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	<title>ETHIKER &#187; Phosphatdünger</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>Uran im Trinkwasser</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 08:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Eine aktuelle Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch macht auf die Gesundheitsgef&#228;hrdung der Bev&#246;lkerung durch Uran- belastetes Trinkwasser in etlichen Teilen Deutschlands aufmerksam. Aus den mehr als 8.000 Messdaten der Beh&#246;rden geht hervor, dass jeder achte amtliche Wert die Grenze von 2 Mikrogramm Uran pro Liter Leitungswasser &#252;berschreitet &#8211; dem H&#246;chstwert, der f&#252;r Mineralwasser in Flaschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1061" style="float: left;" title="foodwatch_logo" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2008/08/foodwatch_logo.jpg" alt="foodwatch" width="195" height="38" /></p>
<p>Eine aktuelle Studie der Verbraucherorganisation Foodwatch macht auf die Gesundheitsgef&#228;hrdung der Bev&#246;lkerung durch Uran- belastetes Trinkwasser in etlichen Teilen Deutschlands aufmerksam. Aus den mehr als 8.000 Messdaten der Beh&#246;rden geht hervor, dass jeder achte amtliche Wert die Grenze von 2 Mikrogramm Uran pro Liter Leitungswasser &#252;berschreitet &#8211; dem H&#246;chstwert, der f&#252;r Mineralwasser in Flaschen gilt, wenn es als geeignet f&#252;r S&#228;uglinge bezeichnet wird. Rund 150 Trinkwasser- Messwerte lagen &#252;ber dem Richtwert des Umweltbundesamtes von zehn Mikrogramm pro Liter.<span id="more-1059"></span></p>
<p>Neben dem nat&#252;rlichen Uran- Vorkommen im Trinkwasser gelangt das giftige Schwermetall zunehmend auch durch menschliche Aktivit&#228;ten wie Phosphatd&#252;ngung, Uran- Bergbau und Verbrennung von Treibstoffen und Kohle in die B&#246;den und Nahrungsmittelpflanzen. Dies f&#252;hrt zu einer erh&#246;hten Belastung der Nahrungskette und des Trinkwassers.</p>
<p>Nach Recherchen des ARD- Magazins &#8220;Report M&#252;nchen&#8221;, dass gestern &#252;ber die Foodwatch- Studie berichtete, sind die zust&#228;ndigen Kommunen gar nicht oder nicht ausreichend &#252;ber die Uran- Belastung des Trinkwassers informiert. Durch die Verwendung von Uranfiltern k&#246;nne die Belastung auf nahezu Null gesenkt werden, so Herrmann Dieter vom Umweltbundesamt gegen&#252;ber dem ARD- Magazin. Viele Kommunen scheuen jedoch die Kosten dieser Ma&#223;nahme.</p>
<p>Unglaublich ist angesichts dieser Tatsachen, dass es in Deutschland keine gesicherten Uran- Grenzwerte gibt und somit die hohen Uranmengen im Trinkwasser nicht ungesetzlich sind. Die Verbrauchersch&#252;tzer von Foodwatch beklagen diesen fehlenden Schutz der B&#252;rger durch die Beh&#246;rden und fordern einen gesetzlichen Grenzwert f&#252;r die Trinkwasserversorgung.</p>
<p>Eine chronische Uranvergiftung f&#252;hrt zu einem AIDS- &#228;hnlichen Immundefekt oder zu Krebserkrankungen, insbesondere Leuk&#228;mie. Das Uran wird in den Knochen eingelagert, die damit zum Ausgangspunkt der schwachradioaktiven Strahlung werden. Das Knochenmark- Gewebe liegt in Reichweite der alpha- Strahlen am n&#228;chsten. Dort werden Blutzellen und Immunzellen gebildet. Die Radioaktive Verstrahlung dieses Organs f&#252;hrt zu einer schweren Form der Blutarmut (aplastische An&#228;mie), zu Krebserkrankungen wie Leuk&#228;mie oder zum Immundefekt. Durch das angereicherte Uran werden genetische Sch&#228;digungen verursacht, die zu einer H&#228;ufung von Fehlgeburten, Totgeburten und Geburten lebensunf&#228;higer Kinder f&#252;hrt.</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit solcher fataler Wirkungen auf die Gesundheit h&#228;ngt dabei entscheidend von der vom Organismus aufgenommenen Uran- Menge ab, dass hei&#223;t das Risiko erh&#246;ht sich mit Dauer und H&#246;he der Aufnahme.</p>
<p>Verbraucherinnen und Verbraucher k&#246;nnen bei ihrem zust&#228;ndigen Wasserversorger Auskunft zum Uran- Messwert ihres Trinkwassers einholen.</p>
<p>___________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.foodwatch.de/">&gt;&gt; FOODWATCH</a></p>
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