Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit beendet wird.
“In der konventionellen Landwirtschaft werden nach wie vor Chemikalien verwendet, die Menschen krank machen und die Natur zerstören können”, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.02.2010 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
BVL stellt Ergebnisse der “Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008″ vor
Weniger Rückstande von Pflanzenschutzmitteln gefunden
Braunschweig
In Lebensmitteln finden sich immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Auch die Zahl der Proben, in denen die zulässigen Höchstmengen überschritten wurden, nimmt ab. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse aus der “Nationalen Berichterstattung Pflanzen-schutzmittelrückstände 2008″, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute in Braunschweig veröffentlicht hat.
Im Vergleich zu 2007 registrierten die Untersuchungsbehörden der Bundesländer im Jahr 2008 eine deutliche Zunahme von Lebensmittelproben, in denen keine messbaren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden wurden, von 38,6 auf 43,4 Prozent. In 52,9 Prozent (Vorjahr: 56,6 Prozent) der Proben wurden Rückstände unterhalb der gesetzlichen Höchstgehalte gemessen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.01.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
• kommentieren »
Greenpeace-Test:
In Kirschen stecken häufig gefährliche Pestizide Erdbeeren aktuell kaum belastet
Hamburg
Nach einer neuen Greenpeace- Untersuchung weisen derzeit angebotene Kirschen aus Spanien und Frankreich häufig bedenklich hohe Pestizid- Rückstände auf. Erdbeeren aus Deutschland und Spanien sind dagegen kaum mit unerwünschten Agrarchemikalien belastet. Greenpeace- Mitarbeiter haben Ende Mai bei den sechs führenden deutschen Supermarkt-Ketten bundesweit Kirschen und Erdbeeren eingekauft. Die 28 Erdbeer- und 12 Kirschproben wurden in einem Speziallabor auf 400 Pestizid- Rückstände getestet. Die in den Kirschen gefundenen Pestizide können Krebs auslösen und die Fortpflanzung beeinträchtigen. Greenpeace fordert, dass die Produzenten und Handelsketten besonders gefährliche Pestizide nicht mehr anwenden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.06.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
• kommentieren »
Bundesamt für Naturschutz
Naturschutz und Biomasse im Spannungsfeld
Berlin / Bonn
“Der Anbau von Energiepflanzen rückt zunehmend in ein Spannungsfeld mit dem Naturschutz. Vornehmliches Ziel muss es sein, einem weiteren Verlust an biologischer Vielfalt zu verhindern!”, forderte Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), gestern in ihrer Rede bei der Internationalen Konferenz “Biomass in Future Landscapes” in Berlin.
Mit der zunehmenden Intensivierung der Landwirtschaft und stärker werdender Flächenkonkurrenz seien aus Naturschutzsicht ungünstige Trends zu beobachten. Denn Anbaumethoden mit enger Fruchtfolge, Monokulturen oder höherer Düngemittel- und Herbizideinsatz gingen vielfach mit dem Verlust an Kulturartenvielfalt, biologischer Vielfalt und von Landschaftsstrukturen einher. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.04.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
EU-Projekt “Red Cat” wird in Saarbrücken eröffnet
Arzneimittel aus heimischen Pflanzen entwickeln
Saarbrücken
Wie man Schädlinge mit Inhaltsstoffen aus Zwiebeln bekämpfen oder das Immunsystem mit Wirkstoffen aus Blaubeeren stärken kann, erforscht ein neuer Biotechnologie- Verbund, den die Saar- Universität koordiniert. Im Mittelpunkt des grenzüberschreitenden Vorhabens stehen Wirkstoffe und Arzneimittel aus heimischen Pflanzen. Die Europäische Gemeinschaft unterstützt das Großforschungsprojekt seit dem 1. Dezember 2008 mit 2,4 Millionen Euro. Es wird von Juniorprofessor Dr. Claus Jacob von der Fachrichtung Pharmazie koordiniert. Ziele des Vorhabens sind die Entwicklung neuer Techniken und deren Transfer in Wirtschaftsunternehmen sowie die Ausbildung von internationalen Nachwuchswissenschaftlern. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.03.2009 Rubrik: FORSCHUNG
• kommentieren »
EP verabschiedet neue EU-Pestizidpolitik
“Eine Sternstunde für Europa”
Straßburg
Das Europäische Parlament hat die neue EU- Pestizidpolitik verabschiedet. Das Paket besteht aus einer Verordnung zur Produktion und Zulassung von Pestiziden und einer Richtlinie zu deren nachhaltigem Einsatz. Gefährliche Stoffe werden verboten. Empfindliche Gebiete wie Spielplätze oder Parks werden besser geschützt, ebenso die aquatische Umwelt und die Trinkwasservorräte. Das Risiko beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln soll minimiert und das Suchen nach Alternativen gefördert werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.01.2009 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
Greenpeace hat Tafeltrauben aus fünf EU- Ländern getestet
Pestizide: Die miesesten Trauben gibt es in Deutschland
Hamburg
Tafeltrauben auf dem deutschen Markt weisen im Vergleich von fünf EU- Ländern die höchsten Pestizidbelastungen auf. 43 Prozent der in Deutschland verkauften Trauben sind zu stark belastet und nach der Greenpeace-Bewertung nicht empfehlenswert (rot). Das sind mehr als doppelt so viel wie etwa in Holland. Die Spritzmittelrückstände in den hierzulande verkauften Trauben stiegen gegenüber dem Greenpeace- Test von 2007 zudem erheblich an. Im internationalen Vergleich von 17 Supermarktketten waren die am stärksten mit giftigen Pestiziden belasteten Früchte bei den deutschen Handelsketten Kaiser’s Tengelmann und Edeka zu finden: 80 beziehungsweise 60 Prozent wurden mit rot bewertet. Greenpeace hat insgesamt 124 Trauben- Proben aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Ungarn testen lassen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.11.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
• kommentieren »
Greenpeace warnt vor Paprikapulver – Pfeffer und Ingwer bei Tests besser
Gefährliche Prise: Pestizide in Kräutern und Gewürzen
Hamburg

