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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Dienstag, 23. Mai 2017

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Im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt meldet sich die Forschung zu Wort

Netzwerk- Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland:

Köln / Leipzig

Petra Richter – Projektträger im DLR

nefo

Kopenhagen hat die Hoffnungen vieler auf einen effektiveren Naturschutz enttäuscht. Dabei ist der Klimawandel nur ein Aspekt der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage. Die Zahl funktionierender Ökosysteme, die uns sauberes Wasser, Nahrung und Lebensraum liefern, nimmt dramatisch ab. Bis 2010 sollte diese Entwicklung aufgehalten werden. Auch dieses Vorhaben wird fehlschlagen. Dieses Jahr werden bei der UN- Vertragsstaatenkonferenz die Weichen neu gestellt. Unter dem Dach von DIVERSITAS Deutschland schließt sich die Biodiversitätsforschung auf breiter Basis zusammen, um die Debatte in Schwung zu bringen. Eine neue Plattform dafür bietet das „Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung“. …Weiterlesen »

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Europas Pflanzenwelt verarmt

Umweltveränderungen

Halle / Saale

Die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis), eine Nordamerikanische Auenpflanze, wurde in Europa als Ziepflanze eingeführt. Sie verbreitet sich erfolgreich auf Brachflächen. Foto: André Künzelmann/UFZ

goldruteMit steigenden Artenzahlen durch das Einwandern neuer Pflanzenarten werden die Pflanzengemeinschaften (Floren) vieler Europäischer Regionen einander immer ähnlicher. Immer häufiger kommen die gleichen Arten vor, wohingegen seltene Arten aussterben. Doch nicht nur die Artengemeinschaften werden sich immer ähnlicher, sondern auch die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den Regionen. Diese Prozesse führen zu einem Verlust der Einzigartigkeit Europäischer Floren, schreiben Wissenschaftler des DAISIE- Forschungsprojektes in der aktuellen Online- Ausgabe des Fachblatts Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA (PNAS). …Weiterlesen »


Hunderte neue Arten im östlichen Himalaya entdeckt

WWF Report beschreibt 350 neue Arten / Fundgebiet im Himalaya durch Klimawandel stark bedroht

Frankfurt am Main

Bugun-Häherling (Liocichla bugunorum) Foto: © Ramana Athreya / WWF-Nepal

260-MID_234997-Bugun-HaeherMehr als 350 neue Arten – darunter der kleinste Hirsch der Welt und ein „fliegender“ Frosch – sind laut eines neuen WWF Reports im Gebiet des östlichen Himalayas entdeckt worden. Die Region ist eine biologische Fundgrube, die nun durch den Klimawandel bedroht ist.

Die Forschungsarbeit eines Jahrzehnts, die von Wissenschaftlern in abgelegenen und durch die steigenden Temperaturen akut bedrohten Bergregionen ausgeführt wurde, erbrachte sensationelle Ergebnisse wie die Entdeckung eines hellgrünen, fliegenden Frosches, der seine langen, mit Schwimmhäuten versehenen Füße zum Gleiten in der Luft benutzt. …Weiterlesen »


Für „Vielfalt-Entdecker“: Einladung zum Deutschen Umweltpreis winkt

DBU- Wettbewerb lädt ausgewählte Teilnehmer zum Festakt nach Augsburg – Stichtag für Bewerbung: 10. September

Osnabrück / Augsburg

dbuAuf die Plätze, fertig – bewerben! Wer jetzt schnell ist und bis zum 10. September beim Schüler- und Jugendwettbewerb der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) „Entdecke die Vielfalt!“ ein Projekt online einreicht, hat die Chance, an der Verleihung des Deutschen Umweltpreises der DBU am 25. Oktober in Augsburg teilzunehmen und den Bundespräsidenten zu treffen. „Mit unserem Wettbewerb suchen wir pfiffige Zehn- bis 16- Jährige, die sich ideenreich und engagiert für biologische Vielfalt einsetzen“, erklärt DBU- Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. …Weiterlesen »


Naturnahes Grünland zur Verbesserung der Artenvielfalt

Neues EU-Projekt an der Hochschule Anhalt gestartet:

Köthen

hochschule_anhaltArtenreiche Wiesen sind die am stärksten gefährdeten Biotope der mitteleuropäischen Kulturlandschaft. Sie beherbergen als Lebensraum mehr als die Hälfte aller in Deutschland vorkommenden Arten. Durch Nutzungsintensivierung (erhöhte Düngergaben, Erhöhung der Schnittfrequenz) und Nutzungsänderungen (Umbruch in Ackerland, Nutzungsaufgabe) ist ihr Flächenanteil stark rückläufig, auch in Sachsen- Anhalt. Heutzutage wird Grünland weitgehend intensiv genutzt, d. h. mit mehr als drei Mahdterminen jährlich und einer hohen Nährstoffzufuhr. Die negativen Auswirkungen auf die Vielfalt der Flora und Fauna sind meist dramatisch. So besitzen Glatt- und Goldhaferwiesen beispielsweise eine mindestens dreifach höhere Artenzahl an Pflanzen als intensiv genutzte – d. h. mehr als 3x gemähte und gedüngte – Wirtschaftswiesen. …Weiterlesen »


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