Bis zu 22 verschiedene Pestizide stecken in einem einzigen Gläschen Paprikagewürz. Drei von 33 getesteten Produkten überschreiten oder erreichen die EU- Grenzwerte für Pestizidbelastung. Das ist das Ergebnis des aktuellen Pestizidtests, in dem Greenpeace fünf der beliebtesten Gewürze und Kräuter unter die Lupe genommen hat. Greenpeace warnt vor Paprikagewürz der Marke Spice Islands von Edeka und der Marke Wagner von Kaufhof sowie vor getrockneter Petersilie der Marke Le Gusto von Aldi. Viele der insgesamt 53 gefundenen Pestizide sind gesundheitlich besonders bedenklich. 18 davon sind in der EU nicht zugelassen. Greenpeace erstattete Anzeige bei den zuständigen Lebensmittel- Überwachungsbehörden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.10.2008 Rubrik: UMWELT
• kommentieren »
EU – Grenzwerte für Pestizide
Gesundheitsrisiko für Verbraucher
Hamburg

Ab dem 1. September kann durch die europäische Vereinheitlichung von Pestizidhöchstmengen legal stärker belastetes Obst und Gemüse auf den deutschen Markt gelangen. Nach einer gestern veröffentlichten Studie Greenpeace und der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 sind fast 700 der zukünftig EU- weit geltenden Höchstmengen für Pestizide in Obst und Gemüse zu hoch. Durch die vor allem bei Äpfeln, Birnen, Trauben, Tomaten und Paprika zugelassenen hohen Pestizidbelastungen drohen akute und chronische Gesundheitsschäden, insbesondere bei Kindern. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.08.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
• kommentieren »
Greenpeace – Studie: Obst und Gemüse mit illegalen Pestiziden gespritzt
Verbraucherbehörde verheimlicht verbotene Agrargifte im Essen
Hamburg

Aus einem aktuellen Report im Auftrag von Greenpece geht hervor, dass deutsches Obst, Gemüse und Getreide häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet ist. Die Greenpeace- Untersuchung basiert auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Neun Prozent (199 von 2176 Proben) der im Jahr 2006 behördlich nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Am stärksten waren frische Kräuter und Himbeeren, gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren mit illegalen Pestiziden belastet. Da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide überprüft, wertete Greenpeace die im Frühjahr 2008 veröffentlichten Daten aus. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.08.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
• kommentieren »